Mein Leben – eine künstlerische Ader

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Mein Vater war ein Schneidermeister so wie sein Vater und mehrere Väter davor und meine Oma mütterlicherseits auch. Mein anderer Opa war Holzbildhauer und meine andere Oma kam aus einer Bauernfamilie und auch meine Mutter hat mit Leidenschaft unseren Garten bepflanzt, mit Gemüse, Salat und Obst, ist es da ein Wunder, dass ich von all den Talenten und Vorlieben etwas abbekommen habe?

Zwischen meiner Bildergeschichte, füge ich Artikel mit ein, die genauso über mein Leben sprechen und den Veränderungen, die auch ich durchgegangen bin. Zunächst Worte von Jesus, die mich immer wieder neu erfreuen und ermutigen – lass sie zu dir sprechen und es werden Worte von Jesus persönlich für dich: Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich dich formte. Mit großer Aufmerksamkeit und viel Sorgfalt wählte ich jedes Talent, jede Gabe, jeden Charakterzug, jede Faser deines Wesens aus, bis die Kombination genau richtig zusammengestellt und aufeinander abgestimmt war, und jedes einzelne Detail meinem Willen und Sinn für dein Leben entsprach und auch dem Leben derer, denen du auf deinem Lebensweg noch begegnen würdest.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, wie ich dir den Lebensatem einhauchte. Das überwältigende Gefühl der Liebe war so intensiv, ich konnte es nicht zurückhalten! Denn ich kannte die Freude, die du nicht nur mir, sondern auch denen bringen würdest, die deinen Weg auf der Straße des Lebens kreuzen würden.

Ich liebe dich von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe großen Gefallen an dir.

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Ich liebe es, im Grünen spazieren zu gehen und liebe es, dabei Blumen zu pflücken.

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Die Rosen sind von einer Hecke, die ein Schrebergärtchen umgeben. Die anderen Blumen habe ich auf den Wiesen und Wegrändern gefunden. Ich musste dabei an einen Hochzeitsstrauß denken, vielleicht zum damals 30-jährigen Hochzeitstag mit meinem Bräutigam Jesus.

Etwas, für das ich meinem Vater sehr dankbar bin, ist, dass er mir das Nähen beigebracht hat. Ich bin keine erfahrene Näherin, doch liebe ich es, mir selbst meine Kleider zu nähen. 

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Der blaue Rock war zuerst ein Kleid, das mit einer Spende kam, es aber niemand wollte, weil es mehr ein Sack, als ein Kleid war. Ich hab dann daraus diesen Rock gemacht und eine passende Bluse dazu.  

Die Keramikausstellung

Von Abi F.May

Die Vitrinen einer Keramikausstellung, die ich kürzlich besuchte, waren gefüllt mit Gegenständen, groß und klein. Manche waren rein zweckmäßig und andere mehr dekorativ, aber alle waren äußerst sorgfältig gefertigt. Es gab praktisches Kaffeegeschirr und elegante Vasen, alltägliche Fruchtschalen und aufwendige Dekorware, Tafeln und Platten und Figuren, Tassen und Krüge, Marmeladentöpfchen und Suppenschüsseln, Tee- und Kaffeekannen und Zuckerdosen. Jeder Gegenstand sprach von der Leidenschaft seines Schöpfers und dessen Aufmerksamkeit zum Detail. Aus Ton Ziegel, Kacheln oder Porzellangegenstände zu formen, ist eines der ältesten und bekanntesten Kunsthandwerke der Menschheit.

Jeder Gegenstand war am Anfang nur ein Klumpen Ton. Was also machte den Unter-schied? Ganz sicher ein paar sehr geschickte Hände, aber noch mehr eine Idee und ein Ent-wurf. Wird dieser einfache Tonklumpen eine schlanke Vase oder ein Tafelservice? Wird der Töpfer ein kleines Kännchen für Kaffeesahne herstellen oder einen großen Topf für sauer Ein-gelegtes?

B.Jesaja 64,7-dt.Gott ist ein Töpfer. Wir sind die Tongefäße, die Er entworfen hat. Er hat jeden von uns als einzigartiges Gefäß für einen einzigartigen Zweck hergestellt. Er wusste genau, wo Er jedes Teil anfügen muss, jeden Griff und jede Tülle. Er wusste, welche Teile stark und solide sein müssen.

Ganz gleich wie mangelhaft ich mich fühle und wie wenig Talente und Qualitäten ich habe, Gott wusste, was ich für meine Bestimmung und für den Zweck, für den Er mich geschaffen hat, benötige. Mich zu beklagen oder das herabzusetzen, was Er mir gegeben hat, ist genauso lächerlich, als wenn die Fruchtschale klagen würde: „Ich vermisse eine Tülle“ oder die Vase sich beschwert: „Ich bin zu groß“ oder die Teekanne meckert: „Ich bin zu fett.“ Und was ist mit dem Teller? Würde er nörgeln: „Warum bin ich so flach und schlicht?“ Nein, jeder dieser Gegenstände ist dazu bestimmt, eine ganz bestimmte Funktion zu erfüllen.

Ich habe wundervolle Stücke auf der Tonausstellung gesehen, doch zu Hause angekommen, tat es mir kein bisschen leid, dass ich keines davon besaß. Ich war froh, dass ich mir aus dem Küchenschrank meine Lieblingstasse holen konnte, die mir jeden Tag treuen Dienst erweist.

Ich glaube, so betrachtet uns auch Gott. Er hat uns erschaffen und uns mit all dem ausgerüstet, das in unserem Leben zu sein und zu tun, wie er uns wünscht zu sein. Und nichts erfreut Ihn mehr, als zu sehen, dass wir unseren Möglichkeiten gerecht werden.  – Abi F.May ist ein Mitglied von The Familie International

 „Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten (streiten) willst? Spricht etwa ein Werk (das Geschaffene) zu seinem Meister (Schöpfer): Warum hast du mich so gemacht?“ – Römer 9,20

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Jungfrau-Puzzle

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Ich liebe puzzeln und so hat mir ein guter Freund aus China eines mitgebracht, zum Thema meines Sternkreiszeichens Jungfrau. Ich weiß nicht was so typisch Jungfrau auf dem Bild ist, aber auf mich trifft es perfekt zu. Das Kleid ist genau in meinem Stil und sie wird weg von der großen Stadt gezeigt, so wie ich veranlagt bin. Aber auch die Ähren in der Hand dieser „Jungfrau“. Sie erinnern mich an den Psalm 126,5-6 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

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Schöne an dir

Das Schöne an dir!

