Liebe erobert alle – 5

Liebe annehmen und geben

„Es ist nicht unsere Aufgabe, Richter und Geschworene zu spielen, zu bestimmen, wer unserer Freundlichkeit würdig ist und wer nicht. Wir müssen nur freundlich sein, bedingungslos und ohne Hintergedanken, selbst – oder besser gesagt, besonders – wenn wir es vorziehen, es nicht zu sein.“ – Josh Radnor

Wir haben uns so daran gewöhnt, dass sich beim Christentum alles um Liebe dreht, doch neulich habe ich Zeugnisse aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Zeugnisse und Lebenserfahrungen von Iranischen Flüchtlingen die mir wieder vor Augen hielten, wie Religion aussieht, wenn die Liebe komplett fehlt. Ich werde sie euch bald posten.

Deshalb lass Liebe nicht zu einer Farce werden, lies das hier nicht einfach nur so, sondern lies jeden Tag etwas und lass es dir dabei wirklich zu Herzen gehen und mach dir selbst eine Absichtserklärung, das wirklich leben zu wollen – mit Gottes Hilfe – damit da wirklich ein Unterschied ist, zwischen Religion mit ihrer Tradition, Kultur und dem Bestreben, groß und mächtig mit seiner Religion sein zu wollen und der aufopfernden Liebe von Jesus, die alles übersteigt.

martin Hansmann

Das Bedürfnis nach Liebe

Gabriel García

  „In dieser Welt des Schmerzes gibt es ein Bedürfnis nach Liebe, ein echtes, wahres Bedürfnis nach Liebe … Liebe deinen Bruder … ein Bedürfnis nach Liebe, ein Bedürfnis des Herzens.“ Diese Worte, übersetzt aus dem berühmten Lied des kolumbianischen Sängers Juanes, zeichnen ein Bild des universellen Bedürfnisses der Menschheit nach Liebe. „Jeder braucht Liebe“ heißt es in einem anderen Lied aus den sechziger Jahren – und um nicht die Beatles zu vergessen mit ihrem „Alles was du brauchst ist Liebe“ .  Und angesichts der zahllosen sozialen Konflikte, Gewaltausbrüche, Schreie der Empörung, der Geißel der Pandemie sowie der „Viren“ des Egoismus, der Egozentrik, der Selbstsucht und anderer Krankheiten unserer Zeit ist das, was wir am meisten brauchen, die Liebe.

Liebe, die durch Taten Wirklichkeit wird, Liebe, die eine Hand reicht, die freundlich und gütig ist, die sich in die Lage eines anderen versetzt und einen Weg findet, wo immer möglich zu helfen. „Ein echtes, wirkliches Bedürfnis nach Liebe“, das sich durch Taten der Freundlichkeit gegenüber denen zeigt, die unseren Weg im Laufe eines Tages kreuzen, oder in der virtuellen Kommunikation, die zu unserer neuen Normalität in der Abgeschlossenheit geworden ist.

Ich glaube aufrichtig, dass sich das „Klima“ der Welt verbessern würde, wären wir alle, jeder einzelne von uns auch nur ein wenig mehr bemüht, höflich zu sein, ermutigende Worte zu sprechen, soziale Umgangsformen zu zeigen, Hilfe zu leisten, dann würden wir alle ein wenig leichter atmen. Wenn wir versuchen würden, nicht kritisch gegenüber den Menschen zu sein, sondern ihren Wert zu erkennen, ungeachtet der sozialen Stellung, des Aussehens oder anderer Vorurteile, die uns in Versuchung führen könnten, gäbe es weniger gewalttätige Reaktionen und mehr Dialog, mehr Vergebung.

Und wenn wir diese freundlichen Gesten unterstützen, indem wir den Menschen den Urheber der Liebe vorstellen und sie auf Ihn hinweisen, werden sich unsere Bemühungen vervielfachen. Wir können ein Evangeliums Traktat, ein „Gott segne Sie“, einen Bibelvers oder ein christliches Zitat weitergeben, und wenn es die Umstände erlauben, können wir ein Gespräch beginnen und tiefer über Jesus sprechen, dem Mann, der überall umherging und Gutes tat.

Manchmal fragen sich die Menschen und wollen wissen, wie wir ticken, was uns dazu bringt, anderen aufmerksam zu begegnen, und als Antwort darauf können wir ihnen zeigen, wie barmherzig, gutherzig und mitfühlend Jesus war. Es ist erstaunlich, welche Möglichkeiten des Zeugnisgebens sich uns durch ein Wort oder einen Akt der Güte öffnen.

