Adam und Eva im Paradies wussten nicht was Gut und Schlecht ist !
Wie konnte das sein?
Was ist ein Paradies?
Bei Wikipedia finden wir das: Das Paradies (in alten Texten auch Paradeis, von griechisch Paradeisos) ist nach jüdischer und daraus abgeleitet christlicher und islamischer Vorstellung der Ort, wo die Menschen zu Anfang ihrer Existenz gelebt haben, bis sie daraus verstoßen wurden. Ein von einem Wall umgebener Baumpark.
In unserer Vorstellung ist es doch ein Ort, wo wir absolut glücklich sein können, weil alles wunderschön, friedlich und vor allem perfekt ist. Perfekt, nicht nur was die Natur betrifft, sondern auch die Menschen nur gut, lieb und freundlich sind. Alles grünt und blüht und gedeiht, mit den köstlichsten Früchten die es gibt, die man nur zu pflücken braucht – kein einkaufen, zubereiten und kochen, kein abwaschen und aufräumen. Und schlafen legt man sich einfach in hohes weiches Gras – keine Hausarbeit, kein Geld verdienen für den Unterhalt, alles absolut wunderbar, nichts Schlechtes oder Gefährliches, keine Bakterien und Viren, noch sonstige Krankheiten oder Leiden und KEIN TOD! Ahhhh, das ist das Leben! Oder nicht? Nur noch ein die Seele baumeln lassen oder so was – ich habe mir das immer eher langweilig vorgestellt.
Doch Adam und Eva damals kannten nichts anderes, hatten deshalb auch keine anderen Wunschvorstellungen oder Verlangen nach etwas anderem. Wie hätten sie also wissen können, was gut und schlecht ist, wenn sie keinen Vergleich hatten? Wir brauchen einen Vergleich, um zu beurteilen, was gut oder nicht so gut, also schlecht ist.
Das ist wohl auch der Grund, warum Gott es zugelassen hat, dass der Satan daherkam und Adam und Eva dazu verführte, nicht auf Gott und was er geboten hat zu hören, sondern es auszuprobieren, dem nachgehen sollten zu „wissen“.
Das Wort Satan bedeutet „Widersacher“, „Gegner“ oder „Ankläger“. Er wird auch Teufel genannt, der Widersacher Gottes und ist die Personifikation des Bösen, ein „Verleumder“ oder „Durcheinanderbringer“. Er ist also das Gegenstück zu Gott der Liebe und Gerechtigkeit und all das Gute ist.
Doch:
Du bist von großem Wert
Eine Zusammenstellung von Artikeln verschiedener Autoren
Nicht einmal ein Spatz, der doch kaum etwas wert ist, kann tot zu Boden fallen, ohne dass euer Vater es weiß. Selbst die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Deshalb habt keine Angst; ihr seid Gott kostbarer als ein ganzer Schwarm Spatzen. – Matthäus 10,29–31
Die Bibel sagt uns, wir sind seine kostbaren und geliebten Kinder (1. Johannes 3,1; Johannes 1,12–13; 2. Korinther 6,17–18; Galater 3,26).
Wir sind von Gott erwählt, durch Jesus Christus in seine Familie aufgenommen und Empfänger seiner herrlichen Gnade (Epheser 1,4–6; sieh auch 1. Thessalonicher 1,4; 2,13).
Er hat uns nicht mit „bloßem Gold oder Silber, das seinen Wert verliert“, erkauft, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des sündlosen und makellosen Lammes Gottes (1. Petrus 1,18–19). Einen Spatz kann man für einen Cent kaufen, aber der hohe Preis, den Gott für unsere Erlösung bezahlt hat, war das Blut seines eigenen Sohnes (Epheser 1,7; 1. Korinther 6,20). So groß ist Gottes Liebe zu uns, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit er für uns stirbt und uns als die Seinen annimmt (Römer 5,8; sieh auch Römer 8,31–39; Johannes 3,16–17).
