Den Tod nicht schmecken

20. März 2015

Den Tod nicht schmecken – was Jesus für uns wirklich tat

(Seht zu diesem  Artikel auch den Beitrag „Sie geht in Gnade“ in der gleichen Kategorie „08-Himmel, Hölle und dazwischen“)

Heute (19.11.2014) ist bei den evangelikalen Buß- und Bettag. Mir gingen heute Morgen ganz andere Gedanken durch den Kopf, die mich dann aus dem Bett getrieben haben um sie aufzuschreiben:

F R A G E:

Mir ist etwas in den Sinn gekommen und möchte gerne wissen, ob ich zu bestimmten Bibelversen vielleicht eine weitere tiefere Bedeutung entdeckt habe. Jesus verspricht im Joh. 11,25,26 Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Und im Kapitel 8:51,52 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wen jemand mein Wort hält, dann wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ Da sagten die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, dass du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben und die Propheten, und du sagst: ‚Wen jemand mein Wort hält, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. – Wir verstehen damit gewöhnlich, dass wir Gläubige nicht ins Totenreich gehen werden, wo „Heulen und Zähneklappern“ ist und womöglich der 2. ewige Tod wartet, sondern zu Jesus in sein himmlisches Reich der Liebe der Ewigkeit gehen werden.

Vor dem Totensonntag (2014) habe ich eine Dokumentation im Fernsehen über den Tod gesehen. Dabei wurde beschrieben und demonstriert wie Menschen gewöhnlich sterben. Bei plötzlichem Herzstillstand, wie bei einem Herzinfarkt, Unfällen und ähnlichem, sind Menschen meist sofort tot. Andernfalls jedoch stirbt der Körper, bevor die Seele noch den Körper verlässt. Es wurde in dem Film so dargestellt: Ein Sterbender hat zuletzt kaum noch Hunger oder Durst, es schadet sogar, noch zu trinken. Vor dem eigentlichen Tod, setzen die inneren Organe nacheinander ihre Funktion aus und eines der ersten sind die Nieren. Das heißt, die Flüssigkeit geht in den Körper rein, kann aber nicht mehr raus, Lagert sich im Gewebe ein und da vorwiegend in die Lunge, das heißt, wir haben Wasser in der Lunge und haben damit eine Erstickungssituation – so die Worte des Arztes. Der Mensch wird blass, fühlt sich kühl an, die Sauerstoffzufuhr ist nicht mehr ausreichend, die Augen treten aus ihren Höhlen heraus. Ein anderes Merkmal von nahestehendem Tod sind „Kirchhofrosen“, an den Finger- und oder Fußzehennägeln, Gelenken, Knien und Ellenbogen, ein Zeichen dafür, dass die Sauerstoffversorgung sich immer mehr auf das Zentrum des Körpers verlagert. Dann rasselnder Atem und innere Unruhe, fahrige Bewegungen, manche versuchen sogar, nochmals das Bett zu verlassen. Schließlich schnappt der Mensch nur noch nach Luft, der Mensch stirbt – erstickt regelrecht.  – Die Menschen „sehen“ und „schmecken“ buchstäblich bei vollem Bewusstsein den Tod.

Meine eine Oma (Kirchgängerin, doch hat sie die Worte Jesu nicht gelebt) ist auf diese Weise gestorben. Für meine Eltern war das eine schreckliche Erfahrung, meine Oma ersticken zu sehen. Zudem war sie bei Lebzeiten nicht sehr gut zu ihrem Sohn gewesen, meinem Vater und wie mein Vater sagte, hat sie ihn mit einem schrecklich verzweifelten Blick angestarrt, so als wollte sie noch etwas sagen, aber konnte nicht mehr sprechen, es war zu spät – zu spät um, ‚es tut mir leid‘ zu sagen.