Meine Freundin Margaret erzählte mir von dem ernsten, verschrobenen Mann, der dort arbeitet, wo sie einen Mietparkplatz hat. Eines Morgens versuchte sie, sich mit ihrer Fernbedienung Zugang zum Parkplatz zu verschaffen, aber es gelang ihr einfach nicht, das Tor zu öffnen. Als Margaret den Parkwächter um Hilfe bat, erhielt sie die knappe Antwort: „Meine Dame, Sie benutzen die Fernsteuerung nicht richtig!“

Schließlich lernte Margaret, wie man die Fernbedienung benutzt, aber sie dachte immer wieder über die Haltung des Parkwächters nach. Warum hat er sich so verhalten, wie er es tat? Fühlte er sich gedemütigt vor den Leuten, die im Gebäude wohnten? Wurde er unfreundlich behandelt? Was konnte es sein?

Dann erinnerte sie sich an das Sprichwort „Mit ein bisschen Liebe kommt man sehr weit“. Sie beschloss, positive Maßnahmen zu ergreifen, wie den Namen des Wärters zu erfahren und ihn immer freundlich zu begrüßen.

„Guten Morgen, Herr Liborio! Wie geht es Ihnen heute, Herr Liborio?“

Wenn sie etwas Positives sah, zu dem sie sich äußern konnte, erwähnte sie es. „Oh, Sie haben eine neue Frisur; sie steht Ihnen wirklich gut!“ Wenn er etwas aß, sagte sie: „Guten Appetit!“

Mit kleinen Gesten ließ sie ihn wissen, dass sie auf ihn als Person Rücksicht nimmt. Monate vergingen, und Herr Liborio begann, sich zu verändern. Jetzt ist er weicher und freundlicher und macht sogar gerne Witze mit ihr.

„Wenn jemand mit dir scherzen kann, ist das ein Zeichen des Vertrauens“, sagt Margaret.

Jetzt genießen sie die Beziehung, die zwischen ihnen entstanden ist. Er grüßt sie herzlich. Es ist das Ergebnis von Höflichkeit und Respekt, jemandem das Gefühl zu geben, dass er anerkannt und geschätzt wird. Es ist das Einbringen der Gegenwart Gottes in die kleinen täglichen Details.

Ich schlage vor, eine Liebeskampagne zu der Melodie des Liedes von Juanes und den vielen anderen musikalischen Künstlern zu beginnen, die uns mit der Botschaft in ihrer Musik und ihren Texten motivieren. Lasst uns freundlicher, sanfter und ergebener mit denen um uns herum sein. Zu glauben, wir seien besser als andere, ist schlichte Arroganz, wie der Apostel Paulus es ausdrückte – wir sollten andere mehr schätzen als uns selbst. (Philipper 2,2-4)

Wie Margaret glaube ich aufrichtig daran, dass jedes bisschen Freundlichkeit, Höflichkeit und Respekt, welches wir mit anderen teilen, dazu beitragen wird, die Liebe, die unter uns verloren gegangen ist, zurückzugewinnen. Überall, wohin wir auch gehen.

Damit wir diese Texte von Juanes zum Leben erwecken: „Es ist an der Zeit, die Gedanken aller zu ändern, Liebe statt Hass. Es ist an der Zeit, sich zu ändern.“

Indem wir den Menschen Liebe zeigen, zeigen wir ihnen Jesus, der dann in ihrem Leben wirken und sie motivieren kann, sich uns unserer Liebeskampagne anzuschließen.  Gemeinsam können wir dazu beitragen, diese kalte, unsensible Welt in einen wärmeren, liebevolleren Ort zu verwandeln, der ein wenig mehr dem Himmel gleicht. Wirklich, indem wir uns freundlicher gegenüber anderen verhalten, können wir alle Vertreter Jesu sein, die mit Seinem Geist der Liebe strahlen und anderen, besonders den skeptischeren Menschen, beweisen, dass es Ihn wirklich gibt und Er sich um sie kümmert und sie auf dem Weg der Liebe führen will.

* * *

„Zu oft unterschätzen wir die Kraft einer Berührung, eines Lächelns, eines freundlichen Wortes, eines zuhörenden Ohrs, eines ehrlichen Kompliments oder des kleinsten Aktes der Anteilnahme, die alle das Potenzial haben, ein Leben zu verändern.“ – Leo Buscaglia

„Wenn du Güte in deinem Herzen hast, bietest du Taten der Güte an, um die Herzen anderer zu berühren, wohin du auch gehst – ob sie nun zufällig oder geplant sind. Güte wird zu einer Lebensweise.“ – Roy T. Bennett

„Schließlich sollt ihr alle einig sein, voller Mitgefühl und gegenseitiger Liebe. Seid barmherzig zueinander und demütig.“ – 1.Petrus 3,8

