Ein Neujahrswunsch der anderen Art

Die Corona-Pandemie ein Segen?

Ein Sinnieren über das, was gerade weltweit passiert

Versteht mich hier aber nicht falsch, die Krankheit selbst ist ein Fluch ohne Zweifel, und dass viele Menschen wirtschaftlich plötzlich vor dem Aus stehen, genauso. Lasst mich nachfolgend erklären: Was tut diese Pandemie sonst noch? Stellt sie nicht so ziemlich alles auf den Kopf was unsere Nation, unsere Kultur ausmacht? In jeder Nation auf der Welt, nicht nur bei uns hier?

Kirchen-, Tempel-, Moscheen- und Synagogentüren sind geschlossen, sowie „Tempel-“ Türen von Universitäten Theatern und Konzerten und jeglichen anderen Stätten der Begegnung.

Was also macht Corona gerade mit uns?

Sie raubt der Welt doch alles, was den Menschen lieb und teuer ist und das sind doch ihre Traditionen. Traditionen die zu Kulturen bestimmter Nationen geworden sind und die fast jedem regelrecht heilig sind und für die viele sogar bereit sind, dafür in den Krieg zu ziehen, um ihr „Heiligtum“, ihre Kultur, ihre Eigenart  mit ihren Grenzen um sie herum, mit allen Mitteln zu bewahren.

Werden solche Grenzen nicht gerade abgebaut? (Und das soll ein Segen sein, fragst du?) Die Menschheit reduziert zu … zu nichts? Keine traditionellen Weihnachtsmärkte und Feste und Veranstaltungen mehr. Kein Moscheen Besuch mit der damit verbundenen Gemeinschaft mehr. Kein, was so viel für andere ausmacht …

Was bleibt der Menschheit noch, wenn man ihr ihrer Traditionen beraubt hat?

Christen haben ihren Glauben (an dem sie besser stärker festhalten sollten, als je zuvor) und Verschwörungstheoretiker haben ihre Spekulationen und der große Rest, was hat der noch? Nur ein einsamer Weihnachts- und Neujahrsschmaus?  Eine ungewisse Zukunft, die Angst macht?

Von den Zukunfts-Prophezeiungen aus der Bibel wissen wir, dass der Menschheit schlimme Zeiten bevorstehen werden und daraus schließlich ein Weltführer hervorgehen bzw. aufsteigen wird, der die Welt zu einem Reich vereinen, die momentanen Probleme auf wundersame Weise lösen und die Menschheit endlich in Gleichheit, Fülle und Frieden für alle vereinen wird.

Was steht im Weg zu solch einer Menschheitsvereinigung? Sind es nicht die Eigenarten der Völker, also ihre Traditionen und Kulturen, an denen sie so festhalten und die ihnen eine Identität geben?

Ich bin bei Gott kein Verschwörungstheoretiker, aber mit dem Wissen aus der Bibel darüber, was die Zukunft uns noch bringt, muss man da nicht unwillkürlich zu dem Schluss kommen, dass die Corona Pandemie mit dazu verhilft (aha hier also der angebliche Segen), die Menschen erst einmal ihrer Traditionen und Kultur ein wenig zu „entwöhnen“? Das Alte muss gehen, wenn man etwas Neues aufbauen will. Und man muss vom Alten loslassen, um etwas Neues umarmen zu können. Und wer lässt schon freiwillig etwas los, das ihm sein Leben lang als etwas Teures eingebläut wurde, an dem er festhalten muss oder er verleugnet seine Herkunft. Oder das ganz einfach zu einer liebgewordenen Tradition geworden ist (Weihnachten und Neujahr, wie wir es heute feiern, war ja nicht immer so).

Stellt euch einmal eine Welt vor, in der keine Religion mehr darauf pocht, die einzig richtige zu sein und diese Religion selbst mit Waffengewalt zu verteidigen und voranzutreiben? Also eine Welt, wo niemand mehr vor Waffengewalt in religiösem Wahn fliehen muss – keine Flüchtlinge mehr.

