Angst, Panik und Unsicherheit

Sonntag, 20. August 2020

Der September steht vor der Tür. Was wird er bringen? Es gibt schon länger Stimmen, die aussagen, dass ausschlaggebende Dinge im September –Oktober passieren werden. Und so wie es in Amerika, Hong Kong und anderen Ländern und Orte zugeht, kann man sich dort einen kommenden Bürgerkrieg lebhaft vorstellen.

Für uns, die wir auf die Erfüllung der Endzeit Prophetien warten, sind es aufregende Zeiten. Je schneller es ziemlich dunkel in der Welt wird, umso schneller wird das Morgenrot kommen, der Tag  an dem Jesus wiederkehrt.

Die Juden haben vor 2000 Jahren Jesus als ihren Messias abgelehnt, warten also immer noch auf ihren Messias, warten mit uns auf Bibelerfüllungen und auch Muslime warten auf die Rückkehr von Jesus bzw. Mohammed und mit ihm Jesus (Werden die Augen machen was sie tatsächlich sehen werden!). Und New Age Anhänger warten auf ihren Weltführer. Nur der Otto-Normalverbraucher sieht mit Furcht in die Zukunft und lebt in Ungewissheit und Bange um sein normales Verbraucherdasein.

Es heißt, die Juden sind schon lange darauf vorbereitet, ihren Tempel wieder aufzubauen, haben das Inventar, einschließlich der bestimmten Opfertiere bereit und auch schon Priester ausgebildet, für den Tempel- und Opferdienst. Fehlt nur noch der Startschuss für den Aufbau des Tempels. Dazu gibt es wiederum Stimmen von Experten, die behaupten, der alte Tempel stand gar nicht auf dem heutigen Tempelberg, wo heute die Islamische  al-Aqsa-Moschee steht, dass die alten Mauern davon von einem römischen Fort stammen.

Klagemauer Jerusalem wird auch als Klagemauer oder Mauer des Weinens bezeichnet. Es ist eine der heiligsten Stätten für Juden und befindet sich am Jerusalemer Tempelberg, der auch von Muslimen als eine ihrer wichtigsten heiligen Stätten bezeichnet wird. Die Klagemauer ist glaubwürdig Standard-Bild - 99367878

Die Klagemauer in Jerusalem von der es heißt: „Es ist eine der heiligsten Stätten für Juden und befindet sich am Jerusalemer Tempelberg, der auch von Muslimen als eine ihrer wichtigsten heiligen Stätten bezeichnet wird. Die Klagemauer ist glaubwürdig …“ Ist es das, glaubwürdig? Oder ist sie tatsächlich ein Übrigbleibsel von einem römischen Kastell?

Überall Durcheinander, Unruhen, Chaos, Furcht und Angst. Angst vor Pandemien, Angst um die persönliche Freiheit, Angst um … – fülle es selbst ein.

Und was wäre die Lösung? Was lieben so ziemlich alle heutzutage? Technologie! Eine Super-Technologie, mit der man die Massen kontrollieren kann. Mit ihm wird man die Lösung präsentieren für beide Seiten der Opositionen. Wie z.B. ein RFITT Chip oder so was wie dieses Smart-Mark, wie es hier in dem Kindervideo propagiert wird:

Und wo stehen wir?

Wo findest du als Christ deine Zuflucht, Führung und Leitung? Lass die folgenden Worte von Jesus zu deinem Herzen sprechen und jegliche Furcht, die die Geschehnisse der Welt dir aufbürden möchten, von dir nehmen:

Der sicherste Ort

Eine Zusammenstellung von Artikeln zu diesem Thema

Woran denkst du bei dem Wort Zuflucht? Vielleicht an ein imposantes Gebäude mit Schlössern an den Türen, vielleicht an eine dickwandige Festung oder vielleicht an etwas so Einfaches wie ein Vordach, um dich bei einem Wolkenbruch trocken zu halten. Welches Bild dir auch immer in den Sinn kommt, man kann sich einig sein, zu sagen, ein Zufluchtsort ist ein sicherer Ort. Wenn die Bibel Gott als unsere Zuflucht beschreibt, dann heißt das, Gott ist unser sicherer Ort, wenn wir Schutz vor etwas brauchen.