„Es ist ein bisschen peinlich, dass nach 45 Jahren Forschung und Studium der beste Rat, den ich den Menschen geben kann, ist, etwas freundlicher zueinander zu sein.“ – Aldous Huxley

Geht so mit anderen um, wie die anderen mit euch umgehen sollen. –Matthäus 7,12

„Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Nichts davon steht im Widerspruch zum Gesetz.“ – Galater 5,22-23

L. erobert alle-5-4

„Jesus liebt dich über alles, Shirley!“

Maria Fontaine

  Es war mein Geburtstag, und ich war dabei einen Verwandten von mir anzurufen. Ich war überrascht, als eine mir unbekannte Stimme den Anruf entgegennahm.

Die Frau am anderen Ende klang völlig erschöpft und schwach, sie schien kaum die Energie zu haben, auf meine Fragen zu antworten. „Nein, Sie müssen die falsche Nummer haben … Ja, das ist meine Nummer, aber es gibt hier niemanden mit diesem Namen.“

Ich spürte, wie sie mit einem großen Problem zu kämpfen hatte. Meine erste Reaktion war, zu versuchen, ihr nicht noch mehr Unannehmlichkeiten zu bereiten, als ich bereits hatte, und so beeilte ich mich, höflich auf Wiedersehen zu sagen. „Es tut mir sehr leid, dass ich Sie belästigt habe.“ Dann wurde mir klar, dass dies kein Zufall war. Es war kein Zufall; der Herr hatte mich absichtlich mit dieser Frau in Kontakt gebracht, und ich sollte mir keine Sorgen machen, etwas mehr von ihrer Zeit in Anspruch zu nehmen, um ihr etwas Mut zu machen oder zu ihr zu bezeugen.

Am Tag zuvor hatte ich noch einmal einen Artikel gelesen, von mir vor ein paar Jahren geschrieben, in dem ich beschrieb, wie ich beinahe meine Chance verpasst hätte, zu jemandem zu bezeugen, weil ich auf einen „Einstieg“ wartete, der nicht zu kommen schien.

Ich wusste, dass der Herr sagte: „Riskiere nicht, es dieses Mal zu verpassen! Tu es jetzt! Stelle die Verbindung her!“

Meine Gedanken rasten, als ich versuchte zu überlegen, was ich sagen sollte, aber alles, was mir außer „Gott segne dich“ (was den Leuten manchmal nicht viel zu bedeuten scheint) einfiel, war „Jesus liebt dich wirklich“.

Das erschien mir trivial. Könnte ich mir nicht etwas Tiefgründigeres einfallen lassen? Aber es kam nichts anderes, und ich musste etwas sagen, also sagte ich ihr wohlwollend: „Gott segne Sie. Jesus liebt Sie wirklich!“ Ich hielt inne und wartete, halb damit rechnend, das Klicken des aufgelegten Telefons zu hören. Aber alles, was ich hörte, war Schweigen.

Schließlich begann die Frau mit einer stockenden, schwachen Stimme: „Sie haben keine Ahnung, wie sehr ich das heute gebraucht habe“, und begann unkontrolliert zu weinen.

Dann setzte ein Gespräch ein, das über eine halbe Stunde dauerte, als sie mir sagte, ihr Name sei Shirley; sie schüttete ihr Herz darüber aus, dass ihre engste Freundin, ihre ältere Schwester, gerade gestorben war und damit ihr Leben erschüttert hatte. Shirley ist 71 und kämpfte selbst mit einigen ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Die beiden anderen Menschen, mit denen sie ein Haus teilte, zogen weg und sie hatte keine Ahnung, wohin sie gehen sollte, und keine finanziellen Mittel, um umzuziehen.

Ich sagte ihr, dass ich ihr keine einfachen Lösungen für ihre Probleme anbieten könne, aber ich kannte denjenigen, der ihr helfen könnte. Ich ermutigte sie, auf ihren Erlöser zu schauen und darauf zu vertrauen, dass Er sie durch diese dunkle Zeit und zurück ins Licht eines neuen Tages tragen würde. Ich sagte: „Ich weiß, dass Jesus Sie liebt. Deshalb haben Sie heute Ihr Telefon abgehoben, weil Er möchte, dass auch Sie das wissen. Er kümmert sich um alle Ihre Bedürfnisse, und Er wird Sie durch diese schweren Zeiten führen.“