Meine andere Oma jedoch war eine gläubige Christin. Sie war ein Jahr vor ihrem Tod krank und bettlägerig, was eine Zeit von Leiden und auch Demütigung für sie war, da sie nichts mehr halten konnte und Windeln brauchte. Wenn wir sie besuchen kamen, hat sie oft wiederholt gesagt, sie möchte so sehr zu ihrem Heiland gehen. Eines Morgens dann, fand man sie mit dem strahlendsten Lächeln auf dem Gesicht, so als wäre ihr Heiland persönlich gekommen, um sie abzuholen. Und so kenne ich unter Christen – unter normalen Umständen – den Tod. Sie sterben entweder friedlich im Schlaf oder sie holen noch einmal tief Luft, und während sie langsam ausatmen, verlassen sie den Körper – keine der oben aufgezählten Merkmale! Mein Vater ist auch so gestorben. Er hatte Krebs und musste schon seit längerem Morphium gegen die Schmerzen nehmen. Eines Morgens sagte er zu meiner Mutter, die schlimme Zeit, das Siechtum würde jetzt wohl beginnen. Deshalb hat er noch meiner Mutter sein Herz erleichtert, falls es ihm später nicht mehr möglich gewesen wäre. Er hat ihr seinen letzten Willen bzw. Wünsche gesagt, ihr sogar noch gesagt, sie müsse anderen vergeben, die ihr Leid zugefügt haben (es fiel ihr nie leicht, einfach zu vergeben und von ihrem Gram loszulassen). Aber anstatt dass das Siechtum kam, hat er nochmals tief Luft geholt, ausgeatmet und weg war er. Meine Mutter war sehr erstaunt und sehr dankbar, dass es so wunderbar war, dass er nicht durch das Siechtum und keinen schrecklichen Tod sterben musste.

Ist das was Jesus vor allem meinte, als er sagte, wenn wir an ihn glauben, werden wir nicht sterben, oder den Tod nicht „sehen“ oder „schmecken“, wie die Juden ihn dann zitiert haben?

frei

Die meisten Menschen verdrängen den Gedanken an den Tod und meist ist er hinter Krankenhauswänden verborgen. Aber er gehört zum Leben und lässt sich nur bis zu diesem Moment verdrängen. Ich war 12 (Juni 1962) wie meine Oma zu ihrem Heiland ging und ich erinnere mich noch gut, wie das durch das ganze Dorf ging, dass sie solch einen schönen Tod hatte. Und es gab Leute die sagten, dass ihnen das die Angst vor dem Tod genommen hat, dass man auch einen schönen Tod haben kann. Sie wussten aber auch sehr wohl, dass sie an den Heiland geglaubt hat – sie war taub und hat die Bibel für sich zu Hause gelesen, während andere in der Kirche (ein Nickerchen nahmen) waren. (Damals wurden Gottesdienste nicht so interessant und lebendig wie heute gestaltet!)

Wenn sich Menschen mehr bewusst wären, wie ihr Abgang sein wird, wenn sie Jesus nicht haben, vielleicht würde dann der eine oder andere es doch tatsächlich erwägen, Jesus lieber anzunehmen, als solch einem Tod entgegenzusehen? Mit der Hölle zu drohen, hat bei den Meisten ihre Wirkung verloren. Sie lachen und denken, in der Hölle ist zumindest was los und ’ne Menge Spaß. Was ihnen nicht bewusst ist, ist dass Satan ein Lügner ist und er das Gegenteil von Gott ist. Ist Gott also Freude ist Satan das Gegenteil. In der Hölle existiert Freude, Spaß, eine gute Zeit haben rein gar nicht, im Gegenteil. Doch mit dem heutigen Unglauben an die geistige Welt hat die Hölle scheinbar ihren Schrecken verloren, aber um den Tod am Ende ihres Lebens kommen sie nicht herum, sich auf den einstellen zu müssen.

Der Dokumentarfilm wurde gemacht, um Menschen über den Tod aufzuklären, doch wurde es im Film  als nicht schrecklich dargestellt, dieses ersticken, da den Sterbenden Medikamente/Drogen gegeben werden. Doch schon der Gedanke ans Ersticken löst doch bei jedem Panik und Angstzustände aus?! –  Für mich ist das ein weiterer Grund Gott zu danken und zu lobpreisen, dass wir das durch Jesus entgehen (davon bin ich persönlich jetzt mehr und mehr überzeugt) und es gibt mir den Wunsch, das so vielen Menschen weiterzugeben, wie möglich. Euch nicht auch?

