Der Mann, der dich liebt

„WAS FÜR EIN MANN IST DAS?“

von David Brandt Berg

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Er wurde auf einem schmutzigen Stallboden geboren.

Als Kind entkam er knapp der Todesschwadron eines eifersüchtigen Königs.

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Er kam auf die gleiche Weise, den gleichen Bedingungen wie du und ich auf die Welt, als kleines schwaches, hilfloses Baby, geboren von einem einfachen, demütigen jungen Mädchen, das Ihn ohne menschliches Zutun empfangen hatte. Als der Mann, der mit ihr verlobt war und sie heiraten wollte, und der noch nie mit ihr geschlafen hatte, von ihrer Schwangerschaft erfuhr, beschloss er, die Verlobung aufzulösen und die Hochzeit abzusagen. Bis ein himmlisches Wesen einschritt und ihn anwies, bei ihr zu bleiben und dieses ganz besondere Kind, mit dem sie schwanger war, aufzuziehen und zu beschützen.

07Obwohl er dazu bestimmt war, König zu sein, genau genommen der König der Könige, kam Er nicht in einem Palast auf die Welt, inmitten eines angemessenen Hofstaates, der Ihm diente und Ihn verehrte, sondern er wurde auf einem Stallboden geboren, zwischen Kühen und Eseln, in Windeln gewickelt und in eine Futterkrippe zum schlafen gelegt.

Und obwohl seine Geburt nicht mit Fanfaren verkündigt wurde und von den Regierungen der Menschen wahrgenommen wurde, so passierte es doch, dass eine bunte Schar von Hirten vor Ehrfurcht erstarten, als plötzlich ein helles, fast blendendes Licht am Sternenhimmel erschien und ein Heer von himmlischen Wesen erfüllte plötzlich die Nacht mit Lobgesang  und der Verkündigung:

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„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen (das Wohlwollen Gottes den Menschen gegenüber). Denn euch ist heute in der Stadt Davids, der Heiland geboren, der Christus, der Herr.“ (Christus oder Messias – der gesalbte Retter)

1315Weit davon entfernt, im Osten, erschien ein weiterer Botschafter am Himmel, ein heller Stern, der die Aufmerksamkeit bestimmter weiser Männer (Astrologen) auf sich zog, die seine Bedeutung auslegten und ihm folgten, Tausende Meilen von Wüste durchquerten, während er sie genau zu dem kleinen Kind in der kleinen Stadt Bethlehem führte, wo sie Ihn mit ihren kostbaren Geschenken ehrten.

Da König Herodes von Judäa nach seinem Leben trachtete, mussten seine Eltern mit Ihm ins Ausland fliehen,17

und sie blieben dort, bis es sicher genug war, in Seine Heimat zurückzukehren. Er passte sich unseren menschlichen Sitten an, unserer Lebensart und Ausdrucksweise, damit er uns besser verstehen und lieben konnte und mit uns auf dem niedrigen Niveau unseres begrenzten menschlichen Verstandes reden konnte. Er lernte die Menschen zu lieben, sah ihr Leid und hatte großes Mitgefühl mit ihnen. Er sehnte sich danach, nicht nur ihren kranken und zerbrochenen Körper zu heilen, sondern auch ihre Seele zu retten, ihren unsterblichen Geist. Bis zum Alter von 30 Jahren war Er Tischler, genau wie Sein irdischer Vater. Aber Sein himmlischer Vater brauchte Ihn für eine andere Aufgabe, die nur Er erfüllen konnte.

Mann liebtAls die Zeit kam, sein Lebenswerk zu beginnen, zog er überall umher, um Gutes zu tun: Er half allen Menschen, liebte die Kinder, heilte zerbrochene Herzen, befreite von Kummer, stärkte müde Körper und rettete alle, die an ihn glaubten. Er predigte seine Botschaft nicht nur, sondern lebte sie auch unter den Menschen. Er kümmerte sich nicht nur um die geistigen Bedürfnisse Seiner Mitmenschen, Er verbrachte auch viel Zeit damit, sich um ihre körperlichen und materiellen Bedürfnisse zu kümmern. Er heilte sie durch Wunder, wenn sie krank waren, und speiste sie, wenn sie hungrig waren – die ganze Zeit teilte Er Sein Leben und Seine Liebe mit ihnen.

Seine Religion war so einfach, dass Er sagte, man müsse wie ein Kind werden, um sie annehmen zu können. Er riet den Leuten nie, irgendwelche komplizierten Zeremonien oder schwierigen Regeln zu beachten. Alles, was Er tat, war Liebe zu lehren und zu zeigen, in dem Bemühen, Gottes Kinder in das wahre Königreich Gottes zu führen, wo es nur zwei Gesetze gibt: »Liebe den Herrn von ganzem Herzen« und »liebe deinen Nächsten wie dich selbst.«

Er hatte sehr wenig mit den heuchlerischen, hochtrabenden, teuer gekleideten religiösen Führern jener Zeit zu tun – außer wenn sie darauf bestanden, Ihn mit ihren kritischen Fragen zu belästigen. Dann wies Er sie öffentlich zurecht und entlarvte sie als  die »blinden Führer der Blinden«, die sie waren.

Er weigerte sich, mit ihrem falschen religiösen System Kompromisse einzugehen; Er arbeitete vielmehr völlig außerhalb davon. Er teilte Seine Botschaft und Liebe mit den armen und einfachen Leuten, von denen die meisten schon lange die organisierte Religion aufgegeben hatten und von ihr aufgegeben worden waren.

