Ein frohes Oster-Auferstehungsfest!

Er ist auferstanden, erzähle es der ganzen Welt!

Seht dazu auch die Aufforderung von Jesus hier

Nachfolgend habe ich noch ein paar interessante Artikel zusammengestellt – gut damit vertraut zu sein:

Was ist das Gesindel-Evangelium? 

Das Gesindel-Evangelium ist ein Konzept, das durch das meistverkaufte und einflussreichste,1990 unter dem Namen Ragamuffin Gospelveröffentlichte Buch in englischer Sprache bekannt geworden ist. Der Autor Brennan Manning, ein ehemaliger katholischer Priester, schrieb das Buch „für die Heruntergekommenen, Benachteiligten, Geschundenen und Verzweifelten“, nicht für die „Supergeistlichen“ …

[Anmerkung der Redaktion: das englische Wort „Ragamuffin“ lässt sich mit Straßenjunge, Vogelscheuche, Lumpenkerl, Schmuddelkind, Gesindel übersetzen]

Manning … betont die Gnade Jesu, die dazu da ist, dem „Gesindel“ zu dienen – den zerlumpten, verrufenen Menschen seiner Zeit – den Kranken, den Steuereintreibern und Sündern, der Frau, die im Ehebruch ertappt wurde. Jesus diente oft diesem „Gesindel“, während die damaligen religiösen Leiter sich Ihm widersetzten und sich weigerten, sich die Hände mit den Problemen der Gesellschaft schmutzig zu machen …

Manning sagt: „Wir können Gottes Akzeptanz nicht verdienen, ebenso wenig wie wir unsere Erlösung verdienen können. Doch Er gibt sie uns freiwillig – egal, wer wir sind oder was wir getan haben. Wir sind alle Penner. Jeder von uns kommt geprügelt, ausgebrannt, zerfetzt und schmutzig, um zu den Füßen unseres Vaters niederzulassen. Und dort strahlt Er uns freudig an – die auserwählten Wesen seiner „furiosen Liebe“. Mit anderen Worten, Jesus akzeptiert die Zerrütteten. Er akzeptiert jene Menschen, die wissen, dass sie nie vollkommen sein werden. Das Gesindel-Evangelium sagt, dass wir in unserer Sünde zu Gott kommen und um Vergebung bitten können. In Jesaja 1,18 bietet Gott die Einladung an, zu Ihm zu kommen, obwohl unsere Sünden so scharlachrot sind, und Er wird sie weiß wie Schnee machen. Gott wünscht, dass die Sünder so zu Ihm kommen, wie sie sind, damit Er sie reinigen kann.

Jesus kam, um die Sünder zu retten. (1.Timotheus 1,15) Jesus kommt nicht für die Supergeistigen, sondern für die instabilen, taumelnden und schwachen Menschen, die wissen, dass sie nicht alle beieinanderhaben, und die nicht zu stolz sind, das Almosen der erstaunlichen Gnade anzunehmen.

Wie bei vielen Themen in der Bibel ist es wichtig, das empfindliche Gleichgewicht zu verstehen, das Gott darbietet – Seine Gnade, uns „wie wir sind“ zu nehmen, und unsere willige Antwort, nicht so zu bleiben „wie wir sind.“

Um die Gnade und das Gleichgewicht, das das Wort Gottes darstellt, vollständig zu verstehen, müssen wir uns überlegen, wer wir ohne Christus waren und wer wir mit Christus werden. Wir wurden in Sünde geboren, (Psalm 51,5) und wir waren schuldig, Gottes Gesetz gebrochen zu haben. (Römer 3,9-20, 23; 1.Johannes 1,8-10)  Wir waren Feinde Gottes, (Römer 5,6, 10; 8,7; Kolosser 1,21) die den Tod verdient hatten. (Römer 6,23a) Wir hatten keine Möglichkeit, uns selbst zu retten. (Römer 3,20) Geistig waren wir mittellos, blind, unrein und tot. Unsere Seelen verdienen die ewige Strafe. Zu sagen, dass wir alle zum Gesindel gehören, ist eine Untertreibung.