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Wäre doch auch interessant, wenn darüber eine Studie gemacht werden könnte, ob da tatsächlich ein Unterschied im Tod von gläubigen und nichtgläubigen Menschen ist?

Kommentar (über FB) von Irina: DAS kann ich nur bestätigen DAS deckt sich mit meinen Erfahrungen

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Auf FB kamen einige Kommentare zu diesem Artikel, deren antworten ich hier mit aufführen möchte. Zuerst möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ich hier von einem normalen Tod eines normalen Sünders gesprochen habe. Christen sind (normalerweise) gerettete Sünder, aber die meine ich hier nicht, sondern die Menschen, die in ihren Sünden sterben, ohne je Jesus als ihren Erretter angenommen zu haben (leider gibt es eine Menge Menschen, die Mitglied einer Kirche sind, aber nie Jesus persönlich als ihren Erretter annahmen). Jesus selbst ist den Tod eines Sünders gestorben, aber das war notwendig, um die Bedingung zu erfüllen, für die Sünden der Menschheit zu sterben, zu unserer Erlösung, damit wir nicht solch einen schrecklichen Tod sterben müssen und danach für unsere Taten auf Erden gerichtet werden (was als in die Hölle gehen bezeichnet wird). So wie es auch notwendig war, dass Jesus sich von Johannes dem Täufer taufen lies, obwohl er ohne Sünden war und selbst Johannes sagte: „Ich habe es nötig, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?“ Jesus musste den Tod eines Sünders sterben, um uns von Sünden erlösen zu können und auch um der Hohepriester für uns werden zu können, der uns Menschen in allem versteht. Es heißt, durch das Hängen an einem Kreuz wird demjenigen der Brustkorb eingeengt und er bekommt nicht mehr genug Luft. Jesus ist also genau den gleichen Tod, den Tod durch Ersticken gestorben, wie jeder „gewöhnliche“ Sünder. Aber es war ja zu unserer Erlösung, damit wir nicht solch einen schrecklichen Tod sterben müssen. Und das ist doch ein Versprechen auf das wir uns berufen können, genauso wie wir all die anderen Versprechungen in der Bibel beanspruchen können:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hält, der wird den Tod nicht sehen in Ewigkeit. – Johannes 8,51

Den Tod hier nicht nur als ein verlassen unseres Körpers und dieser Welt sehen, sondern den Vorgang, der das Verlassen des Körpers veranlasst; was dann doch diesem Vers diese Bedeutung des Todesvorgangs gibt. Wir werden diesen Vorgang, dass unser Körper langsam seine Funktion aufgibt und wir schließlich ersticken, nicht sehen.

1.Korinther 15:55-57 „Tod, wo ist dein Stachel?“ – der Stachel des schrecklichen Todes durch Ersticken. Was bestimmt bei vielen schon Angst vor dem Gericht hervorruft, wenn ihnen bewusst wird, sie sterben und haben so vieles auf dem Gewissen, Dinge, Begebenheiten, wo sie schlecht gehandelt haben, es aber vielleicht seither verdrängt haben, jetzt aber ist es alles was bleibt und wiegt so richtig schwer und lastet unerträglich auf ihnen – das ist für mich ein schrecklicher Tod. Dazu die Ungewissheit was danach sein wird – ein verloren sein ohne Gott, also ohne Liebe, verloren in einer schrecklich einsamen Dunkelheit auf unbestimmte Zeit … gibt es wirklich etwas Schrecklicheres? Aber dank Gott für: „Tod (Thanatos), wo ist dein Stachel? Hölle (Hades), wo ist dein Sieg?“ Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!  Jesus vergibt uns unsere Sünden und nimmt deshalb den Stachel von uns.

