Wer ist Jesus?

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„Dieser Jesus von Nazareth eroberte ohne Geld und Waffen mehr Menschen als Alexander der Große, Cäsar und Napoleon zusammen. Auch ohne Wissenschaft und Bildung warf er mehr Licht auf das menschliche Wesen und die geistige Sphäre, als sämtliche Philosophen und Gelehrten zusammengenommen. Ohne anstudierte Eloquenz sprach Er solche Worte des Lebens, wie sie noch nie zuvor oder seither gesprochen worden sind, und die Resonanz Seiner Worte ist von Rednern und Poeten unerreicht. Ohne eine einzige Zeile geschrieben zu haben, hat Er mehr Menschen zum Schreiben angeregt und Themen für mehr Predigten, Reden, Diskussionen, wissenschaftliche Bücher, Kunstwerke und Lobgesänge geboten, als das gesamte Heer von herausragenden Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart.“ – Phillip Schaff, bekannter Historiker

 

Wissen wir, dass Jesus als Person tatsächlich existierte?

Ja! Für den unvoreinge­nommenen Hi­storiker sind die geschicht­lichen Tat­sa­chen über Jesus so unbestreitbar und of­fen­sicht­lich wie die über Julius Cäsar. Wir fin­den nicht nur eine genaue Beschrei­bung von Ihm in den Text­grundlagen des Neuen Te­sta­ments; auch Dutzende von antiken, nicht-biblischen Manuskripten bestätigen, dass Jesus am Anfang des ersten Jahr­hun­derts in Palästina lebte und als historische Figur tat­sächlich existierte.

In der Britannica-Enzyklopädie steht be­züg­lich  der Dokumentation der vielen säku­­laren, kontemporären Aufzeich­nun­gen über Jesus:

«Diese voneinan­der unab­hän­gigen Be­rich­­te beweisen, dass damals sogar die Gegner des Chri­stentums die Histo­ri­zi­tät von Jesus nie bezweifelten. Diese wurde erstmals, und das ohne jegliche Grund­la­ge, während des 19ten und An­fang des 20sten Jahr­hunderts von ei­ni­gen Auto­ren in Frage gestellt.»

Was unterscheidet Jesus von anderen großen, religiösen Lehrern, Propheten oder Philosophen?

Wollte man Jesus mit einem einzigen Adjektiv beschreiben, wäre es wohl «ein­zigartig»: Seine Botschaft war einzigartig, die Behauptungen, die Er über sich selbst auf­stellte, waren einzigartig, die Wunder waren einzigartig, und der Einfluss, den Er auf die Welt ausübte, war und ist uner­reicht.

Ein herausragender und zweifellos ein­zigartiger Aspekt von Seinem Leben ist der, dass viele Jahrhunderte, bevor Er auf die Welt kam, buchstäblich Hunderte von ge­nau­en Vorhersagen und Prophe­zeiungen von alten Propheten und Sehern gegeben wur­den. Sie enthielten spezifische Details über Seine Geburt, Sein Leben und Seinen Tod, die ein normaler, sterblicher Mensch unmöglich hätte erfüllen können.

In den ersten Büchern der Bibel, dem Alten Testament, kön­nen über 300 solcher Vorhersagen über den «Messias» oder «Erlöser» ge­fun­den werden. In die­sem Jahrhundert ha­ben Ar­chä­ologen Hun­derte von antiken Ma­nus­­krip­ten des Alten Testa­ments entdeckt, die ohne Zweifel beweisen, dass diese Pro­phe­­zeiungen tat­sächlich Jahr­hunderte vor der Geburt dieses Mannes namens Jesus nie­der­ge­schrieben wurden. Hier sind nur ei­ni­ge wenige Beispiele von diesen exakten Vor­hersagen:

Im Jahre 750 v.Chr. machte der Pro­phet Jesaja die erstaunliche Voraussage:

«Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie Immanuel nen­nen.» (Jesaja 7:14)

3a-wer ist jesus-cDer Engel Gabriel suchte sieben­ein­halb Jahrhunderte später eine Jungfrau in Israel auf und verkündigte ihr, dass sie einen Sohn ge­bären würde – Jesus, der Immanuel, was «Gott mit uns» bedeutet. Das Neue Testa­ment, die Bü­cher der Bibel, die nach Christus ge­schrie­­ben wurden, be­richten uns: «Da sprach Maria zu dem Engel: `Wie soll das zu­gehen, da ich doch mit keinem Mann gele­gen habe?‘ Der Engel antwortete und sprach zu ihr: `Der Geist Gottes wird über dich kom­men, und die Kraft des Höchsten wird dich über­schat­ten; darum wird auch das Hei­lige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden!’» (Lk.1:26-35; Mat. 1:21-23)

Also war schon die Empfängnis, der An­fang Seines irdischen Lebens, nicht nur ein­zig­artig, sondern ein Wunder, denn das ein­fa­che und bescheidene junge Mäd­chen, das Ihn zur Welt brachte, hatte noch nie mit einem Mann geschlafen! In der Bibel heißt es sogar, dass die Nachricht von ihrer Schwan­gerschaft Joseph, den jungen Mann, mit dem sie verlobt war, so schoc­kierte, dass er sich prompt entschloss, die Verlo­bung aufzulösen und die Heirat abzusagen, bis dann der Engel des Herrn auch ihm er­schien und ihm auf­trug, bei ihr zu bleiben und das ganz besondere Kind, mit dem sie schwanger war, zu be­schüt­zen und aufzu­ziehen.

Schon 800 Jahre, bevor Jesus ge­boren wurde, sagte der Prophet Micha exakt vor­aus, in welchem Dorf der Messias geboren werden sollte:

3b-wer ist jesus-o«Und du, Bethlehem-Ephra­ta, du bist zwar klein unter den Städ­ten in Judäa, aber aus dir soll Mir her­vorgehen, der Herr­scher in Israel sein soll, dessen Ur­sprung von An­fang und von Ewigkeit her gewesen ist.» (Mi­cha 5:2)

Seine irdischen Eltern wohnten in Nazareth, einer Stadt 150 Kilo­meter nörd­lich von Bethlehem. Nicht lange bevor Maria ihr Kind haben sollte, ging aber von Rom ein Gebot aus, nach welchem alle Familien zu einer weltweiten Volkszählung in die Stadt ihrer Vor­fahren zurückkehren mussten. Also benutzte Gott einen römischen Herr­scher, Kaiser Augustus, die Prophe­zeiung von Micha zu erfüllen. Joseph und Maria reisten nach Bethlehem. Als sie dort ankamen, hatte Maria Ge­burts­wehen, und wie wir in den Evan­gelien lesen können, «wurde Jesus in Bethle­hem in Judäa geboren», genau wie der Pro­phet Micha vorhergesagt hatte. (Mat.2:1)

Michas Prophezeiung sagt auch, dass Sein «Ursprung von Anfang und von Ewig­keit her gewesen ist». Jesus selbst sagte: «Ehe Abraham wurde, BIN ICH!» (Joh.8:58) Abraham war der Vorvater der Juden und Ara­ber, der etwa 2000 Jahre vor der Ge­burt von Jesus lebte. Jesus wies hier also darauf hin, dass Er schon immer bei Gott gewesen war, auch schon vor Sei­nem irdi­schen Leben in Menschen­gestalt.