Wenn wir Gott als unsere Zuflucht kennen, können wir ihm freier vertrauen. Wir brauchen keine Situationen oder Menschen zu fürchten, die unser Wohlergehen bedrohen, sei es in einem physischen oder geistlichen Sinn. Es gibt keine Situation, der wir uns jemals stellen werden, die sich der Kontrolle Gottes entzieht, so dass der beste Ort, an dem wir sein können, stets bei Ihm richtig ist. „Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gottesfürchtige flüchtet sich zu ihm und findet Schutz.“ – Sprüche 18,10

Eine Frage, die sich stellt, ist: „Wie mache ich Gott zu meiner Zuflucht?“ Es ist leicht, sich eine physische Zuflucht vor einer Gefahr vorzustellen, aber wie können wir Gott, den wir nicht sehen können, zu unserer Zuflucht machen?

David ist ein großartiges Beispiel für jemanden, der Gott als seine Zuflucht kannte. Zu verschiedenen Zeitpunkten seines Lebens war David auf der Flucht vor Menschen, die ihn buchstäblich töten wollten, aber er fand immer Sicherheit in Gott. „Er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Burg, in der mir nichts geschehen kann. Meine Rettung und meine Ehre kommen allein von Gott. Er ist meine Zuflucht, ein sicherer Fels, auf dem kein Feind mich erreicht.“ – Psalm 62,7-8 Ein einfacher Weg, Gott zu unserer Zuflucht zu machen, besteht darin, Ihn einfach darum zu bitten. David sagte: „Schüttet ihm eure Herzen aus.“ Das hat David die ganze Zeit getan. Er schüttete Gott sein Herz aus über das, was in seinem Leben vor sich ging, und bat Gott, in seinem Namen zu intervenieren. Wenn wir uns an Gott um Hilfe oder Schutz wenden, beginnen wir, Ihn als unsere Zuflucht zu kennen. …

Gott ist unsere Zuflucht. Das bedeutet jedoch nicht, dass Er uns nie in schwierige oder gefährliche Situationen führen wird. Jesus bestieg ein Boot und seine Jünger folgten ihm, wohl wissend, dass sich ein heftiger Sturm zusammenbraute; die Jünger hatten schreckliche Angst, aber Jesus, ihre Zuflucht, beruhigte den Sturm. (Matthäus 8,23-27) Wenn wir in Gottes Willen sind, können wir selbst den gefährlichsten Situationen mit Zuversicht begegnen, denn Gott ist mit uns.

Unzählige Male führte Gott die Israeliten in Schlachten gegen Armeen, die viel mächtiger waren als sie, doch, wenn sie Gott vertrauten und Ihm gehorchten, kamen sie immer als Sieger hervor (Josua, Kapitel 6 und 8, als Beispiel). Jesus sagte uns: „Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ – Johannes 16,33

Ganz gleich, wie die Umstände sind, der sicherste Ort ist immer im Zentrum von Gottes Willen. Er verspricht, unsere Zuflucht zu sein: „‚Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen. Deshalb können wir zuversichtlich sagen: ‚Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht. Was können mir Menschen anhaben?‘“ – Hebräer 13,5-6 – Von gotquestions.org

* * *

Unser himmlischer Vater bietet uns Sicherheit und Frieden. Wir können auf Seine göttliche Fürsorge und Seinen Schutz vertrauen, aber wir müssen Ihm auch unsere Mitarbeit anbieten. Das tun wir, indem wir Ihm nahe bleiben – indem wir Ihn lieben und unser Bestes tun, um nach den Prinzipien zu leben, die Er in Seinem Wort dargelegt hat – und indem wir die notwendigen praktischen Vorkehrungen treffen (sich nicht zu Sorgen bedeutet nicht auch zu planen und vorbereiten). Wenn wir unseren Glauben und unser Vertrauen auf Jesus setzen, können wir uns darauf verlassen, dass Er uns beschützt oder vor Schaden bewahrt.

„Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt.“ – Psalm 46,2 Größer ist der, der in uns ist, als alles, was diese Welt uns entgegenwerfen kann. – 1.Johannes 4,4 Seine Liebe und der Heilige Geist können uns mit Kraft und einem gesunden Geist erfüllen.  (2.Timotheus 1,7) Wir sind von Gott und Seinen Engelskräften umgeben und beschützt.  (Psalm 34,8; 91,11) Wir können Gott vertrauen, dass Er Seine Versprechen erfüllt, und durch den Glauben an sie können wir Frieden finden, unabhängig von den Gegebenheiten um uns herum. Wir leben in gefährlichen Zeiten, aber da wir darauf bedacht sind, unseren Teil dazu beizutragen, können wir auf Seinen unfehlbaren Rat, Seine Vorwarnung, Seinen Schutz und Seine Fürsorge zählen. Wir sind gesegnet! – Maria Fontaine

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Der sicherste Ort auf der Welt ist für dich in der Nähe von Gott und dort, wo Er dich haben möchte. Egal, wo das ist oder wer gegen dich ist, Er wird dich behüten. „Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gottesfürchtige flüchtet sich zu ihm und findet Schutz.“ – Sprüche 18,10

Gott hat versprochen, die Seinen zu beschützen, aber ist dir jemals etwas Schlimmes passiert, seit du Ihn in dein Herz und dein Leben aufgenommen hast? Hat der Herr dich jemals in irgendeiner Weise durch einen Unfall, eine Notlage oder andere Schwierigkeiten leiden lassen?

Sieh dir an, was mit Hiob passiert ist! (Hiob 1,6-19) Waren all die Katastrophen, die ihm und seiner Familie widerfahren sind, seine Schuld? Bestrafte Gott ihn für seine Sünden? Nein. All diese Dinge geschahen, weil der Teufel Gott fragte, ob er Hiob prüfen und in Versuchung führen könne, um zu sehen, ob er Hiob brechen und ihn seinen Glauben verlieren lassen könne. Der Herr ließ den Teufel Hiob allen Reichtum, dann seine Familie und schließlich seine Gesundheit wegnehmen. Es war alles eine Prüfung, die vom Teufel verübt, aber vom Herrn erlaubt wurde, um zu zeigen, dass Hiob Ihn trotz all dem weiterhin lieben und ehren würde. Und als Hiob die Prüfung bestand, segnete Gott ihn mit doppelt so viel, wie er verloren hatte (Hiob 42,10-16)

Keine Sorge, Gott wird nicht zulassen, dass wir über das hinaus versucht werden, was wir ertragen können. (1.Korinther 10,13) Er lässt nicht zu, dass der Teufel uns mehr gibt, als wir nehmen können, aber Er lässt uns manchmal vom Teufel testen, um zu sehen, ob wir uns auch unter schwierigen Umständen auf Ihn und Seine Verheißungen im Wort verlassen können.

Durch die ganze Bibel hindurch hat der Herr diejenigen, die sich an Ihn um Hilfe wandten, auf wundersame Weise ermächtigt und beschützt. Und die gleichen Wunder der Macht und des Schutzes, die zu biblischen Zeiten geschehen sind, können auch heute geschehen. „Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe!“ – Hebräer 13,8 Wenn Jesus zu Seiner Zeit diese Wunder tun konnte, dann kann Er sie auch heute noch tun. Gott ist immer noch der Gott der Wunder, und was Er schon einmal getan hat, kann Er auch wieder tun.

