Die Krippe aus Stein?

Leila-1

Der Tradition nach, wird die Krippenszene meist als ein Stall aus Holz mit einer Holzkrippe nachgestellt. Doch haben wir damit das falsche Bild vom Ganzen?

Neulich kam ich auf FB auf einen interessanten Artikel und fand ihn recht glaubhaft. Er handelte darüber warum die Engel gerade den Hirten die Botschaft von Jesus Geburt ankündigten. Ich habe deshalb noch mehr nachgeforscht und noch weitere Artikel darüber gefunden, einer von ihnen war sehr ausführlich, ich habe ihn deshalb für euch übersetzt.:

7 Wunder von Weihnachten

Nach Marie Proctor und einigen Anmerkungen von mir

-1- Warum hielt Gott es für notwendig, eine Volkszählung zu inszenieren?

Cäsar Augustus ordnete im Jahr 7 v. Chr. eine Volkszählung im gesamten römischen Reich an, bei der jeder Mensch an seinen Herkunftsort zurückkehren musste. Joseph lebte in Nazareth, aber er musste nach Bethlehem gehen, weil er aus dem Stamm Juda stammte. Und tatsächlich, dem Propheten Micha nach sollte der Messias in Bethlehem geboren werden:

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.– Micha 5,1

Warum gerade Bethlehem oder Beit lechem? – Bethlehem bedeutet Haus des Brotes. Dieser Herr über (das geistige) Israel (die Bedeutung von Israel erfahren wir weiter unten) ist das Brot des Lebens. Das wahre Manna, das vom Himmel herabkam, wie Jesus es für sich in Anspruch nahm. (Sieh Johannes 6,35)

Bethlehem ist auch als die Stadt Davids bekannt. Jesus Christus wird der Sohn Davids genannt, David = Geliebter. Der Sohn des Geliebten.

David von damals, war ein Hirte, der König von Israel wurde. Jesus ist der König der Könige und er kam als der gute Hirte seines, durch den Glauben zugehörigen Volkes.

-2- Als Maria und Josef in Bethlehem ankamen, war in der Herberge kein Platz mehr frei und Josef und Maria wurden in einen Stall verwiesen. Das Wort Herberge kann auch Gästezimmer bedeuten oder Obergemach, in dem Fall war wohl bei Verwandten kein Platz mehr. Bethlehem ist eine Kleinstadt und liegt nicht an einer Verkehrsstraße, Herbergen wurden deshalb im Ort wohl nicht gebraucht,                       

Warum ein Stall? Hätte Gott nicht einen besseren Ort reservieren können? Nein, weil Jesus als das Opferlamm Gottes kam und Lämmer in Ställen geboren werden.

-3- Jesus wurde jedoch nicht in einem x-beliebigen Stall geboren (damals waren in Häusern oft in einer Ecke nachts die Tiere untergebracht, zum Schutz vor Kälte und Dieben). Jesus jedoch wurde in DEM STALL geboren, er wurde in Migdal Eder geboren, auch „Turm der Herde“ genannt.

In Micha 4,8 heißt es: Und du, Turm der Herde, du Feste der Tochter Zion, zu dir wird kommen und wiederkehren die frühere Herrschaft, das Königtum der Tochter Jerusalem.

 Im jüdischen Targum (jüdische Bibel, bzw. Tora auf Aramäisch) wird Migdal Eder übersetzt mit „Der Gesalbte (Ort) der Herde Israels.“ Der Ort, an dem sich der Königs-Messias offenbaren wird.

-4- Lukas 2,7 gibt einen kurzen Bericht über die Geburt von Christus: Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge (Gästezimmer der Verwandten.)

In Lukas 2,11-12 lesen wir den Bericht über die Erscheinung des Engels bei den Hirten.

denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Warum wurde die Nachricht an die Hirten und nicht an den Bürgermeister oder den Edlen der Stadt weitergegeben? Warum sind die kryptischen Hinweise „ein in Windeln gewickeltes Baby“, das in einer Krippe liegt, gegeben worden? – Wurde damals nicht jedes Kind in Windeln und Tücher gewickelt? Was ist daran also so besonders das sogar ein Zeichen sein soll?