Obwohl Er in Bethlehem ge­boren wurde, wuchs Jesus in Nazareth auf. Dort erklärte Er bei Seinem er­sten, schriftlich auf­gezeich­ne­ten öffent­lichen Auftreten ganz off­en, dass Er tatsächlich die Erfüllung der alt­testa­mentlichen Prophezeiungen über den Mes­sias sei. Im Neuen Testament steht, dass Jesus bei einer Versammlung im örtli­chen Ge­betshaus vor der Menge aufstand und eine Prophezeiung aus dem Buch des Pro­pheten Jesaja vorlas, der in jenem

Ab­schnitt voraussagte, dass der Messias mit dem Geist Gottes gesalbt sein  würde, um «den Demütigen die gute Botschaft zu brin­gen, die zerbrochenen Herzen zu ver­binden, den Gefangenen die Freiheit zu verkün­di­gen, den Gebundenen, dass sie frei sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn». Nachdem Er diese Pro­phe­zei­ung laut vorgelesen hatte, sagte Jesus der ver­sammelten Menge: «Heute ist dieses Wort der Schrift vor euren Ohren erfüllt!» (Jes.61:1-2; Lk.4:20,21)

Etwa 1000 Jahre vor der Ge­burt von Je­sus, wurde von David, dem König Israels, ei­ne weitere erstaunliche Prophe­zeiung über den Messias gegeben. Darin be­schreibt David Einzelhei­ten über einen grausa­men, qual­vollen Tod, den er selbst nie erlei­den musste:

«Ich bin ausge­schüt­tet wie Was­ser, alle meine Glieder sind aus­gerenkt; mein Herz ist in mei­nem Leibe wie zer­schmol­zenes Wachs… Hunde haben mich um­geben, und der Bö­sen Rotte hat mich umringt; sie ha­ben meine Hände und Füße durch­­bohrt. Sie tei­len mei­ne Kleider unter sich und werfen das Los um mein Ge­wand.» (Psalm 22:15-19)

König David starb eines fried­li­chen, natürlichen Todes. Daher wis­sen wir, dass er in dieser Schrift­stelle nicht von sich selbst sprach; aber da er ein Prophet war, prophe­zeite er mit un­fehl­ba­rer Genauigkeit die Umstände des grausamen Kreuzigungs­todes vom Mes­sias, dem Christus, der kom­men sollte. Wir wollen hier ein paar Einzel­heiten dieser Pro­phe­zeiung untersuchen:

«Ich bin ausgeschüttet wie Was­ser… mein Herz ist in meinem Leibe wie zer­schmol­zenes Wachs.» Jesus goss Sein Leben nicht nur geistig für uns aus, son­dern im Neu­en Testa­ment steht, dass kurz nach Sei­nem Tod, als Er noch am Kreuz hing, «ei­ner der Soldaten mit dem Speer in Seine Sei­te stieß, und sogleich kam Blut und Was­ser heraus.» (Joh.19:34) Heutige Herz­spe­zia­listen haben bestätigt, dass sich bei einer Herz­ruptur, wenn ein mensch­li­ches Herz un­ter extremem Stress und Trau­ma buch­stäb­lich platzt, Blut im Pericar­dium sam­melt, dem Herzbeu­tel, der das Herz und die Ausgänge der Hauptblut­gefä­ße um­schließt. Dieses Blut trennt sich dann in klumpiges, geronnenes Blut und ein wässriges Se­rum. (Oder durch unsägliches Leid – der Schmerz, dass sein Vater ihn verlassen hatte, brach ihm das Herz. Jesus ist also an einem gebrochenen Herz gestorben). Als der Soldat Ihm da­her in die Seite stach, wurde Sein Leben buch­stäb­lich «wie Was­ser aus­ge­schüttet». Ohne es zu wissen, erfüllte der römische Soldat da­mit eine wei­tere Vor­hersage: «Sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben», ei­ne Prophe­zeiung des Propheten Sacharja von unge­fähr 500 v.Chr. (Sach.12:10)

«Alle meine Glieder sind ausge­renkt.» Das ist eine der furchtbaren Aus­wirkungen des Todes durch Kreuzigung: das Körper­gewicht des Hingerichteten zieht buch­stäb­lich seine Arme aus den Gelenk­pfan­nen heraus.

4-wer ist jesus-o«Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt.» Im Neuen Tes­tament steht, dass die gottlosen und rach­süchtigen religiösen Feinde von Jesus, die Schriftgelehrten und Pharisäer, sich um Ihn versammelten, als Er ans Kreuz gena­gelt wurde, und sie machten sich über Ihn lustig und verhöhnten Ihn. (Mat.7:39-44)

«Sie haben meine Hände und Füße durch­bohrt.» Dies ist wahr­scheinlich die er­staun­lichste Prophezeiung in diesem Ab­schnitt. Zur Zeit Davids wurden keine Kreu­­zigungen vorgenommen. Die reli­giösen Gesetze der Juden verlangten, dass Ver­bre­cher durch Steinigung hingerichtet wurden. Aber Gott zeigte Seinem Prophe­ten David, wie der Messias 10 Jahrhun­derte später ster­ben würde – hingerichtet unter der Herr­schaft eines Reiches, das zu Davids Zeit noch nicht einmal existierte: Rom! Und Hinrichtungen im römischen Reich wurden meistens durch Kreuzigung voll­streckt!

«Sie teilen meine Kleider unter sich und wer­fen das Los um mein Ge­wand.» In den Evan­gelien des Neuen Testaments fin­den wir die beinahe unglaub­liche Erfüllung die­ser Prophezeiung: «Als aber die Sol­da­ten Je­sus gekreuzigt hatten, nahmen sie Seine Klei­der und machten vier Teile, für jeden Sol­daten einen Teil, dazu auch das Gewand. Das war aber ungenäht, von oben an ge­webt in ei­nem Stück. Da spra­chen sie un­ter­einander: `Lasst uns das nicht zer­tei­len, son­dern darum losen, wem es gehören soll.’» (Joh.19:23,24)

Welcher normale Mensch kann sich sei­nen Geburtsort aussuchen? Oder wel­cher ge­­wöhn­liche Sterbliche kann oder würde die Machthaber einer fremden Regierung da­zu bewegen, seinen Tod durch eine schreck­lich qualvolle Hinrich­tung zu befeh­len? Wie könnte irgend jemand seine bit­ter­en Feinde dazu brin­gen, sich in seiner To­des­stunde über ihn lustig zu machen und ihn zu ver­höhnen, und ein paar Soldaten da­zu bewe­gen, um Seine Kleider zu losen oder ihn sogar nach seinem Tod mit einem Speer in die Seite zu stechen? Und doch erfüllte Jesus von Nazareth nicht nur diese, sondern über 300 weitere spezifische Vor­her­sagen über Seine Geburt, Sein Leben, Sei­n Werk, Seinen Tod und Seine Wie­der­auf­erstehung! Tatsächlich war und ist Er im wahrsten Sinne des Wortes «einzig­ar­tig»!