Nachdem ich von Shirley erfahren hatte, dass ihre Schwester Errettung hatte, teilte ich ihr etwas über den Himmel mit. Ich betonte, dass ich mir sicher war, dass ihre Schwester dort auf sie wartete, wo sie nie wieder getrennt sein würden. Schließlich betete ich für sie und zitierte in dem Gebet mehrere Verse aus dem 14. Kapitel vom Johannesevangelium, in denen Jesus Seine Nachfolger tröstet und ihnen sagt, dass Er einen Ort für sie vorbereiten wird. Ich bat den Herrn, in dieser sehr schwierigen Zeit an Shirleys Seite zu bleiben und erinnerte sie an das Versprechen Jesu, dass Er uns nie verlassen oder aufgeben wird. Ich erklärte ihr, dass Jesus möchte, dass sie zu Ihm schaut und Ihm vertraut, denn Er allein hat die Macht, selbst die schreckliche Erfahrung, die sie im Moment machte, in etwas Gutes zu verwandeln.

Am Ende unseres Telefonats schien Shirley wie eine neue Frau. Ihre Stimme war klar und fest geworden, und sie schien ihre Hoffnung und ihren Glauben daran wiedergefunden zu haben, dass es eine Lösung für ihre Probleme geben würde.

Was mir als eine so unangemessene und fast unbeholfene Art und Weise erschienen war, zu bezeugen, weil es nicht der „einfache“ und „professionelle“ Ansatz war, wie ich ihn mir wünschte, stellte sich als genau das heraus, was diese liebe Frau unbedingt hören musste.

Es gibt so viele, die mit Härten, Trauer und Schwierigkeiten aller Art zu kämpfen haben! Manchmal scheint es keinen Ausweg aus ihren dunklen Schluchten der Trauer und Verzweiflung zu geben. Aber auch wenn wir in uns selbst nicht die Antworten haben, um ihre Probleme zu lösen, so haben wir doch die Wahrheit und eine lebendige, aktive Verbindung zu demjenigen, der genau weiß, wie Er Sein Volk durch die schweren Zeiten und zu neuen und größeren Siegen führen kann.

Nach diesem Telefonat war ich neugierig darauf, zu verstehen, wie es zu dieser ganzen mysteriösen Reihe von Ereignissen kommen konnte.

Shirley hatte mir gesagt, sie wäre fast nicht ans Telefon gegangen, weil sie sah, dass es sich um eine unbekannte Nummer handelte, der sie normalerweise nie antworten würde. Außerdem fühlte sie sich so hoffnungslos, und konnte den Gedanken nicht ertragen, mit jemandem zu sprechen. Aber aus irgendeinem Grund ging sie dann doch dran und antwortete.

Da ich dachte, die Nummer meiner Verwandten müsste irgendwie falsch sein, rief ich stattdessen ihren Ehemann an und erreichte sie auf diesem Weg, indem ich ihr die erstaunliche Geschichte von Shirley erzählte. Es stellte sich heraus, die Nummer, die ich angerufen hatte, war in der Vergangenheit die Nummer meiner Verwandten gewesen. Sie hatte sie kürzlich geändert und vergessen, sie mir mitzuteilen.

Diese Erfahrung erwies sich als ein wunderbarer Segen, ein denkwürdiges Geschenk von Jesus an mich zu meinem 71. Es gibt nichts Besseres, was ich an meinem Geburtstag hätte tun wollen!

Ich war beeindruckt davon, wie Er Situationen vorbereitet, die mit den Bedürfnissen Seiner Kinder übereinstimmen und uns ermutigen und uns zeigen, dass Er ein aktiver Teil unseres Lebens ist.

Es zeigt auch, wie selbst ein einfacher Satz – und einer, der uns so vertraut ist – sehr kraftvoll sein und ein Erlebnis auslösen kann, das das Leben eines Menschen in einem Moment großer Krise oder verzweifelter Not verändert. Es hat mir eine neue Vision gegeben, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um mich dazu zu bewegen, zu bezeugen und für diejenigen zu beten, die mit solch einer aussichtslosen Situation und fast überwältigenden Kämpfen konfrontiert sind.

Das motiviert mich, nach jeder Gelegenheit Ausschau zu halten, die sich bietet, um meiner Berufung als Botschafter Jesu treu zu sein – Sein Werkzeug zu sein, um Leben zu erreichen und zu berühren. Diese Manifestation Seiner Liebe zu mir bestätigte einmal mehr, dass Er im Hinblick auf meine eigenen Bedürfnisse und die der anderen immer alles tun wird, was nötig ist, um für uns zu sorgen, so wie Er auch meine Gebete für Shirley beantworten wird!

