Adventskalender für die Seele – 7. Advent

Weihnachten wurde von Anbeginn der Welt prophezeit!

Der Messias würde ein Nachkomme Isaaks sein

Warum ist das so wichtig, woher der Messias, der zukünftige Herrscher von Gottes Königreich genau abstammt? Weil auch der Islam es in Anspruch nehmen möchte, irgendeine Bedeutung zu haben durch ihren Propheten Mohammed von dem sie behaupten, er stamme von Ishmael ab. Das ist für sie wichtig, weil sie Jesus als „nur“ einen Propheten einstufen, so wie Mohammed einer war. Und sie behaupten, dass Mohammed der letzte Prophet überhaupt war – was absolut lächerlich ist. Denn die Geschichte hat ja schon bewiesen, dass er es nicht war. *Sieh am Ende

Sehen wir, was die folgende Verse aussagen:

Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und ich will meinen Bund mit ihm aufrichten als einen ewigen Bund für seine Nachkommen. – 1.Mose 17,19 

Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden. – 1.Mose 21,12 

Jesus war etwa dreißig Jahre alt, als er öffentlich zu wirken begann. Jesus war bekannt als der Sohn Josefs. Josef war der Sohn von Eli. … Juda war der Sohn von Jakob. Jakob war der Sohn von Isaak. Isaak war der Sohn von Abraham. … – Lukas 3,23.34 – der Stammbaum von Marias Vorfahren. Heutzutage ist das nicht mehr wichtig, dein Vaterhaus und all den Vorfahren und wer sie waren, was für einen Namen sie hatten. Doch für Jahrhunderte war es wichtig und Söhne wurden deshalb auch genannt Sohn von … 

Matthäus beginnt sein Evangelium mit einer verkürzten Genealogie, um zu zeigen, dass Jesus die genealogischen Voraussetzungen erfüllt, um der verheißene Messias zu sein. Er beginnt mit Abraham, dem Vater des jüdischen Volkes, und schließt die Patriarchen ein, wodurch er die jüdische Herkunft Jesu betont. Wenn er David aufzählt, nennt er ihn König David, um zu verdeutlichen, dass Jesus durch die Davidische Linie königliches Blut hatte und mit Recht und Gesetz   „König der Juden“ genannt werden konnte. Er fährt fort mit den Generationen der Nachkommen und endet mit Josef, dem Ehemann von Maria, der Mutter Jesu.

In ihren Berichten über die Geburt Jesu stellen Matthäus und Lukas unterschiedliche Aspekte dar und beziehen verschiedene Ereignisse ein, während sie gleichzeitig einen Großteil des gleichen Themas behandeln und die gleichen wichtigen Punkte ansprechen. Matthäus erzählt die Geschichte mit dem Schwerpunkt auf Josef und seiner Rolle, während Lukas sich auf die Rolle Marias konzentriert und die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt. Dadurch verdanken wir einen größeren Aufschluss der Geschichte über Zacharias und Johanes dem Täufer, als auch Marias Geschichte von Anfang an. (Lukas muss Maria befragt haben, um das alles herausbekommen zu haben, denn sie behielt ja das alles in ihrem Herzen.) Sieh am Ende *-2  

Lukas 3 und Matthäus 1 bestätigen also, dass Jesus der Messias ist, den Gott Abraham versprochen hat. Warum bekam Abraham solch ein Versprechen?:

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. – 1.Mose 12,1-3 Gott sagte es und Abraham – damals noch Abram – befolgte es. Würdest du nicht auch solch einen Mann erwählen, ein Beispiel für dich zu sein von Gehorsam, Vertrauen und Glauben? Und Demut muss man wohl dazufügen, denn Abram lies sich das nicht in den Kopf steigen, sondern nahm es als eine Verantwortung und Herausforderung, den Erwartungen von Gott zu entsprechen.