5-wer ist jesus-aNicht ein einziger der großen, allge­mein be­kannten religiösen Leiter hat je be­haup­­tet, er sei Gott – weder Mose noch Bud­dha noch Konfuzius noch Mohammed. Es stimmt, dass einige von ihnen nach ihrem Tod von ihren Nachfolgern zu Göt­tern er­nannt wurden, aber keiner von ihnen hatte je per­sönlich behauptet, eine Gottheit zu sein. Die einzige Ausnahme ist Jesus Christus. Er be­hauptete nicht nur, der Sohn Gottes zu sein, die Manifestation Gottes in mensch­li­cher Gestalt, sondern Er überzeug­te auch ei­nen großen Teil der Weltbevöl­kerung da­von, dass Er tatsächlich Gottes Sohn ist.

Genau das ist wahrscheinlich der größ­te Unterschied zwischen Jesus und all den ande­ren großen Philosophen, Lehrern, Pro­­pheten und Gurus der Weltgeschichte. Ob­­wohl viele von ihnen über Liebe und Gott predigten, behauptete Jesus, dass Er selbst diese Liebe war – Gottes Liebe für die Welt. Er wusste also wirklich, wovon Er sprach! Entweder hatte Er recht, oder Er hat­te schrecklich unrecht. Entweder war Er gut und sprach die Wahrheit, oder Er war ein schlimmer Betrüger und Lügner!

Der berühmte Intellektuelle und ehe­ma­lige Professor der Cambridge Univer­si­tät C.S. Lewis drückte es so aus:

«Oft sagen Leute etwas wirk­lich Lä­cherli­ches über Ihn, wenn sie be­haup­­ten: `Ich kann Jesus als einen her­vor­ra­gen­den Leh­rer guter Moral akzep­tie­ren, aber nicht Seine Be­haup­tung, dass Er Gott sei.‘ Genau das darf man nicht sa­gen. Ein Mann, der nur ein Mensch ist und derar­tige Dinge be­hauptet, wie Jesus sie gesagt hat, wäre nicht ein `her­vor­ra­gen­der Ethiker‘; er wäre ent­weder ver­gleich­bar mit einem Gei­stes­kran­ken, der meint, er sei ein gekoch­tes Ei, oder er wä­re der Teu­fel in Person! Man muss sich für das eine oder an­dere ent­schei­den: entweder war und ist dieser Mann der Sohn Gottes, oder aber ein Geistes­ge­stör­ter oder noch etwas Schlimmeres.

Man kann Ihn als einen Ver­rück­ten ein­sper­ren oder auf Ihn spucken und Ihn als einen Dämon um­brin­gen, oder aber zu Seinen Füßen nie­der­fal­len und Ihn Herr und Gott nen­nen. Aber wir wol­len doch nicht mit solch gönner­haf­tem Un­fug an­fan­gen, dass Er `ein groß­ar­tiger Lehrer, aber nur ein Mensch‘ war. Er hat uns diese Wahl einfach nicht gelassen. Das war ganz und gar nicht Seine Ab­sicht!»

Napoleon Bonaparte, eine weitere Per­sön­lich­keit, von der man vielleicht nicht ge­rade erwartet, eine Autorität auf diesem Ge­biet zu sein, erkannte ebenfalls ganz rich­tig die völlige Einzigartigkeit von Jesus und drückte sie so aus:

«Ich kenne die Menschen, und ich sage euch, dass Jesus Christus kein ge­wöhn­licher Mensch war. Man kann Ihn mit über­haupt niemandem auf der gan­zen Welt vergleichen. Alexander, Cäsar, Karl der Große und ich selbst haben Reiche gegrün­det. Aber worauf haben wir die Schöp­fun­gen unseres Ge­nies ge­stützt? – Auf Ge­walt! Jesus Chri­stus gründete Sein Reich auf Liebe, aber zu dieser Stunde wären Mil­lionen von Menschen bereit, für Ihn zu ster­ben.»

Aber warum schickte Gott Seinen Sohn auf die Erde?

 Gott liebt uns und möchte, dass wir Sei­ne Liebe kennen lernen. Aber Er weiß, dass Er, der gewaltige Schöpfer des Uni­versums, für unser Verständnis und un­se­re Vorstel­lungskraft einfach zu groß ist. Er sagt: «Soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch Meine Wege höher als eure Wege und Meine Gedanken als eu­re Ge­dan­ken.» (Jes.55:9) Er sagt uns auch: «Der ganze weite Himmel kann Mich nicht fas­sen.» (1.Kön.8:27) Niemand von uns kann wirklich begreifen, wie gewaltig Gott tat­­sächlich ist, wie fantastisch und wun­der­bar. Er übersteigt einfach völlig unser mensch­liches Begriffsver­mögen und unsere wil­­desten Vorstellungen!

Aber weil Er uns liebt und möchte, dass wir Seine Liebe und Errettung kennen lernen, schickte Er Seinen «einzigen (von Gott) gezeugten Sohn» Jesus in diese Welt, um uns zu zeigen, wie Er selbst ist.

Obwohl Jesus buchstäblich der Herr­scher und König des Universums ist, ent­schied Er sich, nicht in einem feinen Palast unter der Anwesenheit einflussreicher Re­gie­rungs­be­am­ten und der Elite geboren zu werden. Statt­dessen kam Er unter den be­schei­den­sten und erbärmlichsten Um­stän­den zur Welt, zwischen Kühen und Eseln auf dem schmut­zigen Boden eines Stalls. Er wurde in Lappen gewickelt und zum Schla­fen in den Futtertrog der Tiere gelegt.