Von David Brandt Berg

Wenn alle Blumen auf der Welt die gleiche Farbe hätten, oder wenn es nur eine Art von Bäumen gäbe, wäre das auf die Dauer langweilig. Die Schönheit liegt in der Abwechslung – den verschiedenen Arten und Eigenschaften, Nuancen und Schattierungen. Ich verstehe nicht, warum sich Leute dermaßen anstrengen, um alle gleich auszusehen. Was soll daran schön sein? Ich sehe diese Modells auf dem Laufsteg, und obwohl viele von ihnen makellose Figuren haben, eine wunderbare Haut, und sonst noch alles, was die Medien und Modebranche als „vollkommene Körper“ anpreisen, sehen die meisten von ihnen alle gleich aus. Das ist Schönheit, die ein 08/15-Gesicht trägt.

Ich bin dafür, dass man sich und sein Aussehen pflegt. Ich finde, es ehrt unseren Schöpfer, sich ordentlich anzuziehen, sich sauber und fit zu halten, und sich zu bemühen, gut auszusehen. Ich glaube nicht ans „Sich-Gehen-Lassen.“

Was jedoch irritiert ist, wenn Leute versuchen, anders sein zu wollen, wie Gott sie erschaffen hat, um die Schönheitsideale anderer zu erfüllen. Wenn man das tut, gibt man anderen die Kontrolle über sich selbst, über seine Denkweise und sein Wohlbefinden. Wer entscheidet, dass das Eine besser ist als das Andere – dunkle oder helle Haare, lockig oder glatt, ob schlank, muskulös oder rundlich, große oder kleine Nasen, dünne oder volle Lippen? Würdest du jemandem die Kontrolle darüber geben?

Wenn du intensiv versuchst, in eine bestimmte Schönheitsschablone zu passen, egal ob sie zu dir passt, oder sie realistisch ist oder nicht, dann gibst du deine Einzigartigkeit auf. Was soll attraktiv daran sein, wie alle anderen auszusehen? Das Erste, was einem an manchen Leuten auffällt, ist ihre Frisur, oder ihre Kleidung, oder ihr neuer Stil, ihre neue Masche oder irgendwelcher Schnick-schnack. Man bemerkt ihren neuen „Look“ und ob er im Trend der neusten Mode liegt. Manchmal ist der Look einfach nicht attraktiv oder vorteilhaft und passt gar nicht zum Körperbau oder zur Persönlichkeit desjenigen.

Eines der vielen Probleme, wenn man versucht, sich dem modernen Maßstab der Ästhetik anzupassen, besteht darin, dass man dabei nie wirklich glücklich wird. Vielleicht verspürt man eine gewisse Befriedigung darüber, dass man etwas verändert hat, das man nicht mochte oder endlich im neusten Trend liegt. Doch selbst wenn jemand den erhofften Schönheitsgrad erreicht hat, oder selbst wenn du zur populärsten Person in deinem Freundeskreis wirst, wie lange glaubst du, wird das Glücksgefühl anhalten? Früher oder später triffst du jemanden, der noch weiter oben auf der Schönheitsleiter steht, und was tust du dann?

Wenn du nach dem Glück suchst, wirst du es so nicht finden. Der ständige Zwang, die allgemeinen Schönheits-Maßstäbe zu erfüllen, führt zur Besessenheit. Zuerst die äußere Veränderung, dann die Anpassung deiner Persönlichkeit an dein neues Image, und schließlich der Stress, dieses Image zu bewahren bzw. stets im neuesten Trend zu liegen. Was für ein Leben ist das? Es wäre naiv, sich einzureden, man könne je das perfekte Schönheitsideal der Welt erfüllen. Selbst die Berühmtheiten dieser Welt schaffen es nicht, auch nicht mit all dem Geld, das ihnen zur Verfügung steht, um zu verändern, was sie wollen. Und Veränderung ist stets angesagt, weil die Trends sich ständig ändern. Selbst die Reichen können da kaum Schritt halten.

Es ist ganz natürlich, attraktiv sein zu wollen, aber wahre Schönheit ist mehr als nur die äußere Erscheinung. Es geht auch um die innere Schönheit, jenem gewissen Etwas, das einen Menschen von Millionen anderer unterscheidet, die sich alle  gleich anziehen, die selbe Frisur tragen und versuchen, die gleiche Körperform zu erhalten – geben diese Massen, die in dem Versuch, ständig im neuesten Trend zu liegen, nicht völlig ihre Individualität auf?

Warum ersparst du dir nicht eine Menge Zeit, Ärger und Qualen und schlägst dir jedermanns Vorstellung von Schönheit einfach aus dem Kopf? Leg alles was du bisher gedacht oder gesehen hattest, oder was dir gesagt wurde, beiseite. Lass Gott dir zeigen, welche besonderen Eigenschaften Er dir gab, die dich einzigartig machen. Wenn du diese noch verstärkst, wirst du das Beste in dir zum Vorschein bringen, und das, was dich wirklich schön und ansprechend macht.

Sei stets eine erstklassige Version von dir selbst, statt eine zweitklassige Version von jemand anderem. —Judy Garland

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Sommerbluse

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Ausflug in die Sächsische Schweiz in selbstgemachter Bluse. Der Leinenstoff war ideal, da es sehr heiß war. Tolle Gegend. Ich liebe kraxeln. Damals konnte ich es noch. Heute macht mein Herz nicht mehr so mit. 

SELBSTZWEIFEL?

Steigere dein Selbstwertgefühl mit diesen bewährten Tipps:

  • Sei positiv! Konzentriere dich auf deine vorhandenen Stärken, nicht auf jene die dir fehlen.
  • Sei bereit, etwas zu wagen und dich zu verändern.
  • Geh auf dein Umfeld ein. Mach dich nicht zum Mittelpunkt des Universums.
  • Lerne aus den Fehlern der Vergangenheit, aber bleibe dort nicht stehen.
  • Richte dein Leben nicht nach den Erwartungen anderer aus.
  • Vergleiche dich nicht mit anderen Menschen.
  • Ruhe in Gottes Liebe in dem Wissen, dass du Seine einzigartige Schöpfung bist, und dass Er dich so liebt, wie du bist!

Osterdeko – April 2012

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Ich wollte mal Floristin werden, jetzt ist es ein schönes Hobby.  

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Ein ‚neues’ LEBEN bekommen

von Jessie Richards

 „Das ist nicht fair“, war wohl der von mir am meisten gebrauchte Satz während meiner Kindheit. Es schien, als wären andere oder eigentlich alle, immer besser dran als ich.

Von früher Jugend an, hatte ich eine Maß- und Analyse-Denkweise entwickelt und war vor allem wie besessen davon, mein Aussehen, meine Persönlichkeit und meine Fähigkeiten mit denen anderer Mädchen meines Alters zu vergleichen.