Stellt euch eine Welt vor, in der niemand mehr sich als etwas Besseres dünkt, es deshalb dann auch keine erste und dritte Welt mehr gibt, sondern jeder gleichwertig ist und auch so behandelt wird? Also kein auf der einen Seite Überfluss und Luxus (aufgebaut auf der Armut anderer) und auf der anderen Seite Armut und Hunger mehr. (Keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr!)

Stellt euch eine Welt vor, in der nicht mehr die Gier herrscht, die Gier nach Reichtum, Macht und Weltberühmtheit und Eitelkeiten (Modediktatur)? eine Welt ohne diesen widerlichen, tödlich niedertrampelnden Konkurrenzkampf mehr 

Eine Welt in der jegliche Materialien die umweltschädigend sind, verboten sind! Was für eine schöne Welt das wäre, nicht wahr? – Nicht möglich? Oh doch, und sie ist schon lange am kommen und versucht der Tradition, die so ziemlich alles hindert, den Garaus zu machen.

 Ich würde sagen, das hat vor 2000 Jahren mit dem Revolutionär Jesus angefangen, der so ziemlich alle Traditionen über den Haufen warf und selbst seine Nachfolger dazu anstiftete, ihm darin zu folgen, wie wir hier besonders sehen können: 

Matthäus 15,1-3.12 Einige Pharisäer und Schriftgelehrte kamen aus Jerusalem, um Jesus zur Rede zu stellen. „Warum halten deine Jünger sich nicht an unsere uralten Überlieferungen (Traditionen)?“, fragten sie. „Sie missachten unsere Vorschrift, sich vor dem Essen die Hände zu waschen. “Jesus erwiderte: … Da kamen die Jünger zu ihm und fragten ihn: »Weißt du, dass du mit deinen Worten die Pharisäer gegen dich aufgebracht hast?“ (Lest es selbst bis Vers 20)

Und was ist aus solch revolutionär (liebe selbst deine Feinde!) lebenden Nachfolgern von Jesus schließlich geworden? Eine Institution, genannt Kirche, die die Menschen in Traditionen unter Angstandrohung zwängten. Traditionen wie sie Päpste und andere religiöse Führer aufstellten und einen absoluten Gehorsam dazu erwarteten.

Gott versuchte viele Menschen zu erwecken, um die Wurzeln, das Ursprüngliche der Lehren von Jesus wieder freizulegen. Einige versagten, andere bereiteten den Weg unter anderem für den einen Mann vor, der gegen den mächtigen Papst gewann – Martin Luther. Es gibt da eine Serie von Videos von Mirke Drotschmann die dazu interessante Einzelheiten gibt https://www.youtube.com/watch?v=jcakMtH2bww

Doch war der Kampf zu groß und die Zeit noch nicht gänzlich reif, alle Tradition und Falsches hinter sich zu lassen. Doch ein Umbruch war da, die Menschen konnten die alles einschränkenden Ketten der alles beherrschenden Kirche ablegen und waren frei sich zu entfalten, geistig wissenschaftlich und in jeder Richtung (leider auch hin zu viel Ungesundem), ein Umbruch den man Renaissance und Humanismus nannte, eine Zeit der europäischen Kulturepoche vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Erfahrt hier mehr https://www.youtube.com/watch?v=3OnTUTuqC_4

2020-12-30Und was hat die Tradition, Kaiser und Könige als Führer zu haben in Deutschland gebrochen? Soldaten und Matrosen verweigerten den Gehorsam, weiterhin Kanonenfutter für kriegslustige, machtgierige Kaiser zu sein. Ein neuer weltweiter Umbruch, in dem „das Volk“ wie schon in Russland geschehen, seine Macht demonstrierte. Auch Frauen folgten diesem Umbruch, sie schnitten sich ihren traditionalen Dutt ab, damit sie so richtig ihren Kopf schütteln konnten und NEIN gegen die traditionelle Vorherrschaft des Mannes sagen konnten.   