Einige Leute waren entsetzt über meinen Artikel, weil sie „gute Christen“ diesen Tod haben sterben sehen. Aber anscheinend muss man hier unter Christen und Christen wohl unterscheiden, jene die Jesus als guten Ethik Lehrer ansehen, und unter „mein [Jesus] Wort halten“ verstehen „gut“ zu sein, Jesus aber nie wirklich in ihrem Herz in ihrem Inneren als ihren Erlöser von ihren Sünden sahen und annahmen, also vor sich selbst bekannten, „ja ich bin ein Sünder, ich brauche Jesus und seine Vergebung und ich brauche Ihn, um gut zu sein und Gutes zu tun“ und jenen, die in Jesus wirklich ihren Heiland, ihren Erlöser sehen, wie meine taubgeborene Oma Ihn sah, die solch einen schönen Tod hatte.

Gut und rechtschaffen sein machen noch keinen Christen aus jemanden, auch wenn er regelmäßig zur Kirche geht, und er vielleicht die ganze Bibel auswendig kennt. Wie jemand berühmter (Albert Schweizer?) einmal sagte, nur dadurch dass du in eine Werkstatt gehst, macht dich das noch nicht zu einem Mechaniker. Genauso wenig macht ein Besuchen einer Kirche einen wahren Christen aus dir. Was nur zählt ist eine neue Kreatur. – Galater 6,15

Das ist erschreckend, sehr erschreckend und es macht einen tatsächlich für solche Menschen beten – so wie es bei den Katholiken tatsächlich auch Brauch ist. Vielleicht müssen wir hier auch nochmals unter die Lupe nehmen, was an Jesus glauben wirklich bedeutet. Was glauben wir denn, wenn wir sagen, wir glauben an Jesus? Das Hauptsächlichste, Wichtigste an Jesus, das ihn von allen anderen Propheten, Lehrern, Gurus oder was immer unterscheidet, ist doch, dass er für uns gestorben ist, oder? So an Jesus glauben bedeutet, du glaubst, dass er für dich gestorben ist! Und das, was du wirklich glaubst, befolgst du auch, du nimmst also dieses Geschenk der Vergebung deiner Sünden an, indem du ihn bittest, dir bitte deine Sünden zu vergeben. Erst das macht dich zu einem wahren Kind Gottes, wie es im Johannes 1,12 heißt: All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ An Jesus Namen zu glauben und ihn in unser Herz aufnehmen macht uns zu Gottes Kinder! An Jesus glauben bedeutet also, ihn als deinen Erretter von deinen Sünden anzunehmen. Eltern werden dazu angehalten, ihre Kinder in der „Furcht Gottes“ also christlich zu erziehen. Aber da kommt immer ein Moment im Leben eines jeden Menschen, an dem Gott es von der Person selbst hören möchte, dass, ja sie an Jesus glauben, nicht weil ihre Eltern das so wollen, sondern weil sie selbst diese Entscheidung getroffen haben. Sonst wären sie ja keine selbst denkenden und selbständig Entscheidungen treffende Menschen. Wie jemand einmal sagte, Gott hat keine Enkel.

Was ich damit sagen möchte ist, dass jeder sich selbst unter die Lupe nehmen sollte und sich selbst fragen, habe ich wirklich Jesus bekannt, dass ich ein Sünder bin und ihn in mein Herz als meinen Erlöser aufgenommen?

