Pfingsten = Heiliger Geist = Wunder

Seid gegrüßt, liebe Freunde in Christus!

Ein schönes PFINGSTFEST wünsche ich euch allen!

In vergangenen Jahren habe ich verschiedenes über Pfingsten gepostet, worum es an Pfingsten geht, dass es die Geburtsstunde der Christenheit ist und vieles mehr. Finde Links zu den verschiedenen Artikeln hier.

Pfingsten war ein einziges Wunder, durch das Herabkommen des Heiligen Geistes, der zuvor nur für besondere Menschen, wie Propheten und Könige, vorbehalten war. Damals hieß er einfach, der Geist Gottes. Das nächste Wunder ist der Beginn des Christentums. Nachfolger von Jesus, getrieben vom Heiligen Geist, predigten zu Menschenmassen, die bekehrt wurden. Dabei passierten wieder wirkliche Wunder, wie wir es in der Apostelgeschichte lesen können.

Dass sich an all dem bis heute nichts geändert hat, seht ihr aus den nachfolgenden Beispielen. Doch beginnen wir mit Worten von Jesus:

In diesen Tagen ist jeder besorgt über die Zukunft

– und das ist kein Wunder. So wie die Dinge laufen, haben alle Grund genug, sich darum zu sorgen, was ihnen, ihrer Familie, ihrer Stadt, ihrem Land, ihrer Welt zustoßen könnte. Unser Planet ist zu einem beängstigenden und aufreibenden Lebensraum geworden. Manchmal wünschst du dir, du könntest einen geheimen Zufluchtsort finden, die Fenster zunageln, die Türen verschließen und die Welt draußen lassen.

Es macht keinen Sinn, so zu tun, als gäbe es keine Probleme. Aber du musst keine Angst haben, denn ich passe auf dich auf. Wenn dich die Furcht übermannt, fliehe zu mir. Wenn du dich in einer gefährlichen Situation befindest, ruf mich um Hilfe und sei gewiss, dass ich da sein werde, um dich zu beschützen. Wenn du über deine Liebsten nicht sorgsam wachen kannst, vertraue sie Meiner Fürsorge an. Wenn eine nationale oder internationale Krise ausbricht, werde ich dir und den deinen einen sicheren Hafen zeigen.

Und sogar, wenn das Undenkbare passiert – wenn du oder einer deiner Lieben aus diesem Leben genommen werden – kannst du sicher sein, dass auf der anderen Seite ein besseres Leben auf euch wartet. Im Himmel widerfährt allem Unrecht dieser Welt Gerechtigkeit.

Du siehst also, auch wenn es viel gibt, über das du dir Sorgen machen könntest, musst du dich um gar nichts sorgen. Ich kümmere mich um dich! – JESUS

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Keith Phillips: Immer mal wieder lesen oder hören wir von einem Ereignis, das sich jeglicher Logik entzieht. Wie zum Beispiel dieses persönliche Erlebnis unserer Activated Korrespondentin Misty Kay aus Taiwan:

„Etwa dreißig Betonstufen führen zum Parkplatz hinunter unterhalb des Apartmenthauses in Taipei, in dem mein Mann Andy und ich mit unseren vier kleinen Kindern wohnten. Den Kindern hatte ich beigebracht, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie diese Treppe benutzten. Ich machte mir aber um Chalsey Sorgen, da sie gerade erst zu laufen begonnen hatte und noch recht wacklig auf ihren Beinchen war. Wenn Chalsey diese Treppe hinunterfiele, könnte das tödlich für sie enden.

Eines Tages half ich gerade einer ihrer Schwestern beim Anziehen des Anoraks, als Chalsey plötzlich sich davon machte und mir voraus lief. Obwohl ich sofort hinter ihr herstürzte, war mir klar, dass ich sie nicht rechtzeitig erreichen würde. Mir war auch bewusst, dass sie mit der Geschwindigkeit, mit der sie rannte, sich selbst unmöglich bremsen konnte, wenn sie an der obersten Stufe der Treppe anlangte. Hilflos musste ich – was mir wie in Zeitlupe erschien – mit ansehen, wie sie zu bremsen versuchte, den Halt verlor und kopfüber die Stufen hinunterstürzte. Mein Herz blieb beinahe stehen, doch in Bruchteilen von Sekunden schrie ich innerlich ein Stoßgebet zu Gott aus.

Das einzige passende Wort, mit dem ich das beschreiben kann, was als nächstes geschah, lautet „Wunder“. Chalsey schwebte für einen Moment in der Luft, fiel dann rückwärts und setzte sich auf die oberste Stufe. Es war so, als ob eine unsichtbare Hand sie erfasst, aufgerichtet und hingesetzt hätte. Ich hielt Chalsey in meinen Armen und dankte Gott immer und immer wieder dafür, wie Er uns so liebevolle behütet.

War das, wie Misty glaubt, ein Wunder? Kann Gott Seine eigenen Regeln brechen, die physikalischen Gesetze, die die Welt bestimmen, in der wir leben? Wenn dem so ist, warum greift Er manchmal ein und manchmal nicht? Wie qualifiziert man sich für solch göttliche Eingriffe? Welche Rolle spielen unser Gottvertrauen und unsere Gebete? Gibt es außer dem unmittelbaren Ergebnis noch etwas Höheres, das Er damit bewirken will?

Die Artikel auf den folgenden Seiten bieten einige Antworten auf diese Fragen – und einige der Antworten mögen dich vielleicht sogar überraschen.

Keith Phillips
für das Activated Team (das das Activated Magazin zusammenstellt, aus dem diese Artikel entnommen sind)

Sind Wunder wirklich möglich? Lasse es dir hier wissenschaftlich erklären.

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„Die Augen des Herrn sind überall.“ – Sprüche 15,32

VON ABI F. MAY

Heute Früh musste mein Ehemann Simon kurzfristig in die USA reisen. Er hatte die Nachricht bekommen, dass es seiner Mutter gesundheitlich schlecht ging. Einen transatlantischen Flug für zwei Personen konnten wir uns nicht leisten, und so kommt es, dass ich hier alleine zuhause sitze und Simon jetzt schon vermisse.

