Falls du den Allmächtigen brauchst

Falls … – manches mal ist es gut, sich einfach den Kopf frei zu machen …

Jesus in the sky

Er hat alles schon im Voraus erschaffen, an uns gedacht und jedes unserer Bedürfnisse vorausgesehen, damit es uns an nichts mangelt und wir ihn und einander ohne Ablenkung oder Unannehmlichkeiten lieben können. Und heute, Jahrtausende später, steht er bereit, uns in seinen Armen zu empfangen – wann immer wir bereit sind, wann immer wir entscheiden, es ist an der Zeit. Er ist für uns da … Er war schon immer für uns da … – Jerry Paladino

If you ever feel the need

Wenn du jemals das Bedürfnis verspürst

Music and lyrics by Philip Johnson
Production by Jerry Paladino

Verse 1 Strophe 1
I can cause a flaming star to send light to your galaxy,
Ich kann einen glühenden Stern veranlassen, Licht in deine Galaxie zu senden,
I can make the planet earth be a home of humanity,
Ich kann den Planeten Erde zu einer Heimat für die Menschheit machen,
-I can change a man of clay into a living soul;
-Ich kann einen Menschen aus Lehm in eine lebendige Seele verwandeln;
-All parts of nature I control.
-Alle Bereiche der Natur kontrolliere ich.

Verse 2 Strophe 2
I can make the crimson sunset glow & light up your skies,
Ich kann den purpurnen Sonnenuntergang zum Glühen bringen und deinen Himmel erhellen,
I can make the silver moonlight shine tonight in your eyes,
Ich kann das silberne Mondlicht heute Nacht in deinen Augen leuchten lassen,
-I can cause a gentle breeze to blow & refresh your mind;
-Ich kann eine sanfte Brise wehen lassen & deinen Geist erfrischen;
-I have created all mankind.
-Ich habe die ganze Menschheit erschaffen.

Chorus  Refrain 
But I cannot make you love Me, and it makes My heart grieve
Aber Ich kann euch nicht dazu bringen, Mich zu lieben, und es macht Mein Herz betrübt
To know that you have heard of Me, but chose to not believe.
Zu wissen, dass ihr von Mir gehört habt, aber euch entschieden habt, nicht zu glauben.
No, I cannot make you love Me, I can only beg & plead.
Nein, ich kann dich nicht zwingen, mich zu lieben, ich kann nur betteln und flehen.
But I will always be here for you, if you ever feel the need.
Aber ich werde immer für dich da sein, solltest du jemals das Bedürfnis verspüren.

Verse 3 Strophe 3
I decide the times & seasons, & the orbit of the globe as it whirls,
Ich bestimme die Zeiten und die Jahreszeiten, und die Umlaufbahn des Globus, während er sich dreht,
I design the hidden reasons, the difference in the boys & the girls.
Ich entwerfe die verborgenen Wege, den Unterschied zwischen den Jungen und den Mädchen.
-My influence reaches realms & spheres as yet unexplored.
-Mein Einfluss erreicht Bereiche und Sphären, die noch unerforscht sind.
-I write life’s songs, I choose the chords.
-Ich schreibe die Lebenslieder, ich wähle die Akkorde.

Chorus Wiederholung des Refrains 

Bridge Brücke
My emotions make the seven oceans surge & swell.
Meine Emotionen bringen die sieben Ozeane zum Wogen und Anschwellen.
I can raise a storm or cause the clouds to form at will.
Ich kann einen Sturm heraufbeschwören oder die Wolken nach Belieben entstehen lassen.
I cry, & the rain pours.
Ich weine, und der Regen strömt.
I sigh, & thunder roars.
Ich seufze, und der Donner grollt.
Stars fall & mountains shake
Sterne fallen und Berge erbeben
When My heart breaks.
Wenn mein Herz bricht.

Chorus Wiederholung des Refrains 

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hugging-text

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Liedtext mit den Akkorden, findest du hier

Bitte Link an andere weiterleiten, die sich noch nicht durchringen konnten, Jesus in vollem Glauben anzunehmen.