Was nun die Frage nach Märtyrer anbelangt, so bin ich mir auch hier sicher, dass Jesus sein Versprechen an ihnen auch wahr gemacht hat, dass sie den „Tod“ – Tod als schrecklicher Sterbevorgang nicht gesehen haben. Ich habe mal eine Geschichte über eine Frau gelesen, die im Kirchendienst tätig war und die Angewohnheit hatte, zu einer bestimmten Zeit am Tag alleine im Glockenturm zu beten (sie schien sich da oben in der Stille und Abgeschiedenheit Gott näher zu sein). Sie wurde „prayer-worrier“ genannt, eine Gebetskriegerin und Leute haben ihr ihre Gebetsanliegen gesagt und waren sich sicher, dass sie ihr Anliegen in innigem Gebet vor Gott bringen wird. Sie war deshalb sehr in der Gemeinde geschätzt. Eines Tages jedoch brach ein Feuer in der Kirche aus und versperrte ihr den Weg ins Freie. Feuerwehrleute versuchten, zu ihr durchzukommen, doch die Flammen waren zu hoch. Doch danach sagten diese Männer der Polizei gegenüber aus, sie hätten die Frau gesehen, mitten in den Flammen kniend in Gebetsposition und dass sie einen vollkommen friedlichen Gesichtsausdruck hatte – und dass da jemand bei ihr war. Wenn es nicht mehrere Feuerwehrleute gewesen wären, hätte ein Einzelner das wohl nicht ausgesagt, aus Furcht, als für verrückt erklärt zu werden. Aber weil sie mehrere waren und sie alle das gleiche sahen, sagten sie es aus. Diese andere Person bei ihr war ein Engel und er stand dicht bei ihr, seine Flügel um sie ausgebreitet, so als wollte er sie vor den Flammen schützen. Und sie waren sich einig, dass die Frau die Hitze und den Schmerz der Flammen, solange sie noch in ihrem Körper war, nicht einmal spürte. – Ihr Körper wurde später total verkohlt gefunden.

Deshalb bin ich mir auch sicher, dass Menschen, die unschuldig auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, oder sonst einen Märtyrertod starben, genauso von Jesus und seinen Engeln beschützt wurden und er ihnen die Gnade gab, das durchzustehen.

Es gibt auch eine Überlieferung (eigentlich eine Botschaft vom Himmel) aus der Zeit der frühen Christenverfolgung durch Rom. In ihr wird von einem jungen Mann und seinem kleinen Bruder erzählt, die, wie andere Christen, in die Arena zur Verfütterung von Löwen getrieben wurden, um ein Schauspiel für die Leute auf den Tribünen und eine Abschreckung vom Christentum zu sein. Der junge Mann spürte die schreckliche Angst, die sein kleiner Bruder hatte, der sich eng an ihn klammerte. Aber plötzlich hörten sie Singen, wunderbares Singen direkt aus dem Himmel. Und jedes Mal, wenn einer von ihnen starb, sahen sie denjenigen glücklich nach oben schauend in den Himmel steigen. Da war keine Furcht mehr unter ihnen, sondern sie stimmten in dem Singen ein und merkten nicht einmal, was die Löwen mit ihnen taten. – Warum sonst hätten nicht immer mehr Römer das Christentum angenommen, als wenn sie sahen, wie diese Christen starben?

Durch dieses Beispiel, wie diese Christen starben, wuchs die Kirche zunehmend, anstatt dass sie sich verringerte und die Christen völlig ausgelöscht wurden, was die Obrigkeit eigentlich mit dieser Hinrichtungsart erreichen wollte. Die Leute auf den Tribünen sahen, dass diese Menschen wirklich etwas hatten, das übernatürlich war, einen Frieden, der ihnen selbst die Angst vor den Löwen nahm. Und sie mussten sich wohl fragen, was an diesem Jesus ist, das diese Menschen so furchtlos lieber in den Tod gehen ließ, als sich vor den Göttern Roms zu beugen.

 – – –

Wir können diese Geschichten glauben oder nicht, ich für meinen Teil weiß jedoch, dass Gott seine Versprechen hält und wenn er sagt, er wird uns niemals verlassen oder im Stich lassen, dann glaube ich das auch – auch in einem Märtyrertod! Und er verspricht, dass seine Gnade in den Schwachen mächtig ist. – Hebräer 13,5; 2.Korinther 12,9

Nach all dem Denken und überlegen und aufschreiben darüber erscheint es mir fast so, als ob ich an Gottes Gnade und Barmherzigkeit und auch seinem Wort zweifeln würde, wenn ich noch etwas anderes glauben würde, als dass ich den Tod nicht sehen werde. Wenn es soweit kommt, werde ich nicht den Tod sehen, sondern Jesus, den, den ich heute schon mehr liebe, als alles andere in der Welt.