Als junge Erwachsene kam ich in ein Büro-Team, bei dem sich während der Arbeit alles ums Vergleichen drehte. Ich war davon überzeugt, dass ich nur dadurch je akzeptiert oder anerkannt werden würde, wenn ich meine fehlenden Kenntnisse dadurch ausgleichen würde, mehr zu arbeiten als alle anderen. Ich war immer bemüht, Punkte zu sammeln (egal welche und wer sie vergab) und ich war immer über mich selbst und meinen selbst aufgestellten Punktestand frustriert.

Ich konnte mich selbst generell nicht leiden und selbst den Dingen, die ich eigentlich an mir mochte, konnte ich keine zufriedenstellende Bewertung geben, es sei denn, dass ich mich darin noch verbesserte. Ich fand immer noch irgendwo irgendwas falsch an mir.

Schließlich kam noch ein weiterer Grund zur Unzufriedenheit hinzu: Fast alle meine gleichaltrigen Freundinnen, die also Anfang oder Mitte zwanzig waren, heirateten nach und nach und bekamen Kinder, während ich noch nicht einmal so etwas wie einen festen Freund hatte. Ich fühlte mich regelrecht betrogen und wie ein Verlierer. Ich war mir nicht sicher, ob dies Gottes Fehler oder meiner war, und so war ich über uns beide verärgert.

Ich konnte es kaum aushalten, mit anderen Menschen zusammen zu sein, weil mich bei fast jedem das Gefühl überkam, irgendwie unzulänglich zu sein. Paradoxerweise fand ich auch eine Menge bei den anderen, was ich missbilligte. Man könnte vielleicht meinen, ich hätte mich mehr auf ihre Stärken konzentriert, weil ich mir immer wünschte, etwas mehr wie sie zu sein, aber so war es nicht. Deshalb war es auch nicht überraschend, dass meine negative Einstellung den anderen gegenüber dazu führte, dass sie mir gegenüber immer mehr auf Distanz gingen, so dass ich mir noch ungeliebter und hoffnungsloser vorkam. Es war ein Teufelskreis. 

An einem besonders tiefen Punkt angekommen, las ich einige Artikel von Maria Fontaine über das Thema, wie man negative Gedankenmuster erkennt und überwindet. Sie machten einen großen Eindruck auf mich und halfen mir zu erkennen, warum ich so unzufrieden war, und ich wollte etwas dagegen unternehmen. Da ich das Konzept der Veränderung verstanden hatte, war der Same zur Befreiung gesät.

Die Art und Weise, wie sie die biblischen Prinzipien anwandte, ließ mich mein eigenes Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Es war eher Dankbarkeit gegenüber Gott für alles, was ich hatte, an Stelle davon, mich darüber zu beschweren, was ich nicht hatte; also Dankbarkeit statt Verbitterung.

Auch bat ich Jesus, mir zu sagen, was Er über mich dachte, und versuchte dann, die Dinge aus Seiner Perspektive zu sehen. Dadurch lernte ich inniger mit Jesus zu kommunizieren als vorher. Und allmählich begann ich mich zu verändern – zuerst änderte sich mein Denken und damit änderte sich mein Leben. Durch die Kommunikation mit Ihm verstand ich, dass ich so war, wie Er mich haben wollte, dass Er mich wirklich liebte, und mich nicht für all meine Fehler bestrafen will.

Außerdem schloss ich mich einer kleinen  Gebetsgruppe an, in der wir über unsere Probleme redeten und dann füreinander beteten. Diese Zeit der Gebete brachte auch die lebensverändernde Energie Gottes in mein Leben. Sie ermöglichte es mir, jede Menge Ermutigung und Unterstützung von fürsorglichen Freunden zu erhalten. Das stärkte mich natürlich noch mehr auf meinem langen Weg zu einem gesünderen Selbstbewusstsein.

Noch etwas half mir Zuversicht und Mitgefühl zu entwickeln, indem ich einige der Menschen, die ich einst beneidete, besser kennen lernte. Dabei fand ich heraus, dass deren Leben gar nicht so perfekt war, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Die Dinge relativierten sich.

Ich merkte, dass ich mehr Liebe empfand, sobald meine Beziehung zu anderen nicht mehr von Neid geprägt war. Ich konnte die guten Qualitäten anderer anerkennen, dank Gott, der sie so wunderbar geschaffen hat, und mich an unseren Unterschieden erfreuen und erkennen, dass es eben nur Unterschiede sind. Einer ist nicht unbedingt besser als der andere. 

Ich brauchte einige Zeit, um meine alten Gewohnheiten abzulegen, genau gesagt fast 2 Jahre, um vom ersten Schritt der Veränderung, bis zu einem erkennbaren Unterschied meines Verhaltens in meinem Leben zu kommen, aber es geschah. Meine Perspektive änderte sich sogar so weit, dass ich dann sagen konnte, ich bin wirklich zufrieden und beneide niemanden mehr. Und das betrachte ich als ein Wunder.

Jetzt, fast 10 Jahre danach, freue ich mich, sagen zu können, dass meine innere Verschönerung dauerhaft ist. Ich weiß, dass einiges nicht unbedingt meine Stärken sind, aber ich akzeptiere das. Im Endergebnis gerate ich nicht mehr gleich aus dem Häuschen, wenn ich etwas an mir entdecke, das nicht ideal ist. 

Das Leben wird immer besser, und ich werde immer glücklicher. Ich habe gelernt, dass ein Mensch mehr Segnungen bekommt, wenn er das Gute im Leben und die Schönheit in den anderen sieht. Ich weiß auch, dass ich durch Jesus die Kraft habe, weiterhin Fortschritte zu machen, die aktuell von Belang sind. Es ist erstaunlich, wie gut wir lernen und wachsen können, wenn wir nicht durch die „Ich-kann-nicht-itis“ gelähmt sind, die aus Negativität und Versagensängsten hervorgerufen wird. 

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Prachtexemplar

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Diese Clivia war vor ein paar Jahren schon mehr als 10 Jahre alt, aber das war das erste und leider auch das letzte mal, dass sie so wunderbar mit 4 Blütenstängel geblüht hat.  

Tischdeko

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Ich fand es schade, die Blütenstängel nach dem Verblühen gleich wegzuwerfen, fand das modern schön. Die Tischdecke habe ich selbst gestickt. Ich habe das Material geschenkt bekommen genau zu einer Zeit, wo ich durch Frustrationen wegen allem Möglichen gegangen bin und es hat mir geholfen, einfach still zu werden – innerlich – und etwas Schönes zu machen. Durch das Stillwerden konnte dann der Herr immer sehr viel besser zu mir durchkommen, mich beruhigen und mir das Licht in dieser Dunkelheit zeigen. 