Die Nachricht wurde den Hirten gegeben, weil sie genau verstanden und die Hinweise deuten konnten. Sie wussten genau, wo dieses Baby zu finden war und sie wussten, wer dieses Kind war, das geboren worden war. 

Lasst mich das näher erklären.

Alfred Edersheim schreibt in seinem Buch: „Das Leben und die Zeiten Jesu, des Messias“, Buch 2, Kapitel 6, Migdal Eder lag etwa eine Meile (ca. 1,6 km) vom heutigen Bethlehem entfernt auf dem Weg nach Jerusalem und etwa 4 Meilen von Jerusalem entfernt.

15-schmutzige Hirten

Zu biblischen Zeiten baute man Türme an der Grenze der Städte. Diese Türme dienten zur Bewachung der Bewohner der Stadt sowie zur Bewachung der Herden in der Nacht gegen Wilderer und Raubtiere.

Weil Bethlehem so nahe an Jerusalem lag, wurden alle Herden für die Tempelopfer in diesem Gebiet gehalten. Der Boden in dieser Gegend war dafür bekannt, sehr fruchtbar zu sein.

Die Hirten, die diese Herden hüteten, waren alle in rabbinischem Recht geschult. Sowohl die Herden als auch der Turm wurden nach strengen rabbinischen Gesetzen gehalten. Mit anderen Worten, der Turm war makellos rein.

Wenn ein Mutterschaf gebären sollte, würde der Priester oder der Hirte sie in den Turm bringen. Das neugeborene Lamm wurde untersucht, denn nicht alle Lämmer waren geeignet; nur die, von denen sie dachten, dass sie makellos und für die Blutopfer geeignet waren, die damals (und was die Juden bald wieder einführen wollen) in Jerusalem regelmäßig stattfanden. Opfer zur Deckung der Sünde.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Wenn ein Lamm also ohne Makel war, wurde es in Tücher gewickelt und zum Schutz in eine Krippe/Futtertrog gelegt. Solch eine Krippe war jedoch nicht aus Holz gefertigt, sondern aus Stein, der mehr Schutz gab. (Wohl gab es auch mehr Steine dort, als Holz.) Die Priester wollten die Lämmer ohne Beulen und blaue Flecken aufbewahren. Also wickelten sie sie fest ein. Sie wickelten sie in Tücher ein, wie kostbare und furchtbar zerbrechliche Weinflaschen.  Wenn das Lamm männlich war, wurde es für ein Sühn-Opfer ausgesondert und wenn es weiblich war, für ein Friedensopfer.

-5- Die in biblischen Zeiten verwendeten Wickeltücher wurden aus den gebrauchten weißen Leinenkleidern der Priester hergestellt. Wenn die Gewänder nicht mehr für den Tempeldienst geeignet waren, wurden die Tuniken in Streifen gerissen und diese Streifen wurden als Wickeltücher für die Opferlämmer verwendet. Die Wickeltücher galten als heilig für den Herrn, weil sie im Tempeldienst verwendet worden waren. – Wurde Jesus also auch in solche Tücher gewickelt? 

„Krippe“ wird nur in einem Bericht der Evangelien (Lukas) über die Geburt Jesu erwähnt. Und es macht Sinn. Es gibt wirklich nur eine kleine Gruppe von Menschen, die seine Bedeutung verstehen würde: In jener Nacht hatten ein paar Hirten auf den Feldern vor dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen, um ihre Schafe zu hüten … Und das sind genau die, die die Worte hören:

 „Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe liegt!“ – Lukas 2, 8-12

Das wurde zu niemand anderem als den Hirten gesagt! Den Hirten dieser Opferherden.

Sie wussten, was die Tücher und die Krippe bedeuteten.

„Und daran könnt ihr ihn erkennen …“  Das wird ein Zeichen für euch sein, sagte der Engel. Und das war es auch. Für viele wäre es kein Zeichen gewesen. Aber für sie auf jeden Fall. Und dieses Zeichen war erschütternd. – Der lang erwartete König war nicht auf dem Weg zu einem Palast. Nein, das hier sollte anders werden.

Er sollte geopfert werden.