Wenn du diesen Frieden noch nicht im Herz hast, dann rufe zu ihm aus und bitte um seine Gnade und um Glauben an sein Wort.

Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! – 1.Korinther 15,55-57

 – – –

Hier ist noch eine wunderbare Geschichte:

Es wird berichtet, dass sich diese Geschichte in Russland zutrug, in den Anfängen der Kommunistischen Revolution, als Christen so furchtbar verfolgt wurden. Weil sie ihren Glauben nicht verleugneten, wurde eine Gruppe von ca. 40 Christen nackt aufs Eis eines gefrorenen Sees getrieben, um dort zu sterben. Es wurde ihnen gesagt, falls irgendeiner von ihnen sich retten wolle, bräuchte er nur zu den Wachen zurückzulaufen und seinem Glauben abzuschwören. Einer nach dem andern fielen sie der Länge nach tot hin – erfroren, bis schließlich der Letzte, der es seither geschafft hatte, noch am Leben zu bleiben, es nicht mehr aushielt, und schreiend auf die Wachen zulief, er würde seinen Glauben verleugnen.

Plötzlich trat einer der Soldaten hervor und sagte: „Hier, nimm mein Gewehr, zieh meine warme Uniform an! Ich werde deinen Platz einnehmen und an deiner Stelle dort draußen sterben. Ich stand hier und schaute zu, und als jeder der Christen dabei war, hinzufallen, beobachtete ich, wie eine Krone auf sein Haupt gesetzt wurde! Doch als die Hand im Begriff war, vom Himmel herunter eine Krone auf dein Haupt zu setzen, liefst du weg! So, hier, nimm meine Uniform, mein Gewehr! Ich will deinen Platz einnehmen! Ich will diese Krone!» Und er ging aufs Eis hinaus und starb für Christus!  (Überlieferung durch den Mann selbst, der davongelaufen war.)

„Sei treu bis zum Tod, dann werde ich dir die Krone [den Siegeskranz] des Lebens geben!“ – Offenbarung 2,10

– – –

 stairway 2 heaven

Die Tatsache, dass da ein „Highway to Hell“ – eine Autobahn zur Hölle und nur eine Leiter zum Himmel ist, sagt eine Menge über den zu erwartenden Verkehr aus. – Meine nur

– Wie oft jedoch spazieren Christen den breiten, bequemen, allerseits anerkannten Weg hinunter, und halten sich an einem Luftballon an einem Faden fest, auf dem Jesus draufsteht? Und dann wundern sie sich, wenn sie auch den normalen Erstickungstod eines normalen Sünders sterben! Das ist hart, sehr hart, aber nicht umsonst sagte doch Jesus: „Geht ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und es sind viele, die auf ihm hineingehen. Aber die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und es sind wenige, die ihn finden.“ – Matthäus 7,13,14

Mache du sicher, dass du durch die enge Pforte gehst – wie findest du auf „In den Himmel kommen oder nicht“ (Kategorie 01-Ein neues Leben). Sei dann aber auch bestrebt, so viele deiner Freunde, Verwandten und Bekannten mitzubringen, indem du sie auf das hinweist, dass sie Jesus als ihren Erretter annehmen sollten!

– – –

„Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben“ – Offenbarung 14,13

Ein Requiem von Johannes Brahms beinhaltet diesen Vers. Was mich auch an das Requiem „Pie Jesu“ erinnert. Wenn man sich den Text ansieht, zeigt das auch wiederum, dass Gläubige sich nicht sicher sind, ob sie einmal in den Himmel kommen oder nicht und beten deshalb fürsorglich für ihre Toten. Und doch berührt dieses Lied das Herz, auch wenn man den Text nicht versteht. Der Heilige Geist möchte vielleicht, dass wir tatsächlich für die beten, die bei Lebzeiten keine ewige Errettung empfangen haben, durch die Annahme von Jesus Opfer am Kreuz.

