Adventskalender für die Seele – 13. Advent

Weihnachten wurde von Anbeginn der Welt prophezeit!

Der Messias würde für unsere Sünden sterben

1 Wer hat unserer Botschaft geglaubt? Wem wurde der mächtige Arm des HERRN offenbart?
2 Er wuchs vor ihm auf wie ein Spross; er entsprang wie eine Wurzel aus trockenem, unfruchtbarem Land. Sein Äußeres war weder schön noch majestätisch (stattlich), er hatte nichts Gewinnendes, das uns gefallen hätte.
3 Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts.
4 Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt!
5 Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!
6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der HERR die Schuld von uns allen treffen.
7 Er wurde misshandelt und niedergedrückt und gab keinen Laut von sich. Wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und wie ein Schaf vor seinem Scherer verstummt, so machte auch er den Mund nicht auf.
8 Durch Hass und Gericht wurde er dahingerafft, aber wen aus seinem Volk stimmte es nachdenklich, dass er den Lebenden entrissen und wegen der Vergehen (Missetaten, Sünden) meines Volkes geschlagen wurde?
9 Zwar wies man ihm ein Grab unter Sündern zu, doch wurde er in das Grab eines reichen Mannes gelegt, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrüger war.
10 Doch es war der Wille des HERRN, ihn leiden zu lassen und zu vernichten. Er war es, der ihn leiden ließ. Und wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er leben und Nachkommen haben. Durch ihn gelingt der Plan und die Absichten des HERRN.
11 Nach seiner Seelenqual sieht er das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Durch seine Erkenntnis wird mein gerechter Diener Gerechtigkeit für viele erwirken, denn er wird ihre Sünden auf sich nehmen.
12 Darum teile ich die Vielen ihm zu, und die Starken werden seine Beute sein, weil er sein Leben dem Tod ausgeliefert hat (sein Leben geopfert hat) und sich unter die Verbrecher rechnen ließ. Dabei war er es doch, der die Sünden der Vielen trug und ist für die Sünder fürbittend eingetreten. – Jesaja 53

Das ist für mich das schönste Kapitel der Bibel und ist so klar in seiner Aussage. Johannes schreibt darüber und zitiert Jesus:
Obwohl Jesus so viele Wunderzeichen vor den Menschen getan hatte, glaubten sie ihm nicht. Es sollte nämlich so kommen, wie der Prophet Jesaja vorausgesagt hat:
„Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? Wer erkennt, dass Gott hinter diesen mächtigen Taten steht?“
Sie konnten nicht glauben, weil Jesaja auch Folgendes vorausgesagt hat:
„Er hat ihre Augen geblendet und ihr Herz hart gemacht. So kommt es, dass ihre Augen nichts sehen und ihr Herz nichts versteht und sie nicht umkehren, um sich von mir heilen zu lassen.“
Jesaja sprach hier von Jesus, denn er hatte seine Herrlichkeit gesehen. Dennoch glaubten sogar von den führenden Männern viele an Jesus. Aber wegen der Pharisäer bekannten sie sich nicht öffentlich dazu, denn sie befürchteten, aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden. Ihr Ansehen bei den Menschen war ihnen wichtiger als die Anerkennung von Gott.
Aber Jesus hatte laut und deutlich gesagt: „Wer an mich glaubt, der glaubt eigentlich nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.“ – Johannes 12,37-46

Auch Vers 12 wurde von Jesus zitiert:
„Denn das sage ich euch: Auch dieses Schriftwort muss sich noch an mir erfüllen: ‚Er wurde unter die Verbrecher gezählt.‘ Und das trifft jetzt ein.“ – Lukas 22,37

Auch Paulus zitierte aus diesem Kapitel:
Doch nicht jeder nimmt die gute Botschaft an, wie auch der Prophet Jesaja sagte: „Herr, wer hat unserer Predigt geglaubt?“ Römer 10,16

Wer hat geglaubt… Hier wird wieder hervorgehoben, dass es nicht wichtig ist, in welche Religion du hineingeboren wirst, sondern für was du dich persönlich entscheidest, was du glauben möchtest und was nicht. Dein persönlicher Glaube ist wichtig, sonst nichts. – Und du baust deinen Glauben auf, durch das Lesen und im Herzen aufnehmen von Gottes Worten in der Bibel.

Warum wollen bestimmte Menschen einfach nicht glauben? Menschen von verschiedenen Religionen? Menschen die dann darauf bestehen, dass die Bibel erfunden ist, eine Lüge, ein Märchen ist. Wohl weil sie selber stark sein wollen und niemandes Opfer annehmen möchten, das Geschenk, dass jemand anderes deine Sünden abgebüßt hat? Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen. Stolz war Satans Fall und ist es auch für so viele Menschen.

Aber du musst nicht zu ihnen gehören. Du kannst einfach in Demut Jesus Geschenk annehmen!

Eine Fortsetzung dieses Kapitels von Jesaja 53 hier.

 

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