Hitler war ein großer Rückschlag in diesem Umbruch und Ablegen von alten versklavenden Traditionen, was jedoch nach dem Krieg bewirkte, dass einige Politiker dieses alte, traditionelle Bild von einem „Feind“ umso mehr ankämpfen ließ.  https://lassesfunken.com/2014/12/01/leise-rieselt-der-schnee/

68-Jan-2-aAdenauer und De Gaulle beschlossen, die Jugend beider Nationen zusammenzubringen, um ihnen zu zeigen, dass der andere kein Feind ist, nur weil er auf der anderen Seite der Landesgrenze lebt, und ein wenig anders lebt, anders kocht und genießt und andere Traditionen hat. Es wurde schließlich ein staatlich gefördertes Ferienprogramm erstellt, um die Jugend Europas in Freundschaft  zusammenzubringen, zu einem für sie bezahlbaren Preis. Ich selbst habe das zweimal genutzt. Das erste Mal war ich bei einem Skiurlaub in den französischen Alpen in der Nähe von Grenoble mit dabei.

68-Jan-3-aEin altes Schulgebäude wurde zu einer Herberge umfunktioniert und die Hälfte der Jugendlichen waren Franzosen, die andere Hälfte Deutsche. Es wurde Skiunterricht gegeben, auch wieder gemischt. Und abends erhielten wir Deutsche Französisch-Unterricht, und die Franzosen lernten Deutsch. Beim Geschirrspülen und Saubermachen mussten wir mithelfen, immer ein Team aus beiden Nationen. Dadurch mussten wir schon notgedrungen Kontakt mit denen aufnehmen, die unsere Väter noch als Feind ansahen. Und es war eine Menge Spaß wie ihr an den Bildern sehen könnt.

Ein paar Jahre später nahm ich an solch einem gesponserten Urlaub in Penzance in England teil. Dort waren Jugendliche aus ganz Europa von Italien bis Skandinavien mit dabei. Sprachunterricht, Fahrten in die Umgebung, kulturelle Veranstaltungen wurden angeboten und wir alle waren bei englischen Familien untergebracht – ich hatte noch jahrelang brieflichen Kontakt mit meiner sehr netten jungen Gastgeberfamilie. Einmal nahm ich an solch einer Fahrt ins Landesinnere teil und mir gegenüber im Bus saßen ein paar Mädchen aus Skandinavien die mich mit einem verächtlichen Blick schräg ansahen. Eine von ihnen sagte schließlich „scheiß Deutsche“ das einzige was sie anscheinend auf Deutsch sagen konnte. Ich war sehr überrascht davon und habe sie nur stumm angeschaut mit Gedanken, was habe ich mit dem was meine Eltern taten, zu tun? – mein Englisch war zu armselig, als dass ich es in Worte hätte sagen können. Aber sie bekamen den Punkt mit. Alle drei schauten verlegen weg. Ich denke es wurde ihnen auch wieder bewusst, was das Ziel dieser Zusammenführung von Jugendlichen sein sollte.

Und was aus solchen Bemühungen von Politikern und anderen geworden sind, könnt ihr an der Europäischen Union sehen – eine Vereinigung Europas auf friedlichem Weg, ohne Krieg! Dort ist nicht immer Einheit und Wohlgefallen, doch hat man zumindest gelernt, Unstimmigkeiten nicht mehr mit Krieg zu klären. Aber was ist mit dem Rest der Welt? Wie viele Nationen hinken dieser Einsicht noch hinterher? Nationen (wie z. B. Amerika und National-Islamische Länder) die sich gerne auf Religionen berufen, um ihre Macht demonstrieren zu können.  