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Friedhofpark

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Meine jüngste Tochter war entsetzt, als ich ihr erzählte, dass ich sehr gern in diesem Friedhof spaziere, dass es da so viel Schönes zu sehen gibt, wie die vielen verschiedenen, sehr alten und riesigen Bäume. Ich habe ihr versichert, dass da keine Geister oder tote Seelen herumhängen, dass ich für die Verstorbenen gebetet habe und ich mir deshalb sicher bin, dass die, die noch an ihr Grab gebunden waren, von Jesus befreit worden sind. Auch für all die russischen Soldaten, die hier begraben wurden und denen Gedenksteine aufgestellt wurden, habe ich im Speziellen gebetet. Mir tun Soldaten so leid, für das, was sie durch Krieg hindurchgehen mussten oder wie im Moment hindurchgehen. Für die Freiheit zu kämpfen hört sich so glorreich an, aber wenn du gezwungenermaßen auf jemand schießen musst, um ihn zu töten und all die Zerstörung siehst und Menschenleben zerfetzt und verstümmelt sehen musst, hört das Glorreiche auf, oder wie empfindest du das? (Sieh auch Link am Ende) 

Willkommen in Parkville

von Curtis Peter van Gorder

Bei einem Workshop, an dem ich teilnahm, berichtete die Kunst- und Schauspieltherapeutin Emely Nash von ihren Erfahrungen, als sie mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in einem Therapiezentrum ihres Wohnortes in den USA arbeitete. Die Jungen, die ihre Therapiestunden besuchten, waren oft aggressiv, neigten zu negativem und selbstzerstörerischem Verhalten und waren unfähig, Erwachsenen und sogar sich gegenseitig, zu vertrauen. Fast alle hatten in ihrer Vergangenheit schwere Misshandlungen oder emotionale Vernachlässigung erlitten.

Routinemäßig brachten sie ihre negative Einstellung mit zu den Sitzungen, was sich an ihrer grässlichen Sprache und ihrem ungehobelten Benehmen widerspiegelte.

In einem Kreis sitzend, in typischer Gruppentherapieweise, äußerten einige von ihnen ihre Wut durch Aussagen wie: „Ich hasse es hier zu sein“ oder „ich hasse das Ganze hier!“

„Gut“, sagte Emely dann immer, „aber warum?“ Diese Frage stellte sie jedem einzelnen von ihnen.

„Man wird nicht respektiert!“
„Die Blödmänner lachen mich aus!“
„Niemand hört mir zu!“
„Zu viel Streit!“

Nachdem sie ihre Gründe gehört hatte, erwiderte Emely: „Was ich heraushöre ist, dass euer Hass nicht dieser Stunde gilt, sondern dass ihr es hasst, in einer Gemeinschaft zu leben, in der sich die Menschen nicht gegenseitig respektieren oder einander trauen; sich über Menschen lustig machen, die sie nicht leiden können und herumstreiten.“

Ihr zustimmendes Nicken schien zu sagen: „Endlich hört uns jemand zu!“

„Was wäre“, fragte Emely „wenn wir eine Gemeinschaft schaffen würden, in der ihr euch respektiert fühltet, eine Gemeinschaft, in der eure Bedürfnisse erfüllt würden, eine Gemeinschaft, in der ihr euch sicher fühlen würdet? Wie würde diese Gemeinschaft aussehen? Lasst sie uns doch zusammen erschaffen!“

Die Fantasie der Jungen kam in Fahrt.

„Lasst sie uns Parkville nennen!“ rief jemand. Alle stimmten zu.

Parkville wurde zu einem 6-Monatsprojekt. Die Klasse fertigte ein Spruchband an, auf dem geschrieben stand: Herzlich Willkommen in Parkville – wo all deine Wünsche und Bedürfnisse erfüllt werden! Sie zeichneten einen Stadtplan, der auch die Interessengebiete beinhaltete, die sie in ihrer Gemeinschaft haben wollten. Sie wählten und ernannten Personen, welche verschiedene Ämter in der Stadt übernahmen: Bürgermeister, Schuldirektor, Direktor des Kulturzentrums, Eigentümer und Koch des Gemeinschaftscafès, Leiter der Videothek und noch mehr. Sie planten und gestalteten besondere Veranstaltungen. In Rathaussitzungen fanden sie Lösungen für Probleme in Parkville. Parkville wurde zu einer Gemeinschaft, in der alle gerne leben wollten. Viele ausdrucksvolle Kunstprojekte wurden durch die Schaffung dieses frei erfundenen idyllischen Städtchens geboren.

Der erste Schritt dazu war, die jungen Leute dazu zu bringen, aus sich herauszugehen. Man stellte ihnen Fragen und hörte aufmerksam sowie respektvoll ihren Antworten zu, auch wenn diese zunächst ziemlich negativ ausfielen. Der nächste Schritt war, sie herauszufordern, anders zu handeln, indem sie ihre Energie in konstruktive Projekte, die sie interessierten, umzuleiten. Emely erklärt den Erfolg von Parkville so:

Dieses Projekt gab diesen jungen Menschen eine Möglichkeit, das Leben in einer gut funktionierenden Gemeinschaft kennen zu lernen. Viele machten diese Erfahrung das erste Mal, auch wenn es nur für die Zeit war, die sie im Zentrum verbrachten. Ihre Gemeinschaft wuchs zusammen, man unterstützte sich und konnte seine Bedürfnisse äußern, während die anderen zuhörten und darauf eingingen. Eine Gemeinschaft, die auf gegenseitigem Respekt und Fürsorge aufgebaut war, eine Gemeinschaft der Möglichkeiten.

Rollenspiele ließen sie herausfinden, dass sie kompetente Bürger sein konnten und etwas beizusteuern hatten. Selbstgesetzte Grenzen wurden erweitert, und das eröffnete den Zugang zu neuen Stärken und Fähigkeiten. Ein Jugendlicher mit destruktivem Verhalten, verwandelte sich in eine Führungskraft, er wurde zu einem treusorgenden Vater, zu einem Gewinn für die Gemeinschaft.

Heute werden verschiedene Methoden benutzt, um Jugendliche über ihre eigenen Interessen zu erreichen: Sportprogramme, Kunst- und Theatertherapie sowie gesellschaftliche Projekte. Dadurch können sich junge Menschen lebenslange Fähigkeiten und ein positives Selbstwertgefühl aneignen. Wenn wir ihnen dabei helfen, ihre Ziele zu identifizieren und ihren Weg zu finden, wie sie die Hindernisse überwinden können, die sich ihnen in den Weg stellen, dann helfen wir ihnen, ihr eigenes Potenzial zu erkennen. 

– Emely Nash ist lizenzierte Therapeutin der ArtReach Stiftung, einer Organisation, die Lehrer aus Kriegsregionen und Kathastrophengebieten in kreativer und ausdrucksvoller Kunsttherapie ausbildet.