Um das Gefühl der Einsamkeit zu vertreiben, halte ich mich beschäftigt, und zwischen fälliger Hausarbeit und dem Lesen meiner E-Mails stolperte ich im Internet über einen „Flight Tracker. Seitdem ging ich ungefähr alle zwei Stunden auf die Website, um Simons Flug zu verfolgen: wie er über die Weite des Ozeans flog, dann Land erreichte und sich jetzt auf seinem Weg entlang der Ostküste Nordamerikas befindet. Auch wenn Simon keine Ahnung hat, dass ich ihn auf diese Weise „beobachte“, gibt es mir ein eigenartiges Gefühl von Frieden, wenn ich weiß, wo er sich in diesem Moment befindet.

Vor ein paar Minuten kam mir der Gedanke, dass das genau die Art und Weise ist, wie Gott uns im Leben begleitet. Er beobachtet uns und weiß, wo wir in unserem Flugplan sind, und im Gegensatz zu mir nimmt Er seine Augen nicht einen Moment vom „Bildschirm“. „Denn seine Augen wachen über die Wege des Menschen, er sieht alle seine Schritte.” – Hiob 34,21

Fast 5.000 km über Ozean und Land. So weit ist Simon gereist, seit er von zu Hause aufgebrochen ist. Aber bei Gott gibt es keine Entfernung. Er ist immer bei uns. Der Psalmist David schrieb: „Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da. … Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, würde deine Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten.“ – Psalm 139,8-10

Der Flight Tracker zeigt mir jetzt den Anflug auf Philadelphia. Auch der Herr verfolgt uns darin stets, ob wir in der richtigen Richtung unterwegs sind? Gehen wir auf dem Weg, den Er bestimmt hat, auf dem Weg, der zum Glück und zu Ihm führt? „Du wirst mir den Weg zum Leben zeigen, in deiner Gegenwart ist lauter Freude.“ – Psalm 16,11

Ich habe gerade noch einmal auf dem Bildschirm nachgeschaut. „Simons Flugzeug befindet sich im Anflug, er wird also gleich landen.“

Bitte Herr, sorge für eine sichere Landung. „Der Herr behütet dich, wenn du kommst und wenn du wieder gehst.“ – Psalm 121,8

Egal wo das Leben uns hinführt, wir haben einen unsichtbaren Führer, der wachsam und liebend ist und uns keine Sekunde lang aus den Augen lässt. Er kümmert sich um uns bei jedem Schritt unseres Weges.

Ich bin jetzt in so viel besserer Stimmung – und schau, meine Gebete wurden erhört: Das Flugzeug ist gelandet! – Abi F. May ist ein Mitglied von The Family International in Europa.

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DIE SCHUTZ-GLOCKE

Maria Fontaine

Unser himmlischer Vater bietet uns unglaubliche Sicherheit und Frieden vor dem Bösen dieser Welt. Durch Seine göttliche Fürsorge und Sein Eingreifen können wir wie unter einer Schutzglocke leben. Sie bewahrt uns vor Bösem, das uns zustoßen könnte oder um uns herum geschieht und uns genauso passieren könnte, wenn Er es uns nicht ständig vom Leibe hielte.

Gott kann uns vor allem bewahren, aber nur, wenn wir mit Ihm zusammenarbeiten. Wir schaffen das, indem wir eng mit Ihm im Geiste verbunden bleiben, indem wir Ihn lieben und unser Bestes geben, nach den Regeln zu leben, die Er uns in Seinem Wort dargelegt hat und indem wir notwendige Vorkehrungen im physischen Bereich treffen. Wenn wir das alles tun, haben wir nichts zu befürchten, und wir können uns darauf verlassen, dass Er uns vom Unglück bewahrt oder befreit.

„Gott ist unsere Zuflucht und unsere Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.“ – Psalm 46,2
Größer ist Er, der in uns ist, als irgendetwas, das diese Welt auf uns werfen könnte. – 1.Johannes 4,4
Seine Liebe in unseren Herzen wird jegliche ängstlichen Gedanken oder Sorgen vertreiben, weil Sein Geist uns mit Stärke, Liebe und klarem Verstand füllt. (1.Johannes 4,18; 2.Timotheus 1,7)
Wir sind umgeben und beschützt von Ihm und Seinen himmlischen Heerscharen. (Psalm 34,7; 91,11)
Wir brauchen nichts von dem zu fürchten, was der Teufel oder böse Menschen versuchen könnten, uns anzutun, weil unser großer Beschützer versprochen hat, dass nicht ein Haar auf unserem Kopf ohne Seine Erlaubnis berührt werden kann. (Matthäus 10,29-31)
Wir können uns darauf verlassen, dass Er all diese Versprechen und noch viel mehr erfüllt; und durch unseren Glauben an sie können wir inneren Frieden erreichen, ohne Rücksicht auf die Umstände, die um uns herum herrschen.

Manchmal lässt Er aus dem einen oder anderen Grund etwas durch die Schutzhülle hindurch dringen, aber selbst dann „führt für alle, die Gott lieben, … alles zum Guten.“ – Römer 8,28 Wenn so etwas scheinbar Schlimmes geschieht, ist damit meistens eine Lektion für uns mit verbunden. Oft bedeutet diese Lektion, dass wir in der materiellen Welt wachsamer und mehr gebetsvoll sein sollten. Wenn wir nie beraubt wurden, nie einen Einbruch, einen Überfall oder eine angsteinjagende oder lebensbedrohliche Situation erlebt haben, fällt es uns schwer, uns vorzustellen, dass uns so etwas passieren könnte. Das aber kann uns in einem falschen Gefühl der Sicherheit wiegen, was sehr gefährlich ist.