Er scherte sich nicht um Seinen Ruf und war ein Gefährte von Trunkenbolden, Prostituierten, verachteten Sündern und verschmähten Steuereintreibern – den Ausgestoßenen und Unterdrückten der Gesellschaft. Er sagte ihnen sogar, dass sie noch vor den sogenannten »guten« Leuten ins Himmelreich kämen, den Selbstgerechten und den religiösen Führern, die Ihn und Seine einfache Botschaft der Liebe ablehnten. Die Kraft Mann liebt 2Seiner Liebe und Seine Anziehung waren so groß und stärkte den Glauben derer, die ernsthaft nach Wahrheit suchten so sehr, dass einige nicht zögerten, alles zurückzulassen, um Ihm sofort nachzufolgen!

Einmal, als Er mit Seinen Jüngern einen großen See überquerte, kam ein heftiger Sturm auf, der das Boot, in dem sie waren, fast zum Kentern brachte. Er befahl dem Wind und den Wellen, ruhig zu sein, und sofort herrschte eine große Stille. Seine Jünger, erstaunt von solch einer Demonstration übernatürlicher Macht, riefen einander zu: »Was für ein Mann ist das, dass sogar der Wind und das Meer Ihm gehorchen?«

Im Laufe Seines Lebens machte Er Blinde sehend, Taube hörend, heilte Leprakranke und ließ Tote auferstehen. Seine Werke waren so wunderbar, dass sie ein führendes Mitglied des religiösen Systems, das sich Ihm bitter widersetzte, dazu veranlasste auszurufen, »wir wissen, das Du von Gott gekommen bist, denn niemand könnte diese Wunder tun, wenn Gott nicht mit ihm wäre!«

Mann liebt 3Und obwohl Er mehr Macht hatte als je ein anderer auf dieser Erde, zwang Er sich niemandem auf. Wenn sie seine Botschaft nicht mochten, drängte Er sie ihnen nicht auf. Wenn sie Ihn baten zu gehen, ging Er, und wenn sie gehen wollten, hielt Er sie nicht zurück. Alles war freiwillig: „Wer will“ und „kommt  zu mir!“

Je mehr sich Seine Botschaft der Liebe verbreitete und Seine Anhänger zunahmen, desto mehr erkannten die neidischen Führer der religiösen Ordnung, zu welcher Bedrohung dieser vormals unbekannte Zimmermann für sie geworden war. Seine einfache Botschaft der Liebe war dabei, ihr gesamtes religiöses System zu zerstören, indem Er die Leute von ihrer Macht und Kontrolle befreite.

Diese mächtigen Feinde sorgten letztendlich dafür, dass Er festgenommen und auf Grund falscher Anschuldigungen des Volksaufruhrs und der politischen Subversion vor Gericht gestellt wurde. Und obwohl der römische Statthalter keine Schuld an Ihm fand, wurde er von diesen religiösen Eiferern dazu gedrängt, Ihn hinzurichten.

Unmittelbar vor Seiner Festnahme hat dieser Mann, Jesus Christus, gesagt: »Sie könnten mich nicht anrühren ohne die Erlaubnis meines Vaters. Wenn Ich auch nur meinen kleinen Finger bewegte, würde Er Legionen von Engeln schicken, um mich zu retten!« Doch stattdessen hat Er sich dafür entschieden zu sterben, um dich und mich zu retten. Niemand nahm Ihm das Leben; Er legte es nieder. Er entschied sich, Sein Leben zu geben, denn er wusste, dass dies der einzige Weg war, Gottes Plan der Errettung für uns zu erfüllen.

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Doch nicht einmal Sein Tod befriedigte Seine eifersüchtigen Feinde. Um sicherzustellen, dass Seine Anhänger nicht Seinen Körper stehlen und behaupten konnten, Er wäre wieder lebendig geworden, platzierten sie einen riesigen Stein vor dem Eingang Seiner Grabstätte und stellten eine Gruppe römischer Soldaten auf, es zu bewachen. Dieses Vorhaben erwies sich als nutzlos, da diese Wachen Augenzeugen des größten Wunders überhaupt wurden. Drei Tage nachdem Sein lebloser Körper in dem kalten Grab zur Ruhe gelegt worden war, stand Jesus von den Toten auf, als ewiger Sieger über Tod und Hölle!

Mann liebt 5Selbst der Tod konnte Sein Werk und noch weniger Seine Worte stoppen! Seit diesem wunderbaren Tag vor fast 2000 Jahren hat derselbe Mann, Jesus Christus, mehr dafür getan, die Geschichte, den Lauf der Zivilisation und die Lebensbedingungen des Menschen zu verändern, als jeder andere Führer, jegliche Gruppe, Regierung oder irgendein Weltreich. Er hat Milliarden Menschen Hoffnung, ewiges Leben und die Liebe Gottes gegeben.

Gott, der große Schöpfer, ist Geist. Er ist allmächtig, allwissend, überall und in allem – was weit über unser begrenztes menschliches Verständnis hinausgeht. Deshalb sandte Er Jesus in der Gestalt eines Menschen, Mann liebt 6damit Er uns verstehen und uns zeigen konnte, wie Er ist und uns somit zu Ihm bringen konnte. Und obwohl viele große Lehrer von Gott gesprochen und über Gott gelehrt haben, ist Jesus Liebe und ist Er Gott! Jesus ist der Einzige, der für die Sünden der Welt gestorben und von den Toten auferstanden ist. Er allein ist der Erretter.

***

Er kam für die Liebe, lebte in Liebe, und starb für die Liebe, damit wir für immer lieben und leben können!

Mann liebt 7a

 

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