Sie wussten nun, wo der Messias geboren wurde… aber sie wussten auch, wohin er gehen würde – den Weg aller Lämmer aus diesen Trögen.

-6- Migdal Eder wird erstmals im 1.Mose 35,16-21 erwähnt. Dies ist der Ort, an dem Rahel ihren zweiten Sohn zur Welt brachte.

Rahel = kleines Mutterschaf. Und sie nannte ihren Sohn Benoni = Sohn meines Kummers (bevor sie starb)

Aber sein Vater nannte ihn Benjamin = Sohn meiner rechten Hand. Rahel wurde in der Nähe von Migdal Eder begraben.

Nach Jesaja 53,3 wird der Messias/Christus ein Mann der Schmerzen sein. Und doch wurde er zur rechten Hand des Vaters erhöht. (Sieh Markus 16,19; Lukes 22,69 und Apostelgeschichte 7,55-56)

In 1. Mose 35,10 änderte Gott den Namen Jakobs zu Israel = Gott siegt: er wird als Gott herrschen.

Sprüche 18,10 „Migdal zo Jehovah“. Ein fester Turm ist der Name des HERRN; zu ihm läuft der Gerechte und ist in Sicherheit.

Im Buch Ruth kehrt Ruth, eine Moabiterin oder nichtjüdische Frau, mit ihrer Schwiegermutter nach Bethlehem zurück, wo sie Boas trifft, einen wohlhabenden Verwandten von Naomis verstorbenem Ehemann Elimelech = Mein Gott ist König. Bethlehem ist auch der Ort, an dem Boas (ein Typ und Andeutung von Christus) zum freiwilligen Erlöser von Rut und Naomi wird (der Nichtjüdin und der Jüdin).

-7- Der Stern von Bethlehem: (Das ist die Auslegung von Marie Proctor und dieses Jahr am 21.12. gab es wieder solch ein Himmelsereignis von Planetentreffen, was selbst in den Nachrichten als eine Möglichkeit angedeutet wurde, dass bei Jesus Geburt das auch passiert ist, wovon ich persönlich aber nicht so überzeugt bin.)

In früheren Zeiten wurden viele astrologische Ereignisse mit historischen Ereignissen in Verbindung gebracht. Zum Beispiel eine Sonnenfinsternis an dem Tag, an dem Herodes starb und ein Komet, als Julius Cäsar ermordet wurde. Dass ein besonderes Himmelsereignis bei der Geburt Jesu stattfand, wäre also nichts Ungewöhnliches. Es würde erwartet werden. Allerdings war der Stern von Bethlehem schon immer ein Rätsel.

Im Jahr 1603 beobachtete der Mathematiker Johannes Kepler die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische. Kepler erinnerte sich an etwas, das er bei einem rabbinischen Schriftsteller Abravanel (1437-1508) gelesen hatte.

Jüdische Astronomen behaupteten, dass bei einer Konjunktion von Jupiter und Saturn in der Konstellation der Fische der Messias kommen würde.

In der alten jüdischen Astrologie war Fische als das Haus Israel und das Zeichen des Messias bekannt (Fische schwimmen meist gegen den Strom). Jupiter ist der königliche Stern. Fische ist der Punkt am Himmel, an dem die Sonne ihren alten Lauf beendet und ihren neuen Lauf, d.h. einen neuen Anfang, beginnt. (1. des Nissan).

Die Hypothese von Kepler wurde verworfen, aber 1925 wurden Hinweise auf diese Konjunktion in den Keilschriftinschriften der astrologischen Anordnungen der alten Schule der Astrologie in Sippar in Babylonien gefunden. Ausgrabungen an der Stätte von Abu-Haba förderten Zehntausende von Tontafeln aus den Archiven der Schule zutage, die aus der altbabylonischen und neubabylonischen Zeit stammen. 1925 fand der Deutsche P. Schnabel auf einer Tafel eine Notiz über die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Sternbild der Fische. Diese Konvergenz wurde 3 Mal über einen Zeitraum von 5 Monaten im Jahr 7 v. Chr. aufgezeichnet. (Wie wir heute wissen, ist dem Mönch bei der Berechnung der Jahreszahl von Christus Geburt ein Fehler unterlaufen.)