Menschen handeln aus der Verzweiflung heraus, wenn sie nicht mehr weiterwissen, außerdem gibt es Menschen, die einfach im Herzen schon bösartig sind. Wir leben in gefährlichen Zeiten, aber so lange wir unsere Schuldigkeit tun, können wir auf Seinen unfehlbaren Rat, Seine Warnungen, Seinen Schutz und Seine Achtsamkeit zählen. Wir sind wahrlich gesegnet!

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Pfad der Verwüstung

Von Ron Bittner

Jakarta, 13. Mai 1998

Wir saßen inmitten von Unruhen fest, die sich über die ganze Stadt ausbreiteten und durch studentische Demonstrationen gegen die Regierung ausgelöst worden waren. Gott war unser einziger Schutz – aber Er war stark genug! Was sich in ein Trauma und eine Tragödie hätte verwandeln können, wurde stattdessen zu einem beeindruckenden Zeugnis der Macht Gottes.

Unsere Wohnung in der dritten Etage eines Apartmenthauses diente gleichzeitig als Stützpunkt für unsere ehrenamtliche Arbeit. In den vergangenen Tagen sind wir nur im Notfall aus dem Haus gegangen.

„Hast du schon das Neueste gehört?” flüsterte jemand. Wir hielten unsere Stimmen gedämpft, um die Kinder nicht zu beunruhigen. „Menschenmassen randalieren überall in der Stadt!”

Lydia spähte vorsichtig aus dem Fenster, sie stand hinter dem Vorhang, um nicht entdeckt zu werden. „Es ist so ruhig hier“, sagte sie, „fast zu ruhig.“

„Hier sind wir im Moment sicher“, erwiderte John und legte seinen Arm um Lydia. „Wir haben wegen unserer Situation gebetet, deshalb wissen wir, dass wir in den Händen des Herrn sind.“ Wir hatten in unserem Gebet Gott die Frage gestellt, ob wir die Stadt verlassen sollten, fühlten aber, dass der Herr wollte, dass wir blieben.

„Jetzt scheint eine gute Zeit zu sein, um mit unseren Nachbarn zu sprechen“, sagte John.

Lydia spähte wieder aus dem Fenster, dieses Mal auf die Männer, die am äußeren Tor unseres Gebäudekomplexes Wache standen. Ihre Anwesenheit könnte vielleicht ein paar einzelne Möchtegern-Plünderer abhalten, aber was könnten sie schon tun, wenn sie von einer aufgebrachten Menschenmenge angegriffen würden?

John und Lydia beteten um den Schutz des Herrn und liefen dann die Treppen hinunter und aus dem Gebäude heraus. Sie eilten an den evakuierten Geschäften im Erdgeschoss vorbei hinüber zum Haupttor, wo ein paar Nachbarn zusammenstanden und mit den Wachposten sprachen. Als Lydia und John näherkamen, wurde die Umgebung von einem lauten Knall erschüttert. Zur gleichen Zeit kamen zwei verängstigte Jugendliche um die Ecke gerannt.

„Schnell!“ schrie einer von Ihnen. „Haut ab! Eine riesige Menschenmasse ist auf dem Weg hierher!“

Es kamen noch mehr Menschen hinter den beiden Jugendlichen her – Dutzende von ihnen zu Fuß, auf Motorrädern und in Autos – alle rannten und fuhren so schnell wie möglich, um den Randalierern zu entkommen.

Der erste junge Mann stoppte und beugte sich nach vorne. Er rang nach Atem und stützte sich auf seinen Knien ab. „Sie werfen Schaufensterscheiben ein und zünden Gebäude an – Gebäude wie dieses hier!“ sagte er. „Sie sind schon gleich um die Ecke!“ Angst blitzte in seinen Augen auf, und er rannte weiter. Auch unsere Nachbarn brachen in Panik aus und flohen.

John und Lydia beteten ruhig zu bleiben. Ohne ein weiteres Wort zueinander, drehten sie sich um, eilten zurück zum Wohnblock und hasteten die Treppen hinauf. Joanna sah sie kommen und schwang ihnen die Tür auf.

Es war klar, dass auf den Straßen etwas Schreckliches geschah, und wir konnten nur noch eines tun: verzweifelt beten, dass der Herr uns vor Schaden bewahrt.

Einige von uns beschäftigten unsere Kinder mit Büchern in einem anderen Raum, während der Rest von uns betete wie niemals zuvor! Die Zeit verging, wir beteten weiter. Als die Rufe und Schreie unten lauter wurden, verschlossen wir unsere Ohren und baten Gott immer wieder und wieder um Seinen Schutz.

Psalm 91 war uns ein immens großer Trost: „Wenn neben dir auch Tausende sterben, wenn um dich herum Zehntausende fallen, kann dir doch nichts geschehen. … Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue. … Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages, … dann wird das Böse dir nichts anhaben können, und kein Unglück wird dein Haus erreichen.“ – Psalm 91:2, 5, 7, 10

Nach einiger Zeit, die uns wie eine Ewigkeit vorkam, stand jemand auf und ging zum Fenster. Alles war ruhig und friedlich. Keine Menschenseele war in Sicht. Wir waren gerettet!

Phil und Esther rannten aufs Dach, um einen besseren Überblick zu haben. Dort sahen sie, wodurch wir so wunderbar gerettet wurden. Die aufgebrachte Menge hatte einen Pfad der Verwüstung auf der Straße hinterlassen, die auf unser Viertel zuführte – ein Chaos aus Asche, verstreutem Müll, verbogenem Stahl und zerbrochenem Glas. Der Mob war direkt auf uns zugekommen, aber kurz bevor er unseren Wohnblock erreichte, hatte er angehalten, machte eine Kehrtwende und war zu einem nahe gelegenen Supermarkt gestürmt.

Noch eine ganze Weile konnten wir die Schreie der Plünderer hören, während sie alles aus dem Supermarkt mitnahmen, was sie tragen konnten. Später erhellten 50-60 Meter hohe Feuersäulen den nächtlichen Himmel, als zwei nahe gelegene Kaufhäuser geplündert und angezündet wurden.