Aber dann kam die Gnade. Gott hat uns Seine Gunst erwiesen. Gnade ist, was uns rettet. (Epheser 2,8) Gnade ist die Essenz des Evangeliums. (Apostelgeschichte 20,24) Gnade gibt uns den Sieg über die Sünde. (Jakobus 4,6) Gnade gibt uns „ewige Ermutigung und gute Hoffnung“.  – 2.Thessalonicher 2,16

Die Bibel nennt die Gnade immer wieder ein „Geschenk“. Gnade ist der andauernde, wohlwollende Akt Gottes, der in uns wirkt und ohne den wir nichts tun können. (Johannes 15,5) Gnade ist größer als unsere Sünde, (Römer 5,20) reichlicher als wir erwarten, (1.Timotheus 1,14) und zu wunderbar um sie in Worte fassen zu können. (2.Korinther 9,15)

Wie können wir also verhindern, dass diese Gnade zu einer „billigen Gnade“ wird – einer „Gnade“, die alle Vorteile des Christentums verspricht, ohne Reue oder Gehorsam? Die billige Gnade versucht, die Kosten der Nachfolge zu verbergen, um unsere willige Antwort auf Gottes Gnadengabe zunichte zu machen. Während wir glauben, dass Gottes Gnade alle unsere Sünden umfasst, können wir auch akzeptieren, dass sich der Glaube in Reue, Gehorsam und einem verwandelten Herzen manifestiert. Gläubige sind neue Geschöpfe.

Wir kommen als Gesindel zu Gott und nehmen Seine Gnade an, und Gott ruft uns zur Erneuerung auf. Wenn wir die Gnade Gottes während unseres Lebens annehmen, bleiben wir nicht in der Sünde. Wir streben danach, uns in das Bild Christi zu verwandeln. Er empfängt uns so, wie wir sind, und beginnt dann, uns zu verändern, wenn wir uns Ihm im Gehorsam unterwerfen. Ja, das Evangelium ist für das Gesindel. Und nein, Gott lässt die Menschen nicht als Gesindel zurück. – Von gotquestions.org

Aus Gnade gerettet 

Das mosaische Gesetz macht jeden von uns zu einem Sünder, denn keiner von uns kann es einhalten. „Denn niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind.“ Römer 3,20 Tatsächlich ist es unmöglich, dass jemand nach den Gesetzen des Mose frei von der Sünde ist.

Das Gesetz war unser Lehrer, unser Ausbilder oder „Schulmeister“, um uns zu zeigen, dass wir Sünder sind, um uns zu Gott zur Barmherzigkeit zu bringen und uns Seine absolute Vollkommenheit und vollkommene Gerechtigkeit zu zeigen, die für uns unmöglich zu erreichen war. „Das Gesetz war unser Vormund und Lehrer, bis Christus kam. Aufgrund des Glaubens an ihn werden wir vor Gott gerecht gesprochen.“ – Galater 3,24

Dann kam Jesus mit Seiner Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung, Liebe und Wahrheit – unserer Erlösung. „Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; Gottes Gnade und Wahrheit aber kamen durch Jesus Christus.“ – Johannes 1,17 Er kam und zeigte uns, dass Erlösung und wahre Gerechtigkeit nicht durch Werke, sondern durch Gnade geschehen.

Wir müssen Jesus zuerst empfangen, dann wird uns Sein Geist in uns dazu bewegen, das Unmögliche zu tun: Gott und die Menschen zu lieben. Wir haben eine wahrhaft gnadenreiche Erlösung und ein gnadenreiches Leben aus Liebe zum Herrn – voll der Gnade. Es hat nichts mit unserer eigenen Sündlosigkeit oder irgendeiner Art von Perfektion oder eigener Anstrengung oder Gesetzeseinhaltung zu tun. Wir alle machen Fehler, wir alle sündigen, und jede Gerechtigkeit, die wir haben, ist nur die Gnade Gottes. Es ist nur Seine Liebe, Barmherzigkeit und Gnade. – David Brandt Berg

Hier noch Worte von Jesus, die wir dem „Gesindel“ weitergeben können, vor allem denen, die Jesus Liebe noch nicht kennen:

Ewige Liebe

Wenn ich sage, ich liebe dich, nur dich, dann spreche ich zu jedem meiner Kinder aus allen Lebensbereichen. Ich spreche zu denen, die sich weit weg und entfernt von meiner Liebe fühlen. Ich spreche zu denen, die das Gefühl haben, dass sie versagt haben und es keine Vergebung zu finden gibt, oder die das Gefühl haben, dass es keine Hoffnung gibt.