7-wer ist jesus-oJesus wuchs bei Seinem irdischen Stief­vater Joseph auf, einem einfachen Zimmer­mann. Er arbeitete mit ihm zusam­men und passte sich unserer menschlichen Le­bens­weise, Sprache und unseren Sitten an. Da­her lernte Er selbst das Leben ge­nauso ken­nen, wie wir es er­leben, und lernte da­durch, uns zu verstehen und mit uns auf un­serem nie­dri­gen Niveau un­seres be­grenz­ten men­sch­lichen Ver­ständ­nis­ses zu kom­mu­ni­zie­ren. – Er lernte, die Mensch­heit zu lieben. Er sah uns lei­den und hatte gro­ßes Mit­leid mit uns. Es war Sein Her­zens­wunsch, nicht nur un­sere kran­ken und ge­schun­denen Körper ge­sund zu ma­chen, sondern auch un­sere See­len zu ret­ten und unsere gebrochenen Her­zen zu heilen!

Als Jesus Sein Lebens­werk be­gann, ging Er über­all hin und tat Gu­tes. Er half Men­schen, liebte Kin­der, tröstete Kum­mer­lei­den­de, stärk­te Ge­schwäch­te und brach­te al­len Gottes Liebe, wo Er nur konn­te. Er predigte Seine Bot­schaft nicht nur, son­dern Er lebte sie auch – un­ter uns, als einer von uns. Er half den Men­schen nicht nur mit ih­ren geis­ti­gen Be­dürf­nis­sen, sondern Er ver­brach­te auch viel Zeit damit, physisch für sie zu sorgen: Wenn sie krank waren, heilte Er sie durch Wun­der, mach­te Blin­de sehend, den Tauben schenk­te Er Ge­hör, Er heilte Aus­sätzige und brachte To­te wie­der zum Le­ben. Er gab Hungrigen zu es­sen und tat alles, was Er nur konn­te, um Sei­ne Liebe an andere weiter­zu­ge­ben und für sie dazusein.

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Wie kann Jesus Gott sein, wenn Er wie ein Mensch auf der Erde gelebt hat?

Jesus hat gesagt: «Ich und Mein Vater sind eins.» (Joh.10:30) Bevor Maria Ihn zur Welt brachte und Er in einem men­sch­li­chen Körper lebte, waren Er und Sein Himm­lischer Vater nahe beieinander im Him­mel, etwas, worauf Er verzichten musste, wäh­rend Er hier unten auf Erden war.

In der Bibel steht: «Am Anfang war das Wort (Jesus), und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Alles wurde durch dasselbe gemacht, und ohne es ist gar nichts entstanden, was gemacht ist… Und das Wort (Jesus) wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen Seine Herrlichkeit, eine Herr­lichkeit als des einzig gezeugten Sohnes vom Vater.» (Joh.1:1,2,14)

Da Jesus vor Seiner Gefangennah­me und Kreuzigung wusste, dass Er bald wieder mit Seinem Himmlischen Vater vereint sein würde, betete Er: «Und jetzt verherrliche Du Mich nun, Vater, bei Dir selbst mit der Herrlichkeit, die Ich bei Dir hatte, ehe die Welt war! Denn Du hast Mich geliebt, ehe die Welt gegründet wur­de!» (Joh.17:5,24)

Warum nennt sich Jesus in den Evangelien des Neuen Testamentes oft «Menschensohn»?

Er nannte sich selbst Menschen­sohn, weil Er menschlich war. Er wurde ge­nau wie wir alle von einer Frau zur Welt gebracht. Er hatte ge­nauso einen Kör­per, die gleichen Ge­fühle und Gren­­zen wie wir Menschen. Er em­pfand genau wie wir Erschöpfung und Schmerz.

8-wer ist jesus-oDer Schöpfer aller Dinge legte aus eigenem Willen Seine unbegrenzte Macht nieder und wurde ein kleines, hilf­loses Baby. Die Quelle aller Weis­heit und allen Wissens musste Lesen und Schrei­ben lernen. Er verließ Sei­nen Thron im Himmel, wo Ihn un­zähli­ge Engel anbe­teten und Ihm alle Mäch­te des Univer­sums untertan wa­ren, und nahm den Platz eines Knech­tes ein. Er wurde ver­höhnt, verlacht, ver­folgt und schließlich sogar von den­je­ni­gen um­ge­bracht, die zu retten Er ge­kom­men war.

In der Bibel steht, dass Jesus «nicht ein Hohenpriester ist, der mit unse­ren Schwä­chen kein Mitgefühl haben könnte, sondern einer, der in jeder Hinsicht ebenso versucht ist wie wir, der aber nie gesündigt hat.» (Heb.4:15) Stell dir das vor! Der Sohn Got­tes wurde buchstäblich ein Erdenbürger, ei­ner von uns, ein Mensch aus Fleisch und Blut, um uns Seine Liebe zu bringen und Sei­ne Barmherzigkeit und Seine Fürsorge zu beweisen und Seine Wahrheit in ein­fa­cher, kindlicher, für uns verständlicher Sprache nahe zu bringen.

Was soll es bedeuten, wenn Jesus in der Bibel «das Wort» genannt wird?

Gott hat schon immer auf ver­schie­denste Art zu Menschen gesprochen: durch die Schön­heit und Wunder Seiner Schöp­fung, durch Seine Propheten und Bot­schaf­ter und durch Sein geschriebenes Wort. Aber die deutlich­ste Offenbarung von Ihm, von Sei­nem Wesen und Seiner Liebe findet man in Seinem Sohn Jesus, den Er «das Wort» nennt.

Durch Worte drücken wir uns aus, wir offenbaren unsere Gedanken, unsere Ge­füh­le, unseren Charakter; und durch Jesus drückt sich Gott aus. Sein eigener Sohn Je­sus war Gottes direkteste Kommunikation mit uns. Er erwählte Ihn, um der Welt Sei­ne Liebe zu zeigen.

Jesus kam also, um uns Gottes Bot­schaft zu vermitteln und uns von Gottes Liebe zu erzählen?

Ja! Aber Er gab uns nicht nur Gottes Bot­schaft, Lehre und Liebe, sondern Er ist auch Gottes Botschaft, Er ist Gottes Liebe für uns.

Jesus, das lebendige Wort, offenbart uns Gottes Gefühle auf eine Art, die wir be­grei­fen und verstehen können. In Jesaja 53:3 steht zum Beispiel: «Er war ein Mann, der Schmer­zen kannte und mit Krankheit ver­traut war.» Er weinte über den Kummer Sei­ner Freunde, über das Leiden der Mensch­heit und sogar über Jerusalem, eine Stadt, die ihren eigenen Erlöser verschmäh­te und sich darum selbst zur Zerstörung ver­ur­­teilte.