Zerstörung und Terror waren überall um uns her, aber durch all das hindurch wurden wir sicher in den Händen unseres liebenden Erretters bewahrt. Was für ein Zeugnis für unsere Nachbarn! – Ron Bittner ist ein Mitglied von The Family International in Indonesien.

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Der Schutz des Höchsten

Meditation über Psalm 91

Nach Erläuterungen von David Brandt Berg

PSALM 91,1 WER IM SCHUTZ DES HÖCHSTEN LEBT, DER FINDET RUHE IM SCHATTEN DES ALLMÄCHTIGEN.

Wo befindet sich der „Schutz des Höchsten“? Er findet sich im ganz innigen Zusammensein mit Gott. Die Worte „Im Schatten des Allmächtigen“ symbolisieren Gottes Schutz. Wenn du einen sehr engen persönlichen Umgang mit Gott hast, befindest du dich in Seinem Schatten, stehst unter Seinem Schutz.

Das ist ein Versprechen. Doch es ist an eine Bedingung geknüpft: du musst dich eng an Ihn halten. Du erfüllst diese Bedingung, wenn du Sein Wort liest und dein Bestes gibst, es zu befolgen. Du richtest deine Gedanken auf Ihn und Seine geistigen Leitmotive aus.

VERS 2 DER SPRICHT ZU DEM HERRN: DU BIST MEINE ZUFLUCHT UND MEINE BURG, MEIN GOTT, DEM ICH VERTRAUE.

Zu Bibelzeiten boten Felsenburgen den besten Schutz bei Unruhen oder Krieg, doch Gott ist sogar eine noch weitaus sicherere Festung für Schutz und Verteidigung.

VERS 3 DENN ER WIRD DICH VOR ALLEN GEFAHREN [DEN FALL-STRICKEN DES VOGELFÄNGERS] BEWAHREN UND DICH IN TODESNOT (von der verderblichen Pest) BESCHÜTZEN.

Ein Fallstrick ist eine Schlinge, die für einen Vogel ausgelegt wird, und der Teufel ist der Vogelfänger.

VERS 4A ER WIRD DICH MIT SEINEN FLÜGELN BEDECKEN, UND DU FINDEST BEI IHM ZUFLUCHT.

Das Bild bedeutet, dass Gott uns bewahrt, wie eine Henne, die ihre Flügel über ihre Küken ausbreitet, um sie zu beschützen.

VERS 4B SEINE WAHRHEIT IST SCHIRM UND (Rund)SCHILD.

Ein Rundschild war ein kleiner Schild in der Größe eines Esstellers, der am Handgelenk eines Kriegers befestigt wurde. Es schützte seine Hand, während er das Schwert einsetzte. Ein Rundschild war viel beweglicher als der normale, große Schutzschild, den die Soldaten der Antike ebenfalls trugen.

Was ist die Wahrheit Gottes? Jesus sagte einmal in einem Gebet zu Seinem Vater, „Dein Wort ist Wahrheit.“ – Johannes 17,17 An anderer Stelle sagt Er uns durch Paulus: „Setzt den Glauben als einen Schutzschild ein, um die feurigen Pfeile des Satans abzuwehren“. – Epheser 6,16 Glaube an Gottes Wahrheit in seinen Versprechungen ist unser bester Schutz.

VERSE 5-6 FÜRCHTE DICH NICHT VOR DEN ANGRIFFEN IN DER NACHT UND HABE KEINE ANGST VOR DEN GEFAHREN DES TAGES, VOR DER PEST, DIE IM DUNKELN LAUERT, VOR DER SEUCHE, DIE DICH AM HELLEN TAG TRIFFT.

Du hast nichts zu befürchten, weder seelisch noch körperlich, denn dir gehört das nachfolgende Versprechen:

VERSE 7-8 WENN NEBEN DIR AUCH TAUSENDE STERBEN, WENN UM DICH HERUM ZEHNTAUSENDE FALLEN, KANN DIR DOCH NICHTS GESCHEHEN. DU WIRST ES MIT EIGENEN AUGEN SEHEN, DU WIRST SEHEN, WIE GOTT DIE GOTTLOSEN BESTRAFT.

Auch wenn überall auf dich Gefahr lauert, kann Gott dich unversehrt hindurch bringen.

VERS 9 WENN DER HERR DEINE ZUFLUCHT IST, WENN DU BEIM HÖCHSTEN SCHUTZ SUCHST,

Wenn der Herr deine Zuflucht und dein Zuhause ist, wo befördert dich das hin? Auf gewisse Weise bist du dann schon im Himmel, weil Gott dort wohnt, und du dein Zuhause bei Ihm eingerichtet hast.

VERS 10: DANN WIRD DAS BÖSE DIR NICHTS ANHABEN KÖNNEN, UND KEIN UNGLÜCK WIRD DEIN HAUS ERREICHEN.

Aber vielleicht wendest du ein, dass Schlechtes nun einmal passiert, sogar bei denen, die um Gottes Schutz bitten. Sie erleiden Verletzungen, werden ernsthaft krank und haben genug andere Probleme. Was soll am „wird das Böse dir nichts anhaben können“ wahr sein?

Überleg einmal, was bedeutet „böse“? Wenn der Herr Seinen Kindern scheinbar „Böses“ widerfahren lässt, geschieht das oft, um uns etwas beizubringen oder unseren Charakter zu stärken und zu formen. Wenn unser weiser und liebevoller himmlischer Vater das zulässt, dient es zu unserem eigenen Wohl, denn „danach werden diejenigen, die auf diese Weise geformt werden, inneren Frieden und ein Leben in der Gerechtigkeit gewinnen.“ – Hebräer 12,11 Wenn der Grund und das Ergebnis positiv ist, wie können die Geschehnisse dann „böse“ sein? Ja, tatsächlich, hat Er uns versprochen, „dass für die, die Gott lieben … alles zum Guten führt.“ –  Römer 8,28

VERSE 11-13 DENN ER BEFIEHLT SEINEN ENGELN, DICH ZU BESCHÜTZEN, WO IMMER DU GEHST. AUF HÄNDEN TRAGEN SIE DICH, DAMIT DU DEINEN FUSS NICHT AN EINEN STEIN STÖSST. LÖWEN UND GIFTIGE SCHLANGEN WIRST DU ZERTRETEN, WILDE LÖWEN UND SCHLANGEN WIRST DU MIT DEINEN FÜSSEN NIEDERTRETEN!