Die Konjunktion in den Fischen würde am südlichen Himmel über Judäa zu beobachten sein und direkt über Bethlehem stehen, wenn man sie vom Weg von Jerusalem nach Bethlehem beobachten würde. (Ende vom Bericht von Marie Proctor)

Das Problem bei dieser These ist nur, dass der Stern danach noch sichtbar war, denn es heißt:

Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise (königliche Astrologen; griechisch Magier;)  aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Osten aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten. – Matthäus 2,1-2 

Die Weisen oder Astrologen sahen also diesen Stern aufgehen, was sich eher anhört, als wäre es ein nagelneuer Stern. Wie sie sich jedoch auf den Weg machten muss der Stern wieder verschwunden gewesen sein, denn sie gingen nach Jerusalem, da das ihre logische Folgerung war, wo sie den Neugeborenen König finden würden und fragten nach dem Kind. Ihnen wurde dann der Weg nach Bethlehem gewiesen, nach der Prophezeiung von Micha 5,1. Dann heißt es weiter in Matthäus:

9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Osten hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut …

Sie freuten sich, weil das Zeichen, der Stern, wieder da war, was ihnen versicherte, dass sie auf dem rechten Weg waren.

Ich tendiere eher dazu, zu glauben dass dieser Stern die Shekinah, die Herrlichkeit des Herrn, war. Darüber habe ich ausführlich schon berichtet, seht bitte hier.  

Zusammenfassend:

Jesus oder Jehoschua, der Retter, wurde in Bethlehem in Migdal Eder geboren, dem Turm der Herde (uns), dem Ort, an dem der Messias offenbart werden sollte. Das ist der Ort, an dem seit Jahrhunderten alle Opferlämmer für das Tempelopfer geboren wurden. Jesus war das Opferlamm Gottes, das Sühneopfer für die ganze Welt. Er war ohne Makel*, in Wickeltücher gewickelt aus priesterlichen Gewändern, heilig für den Herrn, in einer Krippe liegend. Er ist der Turm (das Migdal) Seiner Herde.

*Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. – Hebräer 4,15

„O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

– – –

Weitere Gedanken über diese Hirten findest du hier

Und dass “Weihnachten” Jahrhunderte zuvor prophezeit wurde findet ihr hier.

Aus Elfenbeinpalästen …

… in diese Welt (zu Lyrik einer Hymne) – die Welt des trostlosen Winters – ist Gott gekommen. Nicht vor Trauer oder Schmerz geschützt, stieg Gott in der Person Jesu in eine Welt herab, in der Armut, Gewalt und Trauer täglich Teil von Gottes menschlicher Existenz waren. …

Aus den Elfenbeinpalästen heraus, hinein in eine Welt des Kummers,
Nur Seine bloße, große, ewige Liebe ließ meinen Erlöser gehen.

In diese Welt – unsere Welt des trostlosen Winters – kommt Gott. Gott kommt inmitten von Schmerz und Leid, Zweifel und Enttäuschung, Sehnsucht und Einsamkeit, um ein Zuhause bei uns zu haben, und um aufgrund „großer, ewiger Liebe“ an unserer Seite zu sein. Das Johannes-Evangelium sagt uns, dass Gott nicht fern von uns und unseren Leiden geblieben ist, sondern „Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns.“ Johannes 1,14 Für diejenigen, für die die Weihnachtszeit weit entfernt von der „wunderbarsten Zeit des Jahres“ liegt, ist Immanuel, Gott mit uns, ein Trost und eine Stütze.

Und diejenigen, die diese Jahreszeit als die schönste Zeit des Jahres feiern, können ihre Schönheit, ihre Freude und ihr Feiern demonstrieren, indem sie denen, mitten in der düsteren Winterzeit die Hand reichen, und ihren Teil dazu beitragen, alles geben und ihr Herzen teilen. – Margaret Manning

Die Weihnachtsbotschaft

Die Botschaft von Weihnachten ist die Botschaft von Johannes 3,16, und ich würde auch Vers 17 hinzufügen: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.“

Jeder, der an ihn glaubt. – Damit die Welt durch Ihn gerettet werde. Die Errettung ist für alle verfügbar. Sie ist Gottes Geschenk an uns in Jesus – Gottes Weihnachtsgeschenk an die Menschheit.