Jesus war barmherzig, einfühlsam und liebevoll. Manchmal war Er müde, er­schöpft und fast am Ende Seiner Kräfte, denn Er war für die Menschenmengen, die Ihn bedrängten, ununter­brochen da und half ihnen. Einmal, als Er versuchte, sich von dem geschäftigen Treiben zurück­zu­ziehen, da­mit Er sich ein wenig ausruhen und er­holen konnte, sah Er die Mengen, die Seine Hil­fe brauchten, und hatte Mitleid mit ih­nen. Wir lesen in der Bibel, dass sie Ihm so leid taten, dass Er trotz Seiner Müdigkeit und Seines eigenen Schmerzes hinausging und alle Kranken heilte, die zu Ihm kamen, und Er lehrte das Volk die wunderbaren Wor­te von Gottes Königreich der Liebe. (Mat.9:26; Mk.6:31-34)

9-wer ist jesus-oEs gab auch Momente, in denen Jesus in heftigem, göttlichem Zorn gegen Schein­heilig­keit und Heuchelei entbrannte. Er sag­te zu den selbstgerechten religiösen Leitern der führenden Priester­schaft Seiner Tage: «Wä­re Ich nicht gekommen und hät­te Ich nicht zu euch geredet, so hättet ihr keine Sünde. Nun aber habe Ich euch bloß­ge­stellt, und ihr habt für eure Sünde keine Entschuldigung!» (Siehe Joh.15:22.)

Eigentlich hatte Er meistens sehr wenig mit den hochmütigen, teuer gekleide­ten, mäch­tigen und reichen religiösen Leitern, den Schriftgelehrten und Pharisä­ern, zu tun. Aber wenn sie Ihn hartnäckig be­läs­tig­ten und kritische Fragen stellten und in Sei­ner Zuhörerschaft Zweifel und An­schul­di­gun­gen gegen Ihn verbreiteten, dann wies Er sie so scharf zurecht, dass ihnen die Ohren rauchten, und stellte sie in aller Öffentlichkeit als die «blinden Führer der Blinden» bloß, die sie waren (Mat.15:14). Einmal sagte Er ihnen sogar, sie seien wie «übertünchte Gräber, die außen schön, rein und heilig scheinen, innen aber voller Fäul­nis, Verwesung und stinkender Toten­-  ge­beine sind!» (Mat.23:27,28) Diese reli­giö­sen Leiter be­trachteten sich selbst als die «ge­rechtesten und heiligsten» Leute der Stadt, aber Jesus stellte ihre Heuchelei bloß und zeigte allen, was für Lügner und Räu­ber und Betrüger der Armen sie waren, was sie na­türlich rasend machte.

Aber meistens vermied Jesus die selbst­zu­friedenen Religionisten und ver­brachte Sei­ne Zeit damit, den Armen zu helfen und das einfache Volk zu lieben. Er sprach mit ihnen, heilte sie, gab ihnen zu essen, und vor al­lem gab Er ihnen die Liebe, Vergebung, Wahr­heit und die geistigen Antwor­ten, nach de­nen sie sich sehnten.

In der Bibel steht, dass Er sich unter Fi­schern, Trinkern, Prostituierten, Steuer­ein­trei­bern und Sündern aufhielt und sie lehrte; und «das einfache Volk hörte Ihn gern.» (Mk.12:37) Als Er aber in den Tempel ging und den religiösen Leitern Seine Bot­schaft gab, attackierten sie Ihn und warfen Ihn hin­aus, und schließlich kreuzig­ten sie Ihn!

Warum verschmähten Ihn die religiösen Führer Seines eigenen Volkes?

Jesus verkündete, dass die Menschen einfach nur «Gott von ganzem Herzen und ihren Nächsten wie sich selbst» zu lie­ben brauch­ten. (Mat.22:37-39) Das befreite sie von dem diktatorischen Würgegriff und der Kontrolle, die ihre religiösen Leiter auf sie ausübten. Durch Seine Lehren verloren sie nach und nach ihre Macht über die Leute; ei­ne Ent­wicklung, die die religiösen Leiter mit Angst und Neid erfüllte. Sie sagten sich: «Wenn wir Ihn so weitermachen las­sen, wer­den alle an Ihn glauben; und dann kom­men die Römer und nehmen uns Land und Leute weg.» (Joh.11:47,48)

Diese bitteren religiösen Feinde ließen Jesus schließlich festnehmen und aufgrund fal­scher Anschuldigung der Auf­wieglung und Sub­version vor Gericht brin­gen. Der rö­mi­sche Statthalter hielt Ihn für unschuldig, wur­de aber von den einflussreichen Hohenpriester unter Druck gesetzt und dazu be­wegt, Jesus hinrichten zu lassen. Als Seine Feinde kamen, um Ihn gefangen ­zu nehmen, sag­te Er zu Seinen Jüngern: «Ohne  die Er­laubnis Meines 10-wer ist jesus-oVaters könn­ten sie Mir kein Haar krümmen! Ein klei­ner Wink von Mir genügte, und Er wür­de Zehn­tau­sen­de von Engeln schicken, um Mich zu ret­ten!» (Siehe Mat.26:53; 28:18.) Aber statt­dessen war es Sein eigener Entschluss, für uns zu ster­ben – für dich und mich! Niemand nahm Ihm das Le­ben. Er legte es von sich aus nie­der. Er op­ferte Sein Leben aus eigenem, freien Willen. (Siehe Joh.­10:11,17,18.) Aber selbst Sein Tod befrie­dig­te Sei­ne bitte­ren und rach­süch­tigen Fein­de nicht! Sie wollten sich ver­ge­wis­sern, dass Seine Nach­fol­ger nicht Sei­nen Körper stehlen und be­haupten wür­den, dass Er von den To­ten auf­er­stan­den sei, wie Er es vor­aus­gesagt hat­te. Darum ließ­en sie ei­nen rie­si­gen Stein vor den Eingang Sei­nes Grab­mals rol­len und eine Gruppe rö­­mischer Sol­da­ten als Wa­chen auf­stel­len, was sich allerdings als völlig nutzlos erwies, da die­selben Wachen Au­­genzeugen des aller­größ­ten Wun­ders wur­den: drei Tage, nach­dem Sein leb­loser Körper in dem kalten Grab­­mal zur Ruhe gelegt wor­den war, stand Er von den Toten auf und be­siegte da­mit end­gültig den Tod, die Hölle und das Grab!

Wenn all diese erstaunlichen geschichtlichen Fakten über Jesus stimmen, was bedeutet das für mich? Was nützt mir das heute?

Im selben Text der Bibel, in dem wir die Geschichte von Seinem Leben auf Er­den le­sen können, finden wir auch viele spe­zi­fi­sche Aussagen, die Jesus von sich selbst ge­macht hat. Aussagen, die du ganz ernst neh­men und jetzt gleich auf die Probe stel­len kannst. Hier sind ein paar Beispiele in Seinen eigenen Worten:

«Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir folgt, der wird nicht in Finster­nis wan­deln, sondern das Licht des Lebens ha­ben.» (Johannes 8:12)

Wir haben alle schon einmal die Er­fah­rung gemacht, von Dunkelheit über­rascht zu werden, und uns gewünscht, dass wir ein Licht hätten, damit wir etwas sehen könn­ten, sicher an Gefahren oder Hinder­nissen vorbeikommen und nicht fallen wür­den usw. Nun, geistig gesehen, wenn wir Gott nicht kennen und keine Beziehung zu Ihm haben, dann leben wir in geistiger Dunkel­heit.