Ich liebe dich genauso, wie du bist. Meine Liebe streckt sich gerade jetzt nach dir aus. Meine Liebe, meine Vergebung und meine Barmherzigkeit sind alle für dich da, wenn du sie nur annehmen willst. Ich sehne mich danach, dich nahe an meinem Herzen der Liebe zu halten.

Wenn du dich schwach, matt, kampfmüde und erschöpft fühlst, ist diese Botschaft für dich. Wenn du das Gefühl hast, dass du in deinem Verstand ohnmächtig wirst, ohnmächtig in Herz und Seele, dann ist diese Botschaft, mein kostbares Kind, für dich. Wenn du denkst, dein Eifer hat dich aufgegeben, und du fühlst dich, als wärst du ausgelaugt, bin ich für dich da und werde dich niemals verlassen oder im Stich lassen!

Wenn du an der Schwelle zu neuen Horizonten stehst, dich überwältigt fühlst von den Herausforderungen, die vor dir liegen, Angst vor der Zukunft hast; wenn du das Gefühl hast, es nicht in dir zu haben, um den Anforderungen, die vor dir liegen, gerecht zu werden, möchte ich, dass du weißt, dass ich dich durchbringen werde.

Ich werde nicht all deine Fehler und Versäumnisse, oder Irrtümer und Fehltritte gegen dich aufrechnen. Wenn ich dich ansehe, sehe ich das Gute und die Möglichkeiten, die andere nicht sehen. Ich sehe dein kostbares, unbezahlbares Herz – und ich liebe dich.

Ich sehe jede deiner Tränen. Ich höre jeden Schrei von dir. Ich spüre jede Frustration, jede Sorge, Last und jeden deiner Wünsche. Ich weiß alles über dich – alle deine Wünsche und Defizite. Ich sehe dein Herz und alles, was darin ist, und ich liebe dich.

Ich bin immer direkt an deiner Seite. Ich habe dich nie verlassen, und ich werde dich auch nie verlassen.

Komm zu mir mit all deinen schweren Lasten und deinem Lebensüberdruss, darüber wie die Welt ist und richte deine Augen auf das ewige Leben, wo du in meiner Liebe leben wirst, für immer, ewig, unsterblich, ohne Ende.

– – –

Hier noch eine nähere Betrachtung einer Lehre von Jesus über die Ehe im Himmel – von Peter Amsterdam

Die sieben Brüder und die Ehe im Himmel

Jedes der synoptischen Evangelien beschreibt eine Begebenheit, in der die Sadduzäer Jesus eine Frage über die Auferstehung der Toten stellten. (Matthäus 22,23-33, Markus 12,18-27, und Lukas 20,27-40) Der Bericht im Lukasevangelium wird der Schwerpunkt dieses Beitrags sein.

Die Sadduzäer waren im Allgemeinen wohlhabende jüdische Landbesitzer aus der aristokratischen Klasse, die mit den Aktivitäten im Tempel in Jerusalem zu tun hatten. Einige Sadduzäer hatten mächtige Positionen innerhalb des Tempels inne, wie z. B. Oberpriester und sogar den Hohepriester. Sadduzäer hielten auch die Mehrheit der 71 Sitze im Sanhedrin, dem jüdischen Regierungsrat, der auch als „Ältesten des Volks“ bezeichnet wird. (Lukas 22,66)   Da Israel unter der Herrschaft der römischen Autorität stand, hatte der Sanhedrin nicht die Befugnis, die Todesstrafe zu vollstrecken, weshalb sie Jesus später, den Evangelien Berichten nach, zu Pontius Pilatus schicken mussten, damit dieser Ihn zum Tode verurteilte. Als Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. von den Römern zerstört wurde, hörte der Sanhedrin auf zu existieren.