Die anschließenden Beiträge helfen dir auch bestimmt, deinen Glauben – dein volles Vertrauen – in Gott zu finden, denn wie kann man an einen Gott glauben und ihm vertrauen, über den man so gut wie nichts weiß:

Gottes Allmacht

Peter Amsterdam

 Gott, der alle Dinge aus dem Nichts erschaffen hat – Schöpfung ex nihilo genannt – ist allmächtig. Das traditionelle Wort für die unendliche Macht Gottes ist Allmacht oder Omnipotenz, das aus den zwei lateinischen Wörtern stammt: omni, was alles bedeutet, und potens, was Macht bedeutet. Gott hat die Macht, alles zu tun, was Er will.

Im Alten Testament, als Gott einen Bund mit Abraham schloss, sagte Er, Er sei el Shaddai, was im Alttestament-Hebräisch Gott, der Allmächtige, Gott der Mächtigste bedeutet. El Shaddai wird sechsmal in 1. Mose und 2. Mose und einmal in Hesekiel verwendet. Shaddai, was Allmächtiger bedeutet, wird 32 Mal im gesamten Alten Testament in Bezug auf Gott verwendet. Im Neuen Testament wird das griechische Wort für den Allmächtigen, pantokratōr, einmal in manchen Übersetzungen (in anderen Herr oder Herrscher) in der Apostelgeschichte 4,24 verwendet und dreimal in der Offenbarung. (11,17; 15,3; 16,7)

Der Name, mit dem sich Gott selbst nannte, als Er mit Abraham sprach, beschrieb Seine Allmacht. „Als Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach: ‚Ich bin Gott, der Allmächtige; diene mir treu und lebe so, wie es mir gefällt.‘“ – 1. Mose 17,1

Die Schrift drückt aus, dass Gott die Fähigkeit und die absolute Macht hat, das zu verwirklichen, was auch immer Sein Wille ist:
„Jesus sah sie eindringlich an und sagte: ‚Menschlich gesehen ist es unmöglich. Aber bei Gott ist alles möglich.‘“ – Matthäus 19,26
„Ich bin der Herr, der Gott aller Völker der Welt. Sollte mir irgendetwas unmöglich sein?“ – Jeremia 32,27

Die gewaltige Kraft und ehrfurchtergreifende Macht Gottes manifestiert sich in seiner Erschaffung des Universums. Die Bibel lehrt, dass Gott das Universum und alles, was darin ist, einschließlich unserer Welt, aus dem Nichts erschaffen hat. (Vgl. 1.Mose 1) Dort steht „Denn er sprach, und es geschah! Er befahl, und die Erde wurde erschaffen – er sprach es ins sein.“ – Psalm 33,9

Der Theologe Thomas F. Torrance beschreibt auf diese Weise die Lehre der Schöpfung ex nihilo:

Die Erschaffung des Universums aus dem Nichts bedeutet nicht die Erschaffung des Universums aus etwas, das nichts ist, sondern aus absolut gar nichts. Es ist nicht aus irgendetwas erschaffen worden – es ist durch den absoluten Befehl des Wortes Gottes so entstanden, dass, während es vorher nichts gab, das ganze Universum entstanden ist. (Auszug aus „Die christliche Lehre Gottes: Eine Macht, drei Persönlichkeiten, Charaktere oder Wesen“)

Es ist schwer, sich eine größere Machtdemonstration vorzustellen, als die Welt aus dem Nichts zu erschaffen! Jeremia sieht in der Schöpfung den Beweis, dass für Gott nichts unmöglich ist! (Jeremia 32,17) Der Apostel Paulus sprach über die Schöpfung als eine Veranschaulichung, um Gottes Macht und Wesen wahrzunehmen:

„Dabei wissen sie von Gott; Gott selbst hat ihnen diese Erkenntnis gegeben. Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben.“ – Römer 1,19-20

Bei der Erschaffung des Universums schuf Gott auch die aktive und latente Kraft innerhalb der erschaffenen Dinge. Vom Atom über Sterne bis hin zu Galaxien ist da Kraft in Gottes Schöpfung. Gott hat das Universum mit natürlicher Kraft erschaffen, die von dem Allmächtigen kommt. (Psalm 62,12) Die natürliche Kraft der geschaffenen Dinge zeigt sich im normalen alltäglichen Ablauf der Welt. Die Sonne gibt Licht und Wärme, Pflanzen wachsen, Wasser verdunstet und wird zu Regen, die Planeten drehen sich um die Sonne, usw.