Würdest du gern alle Dunkelheit in deinem Leben loswerden? Wenn man in einem dunk­len Zimmer das Licht anschaltet, ver­jagt es sofort alle Dunkelheit; und genau­so wird Jesus alle geistige Dunkelheit, Be­dräng­nis, Angst und alles Böse aus deinem Le­ben verjagen, wenn du Ihn einfach in dein Herz bittest! All die Mächte des Bösen und die düsteren Erfahrungen des Lebens wer­den das «Licht der Welt» nie auslöschen kön­nen, wenn du erst einmal Jesus in dei­nem Herzen hast!

«Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden!» (Matthä­us 28:18)

Der Teufel und all seine bösen Geister zit­tern, wenn sie nur den Namen Jesus hö­ren! Du brauchst einfach nur Jesus in dein Herz zu bitten, dann hast du die aller­mäch­tig­ste gei­stige Kraft auf deiner Seite. Er ist dein Freund, Er liebt dich und möchte dir hel­fen und deine Seele mit Seinem Licht füllen!

12-wer ist jesus-o«Ich bin die Tür. Wenn jemand durch Mich eingeht, wird er gerettet wer­den.» (Jo­hannes 10:9)

Man braucht nicht zu versuchen, diese Tür mit Gewalt aufzubrechen, es kostet kei­ner­lei Anstrengung hindurchzuge­hen, denn Er ist keine verschlossene und ver­rie­gelte Tür. Er ist eine offene Tür! Du brauchst einfach nur durch Ihn hinein­zu­ge­hen und kannst ohne weiteres Gottes himmlisches Königreich der Liebe und des Lichts betreten! Wenn du zu Jesus kommst, wird Er dir Sein Geschenk des ewigen Lebens ge­ben. Dann weißt du, dass du zu Ihm ge­hörst und in den Himmel kommst! Es gibt Millionen von Menschen, die mit Gewissheit bestätigen können, dass diese Behauptung von Ihm stimmt!

«Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu Mir kommt, den wird nie hungern, und wer an Mich glaubt, den wird nimmer­mehr dür­sten.» (Johannes 6:35)

Tief im Herzen wissen die meisten Men­schen, dass ihnen im Leben etwas fehlt. Nach außen hin sieht es vielleicht so aus, als hätten sie alles: Geld, eine gute Position, Freun­de usw. – alles, was sie angeblich glück­lich ma­chen soll, und doch fühlen sie eine Lee­re, einen Hunger, den nichts wirk­lich stillen kann.

Jesus hat gesagt, dass Er das Brot des Le­bens ist, das den «Hunger und Durst» un­se­res Herzens vollkommen stillen wird. Du kannst herausfinden, ob diese Behaup­tung stimmt, indem du Ihn einfach in dein Leben bittest. Du wirst sehen, wie schnell Seine Liebe dein hungriges Herz befriedigen kann! Einsamkeit, Leere oder Unerfüllt­heit, die du erfahren hast, werden durch blei­bende Freude, ewigen Frieden und immer­währen­des Glück er­setzt, wie du sie noch nie zuvor gekannt hast!

«Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch Mich.» (Johannes 14:6)

Das ist eine ganz außergewöhnliche Be­haup­tung und ist der Kernpunkt des Neuen Tes­tamentes: dass Jesus allein der Weg zum ewigen Leben, zur Errettung und Vereini­gung mit Gott ist.

Aber ist solch ein Glaube nicht recht engstirnig und voreingenommen?

Ganz im Gegenteil: Jesus, Sein Leben und Seine Lehre sind vollkommen uni­ver­sal, für alle Menschen. Sie sind alles an­de­re als «engstirnig» und «voreingenom­men»! Jesus verkündete sogar, dass «alle, die an Mich glauben, nicht verloren wer­den»! Genau das machte die engstirnigen und rassistischen Leiter und Rabbis Seiner eige­nen jüdischen Religion so rasend! Jesus half oft den so genannt «gottlosen» Hei­den und hielt sich unter ihnen auf. Die Lei­ter Seines eigenen jüdischen Volkes hinge­gen hatten den Juden beigebracht, diese zu ver­achten und auf sie herabzuschauen.

13-wer ist jesus-oDie religiösen Leiter und Lehrer zur Zeit von Jesus waren im wahrsten Sinne des Wortes engstirnig. Sie waren bitter, into­le­rant und legalistisch und meinten, dass sie das alleinige Recht auf Gott und Sein Kö­nig­reich hätten. Jesus sagte ihnen ins Ge­sicht, dass ihnen das Kö­nig­reich Gottes weg­ge­nom­men und anderen ge­geben wür­de, anderen Nationen aus dem Osten und Wes­ten, allen Völ­kern auf der ganzen Welt. Das machte sie so wütend, dass sie be­schlossen, Ihn um­zubrin­gen. (Siehe Mat.8:11-12; 21:42-43.)

Gott schickte uns Sei­nen Sohn, um allen Men­­schen, allen Na­tio­nen und allen Völ­kern zu zei­gen, wie Er selbst ist, und um uns Seine wun­­derbare Liebe zu schen­ken! «Denn Gott hat die Welt (dich und mich) so geliebt, dass Er Seinen eige­nen Sohn (Jesus) gab, damit alle, die an Ihn glau­ben, nicht verlo­ren werden, sondern das ewige Leben haben.» (Joh.3:16)

Aber kann man nicht einfach «Gott» sagen und von «Gottes Lie­be» spre­chen? Warum besteht ihr darauf, dass man den Namen Jesus benutzen muss?

Wenn Jesus wirklich Gottes Sohn ist und Gott be­schlossen hat, sich der Welt durch Jesus zu offenbaren, dann besteht Gott selbst darauf! Das sind Gottes Bedin­gungen, nicht unsere: «Liebt Mich, liebt Meinen Sohn!» In der Bibel steht: «Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der Ihn ge­sandt hat.» (Joh.5:23)

Gott ist unser großer, freundlicher und liebevoller Himmli­scher Vater. Er liebt je­den einzelnen von uns sehr und möchte, dass wir alle die wundervolle Liebe, Freude und Erfüllung kennen lernen, die man er­fährt, wenn man Ihn persönlich kennt und Ihm ganz nahe ist.