In einem bin ich mir sicher: Er wird jeden von uns auf unerwartete Weise benutzen, wenn wir offen für Seine Anweisungen sind. Etwas, das diese Erfahrung in mir bestärkt hat, war, dass ich mehr Bescheidenheit brauche; ich darf mir keinen Kopf darüber machen, was die Leute denken oder wie etwas klingen wird. Wenn ich wirklich Jesus und Seinem Beispiel folgen will, selbst auf die Gefahr, sich selbst in Verruf zu bringen, dann muss ich bereit sein, das Gleiche zu tun. (Philipper 2,7)

Das Schwierigste hat Er bereits getan: das Geschenk der Erlösung allen zugänglich zu machen. Wir müssen nur bereit sein, jede Gelegenheit zu ergreifen, die Er uns bietet, um Seine Wahrheit und Liebe mit anderen zu teilen. Welchen Ansatz Er auch immer wählt, es ist eine Chance, das Leben anderer gestärkt und unser eigenes Leben erfüllter und gesegneter zu hinterlassen. Lobet den Herrn!

L. erobert alle-5-2

Willie und die Fünf-Minuten-Gefälligkeit

Iris Richard – Missionarin in Südafrika

Wir waren gerade dabei, die Verteilung von 50 zehn Kilo schweren Care-Paketen an arme Menschen – die meisten von ihnen verwitwet oder behindert – in einer Halle am Rande eines der größten Slums in Ostafrika abzuschließen.

Ich war froh, das Projekt fertiggestellt zu haben, und wollte gehen, als meine Kollegin Sally das letzte Paket hochhielt und sagte: „Bevor wir einpacken, lasst uns dieses schnell bei Willie weiter oben auf dem Hügel abliefern. Er ist nicht in der Lage, hier herunter zu kommen!“

Ich war müde, verschwitzt und hatte Rückenschmerzen. „Den Hügel hinauf“ klang einfach, aber nach dem Regen war der Weg im Slum ziemlich aufgeweicht, und das bedeutete über Felsen und Müll klettern zu müssen, um seine Hütte zu erreichen.

Bei dem Gedanken, diese Aufgabe lieber auf ein anderes Mal zu verschieben, erinnerte ich mich an meine neue Resolution der „Fünf-Minuten-Gefälligkeiten“, die durch etwas inspiriert wurde, das ich online gelesen hatte:

Willst du die Welt zu einem besseren Ort machen? … Dann folge dem Fünf-Minuten-Gefälligkeits-Konzept, das nicht komplizierter ist, als sein Name andeutet: Nimm dir fünf Minuten deines Tages, um etwas zu tun, das einer anderen Person zugutekommt. … Es kostet dich nicht viel, aber es kann einen großen Unterschied im Leben eines anderen Menschen ausmachen.

Als ich darüber nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass Großzügigkeit nicht nur Glück verbreitet, sondern auch den Nutzen hat, das eigene Glücksgefühl zu verbessern. Manche sagen sogar, dass dies mit Langlebigkeit verbunden ist. Schließlich liegt im Geben die bekannte Wahrheit: „Gebt, und es wird euch gegeben werden: Ihr werdet mit einem vollen, gedrückten, gerüttelten und überlaufenden Maß an Gutem überschüttet. Gott wird das Maß, mit dem ihr bei anderen messt, auch für euch verwenden“ – Lukas 6,38

Zurück zu Willie. Nun, wir sind diesen Hügel hinaufgestiegen, und als ich in seine winzige Hütte kam, wusste ich, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Da saß er auf einem klapprigen Bett, dem einzigen Möbelstück, das er noch hatte, nachdem seine Habseligkeiten von einer kürzlichen Sturzflut weggespült worden waren, als der schmutzige Fluss, der durch den Slum führt, über die Ufer trat. Er wurde gerettet und in einem winziges Zimmer auf dem Hügel untergebracht.

Willie, so erfuhren wir, hatte als Caddy in einem örtlichen Golfklub gearbeitet und war auf dem Weg zur Arbeit von einem Auto angefahren worden. Der Unfall kostete ihm sein Bein. Offensichtlich war das Fahrzeug nicht verkehrstauglich und hatte fehlerhafte Bremsen. Der Fahrer war geflohen, aber als er später gefasst wurde, stellte sich heraus, dass er weder versichert war, noch Willie für den Unfall entschädigen konnte.

Aufgrund seiner Behinderung verlor Willie seinen Job und konnte die Miete nicht bezahlen und befürchtet seine Kündigung. Um zu überleben, möchte er vor seiner Hütte ein kleines Geschäft am Straßenrand gründen und Reinigungsmittel an Leute aus seiner Gegend oder an Passanten verkaufen, aber es fehlen ihm die Mittel.

Willie nahm unser Care-Paket mit einem breiten Lächeln entgegen. „Gott hat euch geschickt“, sagte er, und eine Träne lief ihm über die Wange.

