Herzlich lieb habe ich dich

Herzlich lieb habe ich dich

Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Retter. Er freut sich über dich mit großer Freude. Ist er still in seiner Liebe, jauchzt er über dich mit Jubel.

(Andere Übersetzung aus der Neues Leben Bibel): Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir. Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich. – Zefanja 3:17

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft«. – Markus 12:30

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. – 1.Johannes 4:19

Ich liebe die, die mich lieben, und die mich früh suchen, finden mich. – Sprüche 8:17

Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! – Psalm 18:2

Ich will dich mit mir verloben in Ewigkeit; ich will dich mit mir verloben in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit. Ja, in Treue will ich dich mit mir verloben und du wirst den HERRN erkennen. – Hosea 2:21.22

Denn wir warten auf dich, HERR,…; unseres Herzens Anliegen (Verlangen, Begehren) sind dein Name und dein Gedächtnis (sich an Dich erinnern). Bei Nacht sehnt sich mein Herz nach dir, ja, mein Geist in mir sucht dich mit Fleiß [am frühen Morgen]. – Jesaja 26:8b, 9a

Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann – HERR Zebaoth heißt sein Name -, und der Heilige in Israel dein Erlöser, der der Gott der ganzen Welt genannt wird. – Jesaja 54:5

 

***

Jesus, wir geben uns Dir ganz hin! Wir brauchen Dich! Wir lieben Dich! Wir möchten Dich! Du bist alles für uns! Du bist der Schöpfer, wir sind die Schöpfung – geschaffen, um dich zu lieben. Hilf uns Dich von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüte (Verstand) und mit all unserer Kraft zu lieben!

Gib uns diese Verbindung und den Wunsch zu dieser Verbindung, diesen Wunsch dich an erste Stelle zu setzen und Dir und unsere Beziehung mit Dir nachzugehen. Hilf uns, an unserer Beziehung mit Dir festzuhalten!

Hilf uns nicht so derart in unserer Arbeit und Nebensächlichkeiten verstrickt und vertieft zu sein, dass wir nicht merken, was wichtiger ist: dir nahe zu sein, vertraut mit Dir zu sein, Dein Liebhaber zu sein. All das andere ist gut und notwendig, aber wir sollten das Wichtigste dabei nicht vergessen – unsere Beziehung mit Dir. Wir sollten diese enge Kommunikation mit Dir aufrechterhalten, diese intime Vertrautheit, diese Liebesbeziehung mit Dir, mit der wir nichts falsch machen können.

Bitte hilf uns in dein wunderbares Antlitz zu schauen – dir zu vertrauen, zu beten, zu loben, und Dich zu lieben! Hilf uns zu dir zu kommen, Dich von unserer Liebe zu Dir wissen zu lassen, ständig Dir zu zeigen, wie sehr wir dich schätzen und wir Dir alle Ehre geben.

Wir brauchen dich Jesus! Hilf uns, eine liebevollere Beziehung zu dir aufzubauen. Hilf uns immer nahe bei dir zu sein! Amen.

–  Maria Fontaine 

Veröffentlicht im März 2011 Copyright © 2011 The Family International

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Liebe, die den Himmel hat zerrissen

– Christian Friedrich Richter

1.O Liebe, die den Himmel hat zerrissen,
die sich zu mir ins Elend niederließ:
Was für ein Trieb hat dich bewegen müssen,
der dich zu mir ins Jammertal verwies?
Die Liebe hat es selbst getan,
sie schaut als Mutter mich
in meinem Jammer an.

2. Die Liebe ist so groß in deinem Herzen,
dass du für mich das größte Wunder tust;
die Liebe macht dir meinetwegen Schmerzen,
dass mir zu gut du unter Dornen ruhst.
O unerhörter Liebesgrad,
der selbst des Vaters Wort
ins Fleisch gesenket hat.

3. Die Liebe ist mein Anverwandter worden,
mein Bruder ist selbst die Barmherzigkeit;
der Gottheit Quell lebt nun in meinem Orden,
die Ewigkeit vermählt sich mit der Zeit,
das Leben selbst ist Mensch geborn,
der Glanz der Herrlichkeit,
das Licht das wir verloren.

4. In ihm wird nun die Menschheit ausgesöhnet,
die Reinigkeit der Seele wiederbracht;
sie wird als Braut der Gottheit nun gekrönet,
da sie der Himmel selbst so angelacht.
Die Menschheit wird nun ganz erneut
und als ein reiner Thron
der Gottheit eingeweiht.

5. Die Weisheit spielt nun wieder auf der Erden,
dadurch das Paradies im Menschen grünt;
nun können wir aus Gott geboren werden,
weil die Geburt des Herren dazu dient;
die neugeborne Seele spürt,
dass sie ein andrer Geist
aus ihrem Ursprung rührt.

6. Kein Elend kann nun unser Herzen bezwingen,
Immanuel ist bei uns in der Not;
Ich gehe nur zu ihm, dem Quell der Gnaden,
so dient mir selbst das Elend und der Tod;
der Jammer hängt mir nur noch an,
der mir in Christo doch nicht schädlich werden kann.

7. Die Sünde kann mich auch nicht mehr verdammen,
dieweil sie selbst durch ihn verdammet ist.
Was schaden nun der Seele ihre Flammen,
weil Christ Blut und Wasser in sie fließt?
Immanuel löscht ihren Trieb,
er lässt die Seele nicht,
er hat sie viel zu lieb.

8. Ich habe nun ein ewig Leben funden,
viel Reichtum, Ehr und Wonne schenkt er mir;
ich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden,
den ich in mir mit Liebeswirkung spür.
Ich bin vergnügt und ganz gestillt,
weil mich der lautre Strom
aus seiner Lieb erfüllt.

9. Auf, auf, mein Geist, vergiss die Trauerlieder,
erfreue dich in dieser Liebesmacht!
Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder,
und der Verlust ist völlig wiederbracht.
O ewig, ewig wohl ist mir,
dass ich in Christo
nun ein Wohlgefallen spür.

Christian Friedrich Richter wurde 1676 in Sorau in der Niederlausitz geboren. Er arbeitete als Inspektor des Pädagogiums und Arzt des Waisenhauses in Halle. Er war einer der bedeutendsten Dichter des Halleschen Pietismus und schuf Lieder von wunderbarer Innerlichkeit. Er ging 1711 zu seinem geliebten Herrn.

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