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe,
und das ewige Licht leuchte ihnen.
Dir gebührt Lob, Herr, auf dem Zion,
Dir erfüllt man Gelübde in Jerusalem.
Erhöre mein Gebet;
zu Dir kommt alles Fleisch.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe

Gütiger Jesus, Herr,
gib ihnen Ruhe,
ewige Ruhe.

Rette mich, Herr, vor dem ewigen Tod
an jenem Tage des Schreckens,
wo Himmel und Erde wanken,
da Du kommst, die Welt durch Feuer zu richten.
Zittern befällt mich und Angst,
denn die Rechenschaft naht und der drohende Zorn.
O jener Tag, Tag des Zorns,
des Unheils, des Elends,
o Tag, so groß und so bitter,
da Du kommst, die Welt durch Feuer zu richten.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe,
und das ewige Licht leuchte ihnen.

In paradisum
Ins Paradies mögen die Engel dich geleiten,
bei deiner Ankunft die Märtyrer dich empfangen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.
Der Chor der Engel möge dich empfangen,
und mit Lazarus, dem einst armen,
mögest du ewige Ruhe haben.

– – –

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3 Gedanken zu “Den Tod nicht schmecken

  1. Kommentar von Stephan:
    Hey Charle Helen,
    Studien gibt es da bereits eine Menge. Es kommt halt immer auf den Focus an… Musst mal in den Fachzeitschriften blättern. Da wird auch über den Zusammenhang von Religiosität und Sterben geforscht. Ob es uns Glaubenden besser geht, wenn wir so ein Studie über “leichteres” Sterben lesen?
    Vielleicht hast Du ja schon Antworten auf Deine vielen Fragen bekommen… oder Du meldest Dich mal in einem Hospiz / Hospizverein und machst eine Ausbildung in Sterbebegleitung oder einfach nur mal ein Praktikum auf ner Palliativstation. Für mich ist das heilsamer, als eine Studie zu lesen… Wie Tod schmeckt kannst Du da ganz praktisch fragen – und bekommst sicher Antwort. Falls Du den angekündigten Kommentar öffentlich postest – ich bin gespannt.

    Hallo Stephan, danke für deinen Kommentar, freut mich, dass du dich damit beschäftigst. Ist ja schließlich auch ein wichtiges Thema.
    Also, wie der Tod „normalerweise“ aussieht, habe ich ja schon in der TV Sendung erfahren, muss ich also nicht unbedingt noch mehr erforschen. Und zu deiner Frage, ob es uns Glaubenden besser geht, wenn wir so ein Studie über “leichteres” Sterben lesen, weiß ich jetzt nicht welche Studie du meinst. Aber mir hat mein eigenes Musen geholfen, mir darin sicher zu sein, dass ich einmal den Tod nicht sehen und schmecken werde! Bitte lese doch nochmals meinen zweiten Eintrag, den vom 20.März 2015 und bedenke dabei, dass die Bibel nicht nur ein schönes Buch ist, sondern Gottes Wort, auf das wir bauen und uns danach richten können. Und es ist voll mit Versprechen, die wir als unser eigen betrachten können, wenn wir wirklich glauben. Deshalb konnte ich mit voller Überzeugung auch das sagen, was ich in dem Artikel geschrieben habe:
    „Nach all dem Denken und überlegen und aufschreiben darüber erscheint es mir fast so, als ob ich an Gottes Gnade und Barmherzigkeit und auch seinem Wort zweifeln würde, wenn ich noch etwas anderes glauben würde, als dass ich den Tod nicht sehen werde. Wenn es soweit kommt, werde ich nicht den Tod sehen, sondern Jesus, den, den ich heute schon mehr liebe als alles andere in der Welt.“ – Wenn wir uns nicht darauf verlassen können und danach gehen können, was Gott in der Bibel und Jesus uns Neue Testament Christen persönlich sagte, wenn wir uns nicht darauf verlassen können, auf was können wir uns dann verlassen?
    Darf ich dich das fragen, Stephan, hast du die Seite „in den Himmel kommen oder nicht“ sorgfältig gelesen? Kannst du mit voller Überzeugung sagen, dass du einmal in den Himmel gehen wirst, also gerettet bist, ewiges Leben hast?
    https://lassesfunken.com/2015/01/11/in-den-himmel-kommen-oder-nicht/