Während Gott das Geschenk gegeben hat, ist es unser Auftrag als Christen, zu helfen, es zu überbringen. Im weihnachtlichen Jargon würde man uns wie den Weihnachtsmann betrachten – die Person, die das Geschenk überbringt. Das erinnert mich an etwas, was der Apostel Paulus sagte. „Doch wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet?“ – Römer 10,13-14

Wie werden sie von dem lebensverändernden Weihnachtsgeschenk erfahren, das ihnen zur Verfügung steht? Wie? Wer wird es ihnen sagen? Wer wird der Weihnachtsmann sein, der das wertvollste Geschenk aller Zeiten, das ewige Leben, bringt? Die Antwort lautet: wir alle, jeder einzelne von uns Christen. Wir sind diese Prediger, wir sind diese Zeugen, wir sind diese Boten, und in der Weihnachtszeit sind wir die Weihnachtsmänner, die helfen, das Geschenk zu überbringen.

Er hat die Herrlichkeit des Himmels verlassen, um auf die Erde zu kommen und das Heil für alle verfügbar zu machen. Er bezahlte den Preis, damit wir sein Geschenk frei empfangen konnten, und wir haben es erhalten. Wir haben den Reichtum des ewigen Lebens. Es gibt so viele in der Welt, die das nicht haben. Die Freude daran ist, dass wir das Privileg haben, diese gleichen Reichtümer an andere weiterzugeben, das beste Geschenk zu verteilen, das je gemacht wurde. Natürlich kostet uns das etwas. Es braucht Zeit, und wir müssen uns die Mühe machen, dieses Gespräch mit einem Fremden aufzunehmen, oder uns mit einigen unserer Freunde oder Mitarbeiter eingehender zu unterhalten, oder um Spenden zu bitten oder Lebensmittel oder Spielzeug oder andere Gegenstände zur Verteilung an Bedürftige zu sammeln.

Der Grund, warum wir diese Bemühungen unternehmen, ist, dass wir das Geschenk anbieten können, weil derjenige, der das Geschenk ist, es von uns verlangt. Wir lieben Ihn. Wir dienen Ihm. Wir folgen Ihm. Er kam für die Rettung der Welt, und als Seine Jünger spielen wir eine Rolle dabei, Ihn anderen bekannt zu machen. Wir haben nicht nur die Freude über unsere eigene Errettung, sondern wir haben die zusätzliche Freude, an der Errettung anderer teilzuhaben.

Jede Anstrengung, ob klein oder groß, um Gottes größtes Geschenk – Jesus – mit anderen zu teilen, ist wichtig, denn jede Anstrengung macht es möglich, dass jemand Ihn kennen lernt. Es ist eine schöne und gute Sache, dieses Geschenk mit anderen zu teilen. „Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!“ –  Römer 10,15 – Peter Amsterdam

Bei Weihnachten geht es um die Ewigkeit

Schalte dieses Weihnachten deinen Fernseher ein oder surfe im Internet, und du wirst alle Arten von Weihnachtsbotschaften finden und entdecken. Aber für denjenigen, der Weihnachten erfunden hat, gibt es nur eine Botschaft, die wirklich zählt.

Gott möchte die Ewigkeit mit dir verbringen.

Darum geht es bei Weihnachten. Du wurdest nicht erschaffen, um 70, 80 oder 90 Jahre auf der Erde zu leben und dann zu sterben. Du bist für Gott viel wertvoller als das. Gott hat einige langfristige Pläne für dich. Er hat dich geschaffen, damit du ewig lebst.

Eines Tages wird dein Herz aufhören zu schlagen. Das wird das Ende deines fleischlichen Herzens sein, aber es wird nicht DEIN Ende sein. Du wirst ewig leben – Billionen von Jahren! Und Gott möchte, dass du ein Teil Seiner Familie bist.