Diese Gefälligkeit hat uns etwas mehr als fünf Minuten gekostet, aber sie hat einen großen Unterschied im Leben dieses Mannes gemacht, da sie nicht nur einem unmittelbaren Bedürfnis entsprach, sondern auch Willie eine Chance eröffnete. Als Ergebnis dieses Besuchs konnten wir mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen, die daran interessiert waren, ihm zu helfen, und wir sammelten für ihn drei Monatsmieten und monatliche Lebensmittelpakete werden an seine Haustür geliefert.

„Durch Euch habe ich neue Hoffnung und einen neuen Lebenssinn gefunden“, sagte Willie, als ihm gespendetes Material für sein kleines Geschäft am Straßenrand von Gratulanten überbracht wurde!

 ***

Adam Grant von der Wharton Schule an der Universität von Pennsylvania praktiziert eine erfrischend angenehme Herangehensweise an das Leben und den Erfolg; eine Herangehensweise, die man normalerweise nicht mit einem Professor einer Wirtschaftsschule in Verbindung bringt. Seine Arbeit konzentriert sich darauf, wie ein „Geber“ zu sein – d. h. seinen Kollegen Hilfe anzubieten – die letztlich mehr Erfolg und Respekt bringt, als wenn du ein „Empfänger“ bist. Er hat sogar ein ganzes Buch zu diesem Thema geschrieben. In seinen Forschungen über leistungsstarke Verkäufer hat er zum Beispiel herausgefunden, dass sie dazu neigen, „ungewöhnlich hoch abzuschneiden … bei dem Wunsch, anderen von Nutzen zu sein.“

Großzügigkeit am Arbeitsplatz ist eine sehr schöne Idee, aber ein Problem, das viele Menschen mit dieser Philosophie haben, ist: Wer hat schon die Zeit dafür? Versuch die „Fünf-Minuten-Gefälligkeit“, ein Begriff, den Grant geprägt hat, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen, dass nicht jeder Akt des Gebens besonders zeitaufwendig sein muss.

Man kann nie sagen, welche großartigen Dinge durch eine Fünf-Minuten-Gefälligkeit im Laufe eines normalen Tages, am Arbeitsplatz oder einfach unterwegs in Bewegung gesetzt werden können.

– – –

Diese Beispiele waren leicht zu lesen, doch der schwierigste Teil am Lieben und Geben kommt mit diesem Artikel. Ihr seid wohl vertraut mit dem, doch ist es gut sich das immer wieder vor Augen zu halten, was Jesus von uns, seinen Nachfolgern erwartet:

against all odds

Übertreffende Liebe

Peter Amsterdam

In den Evangelien zitiert Jesus zwei Gebote aus dem Alten Testament. Das erste stammt aus dem 5. Buch Mose: „Ihr sollt den Herrn, euren Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit eurer ganzen Kraft lieben.“ –  5.Mose 6,5 Und das zweite ist aus dem 3.Buch Mose: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ – 3.Mose 19,18

Das jüdische Verständnis von einem „Nächsten“ waren andere jüdische Menschen. Wie ein Verfasser erklärt: „Im Judentum war der Nächste jemand mit ähnlichem religiösen Denken, nicht jemand, der gegensätzlich und feindselig war. … In einigen Bewegungen im Judentum wurde das genaue Gegenteil belehrt, wie beim Qumran, wo das Recht, seine religiösen Feinde zu hassen, eine Selbstverständlichkeit war.“-  Darrell L. Bock, Luke Volume 1, 1,1–9,50 (Grand Rapids, Baker Academic, 1994), 588.

Wenn man sieht, wie einige Juden die Heilige Schrift unterschiedlich auslegten, kann das vielleicht erklären, warum Jesus im Matthäus-Evangelium auf ein Sprichwort Bezug nimmt, das in der Schrift so nicht zu finden ist: „Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: ‚Liebe deinen Nächsten‘ und hasse deinen Feind. Ich aber sage, liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel.“ – Matthäus 5,43-45

Im Lukas-Evangelium erweitert Jesus den Begriff der Feindesliebe, indem Er Beispiele dafür gibt, wie Seine Nachfolger diese Liebe umsetzen können. Er sagt, dass die Liebe, die Seine Nachfolger für andere zeigen, über die Art und Weise hinausgehen soll, wie Menschen gewöhnlich lieben. Jesus sagt: „Liebt eure Feinde. Tut denen Gutes, die euch hassen. Betet für das Glück derer, die euch verfluchen. Betet für die, die euch verletzen.“ – Lukas 6.27-28

L. erobert alle-5-1In einigen Lehren des Alten Testaments gibt es Hinweise darauf, seinen Feinden Gutes zu tun. Während Jesus wesentlich weiter ging und Seine Nachfolger lehrte, sie zu lieben und ihnen zu verzeihen.