Wir sind nicht nur wertvoller als viele Spatzen, sondern Gott betrachtet uns als sein „Meisterwerk“. … Wir sind seine kostbarsten und wertvollsten Kunstwerke, „wunderbar und einzigartig geschaffen“ (Psalm 139,14). Gott, der uns nach seinem Ebenbild und Gleichnis geschaffen hat, sieht uns als die Krönung seiner Schöpfung (1. Mose 1,26–27; 5,1 ; 9,6; Jakobus 3,9). Mit dieser Gewissheit können wir voller Zuversicht in Gottes liebevoller Fürsorge wandeln und die guten Dinge vollbringen, die er für uns vorgesehen hat. – Got Questions
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Ich sagte meinen Jüngern, dass jedes Haar auf ihrem Kopf gezählt sei und dass kein Spatz zu Boden falle, ohne dass mein Vater davon wüsste. Ich sagte ihnen, dass sie sich keine Sorgen um ihre materiellen Bedürfnisse machen müssten, dass ich dafür sorgen würde, dass ihre Bedürfnisse erfüllt würden, wenn sie mir vertrauten und mir folgten.
Das mag in unserer heutigen materialistischen Welt, in der Geld wichtiger denn je erscheint, unrealistisch klingen. Die Zeiten haben sich geändert, aber meine Verheißungen nicht. Sie gelten heute genauso wie vor 2000 Jahren. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und befolgt sein Wort nach besten Kräften, und mein Vater wird euch mit allem Notwendigen versorgen (Matthäus 10,29–30; 6,33).
Wenn du mich liebst und versuchst, meinem Beispiel der Liebe und Fürsorge für andere zu folgen, wird Gott für dich sorgen. Das bedeutet jedoch nicht, dass du ein Leben in Luxus und Bequemlichkeit erwarten kannst. Auch die schwierigen Zeiten gehören zum Plan deines himmlischen Vaters, deinen Charakter zu formen. Und so wie ein irdischer Vater seinen Kindern nicht automatisch alles gibt, was sie wollen, gibt dir mein Vater auch nicht unbedingt alles, was du dir wünschst. Er gibt dir, was du brauchst und was er für das Beste für dich hält – nicht nur für deine unmittelbaren körperlichen Bedürfnisse, sondern vor allem für deinen unsterblichen Geist. – Jesus
Seht, was für eine Liebe unser himmlischer Vater uns geschenkt hat, nämlich, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch! Doch die Menschen, die zu dieser Welt gehören, kennen Gott nicht; deshalb verstehen sie auch nicht, dass wir seine Kinder sind. – 1. Johannes 3,1
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Ein Mann hielt einen frisch gedruckten, faltenfreien 100-Euro-Schein in der Hand. Doch dieser 100-Euro-Schein wurde anschließend bei einem Drogengeschäft verwendet. Und dann bei Prostitution. Er war jemandem gestohlen worden, hatte im Dreck gelegen und hatte zerrissene Ecken. Selbst wenn Geldscheine nur von „normalen“ Händen weitergereicht werden, werden sie mit der Zeit schmutzig und zerknittert.
Wie viel ist dieser 100-Euro-Schein jetzt aber noch wert?
Er hat immer noch denselben Wert wie am Tag seiner Herstellung.
So sieht Gott uns. Ganz gleich, welche Vergangenheit wir haben, was wir durchgemacht haben und wie sehr wir auch verletzt sind. Wir sind ihm heute genauso viel wert wie an dem Tag, an dem er uns erschaffen hat. – Quelle unbekannt
Dieses Leben macht uns schmutzig und zermürbt uns, und Gott weiß, dass wir nicht durch dieses leben gehen können, ohne dabei nicht schmutzig zu werden. Tatsächlich lässt er uns absichtlich ein solches Leben durchleben, damit wir daraus etwas Wichtiges lernen. Wir sehnen uns nach Erkenntnis, aber mit dieser Erkenntnis müssen wir auch das Schlechte neben dem Guten sehen – sich nicht blind machen dem Schlechten gegenüber.
