Adventskalender für die Seele – 8. Advent

Weihnachten wurde von Anbeginn der Welt prophezeit!

Der Messias wird als ein Stern gesehen

Ich sehe ihn, aber noch nicht jetzt. Ich erkenne ihn, doch er ist noch nicht nahe. Ein Stern geht auf aus Jakob; ein Zepter kommt aus Israel hervor. Es zerschmettert die Schläfen Moabs und zermalmt seine Krieger. … Ein Herrscher wird kommen aus Jakob … 4.Mose 24,17.19 

Das ist ein sehr interessanter Vers, denn er wurde von keinem Israelischen Propheten gegeben, sondern von einem „Goij“ einem „Unbeschnittenen“, also einem Nichtjuden.

Die Israeliten unter der Leitung von Mose verließen Ägypten und waren auf ihrem Weg zurück in das Land, das Abraham und seinen Nachkommen von Gott versprochen wurde. Wegen ihres Unglaubens und Mangel an Vertrauen in Gott mussten sie in der Wüste Sin für 40 Jahre ausharren, bis die ältere Generation dieser Zweifler verstorben waren. Doch nun waren sie endlich auf ihrem Weg zum verheißenen Land. Mit Gottes zutun eroberten sie verschiedene Länder und Sippen und lagerten nun in den moabitischen Ebenen östlich des Jordan, gegenüber von Jericho. Balak, der Sohn Zippors, erfuhr, was die Israeliten den Amoritern angetan hatten. Und da das Volk der Israeliten groß war, fürchteten sich die Moabiter und hatten große Angst vor den Israeliten. Der König von Moab sagte zu den führenden Männern Midians: „Dieses Gesindel wird alles in unserer Umgebung kahl fressen, wie ein Rind das Gras frisst.“ Deshalb schickte Balak, der Sohn Zippors, der zu dieser Zeit König von Moab war, Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, der in seiner Heimat Petor am Euphrat lebte, und ließ ihm sagen: „Ein Volk ist aus Ägypten herangezogen. Es hat sich über das ganze Land ausgebreitet und lagert mir gegenüber. Komm doch zu mir und verfluche dieses Volk, denn es ist mir überlegen. Vielleicht kann ich sie dann besiegen und aus dem Land vertreiben. Denn ich weiß: Wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht.“– 4.Mose 22,1-6

Dieser Prophet ist zwar kein Jude, jedoch ist er Gottgläubig und zu ihm schickte der König der Moabiter Boten und nach einem zweimaligen Versuch und natürlich dem Versprechen einer fürstlichen Belohnung ließ Gott Bileam schließlich unter dieser Bedingung  mitgehen: Wenn diese Männer gekommen sind, um dich zu holen, dann geh mit ihnen. Aber du darfst nur das tun, was ich dir sage.“

Das interessante an dieser Geschichte ist, dass sie nicht nur in den Jüdischen Schriften festgehalten wurde, sondern auch in den Büchern der Boabiter. Allerdings wird Bileam in der Bibel nirgendwo „Prophet“ oder „Seher“ genannt, sondern von ihm wird nur gesagt, dass er Gottesworte hört, Erkenntnis des Höchsten hat und eine Vision des Allmächtigen sieht. Er sollte das Volk Israel verfluchen, stattdessen konnte er nicht anders als sie zu segnen. Er hatte dabei diese Vision: Da kam der Geist Gottes über ihn und er weissagte: „So spricht Bileam, der Sohn Beors, der Mann, dessen Augen geöffnet sind. So spricht der Mann, der die Worte Gottes hört, der die Visionen des Allmächtigen schaut, der mit geöffneten Augen niederfällt: 

Wie schön sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! Sie breiten sich vor mir aus wie Bachtäler, wie sattes Grün am Ufer eines Flusses. Sie sind wie Aloebäume, die der HERR gepflanzt hat, wie Zedern am Wasser. Er wird reichlich Wasser haben und seine Saat wird ausreichend getränkt. Sein König soll mächtiger sein als Agag, und sein Reich wird erhöht werden. … so spricht der, der Gottes Worte hört, der die Gedanken des Allerhöchsten kennt, der die Visionen des Allmächtigen schaut, der mit geöffneten Augen niederfällt:

13-Magi-13

Ich sehe ihn, aber noch nicht jetzt. Ich erkenne ihn, doch er ist noch nicht nahe. Ein Stern geht auf aus Jakob; ein Zepter kommt aus Israel hervor. Es zerschmettert die Schläfen Moabs und zermalmt seine Krieger. – 24,3-7.17-16

Ungefähr 1.300 Jahre später entdecken also diese „Magier“ oder Astrologen einen neuen Stern, sehen ihn „aufgehen“ wie sie es König Herodes sagten. Sie müssen ihre Schriften dann durchgegangen sein und fanden eben die Geschichte mit Bileam und seiner Prophetie. – Sieh Matthäus 2

Wie sonst hätten Gelehrte im fernen Persien wissen können, dass dieser neue Stern etwas mit einem König der Juden zu tun hat? Dass diese Prophetie so viel später wahr wird, erklärt die Aussage:  Ich sehe ihn, aber noch nicht jetzt. Ich erkenne ihn, doch er ist noch nicht nahe.

Was für ein Argument ist das gegen den Islam, der behauptet, die Bibel sei verfälscht? Hier ist eine Schrift, die nichts mit den jüdischen Schriften zu tun hat und doch in dieser Sache mit ihnen übereinstimmt. Und es redet über Jesus nicht als Prophet, sondern als König: ein Zepter kommt aus Israel hervor …

Es gibt noch eine weitere Prophetie, die über ein Zepter redet, eine die Jakob auf seinem Sterbebett gab, als er seine Söhne segnete: Es wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, bis dass der komme, dem es gehört [bis dass der Held komme], und ihm werden die Völker anhangen (wenn nicht in dieser Welt, dann im Millennium). – 4.Mose 49,10

Bileam liebte Gott, liebte aber auch Reichtümer, was ihn für Satans Stimme öffnete. Satans Taktik hat sich nicht  großartig geändert. Wenn er Gottes Volk nicht direkt verfluchen kann, versucht er es durch die Hintertür, und Abgötterei und sexuelle Unmoral sind seine bevorzugten Versuchungen, die auch Bileam angewendet hat, um doch noch zu seiner Belohnung zu kommen. – Sieh auch Offenbarung 2,14

die Fortsetzung über dieses interessante Thema hier

 

 

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