Dankt dem Herrn für seine Engel, die fortwährend über dich wachen, dazu gehört auch dein persönlicher Schutzengel, dessen Aufgabe Du bist.

VERS 14: DER HERR SPRICHT: „ICH WILL DEN ERRETTEN, DER MICH LIEBT. ICH WILL DEN BESCHÜTZEN, DER AUF MEINEN NAMEN VERTRAUT.“

Hier sind wieder Bedingungen, die an Seine Versprechen geknüpft sind: Gott behütet diejenigen, die Ihn kennen und lieben. Deine Liebe, dein Vertrauen und dein Glaube an Gott und Seine Fähigkeit, dich zu erlösen, setzen Seine Kraft um deinetwillen in Bewegung.

VERS 15-16 „WENN ER ZU MIR RUFT, WILL ICH ANTWORTEN. ICH WILL IHM IN DER NOT BEISTEHEN UND IHN RETTEN UND ZU EHREN BRINGEN. ICH WILL IHM EIN LANGES LEBEN SCHENKEN UND IHN MEINE HILFE ERFAHREN LASSEN.“

Wenn wir diese Bedingungen erfüllen, was sind dann die fünf Dinge, die der Herr für uns tut, wenn wir Ihn um Hilfe bitten?

1. Er wird uns antworten,
2. Er wird uns in Schwierigkeiten beistehen,
3. Er wird uns erlösen,
4. Er wird uns ehren und
5. Er wird uns Seine Errettung zeigen.

Lied # 4

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Wunder-3ERRETTUNG IM BERGWERKSSCHACHT

Natalia Prokhatska

Geboren in einer kleinen ukrainischen Bergarbeiterstadt während der Zeit der Sowjetunion, wuchs ich in einer atheistischen Umgebung auf. Eines Tages fiel mir ein Buch mit dem Titel „Nicht vom Brot allein“ in die Hände. Da ich eine leidenschaftliche Leseratte war, las ich es in einem Gang durch. Das Buch bot einen einfachen Weg zur Errettung, gefolgt von einem Gebet, Jesus als meinen persönlichen Erretter anzunehmen. Die Vorstellung von Gott, Glaube und Gebet waren mir vollkommen fremd, aber etwas an diesem Buch zog mich in seinen Bann. Als ich das Gebet wiederholte, hatte ich ein Gefühl, das sowohl wunderbar als auch ein bisschen beängstigend war, als würde meine Seele schweben.

Einige Jahre später verließ ich meine Heimatstadt, um an der staatlichen Universität zu studieren. Dort traf ich Mitglieder der Family International, die mich unterwiesen und mir halfen, ein Leben des Glaubens und des Dienstes an Gott und anderen zu führen.

Als ich meine Eltern das nächste Mal besuchte, erklärte ich ihnen, wie Jesus mein Leben verändert hatte, und dass Er das gleiche für sie tun könnte. Meine Mutter nahm Ihn mit Freuden an, aber mein Vater war skeptisch. Ich versprach, für ihn zu beten.

Jeden Morgen fuhren mein Vater und die anderen Bergarbeiter zu zweit den vertikalen Schacht nach unten. Teil ihrer Sicherheitsausrüstung war ein schwerer Gürtel, der mit einem Seil an das hölzerne Gestell des Aufzuges geknotet wurde. Mein Vater benutzte diesen Gürtel jedoch nie, da er unpraktisch und unbequem war. Stattdessen benutzte er einen leichteren und vertraute darauf, dass dieser genauso gut seinen Zweck erfüllen würde.

Eines Tages hatte jemand seinen leichten Gürtel entwendet, und er musste deshalb den schwereren benutzen. Er und sein Partner stiegen in den Schacht und waren bald in die Arbeit vertieft, mein Vater arbeitete unterhalb von ihrer Stützbühne und sein Partner darüber.

Plötzlich rutschte mein Vater aus, verlor das Gleichgewicht und fiel in den schwarzen Abgrund. Das Sicherheitsseil hielt ihn, aber er pendelte einige Minuten unter dem Balken hin und her. Kohlestücke prasselten auf ihn herab und fügten ihm Schnittwunden an Kopf, Gesicht, und Körper zu.

Endlich hielt sein Partner, der seine Hilferufe wegen des Lärms der Maschinen nicht gehört hatte, in der Arbeite inne, um nach ihm zu schauen. Er sah, was passiert war, und half meinem Vater nach oben.

Als mir mein Vater später den Zwischenfall schilderte, sagte er, dass sein ganzes Leben vor seinem inneren Auge vorbeigezogen wäre, als er im Dunkeln hing. „Ich konnte fühlen, wie mich deine Gebete festhielten“, sagte er, „das war der Zeitpunkt, an dem ich beschloss, Jesus als meinen Erretter in mein Herz aufzunehmen.“

Und der Lieblingsgürtel meines Vaters? Mein Vater dankt Gott, dass ihn jemand an diesem Tag weggenommen hat. – Natalia Prokhatska ist ein Mitglied von The Family International

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S C H U T Z UND S T Ä R K E

DAVID BRAND BERG

Der sicherste Ort auf der Welt, an dem man sich befinden kann, ist nahe bei Gott und dort wo Er uns haben möchte. Egal wo das sein mag, oder auch was uns bedrohen mag, dort wird Er uns bewahren. „Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gottesfürchtige flüchtet sich zu ihm und findet Schutz.” – Sprüche 18,10

Gott hat versprochen, dass Er die Seinen beschützt, aber ist dir, seitdem du Ihn in deinem Leben und Herzen akzeptiert hast, je etwas Schlechtes zugestoßen? Hat der Herr es zugelassen, dass du irgendwie leiden musstest z. B. durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch andere Schwierigkeiten?