Jesus sagte: „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben!“ – Matthäus 28,18 Das ist eine Menge Macht! Und wenn du Jesus in dein Leben und dein Herz aufgenommen hast, hast auch du Zugang zu dieser Macht. Gott hat nicht nur all diese Macht und diesen Schutz versprochen, sondern Er hat sie auch für dich und für jetzt und heute versprochen, wenn du daran glaubst! – David Brandt Berg

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Viele machen sich heutzutage Sorgen um die Zukunft – und das ist kein Wunder. So wie die Dinge laufen, haben viele Grund zur Angst, was mit ihnen, ihrer Familie, ihrer Stadt, ihrem Land, ihrer Welt geschehen wird. Manchmal wünscht man sich vielleicht, man könnte ein Versteck finden, die Fenster und Türen vernageln und die Welt draußen lassen.

Es nützt nichts, so zu tun, als ob die Probleme nicht da wären, aber du brauchst keine Angst zu haben, denn ich passe auf dich auf. Wenn die Angst dich überwältigt, verberge dich in mir. Wenn du dich in einer gefährlichen Situation befindest, rufe mich um Hilfe an, und dann sei versichert, dass ich da sein werde, um dich zu beschützen. Wenn du nicht über deine Lieben wachen kannst, übergebe sie in meine Obhut. Wenn eine nationale oder internationale Krise ausbricht, werde ich für dich und die deinen einen sicheren Hafen in meinem Frieden schaffen.

Und nach diesem Leben wartet auf der anderen Seite ein besseres Leben. Der Himmel ist der Ort, an dem alles richtig gemacht wird. Du siehst also, es gibt zwar viel, worüber du dir Sorgen machen könntest, aber du musst dir um nichts Sorgen machen. Ich kümmere mich um dich! – Jesus, in Prophezeiung

Von hier: Anker  März 2020.

Schritt halten mit dem Heiligen Geist

Eine Zusammenstellung

Wenn wir jetzt durch den Heiligen Geist leben, dann sollten wir auch alle Bereiche unseres Lebens von ihm bestimmen lassen. – Galater 5,25

Du musst dir nicht den Kopf darüber zerbrechen, wohin du gehen oder was du tun sollst – das ist Gottes Aufgabe. Er bereitet Wunderbares im Voraus vor. Deine Aufgabe ist es lediglich, mit dem Heiligen Geist im Gleichschritt zu gehen …

Gott malt ein Gnadenbild auf die Leinwand deines Lebens. Gott schreibt Seine Geschichte, durch deine Lebens-Geschichte. Gott formt deinen Charakter durch die Gegebenheiten deines Lebens. Dich selbst als etwas anderes als Gottes Meisterwerk zu betrachten, bedeutet, deine wahre Identität zu entwerten und zu entstellen. Und genau in der Entdeckung deiner wahren Identität offenbart sich dein Schicksal.

Ein Gespür für deine Bestimmung zu haben ist dein heiliges Geburtsrecht als Kind Gottes. Und es ist in der Wahrheit verankert, die in Epheser 2,10 zu finden ist: Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk [– Sein Meisterstück]. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.

Der Ausdruck „im Voraus vorbereitet“ leitet sich aus dem östlichen Brauch ab, Diener einem König vorauszuschicken, um den Weg vorzubereiten. Es lag in ihrer Verantwortung, eine unbeschwerte Reise zu gewährleisten und sicherzustellen, dass der König sein Ziel sicher erreicht. Paulus nahm diese alte Bildersprache und stellte sie auf den Kopf, oder vielleicht sollte ich eher sagen, er stellte sie richtig herum. Der König der Könige geht vor Seinen Kindern, die ihm dienen, her, um ihnen den Weg zu bereiten. Mit anderen Worten, Er positioniert uns strategisch am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Gott hat dich in Position gesetzt … Lass Gott arrangieren. – Mark Batterson