Gottes Kraft zeigt sich auch manchmal, wenn Er außerhalb des gewöhnlichen Wirkens der Natur durch Wunder wirkt.

  • Er teilte ein Meer, damit Sein Volk auf trockenem Boden hindurchgehen konnte; (2.Mose 14,21-22)
  • Er sandte Feuer vom Himmel, um ein Opfer zu verzehren; (1.Könige 18,38-39)
  • Er ließ eine Jungfrau ein Kind durch den Heiligen Geist empfangen, der menschgewordener Gott werden sollte; (Lukas 1,26-35)
  • Als dieses Kind erwachsen wurde, heilte Er die Kranken und erweckte Menschen von den Toten; (Johannes 11,41-44)
  • nachdem Er gekreuzigt worden war, erweckte Gott Ihn von den Toten und brachte Ihn leibhaftig in den Himmel. (Apostelgeschichte 5,30-31)

Diese Wunder sind ebenfalls ein Beweis für die Allmacht Gottes.

Gottes Kraft ist unendlich, das heißt, sie ist grenzenlos, unermesslich und gewaltig. Während die Schrift beteuert, dass Gott alle Dinge tun kann, sagt sie auch aus, dass es einige Dinge gibt, die Gott nicht tun kann.

  • Er kann sich nicht selbst verleugnen, indem Er gegen Seine Natur, Sein Wesen und Seinen Charakter geht. (1.Timotheus 2,13)
  • Er kann nicht lügen. (Titus 1:2; Hebräer 6,18)
  • Er kann nicht mit Bösem in Versuchung geführt werden oder andere mit Bösem versuchen.(Jakobus 1,13)

Er kann nicht böse (gemein, fies) sein oder die Gerechtigkeit verfälschen, pervertieren. Er wird Seine Rechtschaffenheit nicht brechen.

Wenn die Bibel davon spricht, dass Gott der Allmächtige ist und alles tun kann, sollte das so verstanden werden, dass Gott alles tun kann, was mit Seiner Natur und Seinem Charakter vereinbar ist.

Der Theologe J. Rodman Williams erklärt es so:

Das ist keine Allmacht im Sinne von reiner purer Macht. Denn der allmächtige Gott ist der Gott, dessen Charakter Heiligkeit (über das Irdische erhaben) Liebe und Wahrheit ist. Deshalb tut und wird Er nur das tun, was in Harmonie mit dem ist, was Er ist. Zu sagen, dass es für Gott unmöglich ist, Unrecht zu tun oder Böses zu tun, schränkt Seine Allmacht nicht mehr ein, als zum Beispiel zu sagen, dass es für Gott unmöglich ist, Seine eigene Nicht-Existenz zu wollen. Das sind moralische und logische Widersprüche gegen die ganze Wesensart und Natur des allmächtigen Gottes. In der Schrift wird wiederholt die Allmacht Gottes mit Seinem Charakter in Verbindung gebracht.

Davon abgesehen, dass Gott nicht gegen Seine Natur, Sein Wesen und Charakter gehen kann, kann Er keine Dinge tun, die logische Unmöglichkeiten sind. Zum Beispiel kann Gott keinen quadratischen Kreis machen. Er kann 5 plus 5 nicht gleich 11 machen. Das ist logischerweise unmöglich.

Auch William Lane Craig sagt dies seinen Erklärungen über Gottes Omnipotenz im Verhältnis zu logisch Unmöglichem

Kann Gott Dinge tun, die logischerweise unmöglich sind? Könnte Gott zum Beispiel einen quadratischen Kreis machen? Könnte Gott einen verheirateten Junggesellen machen? Könnte Gott es bewirken, dass Jesus ans Kreuz geschlagen wurde und starb und doch nicht ans Kreuz geschlagen wurde und starb? Könnte Gott ein rundes Dreieck machen? … In der Tat, wenn man darüber nachdenkt, sind das wirklich nur Nichtigkeiten. So etwas wie einen verheirateten Junggesellen gibt es nicht. Es gibt so etwas wie ein rundes Dreieck einfach nicht. Das sind nur Wortkombinationen, die zusammengenommen inkohärente Kompositionen sind. Es sind einfach nur logische Widersprüche. Deshalb zu sagen, dass Gott keine logischen Widersprüche machen kann, bedeutet nicht zu sagen, dass es etwas gibt, was Gott nicht tun kann, weil es eigentlich gar keine Dinge sind, und somit zu sagen, dass Gott keinen logischen Widerspruch hervorrufen kann, hemmt die Allmacht Gottes absolut nicht.

