Dein Schöpfer ist dein Mann

Dein Schöpfer ist dein Mann

Er küsse mich mit dem Kuss seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein. – Hohe Lied Salomos 1:2

Lasst uns mit dem gleichen Verlangen nach unserem Herrn begehren, wie das im Herzen der auserwählten Gattin gebrannt hat. Schau nur wie sie sich Ihm auf einmal in Seine Arme wirft; sie erwähnt noch nicht einmal seinen Namen; sie ist sofort bei ihrem Herzensthema dabei, denn sie spricht von Ihm, als von dem, der ihr Ein und Alles auf der Erde für sie war. Wie kühn ist ihre Liebe! Die große, herablassende Haltung ihr gegenüber, gestattete der weinenden reuigen Sünderin, Seine Füße mit Nardenöl zu salben – es war die tiefe Liebe, die es der sanften Mary erlaubte, zu Seinen Füßen zu sitzen und von Ihm zu lernen – doch Liebe, starke inbrünstige Liebe, strebte hier nach höheren Kennzeichen der Achtung und engeren Zeichen der Gemeinschaft.

Esther zitterte in der Gegenwart Ahasveros, aber die Gattin (von Christus), in ihrer freudigen Freiheit der perfekten Liebe, kennt keine Furcht. Wenn wir den gleichen freien Geist empfangen haben, können wir um das Gleiche bitten. Mit den Küssen ist gemeint, dass wir diese verschiedenen Zeichen der Zuneigung erbringen sollten, durch die der Gläubige die Liebe von Jesus genießen kann. Den Kuss der Versöhnung genossen wir während unserer Bekehrung und er war süß wie Honig der von der Wabe tropft. Der Kuss der Akzeptanz fühlt sich immer noch warm auf unserer Schläfe an, weil wir uns sicher sind, dass Er unsere Person und unser Werk, durch reiche Gnade akzeptiert hat. Der Kuss der täglichen, vereinten Gemeinschaft, ist wonach wir uns sehnen, dass es sich tag täglich wiederholt, bis er sich in den Kuss des Empfangens verwandelt, der die Seele von der Erde löst und der Kuss der Erfüllung, der sie mit der Freude des Himmels erfüllt.

Im Glauben gehen wir, doch empfänglich gefühlte Gemeinschaft ist unser Frieden, unsere Ruhe. Glauben ist der Weg, doch Gemeinschaft mit Jesus ist der Brunnen von dem der Pilger trinkt.

Oh Liebhaber unserer Seele, sei uns nicht fremd; lass die Lippen deiner Segnungen die Lippen unseres Bittens treffen; lass die Lippen deiner Fülle die Lippen unserer Bedürfnisse treffen und sofort wird der Kuss wirken. – Charles Spurgeon, 1834-1892

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Als erstes solltest du soviel Liebe und Glauben haben, dass du einfach gehorchst; du kommst, wenn Er ruft. Du musst bereit sein, völlig entblößt vor Ihm zu werden – im Geist vor Ihm entblößt. Du bist einfach nur noch du und das ist was Er möchte. Er möchte nicht deine elegante, schicke oder coole Kleidung. Er möchte dich.

Du must alles stehen und liegen lassen, sofort kommen, bereit sein, all deine Vertuschungsgewänder abzulegen und dich Ihm ganz bloß legen. Als erstes gibst du Ihm deine Ohren hin; wenn Er dich ruft, kommst du. Dann gibst du deinen Mund und deine Zunge und deinen Busen und dein Herz und dann jenen Teil von dir selbst, der für Seine Inspiration empfänglich ist und dich Inspiriert. Und Er füllt dich mit Seinen Samen und du bringst Frucht hervor.

Du must dich konzentrieren und alles andere aus deinen Gedanken verbannen – deine Arbeit, deine Probleme, deine Müdigkeit, alles – und dich nur auf Ihn konzentrieren und an Ihn denken.

Du musst voll mit Geist sein, um in der Lage zu sein, selbst zu inspirieren. Nicht nur einmal, sondern du must immer wieder zurückkommen, um durch den Geist immer und immer wieder erneuert zu werden.

Du must Glauben haben, um gehorchen zu können und um zu kommen und all die äußeren Aufmachungen und Vertuschungen und falschen Fassaden abzustreifen, dich vor dem Herrn bloßlegen und dich Ihm in Unterwerfung hingeben. Wenn du deinen Teil getan hast, wird der Herr das Seine tun, dich inspirieren und dich mit Seinem Geist füllen.

So wie er sagte: „So wie der Lichtanzünder von Straße zu Straße geht und die Lichter anzündet, genauso wirst du durch Mein Herz entfacht, damit du damit von Herz zu Herz gehen kannst.“  –  David Brandt Berg Veröffentlicht erstmals im Januar 1973; überarbeitet.

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Wir sind nur armselige Liebhaber unseres lieben Herrn Jesus; nicht wert, Seine Diener, geschweige denn Seine Braut zu sein, und doch hat Er uns dazu erhoben, Bein von Seinem Bein und Fleisch von Seinem Fleisch zu sein. Verheiratet mit Ihm durch einen glorreichen, herrlichen Ehevertrag. – Das ist Liebe! – Charles Spurgeon

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Diese vertraute geistige Einheit ist eine zweispurige Straße. …Die Erde ist ein großer vorehelicher Unterricht auf den Himmel und Jesus möchte, dass wir Ihn leidenschaftlich und von ganzem Herzen lieben, doch übertrifft Er es durch Seine Liebe, rein und inbrünstig.

Es ist ‚himmlisch‘ Jesus auf diese Weise zu kennen. Und ich meine das wortwörtlich. …Ewiges Leben ist Erkenntnis Gottes. (Johannes 17:3) Wenn wir unsere Beziehung zu Jesus vertiefen, bekommen wir hier auf der Erde einen Vorsprung auf unser ewiges Leben. Der Apostel Paulus kannte Jesus und erkannte Jesus.

…Da ist diese Braut/Bräutigam Angelegenheit. In solch einer Beziehung kennt man sich anders. Paulus deutete auf diese tiefere Erkenntnis hin als er sehnend ausdrückte: „Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung.“ (Philipper 3:10; sieh auch Hosea 2:22, Joh. 17:3)

Ich liebe dieses Wort „erkennen“. Gelehrte erklären, dass in diesem Abschnitt „erkennen“ das andeutet,  dass man jemanden, durch eine tiefe, persönliche Erfahrung kennenlernt. Es ist die gleiche Art von Erfahrung, wie sie im 1. Buch Mose darauf anspielt, dass Adam seine Frau Eva „erkannte.“ Das war für sie eine tiefe, persönliche Erfahrung. Eine Beziehungsstufe die über das bloße verstandesmäßige Kennen hinausgeht. Es ist auch eine physikalische Illustration einer Stufe geistiger Intimität, die Gott sich mit uns wünscht, etwas sehr viel tieferes und persönlicheres. – Joni Eareckson Tada

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Zusammenstellung herausgegeben und Copyright © 2011  von The Family International

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