Er praktizierte auch, was Er predigte, wie man an den Worten erkennen kann, die Er vom Kreuz herab sprach: „Vater, vergib diesen Menschen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ – Lukas 23,34 Auch Seine Anhänger haben dies praktiziert. Stephanus, der erste Märtyrer, rief, als er zu Tode gesteinigt wurde: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“. – Apg. 7,60 Der Apostel Petrus schrieb: „Vergeltet Böses nicht mit Bösem. Werdet nicht zornig, wenn die Leute unfreundlich über euch reden, sondern wünscht ihnen Gutes und segnet sie. Denn genau das verlangt Gott von euch, und er wird euch dafür segnen!“ – 1.Petrus 3,9 

Nachdem Er das allgemeine Prinzip der Feindesliebe zum Ausdruck gebracht hatte, ging Jesus zu den Einzelheiten über: „Tut denen Gutes, die euch hassen.“Er ruft Seine Nachfolger dazu auf, ihre Feinde nicht nur prinzipiell oder in irgendeiner passiven Weise zu lieben, sondern ihnen durch ihr Handeln Liebe zu erweisen.

Jesus rief Seine Jünger dazu auf, „betet für das Glück derer, die euch verfluchen“, d.h. diejenigen, die euch mit Beleidigungen, Verachtung oder Beschimpfungen verbal angreifen. Es ist natürlich, weil uns angeboren, in gleicher Weise zu reagieren, aber Jesus lehrte Seine Jünger, diesen Kreislauf von Zorn und Hass zu durchbrechen, indem sie diejenigen segnen, von denen sie beschimpft werden. Weiter sagt Er: „Betet für die, die euch verletzen.“ – Lukas 6,27.28 In anderen Übersetzungen heißt es „, die euch verächtlich benutzen“, oder „, die euch schlecht behandeln.“

Während es manchmal richtig ist, auf jemanden zu reagieren, der uns verbal angreift, lehrt uns die Schrift, dies weise und liebevoll zu tun. „Wir segnen die, die uns beschimpfen. Wir haben Geduld mit denen, die uns verfolgen.“ – 1.Korinther 4,12-13

Der Aufruf Jesu an Seine Jünger, für Menschen zu beten, die sie misshandeln, stellt eine übernatürliche Form der Liebe dar, die Gottes Liebe zu den Menschen widerspiegelt. Natürlich bedeutet der Aufruf Jesu, diejenigen zu lieben und für sie zu beten, die uns misshandeln oder missbrauchen, nicht, dass wir solche Misshandlungen ständig tolerieren sollten.

Nachdem Er Seinen Jüngern gesagt hatte, sie sollten ihre Feinde lieben, den Hassern und denjenigen, die sie verfluchen, Gutes tun und für diejenigen beten, die sie misshandeln, beleidigen und bedrohen, fuhr Er fort, vier Beispiele dafür zu geben, wie man andere liebt, trotz der Handlungen, die einen verletzen oder zu Verlusten führen. Die erste lautet: „Wenn jemand dich auf die eine Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin!“. – Lukas 6,29 Es gehört zur Liebe, sich nicht für Kränkungen, Beleidigungen, oder Beschimpfungen zu rächen. Anstatt zurückzuschlagen, ist der Jünger eher bereit, den Kreislauf der Vergeltung zu durchbrechen.

Der zweite Teil von Vers 29 ähnelt dem ersten ein wenig: „Wenn jemand deinen Mantel will, biete ihm auch dein Hemd an.“ Auch hier sagt Jesus, dass man sich nicht rächen soll, indem man Vergeltung sucht, sondern dass man seinen Feind lieben soll, indem man bereit ist, eher Verlust zu erleiden, anstatt Vergeltung zu üben.

Jesus folgt dann mit „Wer dich bittet, dem gib, was du hast.“ – Lukas 6,30 Andere Bibelübersetzungen geben dies mit „Wenn jemand dich um etwas bittet, dann gib es ihm“, wieder, was eine bessere Übersetzung zu sein scheint. Jesus wies hier darauf hin, dass ein Teil der Liebe die Bereitschaft ist, den Bedürftigen vorurteilsfrei zu helfen, da Er sagt, dass allen, die darum bitten, geholfen werden soll.

Die vierte Veranschaulichung der Liebe lautet: „Wenn dir etwas weggenommen wird, versuche nicht, es wiederzubekommen.“ – Lukas 6,30 Hier spricht Jesus zu Seinen Jüngern darüber, dass sie keine Vergeltung für Unrecht suchen sollen, das ihnen angetan wird.