Die Allmacht Gottes ist ein wichtiger Faktor, der unseren Glauben an Ihn aufbaut und stärkt, denn Er ist nicht jemand, der Ansprüche und Versprechungen macht, zu deren Erfüllung Er nicht die Macht hat. Gott hat die Macht, das zu erfüllen, was Er versprochen hat. Er versprach, dass:

  • durch Abraham die ganze Welt gesegnet werden würde; 1.Mose 12,1-3
  • Davids Samen und Linie ewig sein würden; (1.Samuel 7,12-13, 16)
  • der Messias in Bethlehem geboren würde (Micha 5,2)
  • und für die Sünden der Menschheit leiden und sterben würde. (Jesaja 53,3-6)

Er hat alles wahr werden lassen. Er prophezeite die Ereignisse Jahrhunderte zuvor – und sie wurden wahr. Wenn wir Seine Verheißungen an uns lesen, können wir uns voll auf das verlassen, was Er gesagt hat, denn Er ist der allmächtige Schöpfer und Erhalter des Universums und all dessen, was darin ist. Er, der uneingeschränkte Macht hat, ist unser Vater, und wir sind Seine Kinder. Wir sind in Seinen Armen sicher.

Die Natur, das Wesen und der Charakter Gottes

Peter Amsterdam

Wenn wir Gottes Wesen und Charakter betrachten, können wir sehen, dass Gott viele Eigenschaften hat, und diese Eigenschaften machen Ihn aus, wie Er ist. Es ist nicht so, dass Gott teils gerecht und teils barmherzig ist, oder dass Er manchmal geduldig und manchmal zornig ist. Gottes Eigenschaften sind Gottes Wesen. Er ist nicht aufgeteilt. Er ist die ganze Zeit über alle Seine Eigenschaften. Was Er ist, bestimmt, was Er tut, und Seine Handlungen beruhen auf Seinem Wesen. Er ist in alle Ewigkeit ganz und gar vollkommen in jeder Seinen Eigenschaften, und diese vollkommenen Eigenschaften stehen in völliger Harmonie miteinander. Alles, was Gott tut, ist mit all Seinen Eigenschaften vereinbar.

Gottes Eigenschaften: Gleichbleibend und beständig

Es gibt Zeiten in der Heiligen Schrift, in denen eine Eigenschaft Gottes stärker hervorgehoben wird, als eine andere. Sicherlich werden Gottes Heiligkeit, Gerechtigkeit und Zorn im Alten Testament deutlicher dargestellt, obwohl auch Seine Liebe, Barmherzigkeit, Geduld, Allwissenheit und Macht deutlich zu erkennen sind. Liebe und Gnade stehen im gesamten Neuen Testament im Vordergrund, doch lässt sich auch der Zorn, den es ebenfalls enthält, nicht verbergen.

Der Gott des Alten, wie auch des Neuen Testaments ist ein und derselbe Gott – unendlich gerecht, heilig, liebevoll und barmherzig zu beiden Zeiten, und alles, was Er tat, stimmt vollständig mit all Seinen Eigenschaften überein. Die Gläubigen des Alten Testaments lebten innerhalb des Bundes, den Gott mit Israel geschlossen hatte, in dem das Gesetz, das durch Moses gegeben wurde, vorherrschend war. Die Gläubigen des Neuen Testaments leben seit dem Tod und der Auferstehung Jesu und der Gabe des Heiligen Geistes an die Gläubigen unter einem neuen Bund. Es handelt sich um verschiedene Bündnisse mit demselben Gott, und auch wenn bestimmte Aspekte des Wesens Gottes in der Heiligen Schrift zu verschiedenen Zeiten hervorgehoben wurden, bedeutet das nicht, dass die anderen Teile Seines Wesens außer Acht gelassen werden.