    Wenn du Jesus einmal in dein Herz als deinen Retter von deinen Sünden aufgenommen hast, gehört dieses Versprechen das Jesus denen gegeben hat, die an ihn glauben, auch dir, dass du den Tod nicht sehen oder Schmecken wirst.
    Menschen sind Menschen und nicht Gott. Sie können Studien und Untersuchungen machen und zu irgendwelchen Schlüssen kommen, aber werden diese Schlüsse auch nach Gottes Willen und nach seinen Tatsachen sein?
    »Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der Herr, »und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken. « Jesaja 55:8-9
    Wenn wir mehr darauf sehen, was Menschen erforschen, als danach gehen, was Gott schon in seinem Wort sagte, stellen wir den Menschen höher als Gott. – Und das ist ja etwas, das du nicht wirklich tun möchtest, oder?
    Lies bzw. studiere diese Seite über „In den Himmel kommen oder nicht“ und dann auch das:
    https://lassesfunken.com/2014/09/15/glaube-eine-besitzrechtsurkunde/

    und lass deinen ‚Glauben‘ nicht die weltliche Bedeutung haben von nicht wissen, vage, neblig, schleierhaft, nebulös, sondern lass ihn die biblische Bedeutung haben von „ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ – Hebräer 11:1 – ein Nichtzweifeln, dass Jesus sein Versprechen wahr machen wird, dass du den Tod nicht sehen wirst, also einen ‚schönen‘ Tod haben wirst, selbst wenn du als Märtyrer sterben wirst!

  2. Noch etwas Stephan, auf der nächsten Seite findet du das Lied „Einmal sehen wir uns wieder“ von Andreas Gabalier. Was würdest du sagen, wird er einmal von den Engeln nach oben getragen, wie er es singt? Nach was gehst du, bei so einem Gedanken, solch einer Frage?
    Ich gehe danach, was ich von Gottes Wort her weiß und das sagt mir, dass ich das sehen werde, was ich glaube. Wenn dieser Andreas also überzeugt ist – und er singt es ziemlich überzeugt – dass er einmal die Welt auch von oben sehen wird, dann wird er das auch – dafür wird Gott, der jeden seiner Schöpfung liebt, sorgen. Andreas ist das wahrscheinlich nicht bewusst, aber jedes Mal wenn er das Lied singt, wird er zum Werkzeug Gottes, der einer Welt voll Unglauben und in geistiger Dunkelheit sagt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wir zu unserem Ursprung zurückgehen werden und wir unsere Lieben dort wiedersehen werden. Und er bestärkt sie, dass es Engel gibt und Trost bei Gott.
    Ich bin sogar davon überzeugt, dass Andreas vom Himmel Inspiration für dieses Lied bekommen hat. Er hatte diese schwere Last auf seinem Herzen wegen dem Tod seiner Schwester und seines Vaters und dieses Lied ist ihm ein Trost in seinem Leid und Schmerz. Wenn er das Lied singt, ist er auch nur davon motiviert, zu bekunden, was ihm geholfen hat, seinen Schmerz und Kummer zu überkommen – wird Gott nicht für den Rest sorgen, dass er tatsächlich einmal zu den Engeln fliegt? Vergiss nicht, Errettung ist ein Geschenk, es ist nicht etwas, das wir uns verdienen oder erarbeiten können, also ist auch der Weg dorthin von Gott bearbeitet, als Geschenk und wir müssen nur im Vertrauen dem Weg folgen.
    Studiere das über Errettung als Geschenk durch Glauben, dann wirst du auch meine feste Überzeugung über einen schönen Tod verstehen.

  3. Gerade bin ich auf einen Vers gekommen, der sagt, dass wir nicht nur den Tod nicht sehen und schmecken werden, sondern vor allem während unseres Lebens ‚sehen und schmecken‘ werden, wie gut der Herr ist! – Psalm 34:9

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