Das Muster finden

Wie der alte Maestro, der aus der einen verbliebenen Saite auf einem beschädigten Instrument eine Melodie zaubern kann, kann Gott uns das Muster unseres Lebens zeigen, wenn wir nur Seine gnädige Hand sehen würden, die uns schon so weit gebracht hat. Wir täten gut daran, wie Jakob, Markierungen aus Stein aufzustellen, um uns an die Güte Gottes für uns in bestimmten Situationen zu erinnern: „Wir gehen jetzt nach Bethel. Dort will ich dem Gott, der meine Gebete erhörte, als ich in Not war, einen Altar bauen. Er war auf meiner ganzen Reise bei mir.“ – 1. Mose 35,3

Zu oft setzen wir all unsere Energie in die peripheren Belange des Lebens und vergessen, warum wir hier sind. Wir vernachlässigen den Zweck unseres Lebens. Das Schicksal unseres Lebens wird in sekundäre Aktivitäten verlagert. Josua erinnert uns daran, dass jeder von uns bewusst wählen muss, wem er dienen will. Also schreib deine Absicht auf. Platziere sie an einer gut sichtbaren Stelle, sodass du ständig an sie erinnert wirst.

Cliff Barrows, Billy Grahams Mitarbeiter, sagte mir, dass er [Graham] immer einer bestimmten Tradition folgte, wenn er in ein Hotelzimmer eincheckte. Bevor er etwas anderes tat, stellte er ein Foto seiner Familie an einen prominenten Platz im Raum. „Es war eine Erinnerung an mich und ein Signal an alle, die meinen Raum betraten, dass ich meiner Familie gegenüber moralisch verpflichtet bin“, sagte er. Das ist genau das, was ich meine. Notiere dir dein Lebensziel, das dir dann den Maßstab liefert, welchen du brauchst, um festzustellen, ob Attraktionen und Ablenkungen legitim oder illegitim sind.

In diesem Zusammenhang lernen wir, dass Gott wirklich Seinen Willen offenbart; und wenn wir im bekannten Willen des Vaters wandeln, offenbart Er Aspekte Seines Willens, die nicht so leicht zu erkennen sind. Das Schwierigste ist, den Teil Seines Willens zu tun, den wir bereits kennen. Wie erreichen wir das, und wie wissen wir sicher, was Gott von uns in den komplexen Lebenssituationen will? Hier tobt ein Kampf in uns, um Gottes Willen zu tun. – Ravi Zacharias.

Das Gute, das Schlechte, das Schöne

Wir leben in einem Zeitalter des Augenblicks und wir erwarten das Augenblickliche. Das macht das Warten zu einer besonders anfälligen Zeit im Leben eines Christen, denn dann versuchen wir in der Regel, Gottes Werk auf menschliche Art zu verwirklichen.

Genau das geschah bei der Wahl des Jüngers, der den Platz für Judas einnehmen sollte. Bei der Art, wie die Jünger vorgingen, gibt es drei Aspekte zu beachten: das Gute, das Schlechte und das Schöne. Das Gute war, dass die Jünger im oberen Raum mit einer Gruppe von etwa 120 anderen im ständigen Gebet waren. Das Schlechte war, dass sie nicht darauf warteten, die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen, wie Jesus es ihnen gesagt hatte, und Er hatte nie Anweisungen gegeben, Judas zu ersetzen. …

Immer wieder verlassen Menschen den Willen Gottes während der Wartezeiten. Wir üben Druck auf uns selbst aus, sind bestrebt, etwas für Gott zu tun, anstatt das, was wir tun sollen, aus dem Hören und Warten von dem, was Gott sagen wird, abzuleiten. Matthias [der Jünger, den sie als Ersatz für Judas wählten] hatte seine fünfzehn Minuten Ruhm. Wir hatten bisher noch nie von ihm gehört und die Schrift erwähnt ihn hinterher auch nicht weiter.