Sowohl der Alte als auch der Neue Bund und Gottes Handeln in beiden Epochen basierten auf der Fülle von Gottes Wesen: Heiligkeit, Gerechtigkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Gnade, Geduld, Zorn (wenn du gerecht sein willst, musst du auch Zorn gegen Ungerechtigkeit haben), Aseität (von lat. a se, von sich, aus sich selbst; insbesondere: aseitas darunter versteht man die Eigenschaft oder den Zustand, aus sich selbst hervorgegangen zu sein; also etwas, das sein Sein nicht von anderswoher empfangen hat die absolute Selbstgenügsamkeit, Unabhängigkeit und Autonomie Gottes.) Ewigkeitssein, Unveränderlichkeit, Allmacht, Allwissenheit, Allgegenwart und alle Eigenschaften Gottes sind durch beide Testamente hindurch verwoben, weil Gottes Handeln auf Gottes Wesen basiert; und Sein Wesen, die Essenz dessen, was Gott ist, findet sich in Seinen Eigenschaften.

Es gibt einige Theologen, die argumentiert haben, dass die Liebe die wichtigste oder dominierende Eigenschaft Gottes ist und dass alle anderen auf Gottes Liebe basieren. Andere haben argumentiert, dass Seine Heiligkeit, Gerechtigkeit oder eine andere Eigenschaft der wichtigste Teil von Gottes Wesen sind. Diese Positionen werden von der Mehrheit der Theologen nicht vertreten. Die Annahme, dass eine Eigenschaft wichtiger oder dominanter ist, führt zu der Möglichkeit, dass einige von Gottes Handlungen mit Seiner göttlichen Natur unvereinbar sein könnten – dass Er möglicherweise eine Eigenschaft zugunsten einer anderen aufhebt und entgegen eine Seiner Eigenschaften handelt. Dies würde dann bedeuten, dass Gott sich in Seinem Wesen verändern könnte, dass Er ungerecht handeln könnte, dass Er lieblos oder unheilig sein könnte, was, wie wir aus der Schrift sehen, nicht möglich ist.

Während die Bibel uns ausdrücklich sagt, dass Gott Liebe ist, sagt sie nicht, dass Gott nur Liebe ist. Die Bibel sagt auch ausdrücklich, dass Gott Geist ist, Licht ist und ein verzehrendes Feuer ist. Auch hier heißt es nicht, dass Gott nur eines dieser Dinge ist.

(Anmerkung. Was Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gnade, Treue, gerechtfertigter Zorn betrifft, so sehe ich das persönlich so, dass jemand z.B. nicht absolut gerecht sein kann, es sei denn er hat wahre Liebe im Herzen. Das gleiche gilt für Barmherzigkeit, Gnade, Treue, gerechtfertigter Zorn, die alle ohne wahre Liebe nicht wahrlich möglich sind. Für mich sind Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gnade, Treue also eine Frucht von Liebe, Eigenschaften die aus der Liebe hervorgehen. Ohne die Basis Liebe keine dieser Eigenschaften. Liebe steht aber auch nicht alleine, sie braucht diese Früchte, diese Auswirkungen, sonst steht sie ja leer da.)

Wer nicht liebt, kennt Gott nicht, denn Gott ist Liebe. – 1. Johannes 4,8

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. 1. Johannes 4,16

Das ist die Botschaft, die er uns gegeben hat, damit wir sie euch weitersagen: Gott ist Licht; in ihm ist keine Finsternis. – 1. Johannes 1,5

Gott ist Geist; deshalb müssen die, die ihn anbeten wollen, ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. – Johannes 4,24

Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. – Hebräer 12,29

Als Gott Moses von sich selbst erzählte, sagte Er, Er sei barmherzig, gnädig, geduldig, liebevoll, treu, vergebend, gerecht und rechtschaffen.

Dann zog er vor seinen Augen vorbei und rief: „Der Herr, der Herr, Gott: barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte und Treue, der Gnade über tausend Generationen hin erweist, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt, der die Schuld der Väter an den Kindern und Enkeln bis in die dritte und vierte Generation heimsucht.“ – 2.Mose 34,6–7

Gottes Wesen ist also eine Einheit all Seiner Eigenschaften. Keine ist von einer anderen getrennt oder wichtiger als eine andere. Sie alle machen die Essenz Gottes aus.