Ein gutes Beispiel dafür ist die Geschichte von Hiob. (Sieh Hiob 1,6-19) War das ganze Unglück, das über ihn und seine Familie kam, seine Schuld? Wurde er von Gott für seine Sünden gestraft? – Nein. Alles, was ihm zustieß, geschah, weil der Teufel Gott um Erlaubnis gebeten hatte, Hiob zu testen und ihn in Versuchung zu führen, um zu sehen, ob er Hiob um seinen Glauben bringen könnte. Der Herr gestattete dem Teufel, Hiobs gesamte Reichtümer wegzunehmen, dann seine Familie, und schließlich noch seine Gesundheit. Es war alles eine Prüfung, vom Teufel inszeniert, aber von Gott genehmigt, um zu zeigen, dass Hiob Ihn trotz allem weiter lieben und ehren würde. Und als Hiob den Test bestand, segnete Gott ihn in doppeltem Maße mit allem, was er verloren hatte. (Sieh Hiob 42,10-16)

Keine Sorge; Gott wird nicht zulassen, dass wir über unsere Fähigkeiten hinaus in Versuchung geführt werden. (1.Korinther 10,13) Er erlaubt dem Teufel nicht, uns mehr aufzuladen als wir tragen können, aber manchmal erlaubt er dem Teufel, uns zu testen, um zu sehen, ob wir uns auch unter schwierigen Umständen auf Ihn und Seine Verheißungen im Wort verlassen. Und ist die Prüfung einmal bestanden, wird Gott uns genau wie Hiob erlösen.

Durch die gesamte Bibel hindurch beschützt und stärkt der Herr auf wundersame Weise jene, die sich Hilfe suchend an Ihn wenden. Und die gleichen Wunder und Manifestationen von Stärke und Schutz, die in der Bibel geschahen, können auch heute geschehen. „Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe.” – Hebräer 13,8 Wenn Jesus jene Wunder zu Seiner Zeit vollbringen konnte, dann kann Er sie auch heute noch vollbringen. Gott ist immer noch der Gott der Wunder, und was Er bereits getan hat, kann Er wieder tun.

Jesus hat gesagt, „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.“ – Matthäus 28,18

Das ist eine gehörige Portion an Macht! Und wenn du Jesus in deinem Leben und Herzen akzeptiert hast, dann hast du ebenso Zugang zu dieser Macht. Gott hat nicht nur all diese Macht und Seinen Schutz verheißen, sondern Er macht sie für dich und in diesem Moment verfügbar, wenn du daran glaubst!

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Wunder-5

Größere Werke

KARAND JOSHI, ERZÄHLT VON CARINA E. HARROP

Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere, denn ich gehe, um beim Vater zu sein. … Bittet, um was ihr wollt, in meinem Namen, und ich werde es tun!“ sagt Jesus in Johannes 14,12-14.

Eines Abends machte ich eine Spazierfahrt mit meinen Freunden, als unser Auto auf der Schnellstraße plötzlich liegen blieb. Wir konnten die Ursache nicht finden, deshalb liefen zwei meiner Freunde los, um Hilfe zu holen.

Der Rest von uns stieg inzwischen aus und stand schwatzend am Straßenrand herum. Ich warf zufälligerweise einen Blick über die Schutzplanken der Überführung, auf der wir zum Stehen gekommen waren, und sah ein paar Meter entfernt einige Obdachlose, die neben der Straße kampierten. Einen Moment später fing eine ältere Frau von ihnen an, heftig zu würgen. Sie konnte nicht atmen. Und die anderen – die, wie sich später herausstellte, zu ihrer Familie gehörten – drängten sich dicht um sie und versuchten alles, um ihr zu helfen. Doch ohne Ergebnis. „Sie stirbt, sie stirbt!“ schrien sie völlig verzweifelt.

Ich war wie gelähmt und wusste nicht, was ich in diesem Moment tun sollte, während sich die Szene vor meinen Augen abspielte. Ich war einerseits nicht darauf vorbereitet, eine hilflose Person sterben zu sehen, andererseits war ich aber auch kein Arzt. Was konnte ich tun?

Ich hatte Anfang der Woche in der Bibel über Jesus’ Macht zu heilen gelesen, und es gibt einen Vers in der Bibel, der sagt: „Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe.“ – Hebräer 13,8 Das einzige, das mir in den Sinn kam, war, Jesus anzurufen, dass Er sie heilen möge. Deshalb fing ich an, verzweifelt zu beten. Sobald ich mein Gebet beendet hatte, blickte ich nach ihr, und siehe da, sie fing wieder an, ganz normal zu atmen an. Sie war um Haaresbreite dem Tode entkommen und hatte das Leben wiedererlangt. Ihre Gesichtsfarbe kehrte zurück, und ihre Familie weinte vor Freude. Mir standen die Haare zu Berge. Ich hatte ein Wunder miterlebt als direkte Antwort auf ein Gebet. – Karand Joshi ist ein Activated Leser in Indien.

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Das größte Wunder im Universum ist jedoch eine Seele, die durch den Glauben an Jesus verändert wurde. Wenn du jedoch dem Mann, der die Macht hat, zu heilen, zu beschützen und Ewiges Leben zu geben noch nicht begegnet bist, noch nicht persönlich kennst, kannst du Ihn gleich jetzt in dein Herz und Leben einladen. Bete einfach ein kurze Gebet wie dieses:

Lieber Jesus, danke, dass du für uns auf die Erde gekommen und gestorben bist, damit meine Sünden vergeben werden können. Ich möchte deine Liebe und Fürsorge im Hier und Jetzt erfahren und das ewige Leben, das du versprochen hast, im Himmel gerne haben. Ich öffne dir mein Herz und lade dich ein. Amen! (Bedeutet, so sei es) Danke dass du mein Gebet erhört hast!