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Die Friedhofskapelle 

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Ich mag den Stil und die Bauweise dieser Kapelle. Sie erinnert mich an Burgen und für Burgen habe ich eine Faszination. Wenn ich auf einer bin, stelle ich mir immer vor, wie das Burgenleben damals aussah. Vielleicht habe ich einen „Schutzengel“ aus dieser Zeit? 

Ich mag all die vielen süßen Engel

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Sie sind solche ein Zeugnis des Glaubens an das Übernatürliche. Übernatürlich erscheint es auch vielen, dass Gott zu Menschen spricht. Doch warum sollte ein Schöpfer nicht nahe seiner Schöpfung sein wollen und nicht auch zu ihr sprechen wollen? Jesus lehrt uns: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ – Johannes 4,24 Wie macht man das, Gott im Geist anbeten? Du schließt einfach deine Augen, um alles auszuschließen, was dich ablenken könnte, und konzentrierst dich ganz auf Gott. Hier dazu eine geistige Übung: 

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Die Bibel beinhaltet im 1.Buch der Könige die Geschichte von Elias. Im Kapitel 19 wird die turbulente Episode erzählt, als er vor der bösen Königin Isebel flüchtete und sich in der Wüste versteckt. Nach einiger Zeit führte Gott ihn zum Berg Horeb. Dort sprach Gott zu Elia, dass er die Höhle, in der er Unterschlupf gefunden hatte, verlassen und vor Ihn treten solle. Ein heftiger Sturm fuhr in den Berg und zerbarst die nahegelegenen Felsen in Stücke; dann kam ein Erdbeben; dann ein Feuer; dann ein „leises Säuseln“ – eine stille, sanfte Stimme. (1.Könige 19,3–12) Gott war nicht im Wind, dem Erdbeben, oder im Feuer, aber die stille, sanfte Stimme kam von Ihm.

Auch du kannst allein mit Gott sein, um Seine Stimme zu hören und Seine Worte der Liebe und Ermutigung zu empfangen, Seine Antworten auf deine Fragen und Lösungen zu deinen Problemen zu bekommen. Und so funktioniert es:

Suche dir einen ruhigen, ungestörten Platz, wo du mindestens für 15 Minuten in Ruhe verbringen kannst. Nimm deine Bibel oder anderes inspirierendes Lesematerial, deinen Laptop oder einen Stift und Papier mit.

Beginne mit einem oder zwei kleinen Leseabschnitten, um deinen Glauben zu stärken. Denke danach an ein Thema, über das du gerne mit Gott sprechen würdest — ein Problem oder ein Anliegen oder etwas, das du gerne wissen möchtest. Bleib ruhig und höre zu, was Er dir sagt. Vielleicht erinnert Er dich an etwas, das du aus Seinem Wort gelesen hast. Vielleicht erinnert Er dich an etwas, das du gesehen hast, oder das jemand gesagt hat. Vielleicht gibt Er dir auch eine Botschaft in Worten oder Bildern. Schreibe auf, was auch immer dir in den Sinn kommt, damit du später darauf zurückgreifen kannst, und danke Ihm anschließend, dass Er zu dir gesprochen hat.

Wenn du anfängst zu lernen, dich auf Seine Stimme zu konzentrieren, verwechselst du vielleicht zuerst Seine Stimme mit deinen eigenen Gedanken, aber mit etwas Übung wirst du beides voneinander unterscheiden können – besonders wenn Er dir Dinge sagt, auf die du von alleine niemals gekommen wärst.

Die folgende Botschaft von Jesus wurden im Gebet, wie oben beschrieben, empfangen:

Du bist etwas Besonderes!

Du bist Teil eines großartigen, gewaltigen Gesamtplans. Du kannst, im Gegensatz zu mir, diesen Plan nicht sehen. Du kannst nicht wahrnehmen, wie perfekt du in das Gesamtpanorama des Lebens und in das Gleichgewicht des Universums hineinpasst, aber ich kann es. Eines Tages wirst du es auch sehen können, und wir werden gemeinsam staunen, wie herrlich alles zusammenpasste und wie perfekt alles ist.

Du bist einzigartig. Es gab niemals einen Menschen wie dich, und es wird auch niemals wieder solch einen Menschen geben. Das ist eines der Dinge, die ich am Meisten an dir mag. Widerstehe der Versuchung, negativ über dich selbst zu denken und dich auf die Dinge zu konzentrieren, die du als deine Fehler ansiehst, Schwächen und Unvermögen, ein nicht ganz perfekter Körper oder Persönlichkeit oder was auch immer. Was du als Unvollkommenheit wahrnimmst, sehe ich als Einzigartigkeit. Was bedeutet Perfektion überhaupt? Sie bedeutet, den Zweck zu erfüllen, für den du geschaffen wurdest, das heißt, zu lieben und geliebt zu werden. Ich liebe dich genauso wie du bist, und ich liebe dich so, als wärst du der einzige Mensch auf der Welt.

Komm und lass dir zeigen, wie sehr ich dich liebe und wie wichtig du mir bist. – JESUS in LIEBE für dich!

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Mit meiner 6ten Enkelin

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Was für eine Freude es immer ist, wieder neu Oma zu werden. Hier bin ich wieder mit selbstgemachter Bluse und Hosenrock. 

Teppich

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Meine Oma hat früher immer Teppiche gehäkelt aus alter, abgelegter Kleidung. Ich habe mich hier auch probiert, und hab aus alten T-Shirts einen Bettvorleger für meinen Enkel gemacht.

Ein Kleid für eine meiner Töchter in Planung 

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Bepflanzung

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Auf diesem Fleckchen Erde am Eingang zu den Mülltonnen, ist zuvor nur Unkraut gewachsen. Ich habe es bepflanzt zur Freude aller Anwohner hier. 

Selbstgebautes Regal

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In meinem Beruf als Dekorateur habe ich auch ein wenig das Tischlern gelernt und mir hier für den Balkon eine Regal gebaut. 

Tischdekos 2017

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Sommerkleid, auch selbstgeschneidert mit dem Schal von 2 meiner Enkel.

