Adventskalender für die Seele – 12. Advent

Weihnachten wurde von Anbeginn der Welt prophezeit!

Dem Messias wird ein Wegbereiter vorausgehen

Eine Stimme ruft: „Baut dem HERRN eine Straße durch die Wüste. Ebnet unserem Gott einen Weg durch die Steppe. Jedes Tal soll aufgeschüttet und jeder Berg und Hügel eingeebnet werden. Das Unebene soll gerade und das Hügelige eben werden. Dann wird die Herrlichkeit des HERRN offenbar und alle Menschen werden sie sehen. Dies hat der HERR beschlossen! – Jesaja 40,3-5 

Das ist rein symbolisch gemeint. Fühlen wir uns nicht auch manchmal, als ob wir in unserem Leben durch eine Wüste gehen? Und wünschen uns einen Weg, um schnell herauszukommen und sie hinter uns zu lassen? All die Probleme, die wie eine zu heiße Sonne auf uns niederbrennen, uns unerfüllt und ausgebrannt lassen?

Das ist auch, was der Vers davor Vers 2 so ungefähr ausdrückt: Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat die volle Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.“

Diese Rolle nun eines freundlichen Predigers sollte dieser Wegebner oder Wegbereiter haben. Auch Maleachi prophezeite über sein Kommen:

„Siehe! Ich sende meinen Boten, damit er mir den Weg ebnet. Dann wird der Herr, den ihr sucht, unverhofft in seinen Tempel kommen. Der Bote des Bundes, auf den ihr so sehnsüchtig wartet, kommt“, spricht der HERR (Zebaot), der Allmächtige. – Maleachi 3,1

Die Erfüllung dieser Prophezeiungen finden wir in Johannes dem Täufer, der das auch von sich selbst sagt, als er gefragt wurde:

„Was sagst du selbst, wer du bist?“

 Johannes antwortete mit den Worten des Propheten Jesaja: „Ich bin eine Stimme, die in der Wüste ruft: ‚Ebnet den Weg für das Kommen des Herrn!“ – Johannes 1,23

Und Jesus selbst bezeugt es:

Johannes ist der Mann, von dem die Schrift sagt: ‚Ich sende meinen Boten vor dir her, er wird deine Ankunft vorbereiten.‘ – Matthäus 11,10

Auch im Markus und Lukasevangelium finden wir diese Prophezeiung von Jesus zitiert:

„… Dieser Bote war Johannes der Täufer. Er lebte in der Wüste und forderte die Menschen auf, sich taufen zu lassen als Zeichen dafür, dass sie sich von ihren Sünden abgekehrt und Gott zugewandt hatten, um Vergebung ihrer Sünden zu erhalten (die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden).“ – Markus 1,1-4 und Lukas 7,24-28

Was wir daraus schließen können, ist, dass die Menschen damals über einen kommenden Messias vertraut waren, ihn sich herbeisehnten, denn sie verstanden es so, dass dieser Messias, der Gesalbte, ein gesalbter König sein wird, so wie König David es war, nur er wird noch größer als dieser sein.

Das ist auch der Grund, warum die, die Jesus predigen hörten, von ihm geheilt wurden oder ihn heilen sahen, der sogar Tote wieder zurück ins Leben brachte und die auch ihren Hunger mit einem Fischbrötchen gestillt bekamen, ihm zujubelten mit Palmzweigen und ihn zum König machen wollten.

Ich stelle mir vor, dass viele von ihnen unter jenen waren, die in ihrer Enttäuschung und Frustration über Jesus Ablehnung der Königskrone, dann auch riefen: „Kreuzige ihn“. (Sieh Apostelgeschichte 2,22-37)

Selbst Johannes der Täufer zweifelte am Ende darüber, dass er nun wirklich der erwartete Messias ist. Obwohl Gott von Jesus gesagt hatte: „Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Und auch, dass er das Lamm Gottes ist, das der Welt Sünde trägt (Johannes 1,29). Trotzdem überkamen ihn Zweifel, da eingesperrt im Gefängnis. Wenn er doch dieser Messias ist, wie er dachte er müsste sein, könnte er ihn doch herausholen und Dinge verändern?

Was wir daraus aber auch sehen können, ist, dass Johannes und alle die es gehört haben, wussten, dass dieser Messias weit, weit mehr war, als nur ein gesalbter König und Prophet. Details über dieses Missverständnis des Messias sieh Link am Ende. *-1

Warum braucht es aber einen Wegbereiter? Weil wir Menschen so träge sind, etwas Neues anzunehmen? Zu neuen Gedanken und Denkweisen nicht so einfach umschalten können? – Wahrscheinlich.

Selbst Jesus Jünger hatten diese falsche Vorstellung eines Messias und wurden deshalb total niedergeschlagen und verstanden nichts mehr, nachdem Jesus verhaftet und Hingerichtet worden war. Erst nachdem Jesus von den Toden wieder auferstand und ihnen die Schrift auslegte, ging ihnen ein Licht auf. *-2

*-1 Die Axt – oder Liebe? Hier

*-2 Lese Details dazu in der Geschichte von „Der mysteriöse Fremde auf der Straße nach Emmaus!“ Hier

Hier noch ein passendes Lied für alle, die immer noch nach dem Messias suchen:

Lookin‘ for Messiah – Den Messias suchen, Hier

Morgen geht es dann weiter in unserer Studie über den Messias. Hier.

 

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