Doch ein Test blieb nicht aus. Er und seine Frau wurden immer älter, doch der versprochene Nachkomme kam nicht. Schließlich wurde es Sara wohl zu bunt mit dem ewigen warten und sie redete auf Abraham ein, doch zu ihrer Magd Hagar zu gehen, damit die für Sara den Nachkommen gebären soll. Während von Abraham gesagt wurde: Doch Abrahams Glaube blieb unerschüttert, obwohl er wusste, dass er mit fast hundert Jahren viel zu alt war, um noch Vater zu werden, und seine Frau Sara keine Kinder mehr bekommen konnte. Abraham zweifelte nicht und vertraute auf die Zusage Gottes. Ja, sein Glaube wuchs sogar noch, und damit ehrte er Gott. Er war vollkommen überzeugt davon, dass Gott das, was er versprochen hat, auch tun kann. Und wegen dieses Glaubens erklärte Gott ihn für gerecht. – Römer 4,19; 1.Mose 15,6

Trotzdem hat sich Abraham auf Sara eingelassen und der lang erwartet Sohn kam. Doch wenn eine Magd auf eine höhere Stufe gestellt wird, bleibt es meist nicht aus, dass sie das stolz und eingebildet macht. Und so geschah es auch mit Hagar. Sie lief einmal weg, weil sich Sara ihre Hänseleien und Erniedrigungen nicht mehr gefallen lies, doch der Engel des Herrn sandte sie zurück mit der Ermahnung demütig sich unter Sara zu beugen und ihren Sohn soll sie Ismael (der Herr hört) nennen.

The God Who Sees – Der Gott der sieht – wir selbst mögen auf Hagar herabsehen und ihrem wiederholten schlechten Benehmen, doch Gott ist ein Gott der sieht und jeden einzelnen kennt und versteht und die Person nicht einfach aufgibt, nur weil sie so langsam im Lernen und im sich verändern ist.

Jetzt stell dir aber das vor, dieser Ismael wächst als Abrahams Sohn auf, als Einzelkind und erwartet, das Erbe von Abraham anzutreten. Doch wie er 13-14 war, kommt da plötzlich dieses Baby an, das nun als der Erstgeborene durch seines Vaters Frau war und er spielte jetzt keine große Rolle mehr. Wie würdest du dich fühlen? Und wie hat sich seine Mutter Hagar gefühlt? – Du kannst es dir denken, das gab wieder Ärger.

Doch dieses Mal war es umgekehrt, nicht sie musste weglaufen, sondern sie wurde mit ihrem Sohn weggeschickt, denn dieses Mal befahl es sogar Gott:

Sara aber beobachtete, wie Ismael – der Sohn von Abraham und ihrer ägyptischen Sklavin Hagar – sich über Isaak lustig machte. Da forderte sie Abraham auf: „Jag diese Sklavin und ihren Sohn fort! Ich will nicht, dass mein Sohn Isaak sich mit ihm unser Erbe teilen muss!“ Das gefiel Abraham gar nicht, denn Ismael war schließlich auch sein Sohn. Gott aber sprach zu Abraham: „Lass es dir nicht missfallen, gräm oder ärgere dich nicht wegen des Jungen und deiner Sklavin. Tu alles, was Sara verlangt, denn nur die Nachkommen Isaaks sollen als deine Nachkommen bezeichnet werden.“ – 1.Mose 21,9-12 

Es war für Gott wichtig, dass sein kommender Messias von Abraham durch Isaak abstammt. Das ist hart für Muslime zu schlucken und sie möchten es meist nicht hören, dass Ismael zwar von Gott weiterhin geliebt wird und er ihn sogar zu einem großen Volk werden lies, aber der Messias sollte eben von Isaaks Linie her stammen und von königlichem Geschlecht, durch König David sein.

Morgen sehen wir weitere Merkmale des Messias. 

*-1 Dass Gott nach Mohammed noch viele Propheten hatte, sieh hier

*-2 Eine Bibelstudie über die Geschichte von Jesus Geburt findest du hier

 

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