Er hat Jesus als Baby auf die Erde geschickt, damit Er eines Tages für deine Sünden sterben kann, und dann kannst du für immer mit Ihm sein.

Das ist die großartige Nachricht von Weihnachten. Dieses Angebot ist für jedermann erhältlich. Die Bibel sagt über Jesus: „All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ – Johannes 1,12

Gott möchte die Ewigkeit mit dir verbringen, deshalb hat Er den Weg zu Ihm einfach gemacht: Du glaubst und du empfängst. Du glaubst, dass Jesus Christus für deine Sünden gestorben ist, und du nimmst Ihn in dein Leben auf. Gott hat Seinen Sohn vor 2.000 Jahren auf die Erde gesandt, um für dich zu sterben. Das ist Gottes allererstes Weihnachtsgeschenk, das dir Tausende von Jahren, bevor du überhaupt geboren wurdest, geschickt wurde. – Rick Warren

Weihnachts-Hoffnung

Für viele Menschen ist Weihnachten eine glückliche Zeit der Familie, der Gemeinschaft, des Köstlichkeiten genießens und des fröhlichen Schenkens. Die meisten Christen betrachten dies als eine Zeit des zusätzlichen Feierns und Danksagens für das größte Geschenk, das je gemacht wurde, der Herr Jesus Christus – Emmanuel: „Gott mit uns“, so dass die Weihnachtszeit vor Freude und Feiern überquillt. …

Aber für andere ist Weihnachten genau das Gegenteil. Es kann eine intensive Erinnerung an verlorene geliebte Menschen sein oder daran, dass sie keine enge Familie haben, mit der sie feiern können. Anstatt Freude zu empfinden, empfinden viele Menschen überwältigende, scheinbar unerträgliche Sorge, Angst und Depression. Weihnachten kann möglicherweise eine Zeit der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit sein.

Auch wenn sich einige von uns während der Weihnachtsfeiertage einsam oder isoliert fühlen mögen, ist es wichtig, dass wir uns an die Hoffnung erinnern, die Jesus bringt. Die Inkarnation, die Menschwerdung Gottes, ist der eigentliche Grund, warum wir Hoffnung haben. … Die Heilige Schrift sagt:

„Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner überreichen Barmherzigkeit durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten wieder zu einer lebendigen Hoffnung gezeugt hat.“ – 1.Petrus 1,3

Diese lebendige Hoffnung ist die Hoffnung und Verheißung des ewigen Lebens – Titus 1,2.

durch Jesus Christus, „unsere Hoffnung.“ – 1 Timotheus 1,1

Wir haben Hoffnung, weil Jesus als Mensch kam, lebte, starb und wieder auferstand. …

Jesus kam als kleines Baby in Fleisch und Blut an jenem ersten Weihnachtsfest, damit Er unsere Strafe am Kreuz ertragen und damit den Tod überwinden konnte, indem Er von den Toten auferstand… Eines Tages können wir mit Ihm ewig an einem Ort wohnen, wo „Gott jede Träne von ihren Augen abwischen wird; es wird keinen Tod mehr geben, noch Leid, noch Geschrei. Es wird keinen Schmerz mehr geben, denn die früheren Dinge sind vergangen.“ – Offenbarung 21,4

Einsamkeit und Depression werden für immer beseitigt sein. Was für eine segensreiche Hoffnung, auf die wir uns sehnsüchtig freuen können! … Auch wenn einige von uns vielleicht keine Familie haben oder von ihr isoliert sind, gehören diejenigen, die ihr Vertrauen auf Christus gesetzt haben, zur Familie Gottes. Überall auf der Welt haben wir Brüder und Schwestern in Christus, mit denen wir Gemeinschaft haben. … Selbst wenn wir weit von unseren Brüdern und Schwestern in Christus entfernt sind, sind wir dennoch nie allein. Jesus ist genau dort bei uns. Der Herr verspricht: „Ich werde euch nie verlassen und euch nicht im Stich lassen.“ – Hebräer 13,5 Jesus kam auf die Erde, um unser Immanuel zu sein, der „Gott mit uns“ – Jesaja 7,14 der im Alten Testament verheißene, und Er ist auch heute noch bei uns. – Avery Foley

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