Kann eine Pandemie dazu beitragen, dass Menschen ihre Tradition (ihren Nationalstolz) beiseitelegen, um des schieren Überlebens willen und damit weltweite Probleme gelöst werden können – das Finanzproblem wird ja irgendwann erst noch so richtig (ich erwarte eine Art Tsunamiwelle) zu spüren sein?  Solche Gedanken sind angsteinflößend,, doch je schneller sich alles erfüllt, was noch geschehen muss, umso schneller wird Jesus wiederkehren können, der größte Segen für die Menschheit! Und aus diesem Grund bete ich dafür, dass aus dem Fluch von Corona sich am Ende der Segen des Paradieses auf Erden, wahrlich gerecht regiert vom König der Könige, entwickeln wird.

Dieser Videolink der in diesem Artikel mit enthalten ist, mag sich ziemlich nach einer dieser Verschwörungstheorien anhören, aber ich denke man kann viele gute, interessante Punkte daraus ziehen, vor allem das mit den Noachidischen Geboten (Geboten von Gott an Noah noch stammend).

Für einen Überblick über die Offenbarungen der Bibel über die Zukunft  schaut hier rein

* * *

Ein Neujahrswunsch der anderen Art

Eine Zusammenstellung

Niemand weiß, was die nahe Zukunft bringt. Wir sind schnell dabei, uns am 1. Januar ein „frohes neues Jahr“ zu wünschen, aber eigentlich haben wir sehr wenig Kontrolle darüber, wie sich die Dinge entwickeln werden. „Du weißt nicht, was [der morgige Tag] bringen wird.“ –  Sprüche 27,1 Im vergangenen Jahr haben Menschen auf der ganzen Welt einige sehr schwierige Zeiten durchgemacht, und typische Neujahrswünsche für Glück und Erfolg fühlen sich jetzt irgendwie hohl an.

Es ist gut, vorauszuplanen und ein solides Fundament für unser persönliches und berufliches Leben zu legen, aber wir wissen von Anfang an, dass das Jahr voller Ereignisse und Umstände sein wird, die wir nicht vorhersehen und auf die wir nur begrenzt Einfluss nehmen können.

Das ist aber nicht unbedingt etwas Schlechtes, wenn es uns daran erinnert, dass der glücklichste und sicherste Ort für uns und unsere Lieben letztlich in Gottes Hand liegt. Vielleicht sollten wir, anstatt den Menschen, die uns wichtig sind, die äußeren Manifestationen des Glücks zu wünschen, lieber wünschen, mit der Quelle dieser Segnungen verbunden zu sein, dem liebenden Vater, der verspricht: „Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.“ – Hebräer 13,5

Ob dieses Jahr Wohlstand oder Not, Gesundheit oder Krankheit, Liebe oder Verlust bringt, wir können uns der Liebe und Gegenwart Gottes sicher sein, Seiner Fähigkeit, unsere Gebete zu erhören, und Seinem festen Vorsatz, alle Dinge im Leben derer, die Seine Kinder sind und Ihn lieben, zum Guten zusammenwirken zu lassen. (Römer 8,28) Gott vergisst nie Seine Versprechen, und Er ist nie unfähig, sie zu halten. Wie Paulus bemerkte: „Denn in ihm erfüllen sich alle göttlichen Zusagen. Deshalb sagen wir ‚Amen‘, wenn wir Gott durch Christus ehren!“ – 2.Korinther 1,20

Möge Gott dich im kommenden Jahr mit Seiner Gegenwart und Fürsorge segnen. – Samuel Keating

* * *

Lass mich schon am Morgen deine Gnade erfahren (dass du es gut mit mir meinst),
Denn ich vertraue auf dich.
Zeige mir den Weg, den ich gehen soll,
Denn zu dir erhebe ich meine Seele!  – Psalm 143,8

Ein Neujahrsgebet

Zum Jahresbeginn, wurde ich an dieses bekannte Lied aus den 1970er Jahren erinnert: „Tag für Tag, Tag für Tag, oh, lieber Herr, drei Dinge bete ich: Dich klarer zu sehen, dich noch mehr zu lieben, dir noch näher zu folgen, Tag für Tag.“ – Stephen Schwartz in Godspell (1971).