Aber traurigerweise haben wir alle ab und zu unrecht getan. Wir sind manch­mal selbst­süchtig, lieblos oder unfreundlich zu anderen oder sogar zu Ihm, unserem H­imm­lischen Va­ter! Er sagt uns in Seinem Wort: «Alle sind schuldig geworden und mangeln der Fehlerlo­sigkeit vor Gott.» (Rö.3:23)

Gott weiß, dass niemand von uns je gut genug sein kann, um durch seine eigenen gu­ten Taten in Seine direkte Gegenwart zu ge­lan­gen, ganz gleich, wie sehr er sich auch anstrengt. Aber Jesus ist vollkommen; und weil Er bereit war, auf die Erde zu kommen, an unserer Stelle zu leiden, am Kreuz zu sterben und die Strafe, die wir für all unsere Feh­ler verdienen, auf sich zu neh­men, kann Er uns für all unser Unrecht vergeben, und wir können mit unserem großen, liebevollen Va­ter wiedervereint sein, wenn wir einfach die Vergebung durch Jesus und Sein Ge­schenk des ewigen Lebens annehmen!

Es spielt keine Rolle, wie schlecht wir sind und was wir angestellt haben; wenn wir einfach nur Jesus um Vergebung bitten und Ihn in unser Herz aufnehmen, dann ist uns ver­geben und wir sind gerettet. Das bedeu­tet, dass wir nicht nur Gottes wunder­volle Liebe und Seinen Frieden hier und jetzt kennen lernen, sondern, wenn wir ster­ben, wer­den wir auch ein ewig währendes Leben der Liebe und des Glücks im Him­mel ererben!

Ein gewöhnlicher Sterblicher, sei es ein Prophet oder Lehrer, Weiser oder Guru, könn­te unmöglich tun, was Jesus getan hat! Nur Gott selbst, in der Person Seines ei­ge­nen Sohnes, konnte den Preis für unser Un­recht bezahlen und die Strafe, die wir ver­dienen, auf sich nehmen. Nur Gott konn­te das in der Person Seines Soh­nes Jesus tun. Darum konnte Jesus als einziger recht­mä­ßig verkünden, dass Er selbst «der Weg, die Wahrheit und das Leben» ist.

Es gibt einfach keinen anderen Weg, mit Gott Frieden zu schließen. Er wird kein an­de­res Über­ein­kommen gelten lassen, kei­nen anderen Bund. Was die Menschheit brauch­te, geschah in Jesus auf solch eine Art, dass es nie wieder geschehen muss! Aus diesem Grund können wir mit Gewissheit behaup­ten, dass es für das größte Leiden der Mensch­heit nur ein einziges Heilmittel gibt: Jesus!

Wenn viele verschie­dene Gruppen von Pa­thologen ernsthaft ver­suchten, ein Heil­mittel für Krebs zu finden, und eine der Gruppen würde mehr oder weniger per Zu­fall auf das Geheimnis stoßen, wäre es «eng­stirnig» oder «voreinge­nommen», wenn sie ihre Entdeckung an die ande­ren Gruppen, ja an die ganze Welt weitergeben würde? Natürlich nicht! Es wäre sogar äußerst dumm, selbstsüchtig, lieblos und un­ehrlich, das Geheimnis für sich zu be­halten! Aus diesem Grund unternehmen wir, die wir Jesus persönlich gefunden haben, alles, was wir nur können, um Ihn an andere weiterzugeben.

Wie kann man es aber mit seinem Ge­wis­sen ver­einbaren, ein Christ zu wer­den, wenn das Christentum eine der­ma­ßen fin­stere Ver­gangenheit hat: vol­ler Sünde, In­to­le­ranz, Kriege, Ex­zesse und Zwiespäl­tig­keiten unter sei­nen Anhängern?

Millionen von Menschen haben über die Jahrhunderte Jesus persönlich ken­nen- und lieben gelernt. Er gab ihnen die Kraft, ein wunderbares Leben der Liebe und des Diens­tes am Nächsten zu führen. Aber trau­rigerweise hat das Christentum als In­stitution im allgemeinen erbärmlich versagt und nicht die Mission erfüllt, die Jesus Sei­nen ersten Aposteln und Nachfol­gern gab: einer bedürf­tigen Welt Gottes Liebe zu geben!

Die meisten so genannten christ­lichen Organisationen und Glaubensgemein­schaften sind so mit Streitereien untereinan­der und selbstsüchtiger Anhäufung von Reich­tum, dem Bau von vornehmen und extrava­ganten Kirchengebäuden und ähnli­chem be­schäf­tigt, dass sie darüber praktisch ver­gessen oder zumindest vernach­lässigt haben, was Jesus eigent­lich geboten hatte: «Liebe dei­nen Nächsten wie dich selbst!»

Wir wollen aus dir kein Mitglied einer religiösen Organisation machen! Jesus ist keine Religion! Jesus hat auch nie eine Reli­gions­gemeinschaft oder hierarchische Or­gani­sation gegründet! Er tat einfach nur Gutes, half Leuten und gab Menschen Got­tes Liebe, wo Er nur konnte. Er hatte nie eine Synagoge, Moschee, Kirche oder ir­gend­einen Tempel und auch keine Gemein­de, mit der Er sich an einem bestimmten «heiligen Tag» der Woche traf.

Er stellte auch nie ein Schild auf oder machte Reklame: «Kommt am heiligen Tag in Meine Kirche!» Er sagte nur: «Kommt zu Mir!» (Mat.11:28) Er weigerte sich ab­so­lut, mit dem machtvollen und korrupten religiösen System Seiner Tage Kompromis­se zu schließen. Er war stattdes­sen voll­ständig außerhalb davon tätig und sprach das ge­wöhn­liche Volk und die Armen an, von de­nen sich die religiösen Leute distan­zierten. Je­sus gab dem einfa­chen Mann, der an der or­ganisierten Reli­gion längst das Interesse ver­loren hatte, Seine Liebe und Wahrheit.

14-wer ist jesus o

Einmal sprach Er mit einer Frau, und sie fragte Ihn, ob man Gott auf einem be­stimm­ten «heiligen» Berg oder im jüdi­schen Tempel in Jerusalem anbeten sollte. Er antwortete ihr: «Der Tag kommt und ist schon jetzt, wenn ihr Gott weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. Denn wer Gott anbetet, muss Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten! Denn der Va­ter will solche als Seine Anbeter haben!» (Joh.4:21-24) Jesus machte es ganz deutlich, dass formelle Zeremonien, Rituale und reli­giö­se Gebäude überhaupt nicht nötig sind, um Gott anzubeten, sondern dass wir Ihn einfach im Herzen, «im Geist und in der Wahr­heit», anbeten können, indem wir dem Licht Seines Wortes folgen.

Wie kann ich absolut sicher sein, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist, der Weg zur Errettung?