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…einen Geist der Besonnenheit

 Marie Péloquin

Ich bin von Natur aus eine Art Grübler und mache mir eigentlich immer irgendwelche Sorgen (muss ich leider auch persönlich von mir sagen). Ich kann aber auch mehrere Dinge auf einmal tun. Das bedeutet, ich erledige etwas und kann mir dabei gleichzeitig Sorgen machen. Heute Morgen zum Beispiel habe ich versucht, meine täglichen Minuten der Besinnung einzuhalten, einige Seiten von etwas Erbaulichem zu lesen und darüber zu reflektieren, (Ich sage „versuchte“, weil ich zur selben Zeit grübelte: über die Arbeit der kommenden Woche, über anhaltende gesundheitliche Probleme und über eine bevorstehende Reise), als mir dieser Satz ins Auge sprang: „In der Bibel wird der Rat‚ »fürchte dich nicht«, über 100 mal verwendet.“ Ich schätze, Gott kannte unseren Hang zu Sorge und Furcht.

Als Kinder fürchten wir uns vor der Dunkelheit, vorm Schreckgespenst unter dem Bett und dem Zahnarzt.

Ein paar Jahre später haben wir dann gelernt, dass das Schreckgespenst nicht existiert, und der Zahnarzt weiß, was er tut. Also haben wir jetzt Angst davor, in der Schule dem Mobbing ausgesetzt zu sein und vor unseren Freunden blamiert zu werden oder beim Mathetest am Dienstag schlecht abzuschneiden.

Wiederum ein paar Jahre später haben wir Angst vor Pickeln, Zahnspangen und davor, nicht beliebt genug zu sein.

Früh genug fürchten wir uns vor unserm ersten Job und sorgen uns um unsere Zukunft, und was wohl aus uns werden wird. Wir haben Angst davor, intellektuell und in Beziehungen zu versagen. Wir befürchten, unsere Familie und Freunde zu enttäuschen. Wir ängstigen uns vor wirtschaftlichem Versagen, vor Krankheit und vor Tod. Und wir machen uns Sorgen über das Wohl und Glück unserer Kinder. Wir wachsen zwar aus bestimmten Ängsten heraus, aber es scheint so, als würden wir Furcht als solches nie ganz hinter uns lassen können.

Und natürlich macht es das auch nicht besser, dass es heutzutage immer mehr zu geben scheint, vor dem man sich fürchten muss. Schau dir nur einmal die Nachrichten an, und du weißt wovon ich rede — Krieg, Verbrechen, Terrorismus, neue Arten von tödlichen Krankheiten, Natur- oder von Menschen verursachte Katastrophen und natürlich der desolate Zustand der Weltwirtschaft und deren Folgen. (Das wurde 2009 geschrieben, aber nichts hat sich verändert, im Gegenteil.)

In der Bibel hat Gott ein Mittel gegen jede einzelne dieser Ängste:

„Ärger im Geschäft? Grässliche Mitarbeiter, die nur Unruhe zu stiften scheinen? Mach dir keine Sorgen! Komm mit deinen Gedanken zu mir, und Ich werde mich um das Problem kümmern!“  5.Moses 31:6: „Seid stark und mutig! Habt keine Angst und erschreckt nicht vor ihnen! Der Herr, euer Gott, wird selbst mit euch gehen. Er wird euch nicht verlassen und euch nicht im Stich lassen.“

„Machst du dir Sorgen wegen Krieg und Terrorismus? Hab keine Angst! Vertraue Mir dein Leben und deine Familie an. Ich werde Mich um dich kümmern.“ Jesaja 54,14: „Du wirst dich auf Gerechtigkeit gründen; Bedrückung und Schrecken werden fern von dir sein, sodass du nichts zu fürchten hast.“

„Angst vor Naturkatastrophen? Beunruhigt über Erdbeben, Tsunamis oder Orkanen? Das ist nicht nötig! Ich beschütze dich. Das ist der beste Versicherungsschutz, den du je auf dem Markt bekommen könntest!“ Psalm 46,3: „Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen…“

„Hast du ein körperliches Leiden — vielleicht kämpfst du sogar mit einer lebensbedrohenden Krankheit? Hab keine Angst. Ich werde bei dir sein und dir in all dem helfen, Ich werde dich trösten und deine Hand halten.” Psalm 23,4: „Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite. Dein Stecken und Stab schützen und trösten mich.“

„Hat man dich fälschlicherweise angeklagt, und nun schlägst du dich mit der Frage herum, wie du deinen guten Ruf und deine Zukunft retten kannst! Sorge dich nicht! Ich kenne die Wahrheit, und werde dafür sorgen, dass sie am Ende ans Licht kommt.“ Jesaja 51,7: „Hört mir zu, ihr, die ihr das Gesetz kennt und du, mein Volk, dem mein Gesetz am Herzen liegt. Fürchtet euch nicht vor dem Hohn der Menschen und entsetzt euch nicht vor ihrem Spott.“

„Die Welt da draußen kann furchterregend sein! Es gibt so viel Schlechtes, das da vor sich geht! Vielleicht lebst du in einer gefährlichen Gegend und bist deswegen manchmal beunruhigt. Sei unbesorgt. Wenn Ich Mich um die Vögel und die Blumen kümmere, wieso denkst du dann, dass Ich Mich nicht auch um dich kümmern würde? Du bedeutest Mir alles.“ Lukas 12,7: „Und auch die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Habt deshalb keine Angst, denn ihr seid ihm wertvoller als ein ganzer Schwarm Spatzen.“

„Ich sehe, wie du dich darum sorgst, deine Familie zu ernähren. Es ist schwierig, mit dem Geld über die Runden zu kommen, während sich die Rechnungen stapeln. Hab keine Angst. Die Welt und alles, was darin ist, ist Mein, und es ist Mir eine Freude, dir alle deine Bedürfnisse zu erfüllen. Bitte einfach darum.“ Lukas 12,32: „Hab also keine Angst, kleine Herde. Denn es macht eurem Vater große Freude, euch das Reich Gottes zu schenken.“

Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass Gott einen Alternativplan für jede mögliche Katastrophe hatte. Für jede Sorge hat Er die perfekte Lösung zur Hand. Und obendrein ist es eine Freude für Ihn, sich um uns zu kümmern! Wir sind Ihm keine Last, wenn wir mit unseren Ängsten und Nöten zu Ihm kommen. Wie ein liebender Vater hebt Er uns hoch und sagt ganz sanft: „Ich verstehe. Warum überlässt du diese Angst nicht Mir, und Ich kümmere mich darum?“ 1.Petrus 5,7: Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!“

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben”, schrieb der Apostel Paulus, „sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.” – 1.Timotheus 1,7

Marie Péloquin ist ein Mitglied von The Family International in Mexiko

– – –

EINE STIMME IN DER NACHT

RANDY LANGSTON

„Nimm die Ausfahrt an der nächsten Tankstelle!“ hörte ich Jesus’ Stimme ganz deutlich in meinem Inneren.