Gott wählt das Unerwartete, und das Schöne ist, dass Er den richtigen Menschen in den Vordergrund gerückt hat, und dieser Mensch war der Apostel Paulus. Wenn Gott sagt: „Warte“, vertrauen wir Ihm. Er ist nicht an Zeit gebunden, und was wir in der Wartezeit tun, ist immer eine große Prüfung. Dr. John Moore, ein schottischer Prediger, der vielen bekannt ist, sagte einmal: „Gottes Verzögerungen bedeuten keine Absage.“ Wenn wir in der unangenehmen Lage stecken und ungeduldig versuchen, das zu reparieren, was Gott nicht repariert, wäre es besser abzuwarten, bis das Schöne kommt, und es wird geschehen. – Charles Price

Die Stimme Seines Geistes

Der Herr hat versprochen, uns Seine Worte mitzuteilen und jedem von uns Seinen Willen kundzutun. Er möchte uns persönliche Anweisungen, Anleitung, Ermutigung und Rat geben. Während wir Ihn suchen, wird der Herr treu sein und uns zu Seinen grünen Weiden und Seinen stillen Wassern führen, wo unser Geist genährt und gestärkt werden kann. Und das ist das Ziel.

Er wird auf viele verschiedene Arten mit uns kommunizieren – durch Sein geschriebenes Wort, andere inspirierte Schriften christlicher Autoren und durch das Sprechen zu unseren Herzen auf verschiedene Weise. Er kann zu uns durch Prophezeiung sprechen, durch Meditation über Ihn und Seine Worte, durch Träume, Visionen und Offenbarungen. Seine Kommunikation mit uns kann auf vielfältige Weise zum Ausdruck kommen, wie z.B. durch Bilder, Eindrücke, inspirierte Musik und manchmal sogar durch persönliche Ereignisse oder göttlichen Rat. Mögen wir alle offen sein für die Stimme Seines Geistes, die zu uns spricht – sei es durch Seine stille, ruhige, sanfte Stimme, die Überzeugung, die Er auf unser Herz legt, oder die Lehren, die wir aus den Worten anderer ziehen.

Der Herr führt uns alle dazu, in unserem Glauben auf neue Weise weiter zu wachsen, neue Glaubensgipfel zu erschließen und auf neuen Berggipfeln des Fortschritts und Wachstums zu stehen. Jeder von uns wird in seinem geistlichen Leben Wachstum erfahren, wenn wir Gott in der Art und Weise folgen, wie Er uns führt. Wenn wir Seine Botschaften an uns annehmen und empfangen, in welchem Format auch immer Er unsere Seelen berührt, wird unsere Verbindung zu Seinem Geist gestärkt. Wenn wir versuchen, Ihm zu gefallen und Seinem Willen für uns zu gehorchen, werden wir an Seiner Gegenwart teilhaben. Das sind alles Dinge des Herzens. Unsere Liebe zum Herrn, unsere Nachfolge und wie wir sie ausdrücken, sind freiwillige Opfergaben an Jesus von unseren Herzen an Seines – ein Geschenk der Liebe an den, der uns zuerst geliebt hat.

Wir wissen zweifellos, auf eine wunderbare Zukunft zählen zu können, denn wir haben einen wunderbaren Gott, der dabei ist, Leben zu verändern und die Welt durch Seine Anhänger zu einem besseren Ort zu machen. Wenn wir unser Bestes tun, um unser Leben nach Seinen Lehren und Führungen zu leben und unser persönliches Bestes zu tun, um Ihm zu folgen und Seine Liebe mit anderen zu teilen, werden wir garantiert mehr sein als Eroberer durch Ihn, der uns liebt. – Römer 8,37 – Maria Fontaine

Von Anker April 2019.

* * *

Titelbild von Carl Heinrich Bloch (23 Mai 1834 – 22 Februar 1890)

2019-12-26-17Übrigens, heute ist mein Geburtstag und wenn du mein Gast wärst, was könnte ich dir Besseres als Geburtstagskuchen anbieten, als dir zu helfen, totales Vertrauen in den Liebhaber unserer Seele aufzubauen.  – Hat dir der Kuchen geschmeckt? Komm wieder und sei mein Gast!

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