Die Sadduzäer glaubten nicht an ein Leben nach dem Tod, da sie der Ansicht waren, dass die Seele eines Menschen mit dem Tod vergeht; daher leugneten sie, dass es nach dem Tod irgendeine Strafe oder Belohnung gibt. Sie leugneten auch die Existenz einer geistigen Welt und glaubten daher nicht an Engel oder Dämonen. (Apostelgeschichte 23,8)

Im Lukasevangelium lesen wir,

Dann kamen einige Sadduzäer zu Jesus. Diese religiöse Gruppe behauptete, es gäbe keine Auferstehung nach dem Tod. Sie fragten: „Rabbi, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein verheirateter Mann kinderlos stirbt, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.“ – Lukas 20,27-28

Die Sadduzäer bezogen sich auf eine Leviratsehe (Levir=Schwager), die im Alten Testament wie folgt beschrieben wird:

Wenn Brüder zusammenwohnen und einer von ihnen stirbt und keinen Sohn hat, soll die Frau des Verstorbenen nicht außerhalb der Familie mit einem Fremden verheiratet werden. Der Bruder ihres Mannes soll zu ihr hineingehen und sie zu seiner Frau nehmen und ihr gegenüber die Pflicht eines männlichen Bruders erfüllen. Und der erste Sohn, den sie gebiert, soll den Namen seines verstorbenen Bruders übernehmen, damit sein Name nicht in Israel ausgelöscht wird. – 5.Mose 25,5-6

Die Leviratsehe war Teil des alttestamentlichen Gesetzes, und wir finden ein Beispiel dafür im Buch Ruth.

Die Sadduzäer versuchten zu zeigen, dass dieses alttestamentliche Gesetz einige Probleme für die Lehre von der Auferstehung schuf, eine Lehre, an die sie nicht glaubten. Um ihr Argument vorzubringen, erzählten sie eine hypothetische Geschichte über die Leviratsehe.

„Nun waren da sieben Brüder. Der älteste von ihnen heiratete und starb kinderlos. Daraufhin nahm der zweite Bruder die Witwe zur Frau. Doch auch er starb bald und hinterließ keine Kinder. Nach ihm der dritte und so alle sieben. Sie heirateten die Frau, hinterließen keine Kinder und starben. Zuletzt starb auch die Frau. Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Denn alle sieben waren ja mit ihr verheiratet.“ – Lukas 20,29-33

Die Sadduzäer brachten dieses hypothetische Szenario vor, um die Idee der Auferstehung der Toten in Verruf zu bringen. Aus ihrer Sicht ließ eine mehrfache Mann-Frau-Beziehung wie diese die Idee der Auferstehung unsinnig erscheinen.

Jesus erwiderte: „Hier auf der Erde heiraten die Menschen und werden geheiratet, doch in der zukünftigen Welt wird es anders sein. Die Menschen, die der Auferstehung für würdig befunden werden, werden nicht mehr verheiratet sein, und sie werden auch nicht mehr sterben. In dieser Hinsicht werden sie den Engeln gleichen. Sie werden Kinder Gottes sein, die zu neuem Leben auferweckt wurden.“ – Lukas 20,34-36

Jesu Antwort stellt das gegenwärtige Zeitalter dem zukünftigen gegenüber und macht damit deutlich, dass sich ihre Frage nicht auf die Realität des Lebens nach der Auferstehung bezog. Im Bericht des Matthäus-Evangeliums enthält die Antwort Jesu eine Zurechtweisung der Sadduzäer.

Jesus erwiderte: „Ihr irrt euch, weil ihr die Schrift nicht kennt und auch nicht die Macht Gottes! Denn wenn die Toten auferstehen, werden sie nicht verheiratet sein. Sie werden sein wie die Engel im Himmel.“ – Matthäus 22,29-30

Jesus erklärte, dass sich nach der Auferstehung der Toten die Beziehungen ändern und dass das zukünftige Leben nicht dasselbe ist wie dieses Leben. Er sagte auch noch andere Dinge, wie zum Beispiel, dass nicht jeder für das Leben nach der Auferstehung der Toten qualifiziert ist. Einige (diejenigen, die Ihn als ihren Retter angenommen haben) werden für würdig befunden werden, was darauf hinweist, dass diejenigen, die nicht an Ihn glauben, von den Segnungen ausgeschlossen sein werden.