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Diese Person im Spiegel

Jede Person ist eine V.S.P. (Very Special Person – Eine besondere Person) weil wir nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden. – Desmond Tutu

Selbstwertschätzung aufzubauen hat viel mit deiner Beziehung zum Herrn zu tun. Wenn du nahe beim Herrn bist, bist du attraktiv und schön, weil Seine Liebe und Sein Licht durch dich scheinen. – David Brandt Berg

Wenn Gott mich anders gewollt hätte, hätte er mich anders erschaffen. – Johann von Goethe

Wir sollten nicht besser von uns denken, als angebracht. (1Römer 12,3) Aber als Kinder Gottes (1.Mose 1,27) sollten wir auch nicht schlechter über uns denken als angebracht. – Carl Brecheen und Paul Faulkner

Suche in Gottes Wort und finde heraus, wie Er über dich denkt. Das ist die wahre Basis allen Selbstwertes. Wenn ein perfekter Gott dich trotz des Wissens um deiner Fehler lieben und akzeptieren kann, dann ist die Botschaft an dich: „Entspann dich!“ – Bob Gass

Dein eigener Freund zu sein, ist wichtig, denn wenn es nicht so wäre, könntest du mit niemand anderem auf der Welt Freundschaft schließen. – Eleanor Roosevelt

Versuch nicht, etwas anders zu sein, als du jetzt bist, und sei das perfekt. – St. Francis DeSales

Wenn Menschen dir Komplimente machen, hör gut zu! Wiederhole zu dir selbst das Kompliment. Spiele es nicht herunter und lehne es nicht ab. Warum sollte deine eigene negative Stimme lauter sein,  als  die Positive Stimme eines Freundes? – Carole M. Wallace

Das Christentum sagt uns, dass wir uns selbst lieben sollen, weil Gott uns liebt. Wir sind keine Zentren von Erfülltheit und Güte. Wir sind von unschätzbarem Wert, weil wir der Augapfel Gottes sind (Sacharja 2,12). – William Kirk Kilpatrick

Jeder von uns ist einzigartig in Gottes Augen. Jeder von uns ist ein Individuum und Er möchte, dass wir unsere Individualität zeigen. Er versucht nicht, uns alle in eine Form zu pressen, damit wir alle gleich aussehen und uns gleich verhalten und alles gleich machen.  – Maria Fontaine

Ein weiteres Prachtexemplar

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Ich weiß nicht mehr wie alt dieser Weihnachtskaktus ist, ich weiß nur dass er zu riesig geworden ist und ich ihn ziemlich gestutzt habe. Ich fragte mich dann, ob er wohl zu Weihnachten wieder blühen wird und war überrascht von seiner Fülle – Danke Jesus! 

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„Schönheitsfehler entfernt“

Von Sherri Bixler

Mein Herz setzte für einen Moment aus, beim Anblick dieses schönen Schildes – nicht schön im ästhetischen Sinne, sondern wegen des magischen Satzes: ENTFERNE SOMMERSPROSSEN, LEBERFLECKEN UND SCHÖNHEITSFEHLER. Für meine erwartungsvollen Augen schienen diese Worte in Silber geschrieben und in Gold gerahmt zu sein, denn sie enthielten ein Versprechen für die Befreiung von den Dingen, die ich immer am meisten an mir gehasst hatte.

Dinger, besser gesagt – sieben davon, dunkel genug, als dass ein zu beschäftigter Schöpfer seinen Fehler von verspritzter Tinte hätte übersehen können. Da ich niemals bei jemand anderem so viele dunkle „Schönheitsfehler“ gesehen hatte, fühlte ich mich durch diese Leberflecken einzigartig unattraktiv. Jetzt könnte ich all das Vergangenheit werden lassen.

Aufgeregt näherte ich mich dem Gebäude und versuchte, nicht zu schnell zu atmen bzw. zu eifrig zu wirken. Als ich jedoch den Rest der Zeilen auf dem Schild las, kam meine Vorfreude fast zum Erliegen. Diese vielseitige plastische Chirurgie war auf die Menschen ausgerichtet, die zwar unglücklicherweise mit einem oder mehreren Makel aus dem Sortiment von physischen Unvollkommenheiten geboren wurden, die aber glücklicherweise die finanziellen Mittel hatten, diese zu korrigieren.

Alle meine körperlichen Mängel schwirrten mir nun im Kopf herum. Meine großen Augen, die kräftige Nase, ein üppiger Mund, der sich in einem Gesicht in den Vordergrund drängt, das weder oval noch viereckig ist, dank einer ebenfalls ausgeprägten Stirn. Meine langen Arme und mein schlanker Oberkörper wurden seltsamer Weise in Kombination mit runden Hüften in der unteren Körperhälfte gebracht. Ich war auf einmal unschlüssig. Was würde dieser Künstler menschlicher Meisterwerke von so einem unvollkommenen Wesen wie mir denken?

Der Gedanke daran, mich wenigstens ein bisschen meinem Ideal anzunähern, brachte mich dazu, die polierten kobaltblauen Treppen hinaufzusteigen und einen Raum zu betreten, der sofort angenehm und einnehmend wirkte. In einem in sanftem blau erleuchteten Warteraum wuchsen und blühten ganz zwanglos, makellose Pflanzen. Natürlich, dachte ich. Hier sind sogar die Pflanzen perfekt.

Ich stammelte meine Bitte, den Arzt sehen zu wollen und deutete verlegen in Richtung meiner Leberflecken. Der freundliche Arzthelfer, schlank und perfekt in Kobaltblau gekleidet, eilte weg und in weniger als einer Minute erschien der Arzt persönlich und bat mich in sein Sprechzimmer. Unbeholfen machte ich ihm verständlich, dass ich meine Leberflecken loswerden wollte. Wäre das möglich?

Als der Arzt sein Vergrößerungsglas benutzte, um einen genaueren Blick auf meine Flecken zu werfen, wandelte sich seine Prognose von einem anfänglich vertrauensvollen: „Aber natürlich!“ zu einem bekümmerten Blick, der länger dauerte, als er sollte. Sein Fazit lautete: Die Prozedur wäre schwierig und ein guter Erfolg unmöglich. Es wäre besser, die Leberflecken nicht zu entfernen!

Meine Euphorie entwich, wie die Luft aus einem angestochenen Autoreifen.

Der Arzt setzte sich. Zum ersten Mal schaute ich den Arzt an. Dann schaute ich im direkt in die Augen, und das was ich sah, überraschte mich. Ich sah Bedauern, aber kein Mitleid; Ermüdung, aber keine Verzweiflung. Als er seinen Satz formulierte – „Dies ist etwas, das Ihnen durch die elterlichen Gene mitgegeben wurde” – baten seine Augen: „Akzeptieren Sie sich so, wie Gott Sie geschaffen hat.“ Mir wurde bewusst, dass seine Müdigkeit ein Ergebnis aus jahrelangem Wegschneiden, Zusammenfügen, Entfernen, Verlängern, Verkürzen und Strecken von etwas war, was Gott geschaffen hatte für diejenigen, die es dann vermeintlich besser wussten.

Merkwürdigerweise fühlte ich, wie neue Hoffnung auflebte.