Gott erwartet keine Vollkommenheit von uns. Er schaut nur darauf, was wir tun, wenn wir mit der Wahrheit konfrontiert werden. Wollen wir sie überhaupt sehen und dann annehmen? Oder haben wir zu viel Angst, sie überhaupt anerkennen zu wollen, weil uns durch die Gesellschaft oder Religion, in die wir hineingeboren wurden, etwas anderes eingeprägt wurde?
Jesus sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. …“ – Johannes 18,36. Das bedeutet, dass diese Welt von Satan und den Verführungen seiner Sünden beherrscht wird und wir alle als Sklaven der Sünde in sie hineingeboren werden – keiner von uns ist perfekt, oder? Wir werden unser ganzes Leben lang geprüft und in Versuchung geführt, während Gott uns beobachtet, was wir tun und welche Entscheidungen wir in unserem Herzen treffen.
Und weil er weiß, dass wir nicht vollkommen sein können, hat er in seiner Liebe zu uns einen Weg geschaffen, wie wir wieder rein in unseren Gedanken und Herzen werden können, damit wir in seine Gegenwart zurückkehren können. Vielen Menschen fällt es schwer, ein Geschenk anzunehmen, selbst wenn es von Gott kommt. Die meisten Menschen wollen aus eigener Kraft stark genug sein und beweisen, dass sie es aus eigener Kraft schaffen können, vollkommen zu werden. Doch das ist nur unser angeborener Stolz, den es zu überwinden gilt. Und es ist unser logisch denkender Verstand, der sich gegen etwas wehrt, das er nicht begreifen kann.
Aber genau deshalb müssen so viele Menschen erst an die Grenzen ihrer eigenen Kraft und Weisheit stoßen, um endlich demütig Gottes Geschenk der Liebe durch Jesus annehmen zu können, der sein Blut vergossen hat, damit unsere Sünden weggewaschen werden können.
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„Paulus, ein Diener Gottes. Ich bin ein Apostel von Jesus Christus, dazu berufen, die von Gott Auserwählten in ihrem Glauben zu unterstützen und die Wahrheit zu verbreiten, die zum Glauben führt.“ – Titus 1,1
In biblischen Zeiten begannen Briefe üblicherweise mit dem Namen und der Identität des Verfassers. Diesem Schema folgend begann Paulus seinen Brief an Titus mit seinem eigenen Namen und den beiden bestimmenden Merkmalen seiner Identität: „ein Diener Gottes und ein Apostel Jesu Christi“ (Titus 1,1). Obwohl Paulus seine Errungenschaften wie in einem geistlichen Lebenslauf hätte aufzählen können – darunter, wie er Menschen zum Glauben an Jesus führte, Gemeinden gründete und viele Missionsreisen unternahm – lag seine Identität nicht in dem, was er erreicht hatte, sondern in dem, was er von Christus empfangen hatte. …
Ähnlich wie bei Paulus kommt der Heilige Geist in uns, wenn wir Jesus begegnen und ihm als Retter vertrauen, und wir werden „ein Diener Gottes“ (Titus 1,1). … Der Wert unseres Lebens bemisst sich nicht an dem, was wir erreicht haben, sondern an dem, was wir vom Herrn empfangen haben.
Wenn unsere Identität von Jesus kommt, sind wir frei, gemäß seiner Berufung, in seiner Hoffnung und für seinen Zweck zu leben. Wenn ich also über die Frage nachdenke: „Wer bin ich?“, beginne ich meine Antwort nun mit diesen Worten: „Ich bin ein Nachfolger Jesu und ein Diener des allmächtigen Gottes.“
Gebet: Lieber Herr, lass meine Beziehung zu Dir jeden Tag der wichtigste Gedanke in meinem Herzen sein. Du allein bist meine wahre Lebensquelle; und von Dir, dem König der Könige und Herrn der Herren, gekannt und geliebt zu werden, ist meine größte Freude. Danke, dass Du mich zu Dir gerufen, mich als Dein Kind angenommen und mir ein Erbe in Deinem Reich geschenkt hast. Lass mich mutig zu Dir stehen. Im Namen Jesu, Amen. – Bronwyn Cardwell