Nachdem Er Seine Jünger das Prinzip der Feindesliebe gelehrt und Beispiele für Verhaltensweisen gegeben hatte, die dieses Prinzip in die Tat umsetzen würden, sagte Jesus weiter: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.“ – Lukas 6,31

Es gibt andere alte jüdische Schriften, die dieses Konzept vermitteln, wie zum Beispiel „Was dir verhasst ist, das tue deinem Nächsten nicht an, denn das ist die ganze Thora; was du hasst, das tue niemandem an; niemand soll seinem Nächsten tun, was er für sich selbst nicht mag.“

Diese Sprüche ähneln zwar der Aussage Jesu, aber sie drücken sich in dem Sinne aus, dass man eine ungerechte Behandlung anderer vermeidet, die man sich selbst nicht wünschen würde. Wie ein Schriftsteller über den Ausdruck dieses Konzepts durch Jesus schrieb: „Es ist nicht einfach ein Gebot, ungerechte Behandlung zu vermeiden, die man sich selbst nicht wünschen würde. Vielmehr ist es ein Gebot, anderen die gleiche sensible Rücksichtnahme zu gewähren, die man sich vielleicht von anderen wünscht.“ – Bock, Lukas Band 1, 1,1-9,50, 596

Jesus benutzte drei Beispiele, um zu zeigen, wie die Liebe, die Er von Seinen Jüngern erwartete, über die durchschnittlichen „Liebesnormen“ hinausgehen sollte. Mit jedem Beispiel für Liebe beginnt Er mit der Frage, was so besonders daran ist, dass Seine Jünger Dinge tun, die jeder, auch Sünder, tun würden, um Liebe zu zeigen. Dann fordert Er sie zu größerer Liebe heraus.

„Glaubt ihr, ihr hättet dafür Anerkennung verdient, dass ihr die liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Sünder!“ – Lukas 6,32 Jesus weist darauf hin, dass die meisten Menschen diejenigen lieben, von denen sie geliebt werden – das ist ein normales und natürliches Verhalten. Aber Jesus rief Seine Jünger auf, noch weiter zu gehen.

Das von Jesus vertretene Prinzip besteht darin, nicht nur diejenigen zu lieben, die dich lieben, sondern so weit zu gehen, dass du diejenigen liebst, die dich hassen, die dich bestehlen, die dich verfluchen und misshandeln. Jesus hob den Standard der Liebe über die Norm dieser Welt hinaus.

„Und wenn ihr nur denen Gutes erweist, die euch Gutes tun, was ist daran so anerkennenswert? Selbst Sünder verhalten sich so!“ – Lukas 6,33 Auch hier weist Jesus darauf hin, dass die Liebe, die nur denen Gutes tut, die im Gegenzug Gutes tun, sich nicht von der Liebe unterscheidet, die die meisten Menschen geben. Jesus ruft zu einer Liebe auf, die über die natürliche Liebe und Güte hinausgeht, die Menschen füreinander empfinden, das ist außergewöhnlich.

„Liebt eure Feinde! Erweist ihnen Gutes! Leiht ihnen Geld! Und macht euch keine Sorgen, weil sie es euch vielleicht nicht wiedergeben werden. Dann wird euer Lohn im Himmel groß sein und ihr handelt wirklich wie Kinder des Allerhöchsten, denn er erweist auch den Undankbaren und den Bösen Gutes.“ – Lukas 6,35 Das von Ihm umrissene liebevolle Verhalten ist ein Beweis dafür, dass man ein Kind Gottes ist.

Jesus beendet diesen Abschnitt Seiner Lehre, indem Er Seinen Nachfolgern sagt, dass sie dem Vater in Seiner Barmherzigkeit nacheifern sollen. „Ihr sollt gütig sein, wie euer Vater gütig ist.“ – Lukas 6,36

Jesus rief Seine Nachfolger dazu auf, das Standarddenken, die Ethik und die Handlungen des jüdischen Volkes Seiner Zeit zu übertreffen und wie sie Grenzen setzen, wer ihre Nächsten sind, und damit einschränken, wen sie lieben müssen. Er rief Seine Jünger aller Zeiten dazu auf, auf ungewöhnliche Weise zu lieben; auf eine Weise, die schwierig, jedoch größer ist.

Die Liebe, die Er verkündet, ist die Art von Liebe, die wir, denen unsere Sünden vergeben wurden, leben sollen. Eine Liebe, die gütig, großzügig, barmherzig, aufopfernd und verzeihend ist.

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