Dich klarer zu sehen … Die Bibel sagt uns, dass Gott Geist ist. (1.Johannes 4,24) Er ist unsichtbar, und doch können wir Ihn sehen – in Jesus, in der Liebe, die unter den Gläubigen geteilt wird, in den Schönheiten Seiner Welt. (Kolosser 1,15; Römer 1,20)

Dich noch mehr lieben … „Lasst uns mit Dank vor ihn hintreten! Lasst uns Loblieder auf ihn anstimmen.“ – Psalm 95,2 Ich kann Gott meine Liebe zeigen, indem ich Ihm für Seine Segnungen danke. In Psalm 118,24 heißt es: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns jubeln und fröhlich sein.“ Ich werde versuchen, in diesem kommenden Jahr jeden Tag eine Haltung der Dankbarkeit beizubehalten.

Dir noch näher zu folgen … Das könnte der schwierigste Teil sein, aber wenn ich auf Ihn schaue und Ihn liebe, werde ich spüren, wie Seine fürsorgliche Gegenwart mich sanft dorthin führt, wo Er möchte, dass ich hingehe. Und ich kann in den alten Lied-Refrain einstimmen: „Mein Herr kennt den Weg durch die Wildnis, alles, was ich tun muss, ist zu folgen. Die Kraft für den Tag ist immer die meine, und alles, was ich für morgen brauche. Mein Herr kennt den Weg durch die Wildnis, alles, was ich tun muss, ist zu folgen!“ – Sidney E. Cox (1887-1975).

Und zu guter Letzt werde ich um Seelenfrieden bitten. Jesus sagte: „Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt.“ – Johannes 14,27 Dazu gibt Paulus uns das Geheimnis im Detail: „Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.“ – Philipper 4,6-7 – Rosane Pereira

Weil die Welt einen Erlöser braucht

Weihnachten und Neujahr, Jahreszeiten der Liebe, Freude, Hoffnung und Heiterkeit. Für viele von uns ist es die Lieblingszeit des Jahres. Doch leider scheinen wir bei all dem Trubel, dem Spaß und der Heiterkeit die ernüchternden Realitäten derjenigen um uns herum und vielleicht sogar unter uns zu vergessen, die den Anbruch eines neuen Tages, geschweige denn eines neuen Jahres fürchten könnten. Es ist nicht alles gut für diejenigen, die um einen geliebten Menschen trauern, für diejenigen, die mit chronischen Krankheiten kämpfen, für diejenigen, die um die Rückzahlung von Schulden ringen, für diejenigen, deren Ehen zerbrechen.

Auf globaler Ebene ist es noch beunruhigender. Es gibt Kriege, Gerüchte über Kriege, Erdbeben, Tsunamis, Taifune, Waldbrände, Seuchenausbrüche, Dürre, Armut, globale Erwärmung und so weiter und so fort. Die hochfliegenden Versprechungen und schwachen Versuche von geopolitischen Messiassen, Wirtschaftsmagiern und Verfechtern des Gesundheitswesens stehen in keinem Verhältnis zum Ausmaß der Krise.

Als bloße Sterbliche, die mit irdischen Eingriffen kosmische Probleme lösen müssen, tun wir gut daran, laut zuzugeben, dass wir eine Art von Hilfe brauchen, die weit größer ist als alles, was wir mit unseren eigenen Händen oder unserem Verstand schaffen können. Wir brauchen die Hilfe des Schöpfers des Kosmos, der die Mittel hat, um diese menschliche kosmische Katastrophe in der Größe Gottes, zu beheben.