Als ich die kobaltblauen Treppen hinunter auf die Straße ging, fragte ich mich, wie oft diese Augen an andere appelliert hatten, um dann zurückgewiesen oder nicht bemerkt zu werden. Dankenswerterweise hatte dieses Mal der Glaube in ihm mein Vertrauen geweckt und mir geholfen, das Unakzeptable zu akzeptieren.

Ich bin immer noch nicht perfekt, muss es aber auch nicht mehr sein. Dafür danke ich dem müden, bittenden Blick eines alten Künstlers, der mich schön genug fand, so wie Gott mich geschaffen hatte.

Ein Leben, das sich nicht perfekt entwickelt, kann uns genauso viel Qual bereiten, wie unsere unvollkommenen Körper. Wenn eine Scheidung, ein Unfall, Degradierung oder andere unerwartete Krisen unsere Hoffnung auf eine idyllische Zukunft zunichtemacht, kann das entmutigend sein. Wenn wir aber vertrauen können, dass wir schön sind, weil Gott uns so erschaffen hat, warum vertrauen wir dann nicht auch darauf, dass unser Leben wunderschön sein kann, weil Gott uns liebt?

Gott sucht keine bildschönen Models aus, die ihm als Beispiel dienen, im Gegenteil. „Gott hat das auserwählt, was in den Augen der Welt gering ist, um so diejenigen zu beschämen, die sich selbst für weise halten. Er hat das Schwache erwählt, um das Starke zu erniedrigen. Er hat das erwählt, was von der Welt verachtet und gering geschätzt wird, und es eingesetzt, um das zunichte zu machen, was in der Welt wichtig ist. –– 1.Korinther 1,27-28 

Also Kopf hoch und „rühmt [euch] eurer Schwachheit, damit die Kraft Christi auf [euch] herabkommt.“ – 2.Korinther12,9

Er wird auch dein unvollkommenes Leben in ein wunderschönes verwandeln, wenn du ihn lässt.  – Sherri Bixler ist ein Mitglied von The Family International in Mexiko.

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Eines Tages werden unsere Nachfahren es kaum glauben können, dass wir Dingen, wie sehr gebräunt oder wie unsere Augen geformt sind oder unser Geschlecht, so viel Aufmerksamkeit widmeten, anstatt der einzigartigen Persönlichkeit jedes einzelnen von uns komplexen menschlichen Wesens. – Franklin Thomas

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Wir sind schön, weil Gott uns gemacht hat!

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2018

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 Hier zeige ich meiner Enkelin meinen Blumengarten und wie ein Löwenmäulchen sein Maul öffnet. 

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Wer möchte ihn trotzdem?

Ein Motivationsredner eröffnete sein Seminar, indem er einen 20 Dollar Schein in die Höhe hielt. Er fragte die 200 Zuhörer: „Wer möchte diese 20 Dollar?” So ziemlich alle Hände gingen nach oben.

Er sagte: „Ich werde einem von Ihnen diese 20 Dollar geben, aber zuerst mache ich dies.“ Er zerknüllte den Schein in der Hand.

Dann fragte er: „Wer möchte ihn trotzdem?“ Die gleichen Hände gingen nach oben.

„Und was, wenn ich dies tue?” fragte er, lies den Schein fallen und schleifte ihn mit seinem Schuh auf dem Boden herum. Er hob ihn auf, zerknittert und schmutzig. „Wer möchte ihn trotzdem?“ Immer noch gingen die Hände nach oben.

„Meine Freunde, ihr habt soeben etwas sehr Wichtiges gelernt. Egal was ich mit dem Geld angestellt habe, ihr wolltet den Schein trotzdem, weil er seinen Wert nicht verringert hat. Er war immer noch 20 Dollar wert.

„Oft sind wir in unserem Leben zerknittert, werden fallen gelassen und in den Schmutz getreten, durch die Entscheidungen, die wir treffen und durch die Umstände, die uns auf unserem Weg begegnen. Aber egal was mit uns passiert oder noch passieren wird, du wirst in Gottes Augen niemals deinen Wert verlieren. Für ihn bist du – schmutzig oder sauber, zerknittert oder mit Eselsohr – immer unbezahlbar.“ – Autor unbekannt

2019

2018-11-5

Geburtstagsfeier meines Jüngsten im neuen Kostüm. In bestimmtem Licht sehen meine grauen Haare eher gelblich-braun aus. 

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Bibel Studium zum selbst nachschlagen – im Fokus: Schönheit

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Äußere Schönheit ist vergänglich
Hiob 15,31
Psalm 103,15-16
Jeremia 4,30b

Wahre Schönheit kommt von innen
1.Samuel 16,7b
Psalm 45,14a
1.Petrus 3,3-4

Je näher wir dem Herrn sind, desto größer ist die Schönheit, die wir ausstrahlen
2.Mose 34,29
Prediger 8,1b
2.Korinther 3,18
Himmlisches Glück hier und heute und in alle Ewigkeit ist nur ein kleines Gebet weit entfernt. Wenn du Jesus noch nicht als deinen Erretter in deinem Herzen angenommen hast, kannst du das jetzt gleich durch dieses kleine Gebet tun:
Lieber Jesus, ich möchte Dich gerne kennen lernen. Danke, dass Du Dein Leben für mich gegeben hast. Bitte vergib mir für all das Falsche das ich getan habe. Ich öffne jetzt die Tür meines Herzens und bitte Dich herein. Schenke mir das Ewige Leben und erfülle mich mit Deiner Liebe. Amen!

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Kleidchen für meine Enkelin

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Im halbfertigen Kostüm mit Bluse. Wir lachen hier, weil mein Schwiegersohn, der nicht sehr groß ist, sich über den Balkon hinausgelehnt hat, um das Foto zu machen. Da es aber leicht regnete, sagte ich ihm, aber nicht dass du auch noch einläufst durch das nass werden. Sie konnten es beide mit gutem Humor nehmen. 