Jesus wies auch darauf hin, dass die Ehe keine ewige Institution ist. Sie wird nicht mehr notwendig sein, um fruchtbar zu sein und dich zu vermehrt, die Erde zu bevölkern und sie in Besitz zu nehmen. (Vgl. 1.Mose 1,28) Wie ein Autor erklärt:

Die [Ehe] entstand zu einem bestimmten Zeitpunkt, und sie wird aufhören, wenn die Zeit, wie wir sie kennen, aufhört zu sein. Das Bedürfnis nach einer Ehe, um die Erde zu füllen (1.Mose 1,28), wird vorbei sein und das Bedürfnis nach Fortpflanzung beendet. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft, das die Ehe erfüllen sollte (1.Mose 2,18-25), wird nicht mehr benötigt werden, denn dieses Bedürfnis wird von Gott selbst und der Familie der Gläubigen erfüllt werden.

Da die Ehe nach der Auferstehung der Toten nicht mehr notwendig sein wird, war die Frage der Sadduzäer, mit welchem der sieben Brüder die Frau verheiratet sein würde, irrelevant.

In der ESV Studienbibel heißt es

Diese Lehre mag Ehepaaren, die in diesem Leben zutiefst ineinander verliebt sind, zunächst entmutigend erscheinen, aber sicherlich werden die Menschen ihre Lieben im Himmel wiedererkennen, und die Freude und Liebe in engen Beziehungen wird im Himmel eher mehr als weniger sein als hier auf der Erde. Jesu Hinweis auf „die Kraft Gottes“ deutet darauf hin, dass Gott in der Lage ist, im kommenden Leben Beziehungen von noch tieferer Freundschaft, Freude und Liebe herzustellen. Mehr hat Gott darüber nicht offenbart, obwohl die Schrift darauf hinweist, dass die ewige Herrlichkeit, die die Erlösten erwartet, prächtiger sein wird, als sich irgendjemand auch nur ansatzweise vorstellen kann. (Vgl. 1.Korinther 2,9; Epheser 3,20.)

Nachdem Er die Frage nach der Ehe im Jenseits angesprochen hatte, konzentrierte sich Jesus dann auf diejenigen, die als würdig erachtet werden, jenes Zeitalter und die Auferstehung von den Toten zu erreichen, … denn sie können nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich sind und Söhne Gottes sind, da sie Söhne der Auferstehung sind. Die Sadduzäer lehnten die Auferstehung der Toten ab, und deshalb wollte Jesus darauf hinweisen, dass die Auferstehung eine biblische Lehre ist. Da die Sadduzäer die Thora (die ersten fünf Bücher Mose) hoch schätzten, ging Jesus auf ihre Frage ein, indem Er die Lehren des Mose verwendete.

„Die Auferstehung der Toten hat Mose schon am brennenden Dornbusch angedeutet, als er vom Herrn als ‘dem Gott Abrahams, dem Gott Isaaks und dem Gott Jakobs’ sprach, obwohl Abraham, Isaak und Jakob längst gestorben waren. So ist Gott also der Gott der Lebenden und nicht der Toten. Denn für ihn sind sie alle am Leben.“ – Lukas 20,37-38

Jesus lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die Tatsache, mit der Moses offenbarte, dass die Toten auferstehen werden, weil Gott der Gott der Lebenden ist. (2.Mose 3,6)

Wenn Gott sich als der Gott Abrahams bezeichnet, dann existiert Abraham immer noch. Wenn Er der Gott von Isaak und Jakob ist, dann existieren auch sie noch. Wenn diese Patriarchen noch existieren, dann sind sie lebendig. Das impliziert die Auferstehung, denn wenn sie nicht leben, dann kann der Gott der Verheißung nicht ihr Gott sein. Jesus hat jedoch darauf hingewiesen, dass diese Patriarchen nicht tot sind und auch die Verheißungen Gottes an sie nicht. Gott ist sehr lebendig und aktiv im Leben derer, die an Ihn und Seinen Sohn, Jesus, glauben.