„Ich brauche kein Benzin“, erwiderte ich „Außerdem ist das Benzin in Stuttgart viel billiger. Ich werde bald dort sein.“

Tankstelle 3 km. Das Schild, das die nächste Autobahnraststätte ankündete, huschte vorbei.

„Fahr an der nächsten Tankstelle raus!“

„Aber Herr, ich bin müde, und es ist bereits 3 Uhr früh. Ich will nach Hause. Wenn ich jetzt anhalte, verliere ich mindestens 15 Minuten und …“

Tankstelle 1km.

Wie ein Vater mit seinem bockigen Kind spricht, so sprach Jesus noch strenger zu mir. „Halt an!“

Am vorigen Tag war ich früh morgens zu einem Termin von Stuttgart nach Frankfurt gefahren. Der Termin hatte sich bis spät in den Abend hingezogen. Und es war fast Mitternacht, bevor ich mich auf den langen Weg nach Hause machen konnte. Ich war hundemüde! Das Hinweisschild kam in Sicht: Ausfahrt.

Ich setzte den Blinker und blickte kurz in Rück- und Außenspiegel. Ich fuhr schon auf dem Ausfädelungsstreifen und war letzter in einer Autoschlange von holländischen Urlaubern, die in Richtung Schwarzwald unterwegs waren. Ich nahm meinen Fuß vom Gaspedal und rollte im Leerlauf zu den Zapfsäulen.

Als ich die Tür meines VW-Bus öffnete, durchbrach das Geräusch quietschender Reifen die kühle Nachtluft, gefolgt vom Lärm berstender Karosserien, übertönt von noch mehr kreischenden Rädern und noch mehr berstenden Karosserien. Rote Feuerzungen brachen irgendwo in den Fahrzeugtrümmern aus und beleuchteten, was jetzt wie ein Schlachtfeld aussah. In Sekundenschnelle waren Dutzende von Autos in Trümmern und ihre Teile überall auf der Straße verstreut.

Ein Tankwart alarmierte die Polizei. Feuerwehr und Rettungssanitäter eilten zum Unfallort. Heulende Sirenen und Blaulicht kündigten ihre Ankunft an.

Ich stand mit offenem Mund da. Meine Sinne waren vom Eindruck der Geschehnisse wie benommen. Als die innere Starre allmählich nachließ, traf mich ein Gedanke, der Schockwellen durch meinen Körper jagte. Sie waren so stark, dass ich aufsprang: Wenn ich nicht angehalten hätte, befände ich mich jetzt mitten in diesen blutigen Trümmern!

Beim Anblick des geschwärzten, demolierten Blechs, hallten die Worte des Psalmisten in meinen Ohren. „Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite.“ – Psalm 23,4

Randy Langton (1949-2006) war 35 Jahre lang ehrenamtlich für The Family International tätig

Wunder-6

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Der Wille Gottes

Gottes Wille führt dich nie dorthin,
wo Gottes Gnade dich nicht behüten kann,
wo Gottes Arme dich nicht halten können,
wo Gottes Reichtum dich nicht versorgen kann,
wo Gottes Kraft dir nicht beistehen kann.

Gottes Wille führt dich nie dorthin,
wo Gottes Geist nicht durch dich hindurch wirken kann,
wo Gottes Weisheit dich nicht lehren kann,
wo Gottes Heerscharen dich nicht schützen können,
wo Gottes Hand dich nicht formen kann.

Gottes Wille führt dich nie dorthin,
wo Gottes Liebe dich nicht umhüllen kann,
wo Gottes Erbarmen dich nicht am Leben erhalten kann,
wo Gottes Friede Deine Ängste nicht besänftigen kann,
wo Gottes Autorität sich nicht für dich einsetzen kann.

Gottes Wille führt dich nie dorthin,
wo Gottes Trost deine Tränen nicht trocknen kann,
wo Gottes Wort dich nicht stärken kann,
wo Gottes Wunder nicht auch für dich geschehen können,
wo Gottes Allgegenwart dich nicht finden kann.
— Verfasser unbekannt

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BIBELSTUDIUM – Für euch zum selbst nachschlagen. IM FOKUS:

UNSER BESTER SCHUTZ

Die Bibel ist voller erstaunlicher Geschichten darüber, wie Gott Seine Kinder beschützte, die zu Ihm aufschauten, wenn sie in Situationen steckten, die schlimmer nicht hätten sein können. Geschichten, die unser Vertrauen stärken, dass Gott auch uns beschützen wird. Hier ist eine kleine Auswahl von denen, die Millionen von Menschen über die Jahrhunderte hinweg eine Quelle der Ermutigung waren.

Die große Flucht: 2.Mose 14

Eine riesige Herausforderung: 1.Samuel 17

Gerettet!: 2.Samuel 22

Die unsichtbare Armee: 2.Könige 6

Vier im Feuer: Daniel 3

Eine Nacht in der Löwengrube: Daniel 6

Attentatsplan aufgedeckt: Matthäus 2

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Weitere Wunder:

Von Hiroschima ins Glück, hier

Von Engeln umgeben, hier

Das Telefonatwunder, hier

Die Lawine, hier

Das Mitternachts-Wunder, hier

Wunder in New York, hier

Meine „demütige” Heilung, hier

und mehr hier.

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