Wir haben verschiedene Aspekte von Seinem Leben angesprochen, die viel­leicht deinen Glauben inspiriert und ge­stärkt haben. Wie schon vorher erwähnt, kön­nen die histori­schen Fakten über Jesus von Nazareth von keinem verleugnet wer­den, der aufrichtig und ernsthaft die Tat­sachen untersucht.

Die Erfüllung von über 300 Pro­phe­zei­un­gen des Alten Testaments, die viele Jahr­hunderte zuvor in Einzelheiten Seine Ge­burt, Sein Leben, Seine Arbeit, Seinen Tod und Seine Wiederauferstehung be­schrieben, kön­nen ebenfalls von nieman­dem abgestrit­ten werden, der aufrichtig nach der Wahr­heit sucht.

15-wer ist jesus-oEs gibt auch keinen Grund zu bezwei­feln, dass nach Seinem Tod etwas ganz Un­glaub­liches stattfand, etwas, das Seine kleine Schar niedergeschlagener, verängstigter Nach­folger in eine Gruppe von Zeugen ver­wandelte, die all die Verfol­gung der Welt­macht Rom nicht aufhalten konnte. Diese Jünger waren völlig entmutigt und ent­täuscht – ihr Meister war von Seinen Fein­den grausam gekreuzigt worden, und es sah für sie so aus, als wäre alle Hoffnung ver­loren und ihr Traum zerschlagen.

Aber drei Tage nach Seinem Tode wur­de ihr Glaube auf solch dramatische Weise wieder entfacht, dass keine Macht der Erde ihn je auslöschen konnte! Und diese un­schein­bare Schar Seiner ersten Nachfolger ging hinaus und erzählte der ganzen Welt die gute Botschaft: dass Gott nicht nur Sei­nen Sohn in die Welt geschickt hatte, um uns Seine Wahrheit zu lehren und Seine Lie­be zu zeigen, sondern dass Jesus für uns auch den Tod erlitten hat und vom Grab wieder auferstanden ist! Darum brauchen wir, die Ihn kennen und an Ihn glauben, nie wieder den Tod zu fürchten, denn wir sind gerettet und auf unserem Weg in den Him­mel. Gott sei Dank!

Im Neuen Testament steht, dass mehr als 500 Menschen bezeugten, Jesus nach Seiner Wiederauferstehung persönlich gese­hen zu haben. (1.Kor.15:6) Das war die wider­hal­len­de Botschaft, die Seine ersten Jünger in der ganzen Welt unerschrocken ver­kündig­ten: «Gott hat Ihn von den Toten aufer­weckt!» (Apg.13:30)

Lediglich ein verstandesmäßiges Ak­zep­tieren dieser Tatsachen reicht nicht aus. Wenn du wirklich si­cher sein möch­test, dass Jesus der­je­nige ist, der Er zu sein be­haup­tet – der Sohn Got­tes – dann musst du Ihn ein­fach selbst auf die Probe stel­len! Bitte Ihn – wenn du das noch nicht getan hast – in dein Herz zu kom­men, dir alles Un­recht, das du je getan hast, zu ver­geben und dein Le­ben mit Seiner Lie­be, Freude und Sei­nem Frieden zu fül­len – und Er 16-wer ist jesus-owird dich nicht ent­täuschen! Er sagt in Seinem Wort: «Sie­he, Ich stehe vor der Tür (dei­nes Herzens) und klopfe an. Wenn du Mei­ne Stim­­me hörst und die Tür öffnest, dann werde Ich herein­kommen.» (Offb.3:20) Du brauchst nicht zu versuchen, Ihn zu analy­sie­ren – lass Ihn einfach herein!

Wenn du Seine Liebe, ewige Erret­tung, Erfüllung und Freude, Sein Licht und Le­ben haben möch­test, brauchst du Ihn nur per­sön­lich in dein Herz aufzu­nehmen. Du kannst das gleich jetzt tun! Er hat Er­rettung das Ein­fachste auf der gan­zen Welt ge­macht. Es erfor­dert überhaupt keine An­stren­gung deinerseits, keine Ar­beit, nichts. Du musst es einfach nur an­neh­men, auch wenn du es nicht völlig ver­stehst. In der Bibel steht, dass Gottes Liebe eine «Lie­be ist, die all deine eigene Er­kennt­nis über­steigt»! (Eph.3:19) Du brauchst Gott nicht zu verste­hen, um Seine Liebe anzu­neh­men!

Wirst du Jesus annehmen? Er wird dein bester Freund und Begleiter sein, der dich nie verlässt – das Liebste und Beste in deinem Leben! Nimm Ihn jetzt an und bete ein­fach dieses kleine Gebet:

«Lieber Jesus, ich weiß, dass ich Hilfe brau­­che und dass ich mich nicht selbst ret­ten kann. Ich glaube, dass Du der Sohn Got­tes bist und dass ich durch Dich den Gott der Liebe per­sön­lich finden und kennen lernen kann. Jesus, ich brauche Deine Liebe, damit ich von aller Angst und allem Hass be­freit sein kann. Ich brau­che Dein Licht, das alle Dunkelheit vertreibt, und ich möch­te, dass Dein Frie­den mein Herz erfüllt und be­frie­digt. Also öffne ich Dir jetzt die Tür meines Herzens, und ich bitte Dich, Jesus, komm herein und gib mir Dein Ge­schenk, das ewige Leben! Danke Je­sus, dass Du für alles Unrecht, das ich getan habe, gelitten hast und mir ver­gibst und mein Gebet erhörst! Danke, dass du mich so sehr liebst. Danke Jesus!»

***

Zusammenstellung aus den Schriften von David Berg © Aurora Production AG

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2 Gedanken zu “Wer ist Jesus?

  1. Politiker sprechen gerne und nichts mehr. Aber Jesus war ein demütiger Mensch, der sogar die Weltherrschaft ablehnte, als sie ihm angeboten wurde bzw. er hat sich nicht zum König krönen lassen, als das Volk es so mit ihm machen wollte…

    • Ja Sergej, das war eine von Jesus wunderbaren Charaktereigenschaften, er war seinem himmlischen Vater treu. Satans Angebot, jetzt schon in diesem Leben zu regieren, muss ziemlich verführerisch auch für ihn gewesen sein, er hätte so vielem Leid ein Ende bereiten können, aber das hätte dem Menschen im Endeffekt nichts genützt, denn die Menschen hätten dadurch nicht das gelernt, was Gott ihnen beibringen möchte.
      Aber durch seine Hingegebenheit zu seinem Vater hat er die Prophezeiungen über ihn erfüllt. So oft gedenkt Gott etwas Gutes für uns, aber durch unseren menschlichen Starrsinn und Mangel an Hingegebenheit, verpassen wir das Gute, erfüllen nicht, was Gott mit uns machen könnte.

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