Lernen, Verstehen, Anbeten

Über Gottes Natur und Charakter zu lernen hilft, Gott besser zu verstehen. Es ist natürlich nicht möglich, alles über Gott zu wissen, aber wir können wissen, was Er durch die Schrift über sich selbst offenbart hat. Was Er offenbart hat, zeigt, dass Er aller Achtung, allem Respekt, allen Lobes und aller Anbetung würdig ist. Er ist der ehrfurchtauslösende Gott der Schrift.

Wer ist wie Du, o Herr, unter den Göttern? Wer ist wie Du, majestätisch in Heiligkeit, ehrfurchtgebietend in herrlichen Taten, Wunder vollbringend? 2.Mose 15,11

Sie sollen deinen großen und gewaltigen Namen preisen, denn er ist heilig! Mächtiger König, weil du Gerechtigkeit liebst, hast du das Recht eingesetzt und hast in ganz Israel [Jakob] Recht und Gerechtigkeit geschaffen. Preist den Herrn, unseren Gott! Fallt vor ihm nieder, denn er ist heilig! – Psalm 99,3–5

„O Herr, Gott des Himmels, großer und Ehrfurcht gebietender Gott, der seinen Bund der beständigen Liebe denen hält, die ihn lieben und seinen Geboten gehorchen. – Nehemia 1,5

Er hat sein Volk befreit und seinen Bund mit ihm für immer bestätigt. Heilig und gewaltig ist unser Gott! – Psalm 111,9

Gottes persönliche Fürsorge und unser Glaube an ihn

Der Schöpfer aller Dinge, der die Macht hat, die Schöpfung ins Sein zu rufen, der alles weiß, was es zu wissen gibt, der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, der in Seinem ganzen Wesen unendlich ist, ist kein fernes Wesen, das der Welt und allem, was in ihr ist, keine Beachtung schenkt. Das Gegenteil trifft zu. Gott ist persönlich. Dass Gott persönlich ist, bedeutet, dass Er Beziehungen zu uns eingeht. Er liebt uns und interagiert mit uns. Er hört uns zu, kümmert sich um uns und erhört unsere Gebete. Er kam in unsere Welt und starb für uns, damit wir für immer mit Ihm leben können.

Er ist besorgt um Seine Geschöpfe, insbesondere um die Menschen. Er hat sie nach Seinem Ebenbild geschaffen, Er hat mit ihnen Bündnisse geschlossen, und Er baut Beziehungen zu ihnen auf. Er liebt sie und kümmert sich um sie, tut Gutes für sie und findet Gefallen an ihnen. Obwohl Seine Ebenbilder gesündigt haben, indem sie sich von Seinem Willen abwandten, hat Gott sie nicht verlassen und verstoßen. Seine hingebende Liebe hat einen Weg geschaffen, damit den Menschen ihre Sünden vergeben werden und sie sich mit Ihm versöhnen können. Jesus litt und starb eigens für unsere Sünden. Der persönliche, barmherzige, liebende und gnädige Gott hat in einem Akt tiefer Liebe zu denen, die Er geschaffen hat, den Erlösungsplan hervorgebracht.

Gottes Heiligkeit, Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und Beständigkeit sind die Eigenschaften, die eine Grundlage für unseren Glauben und unser Vertrauen in Gott bilden. Er ist unveränderlich, der Fels, der starke Turm, in dem wir sicher sind. Er ist unendlich heilig, so dass wir wissen können, dass Er uns gegenüber nie etwas Unheiliges tun wird. Er ist unendlich rechtschaffen und gerecht, deshalb können wir wissen, dass Er uns immer fair und gerecht behandeln wird. Weil Er in Seinem Wesen, Seiner Natur und Seinem Charakter konstant ist, wissen wir, dass Er uns gegenüber immer liebevoll handeln und immer barmherzig und geduldig sein wird.