Der Apostel Petrus, der mitten in der schwersten Verfolgung schreibt, schlägt der jungen Urkirche, die unter der Tyrannei eines exzentrischen Neros kämpft, vor, sich abzusondern und Christus als Herrn zu verehren, den in Bethlehem geborenen Sohn einer Jungfrau, das Kind und der König von den Propheten vorhergesagt. … Das Gegenmittel gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, sagt Petrus, ist, den von Gott gesandten Erlöser, Jesus Christus, anzuerkennen und Ihn als Herrn zu verehren. Der Sohn Gottes wurde zum Menschensohn, damit die Söhne und Töchter der Menschheit zu Söhnen und Töchtern Gottes werden konnten.

Christus Jesus ist derjenige, der die Möglichkeit der Hoffnung in dieser ansonsten hoffnungslosen Welt freisetzt. Jesus Christus ist die einzige und ausreichende Hoffnung für uns. Und Er ist eine Hoffnung in der Größenordnung jeglicher Qual und jedes Todes, einer Hoffnung in der Größenordnung Gottes und der ganzen Menschheit.

Petrus trägt diesen Gedanken dann nach draußen. Wenn Christus wirklich Herr ist, dann sollten diejenigen, die Ihm nachfolgen, Träger der Hoffnung in dieser Welt sein, die so verzweifelt nach Hoffnung sucht. … Können wir Christus als Licht und Leben in einer dunklen Welt darstellen? Können wir die Hoffnung in einer Welt, die einen Erlöser braucht, vervielfachen? Christus ist das Geschenk der Hoffnung, in dem diese Fragen ihre Antwort finden. – Charles Premkumar Joseph 

Seine zuverlässige Präsenz
Ein weiteres Jahr betrete ich
Seine Geschichte ist unbekannt;
Oh, wie würden meine Füße zittern
Seine Wege allein zu beschreiten!

Aber ich habe ein Flüstern gehört,
Ich weiß, ich werde gesegnet sein;
„Meine Gegenwart wird mit dir gehen,
Und ich werde dir Ruhe geben.“
Was wird mir das neue Jahr bringen?
Wird es Liebe und Verzückung sein?
Oder Einsamkeit und Kummer?

Pst! Pst! Ich höre Sein Flüstern;
Ich werde ganz sicher gesegnet sein;
„Meine Gegenwart wird mit dir gehen,
Und ich werde dir Ruhe geben.“ – Verfasser unbekannt

Das neue Jahr erklimmen

Die Bewältigung der Herausforderungen des neuen Jahres wird oft mit der Besteigung eines Berges verglichen: Obwohl es eine Menge harter Arbeit und potenziell gefährlich ist, birgt es besondere Belohnungen für diejenigen, die sich der Herausforderung stellen und nicht aufgeben, bis sie den Gipfel erreicht haben.

Aber manchmal werden wir vielleicht zu selbstbewusst und haben das Gefühl, es alleine schaffen zu können. Wenn wir klug sind, werden wir erkennen, dass wir die Hilfe eines Bergführers brauchen, und natürlich gibt es keinen besseren Führer als Jesus, den die Bibel den „Obersten Hirten“ unserer Seelen nennt. (1.Petrus 5,4) Er weiß, wo die grünen Auen sind, aber auch, wo die Gefahren liegen. Wenn wir in Seiner Nähe bleiben, wird Er uns helfen, unsere Ziele für das kommende Jahr zu erreichen, den Gipfel zu bezwingen und den Frieden Seiner Gegenwart zu erfahren.

Das neue Jahr ist eine gute Zeit, um über die vergangenen zwölf Monate nachzudenken, Gott für die Segnungen zu danken, die Er uns mit auf unserem Weg gegeben hat, und unsere Herzen und Gedanken zu öffnen in Erwartung dessen, was Er im kommenden Jahr für uns bereithält. – Curtis Peter Van Gorder

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„Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe“, spricht der Herr. „Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.“ – Jeremia 29,11

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