„Du hast gut geantwortet, Meister!“, bemerkten einige Schriftgelehrte, die dabeistanden. Und keiner wagte mehr, ihn noch etwas zu fragen. – Lukas 20,39-40

Es wird uns nicht gesagt, wie die Sadduzäer auf all das reagierten, was Jesus sagte, aber einige der Schriftgelehrten, die im Allgemeinen mit den Pharisäern verbündet waren, sprachen positiv über das, was Jesus bezüglich der Auferstehung der Toten lehrte.

Während des gesamten Lukas-Kapitels 20 versuchten verschiedene Gegner Jesu, Ihn und Seine Lehren zu diskreditieren. Er hatte einen Konflikt mit der Tempelleitung, als diese fragte, in wessen Auftrag Er lehrte. Nachdem Jesus das Gleichnis von den bösen Mietern erzählt hatte,1 schickten die religiösen Autoritäten Spione unter Seine Anhänger, um Ihn bei etwas zu ertappen, was Er sagte. Ihre Frage nach der Autorität des Kaisers sollte Jesus in eine Falle locken, damit Er sich negativ über die Autorität Roms äußert, wie auch diese Fragen über die Auferstehung genauso ein Versuch waren, Ihn zu diskreditieren, zumindest bei den Sadduzäern. Jedes Mal antwortete Jesus mit großer Weisheit, indem Er sie auf die Fehler in ihrem Verständnis hinwies und sie dann mit der Wahrheit aufklärte.

1Dieses Gleichnis wird in einem kommenden Artikel behandelt.

Das Geständnis eines Musikers,

der Weihnachten sehr liebte aber über Ostern das sagen musste:

Mir ist klar geworden, dass ich Ostern und seine Bedeutung im Laufe der Jahre nicht annähernd so sehr geschätzt habe, wie ich es hätte tun sollen, noch habe ich ihm den ihm gebührenden Platz in meinen Gedanken und Überlegungen eingeräumt.

Der ganze Sinn und Zweck hinter der Weihnachtsgeschichte besteht darin, dass Jesus auf die Erde kam (Gott als Mensch geboren), um zunächst einmal so zu leben, wie wir leben, seine Botschaft und sein Beispiel der ganzen Menschheit zu verkünden, das Reich seines Vaters zu verkünden und dann für uns zu sterben – und am traurigsten von allem, durch die Hand der Wesen zu sterben, die Gott in seiner Liebe geschaffen hatte.

Kein schönes Bild der Menschheit; wir sehen in diesem Szenario nicht gut aus. In der Weihnachtsgeschichte gibt es einen kleinen Anflug davon, aber die Ostergeschichte entlarvt die gefallene Menschheit wirklich als die Schurken, die wir sind. Sicher, das Böse war auch im Teufel vorhanden, aber durch wessen Hand wurde dieser perfekte Mann gefoltert und getötet? Durch genau die Wesen, die nach seinem eigenen Bild geschaffen wurden.

Wir stehen bei der ganzen Sache nicht besonders gut da, und vielleicht wird die Ostergeschichte deshalb meist von der christlichen Welt gefeiert, während die Weihnachtsgeschichte etwas ist, das die ganze Welt zum größten Teil genießt – das Fest der Liebe! Auch wenn dabei der Helden und Hauptdarsteller der Geschichte entfernt und durch den fiktiven Weihnachtsmann ersetzt wurde.

Letztes Jahr (2019) komponierte ich ein Lied zu diesem Thema mit dem Titel „Easter Is the Reason (We Have Christmas)“ – „Ostern ist der Grund warum wir Weihnachten haben“

und kurz davor ein Lied mit dem Titel „Can You Hear Him Call Your Name?“ – „Kannst du ihn deinen Namen rufen hören?“

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