Seine Allwissenheit und Allmacht tragen dazu bei, den Glauben zu wecken, dass das, was Gott in Seinem Wort gesagt hat, geschehen wird, da Er die Macht hat, es geschehen zu lassen. Wenn wir für uns selbst oder andere beten, wenn wir den Kranken die Hände auflegen, wenn wir Ihn um irgendetwas bitten, können wir im Glauben beten, da wir wissen, dass der Allmächtige alles tun kann, was Seinem Willen und Seiner Absicht entspricht.

Sich der Einheit Seiner Eigenschaften bewusst zu sein, der Harmonie zwischen ihnen, kann uns helfen, eine vertrauensvollere Einstellung zu haben, wenn wir manches von dem, was in der Welt um uns herum geschieht, nicht verstehen können. Zu wissen, dass Gott heilig und gerecht ist, dass Er das Böse hasst und diejenigen richten wird, die Böses tun, aber auch geduldig ist, kann uns helfen zu wissen, dass die Ungerechtigkeit in der Welt beseitigt werden wird, dass die Rache Gott gehört. Wenn wir Seine Eigenschaften in einem ausgewogenen Verhältnis betrachten, hilft uns das, unser Leben, unsere Entscheidungen und unseren Umgang mit anderen zu gestalten. Auch wir sollten das Böse, die Sünde und die Ungerechtigkeit hassen, aber wir sollten auch liebevoll, freundlich, barmherzig und geduldig mit anderen sein. (Hasse die Sünde, aber liebe den Sünder)

Zu wissen, dass Gott ein ungeschaffener Geist ist, dass Sein Wesen einzigartig und anders ist als alle anderen Wesen, dass Er alle Dinge geschaffen hat, alle Dinge weiß und alles tun kann, kann uns helfen zu akzeptieren, dass es einige Dinge über Gott gibt, die unser Wissen und unser Verständnis übersteigen. Wir kennen nicht alle Seine Gedanken und Wege, und wir können nicht immer Antworten auf alle Fragen haben, die wir über Ihn haben. Wir können jedoch wissen, dass wir, weil Gott Seiner Natur treu ist, darauf vertrauen können, dass Er in Übereinstimmung mit Seiner Natur handelt. Auch wenn wir vielleicht nicht alles über Ihn verstehen oder warum Er tut, was Er tut, hat Er uns Sein Wesen, Seine Natur und Seinen Charakter, Seine Eigenschaften, Seine Macht und Seine Fähigkeiten offenbart, und wir wissen, dass dies das ist, was Gott ist und immer sein wird. Dies zu wissen, kann uns helfen, Ihm zu vertrauen, auch wenn wir Ihn oder Sein Handeln nicht vollständig verstehen.

Mehr über Gottes Natur und Charakter zu wissen, über Seine Großartigkeit, kann und sollte uns dazu bringen, Ihn zu lieben, zu preisen und anzubeten. (Nicht aus dem Zwang, dass du in eine bestimmte Religion hineingeboren wurdest und es deshalb dein Pflicht ist, deine Kultur und Religion zu bewahren)  Er ist derjenige, der das Universum erschaffen hat, der die schöne Welt, in der wir leben, gemacht hat. Er liebt uns und sorgt sich um uns, und zwar so sehr, dass Er möchte, dass wir in Ewigkeit bei Ihm leben – was Er durch Sein höchstes und unvergleichliches Liebesgeschenk, das kostenlose Geschenk der Erlösung, ermöglicht hat.

Gott ist wundervoll! Er liebt uns so sehr. Er kümmert sich um jeden Menschen. Er kümmert sich persönlich um dich. Es ist wunderbar zu wissen, dass Er es uns ermöglicht hat, für die Ewigkeit bei Ihm zu sein und dass Er uns beauftragt hat, anderen zu helfen, mehr über Ihn, Seine Liebe und die wunderbare Erlösung zu erfahren, die allen zugänglich ist.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen (griech. monogenes; d. h. einzig in seiner Art; o. einziggeboren) Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. – Johannes 3,16

All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht (Anrecht, die Macht, Vollmacht), Gottes Kinder zu werden. – Johannes 1,12 

Wen ich liebe, den weise ich zurecht und erziehe ihn streng. Bleibe nicht gleichgültig, sondern kehre um! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. – Offenbarung 3,19-21

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