Schöne an dir-3

Am attraktivsten finde ich eine Frau, wenn sie sich keine Gedanken darüber macht, was andere über sie denken, wenn sie sich natürlich verhält. – Raymund (29)

Ich beurteile die Schönheit einer Frau danach, ob sie lächelt und ihre Augen fröhlich sind. Dann ist sie für mich schön, auch wenn sie nicht den weitverbreiteten Vorstellungen von Glamour oder Gutem Aussehen entspricht. –Tim (20)

Meine persönliche Definition einer schönen Frau hat sich über die Jahre geändert. Sie hat angefangen mit einer atemberaubenden jungen Blondine, zu einer reifen, symphatischen Frau, die eine gute Gesprächspartnerin ist und einen guten Sinn für Humor hat, bis schließlich zu einer Frau, die glücklich damit ist, mit mir auf der Couch zu sitzen und Fernsehen zu schauen. – Steve (70)

Gutes Aussehen spielt schon eine Rolle, aber wenn ein Mädchen charmant, lustig und unkompliziert ist, dann ist sie für mich schön. Wenn sie Humor hat, spontan ist, abenteuerlustig, leidenschaftlich und mitfühlend, dann ist sie für mich attraktiv. – James (17)

Wenn jemand einen liebenswürdigen und fürsorglichen Charakter hat, ist er schön, dann ist das Aussehen egal. – Melody (21)

Man sagt, die Augen sind die Fenster zur Seele, und das ist wahr. Als ich meinen Ehemann zum ersten Mal traf, haben mich seine Augen angezogen. Er hatte wunderschöne Augen, die tief in meine Seele blickten. – Joyce (46)

Die Stimme einer Frau ist oft das erste Anzeichen dafür, ob ich sie attraktiv finde oder nicht. – Jimmy (38)

Freundlichkeit, Sanftheit, positives Denken, Grundsätze und ein Sinn für Humor, sind die Werte, die einen Menschen schön machen. – Armina (27)

Der Charakter macht eine Frau schön – die Art und Weise wie sie auf Menschen und Situationen reagiert.  – Nathan (24)

Meine Umfrage war einfach, aber die Übereinstimmungen waren klar: Die Befragten waren sich einig, dass wahre Schönheit tiefer geht als äußerliche Merkmale, Kleidung oder Kosmetik. Wahre Schönheit kommt aus dem Inneren. Ich stimme dem zu und es scheint, dass Gott es auch so sieht. „Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht“, sagt uns die Bibel, „doch der Herr sieht ins Herz. – 1.Samuel 16,7

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Geburtstagsstrauß aus meinem Garten

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Weihnachten in Corona-Zeiten ohne Besuch und ohne Weihnachtsbaum nur eine schöne Deko und feiern mit dem Geburtstagskind.

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Ich mag es ein wenig verrückt

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Ihr kennt bestimmt den Film: „Die Chroniken von Narnia: Der Löwe, die Hexe und die Garderobe“

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Dieses Bild, von meinem Balkon aus gemacht, erinnert mich an die Lampe in Narnia und dem Faun Mr. Tumnus. Nur dass auf meinem Bild Mr. Tumnus fehlt und es dort keine Autos gab.

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ZWERGWUCHS

Von Peter Story

Bei meinen Freunden zuhause sah ich als Kind jede Menge Goldfische in Aquarien und ich weiß noch wie ich mich gefragt habe, warum so viele Leute so kleine, langweilige Kreaturen als Haustiere halten wollten.

Dann, eines Tages, ich war etwa zehn Jahre alt, ging es bei einer Schulexkursion in einen Botanischen Garten, der einen Teich voller Fische hatte. Mir fiel sofort ein besonders großer, farbig-leuchtender Fisch auf.

„Was für eine Art Fisch ist dieser da?” fragte ich unsere Botanikführerin.

„Das ist ein Goldfisch”, antwortete sie.

Ich war verwirrt. „Aber Goldfische sind doch eigentlich klein?”, fragte ich mit dem Ton von Sarkasmus eines 9-jährigen.

„Ganz und gar nicht”, antwortete sie. „Goldfische werden sogar noch größer als dieser hier. Es hängt wirklich nur von der Größe ihres Lebensraums ab.“

Ich speicherte diese Information und beschloss, mich nie wieder so unwissend über Goldfische zu zeigen. Es dauerte jedoch Jahre, bis ich die größere Bedeutung verstand.

Wie oft habe ich mich schon in meinem Leben wie ein Goldfisch in einem Fischglas benommen? Wie oft habe ich mich selbst eingeschränkt, durch meine Wahrnehmung der Welt? Noch schlimmer, wie oft habe ich andere in meinem Kopf schon in ein kleines Fischglas gesteckt? Wie oft hab ich schon jemand als unbedeutend oder langweilig abgeschrieben? Wie viele Male habe ich nicht das Wachstumspotential in anderen gesehen?  

Schöne an dir-2Wie viel mehr könnte ich erreichen, wenn ich meine vermeintlichen Einschränkungen vergäße und es wagen würde, über die Grenzen, die ich mir selber gesteckt habe, hinaus zu schwimmen? Was würde geschehen, wenn ich andere aus ihren kleinen Fischgläsern heraushole und in Jesus Ozean der grenzenlosen Möglichkeiten werfen würde?

Stell dir nur einmal eine Welt voller Menschen vor, die diese Perspektive haben, die wirklich daran glauben, dass alles möglich ist, und danach greifen. Zusammen könnten wir erstaunliche Dinge tun. Zusammen könnten wir Wunder vollbringen.

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Meine Fähigkeit Wunder zu bewirken gehört dir – von Jesus mit Liebe für dich!

Ich habe denjenigen, die mich lieben und mir folgen, Wunder versprochen. Ich halte dieses Versprechen. Meine Macht ist grenzen-los. Je nach den Umständen werde ich erstaunliche Dinge für dich und durch dich bewirken.

Um diese Manifestation meiner Fähigkeit wahrzunehmen, erfordert es allerdings eine Bedingung deinerseits: Glauben. Du musst daran glauben, dass ich Wunder vollbringen kann und mich darum bitten und dann mit dem Ergebnis rechnen. Wenn du mich im Glauben bittest, bin ich an mein Wort gebunden, dir das zu geben, was du brauchst. Es mag nicht immer das sein, was du willst, aber ich werde immer retten, beschützen und für dich sorgen oder die Probleme auf meine Weise lösen, wie ich es für das Beste halte. Manchmal wird es ein offensichtliches Wunder sein, so dass kein Zweifel besteht, dass ich dein Gebet erhört habe. Doch andere Male wird es nicht so eindeutig sein.

Ich zeige meine Fähigkeit am großzügigsten denen, die mir am treusten nachfolgen; denen, die bestmöglichst nach den Grundsätzen meines Wortes leben und nach meinem persönlichen Willen für sie, dessen sie sich gewiss sind; doch jeder, der mich im Glauben anruft, wird die Hilfe bekommen, die er benötigt, wenn es meinem Willen entspricht.

Wenn die Tage dunkler werden und du dich in scheinbar hoffnungslosen Situationen befindest, denke daran: Da für mich nichts unmöglich ist, ist auch dir alles möglich, wenn du mich im Glauben bittest einzuschreiten. Ich belohne Glauben immer. Meine Kraft ist immer bereit, und ich warte auf den kleinsten Wink von dir – einfach, weil ich dich liebe.

Das Jahr geht spektakulär zu Ende

12-06-1

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Link zu: Nein meine Söhne geb ich nicht, hier

Link zu meinem ersten Beitrag über mein Leben, hier

Musik, die mein Leben verändert hat, hier

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