Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider – nur ein unterhaltsames Märchen?

Hans Christian Andersen

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt (so schrecklich eitel war), dass er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um das Theater und liebte es nicht, spazieren zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und eben so, wie man von einem Könige sagt, er ist im Rathe (bei seinen Amtsgeschäften), sagte man hier immer: „Der Kaiser ist in der Garderobe.“

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Die Beantwortung der Frage, ob es sich wirklich um Betrüger handelt oder vielmehr um die Helden der Geschichte, die dem Kaiser seine Unfähigkeit – im wahrsten Sinne des Wortes – im Spiegel vorhalten und dadurch im besten Falle eine Veränderung des maroden Staates bewirken, bleibt dem Leser überlassen. (eisenbart)

In der großen Stadt, in welcher er wohnte, ging es sehr munter zu; an jedem Tage kamen viele Fremde da an.

Eines Tages kamen auch zwei Betrüger; sie gaben sich für Weber aus und sagten, dass sie das schönste Zeug (Stoff), das man sich denken könne, zu weben verständen. Die Farben und das Muster wären nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, besäßen die wunderbare Eigenschaft, dass sie für jeden Menschen unsichtbar wären, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.

„Das wären ja prächtige Kleider!“ dachte der Kaiser; „wenn ich die anhätte, könnte ich ja dahinter kommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen; ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muss sogleich für mich gewebt werden!“ Und er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen möchten.
Sie stellten auch zwei Webstühle auf und taten, als ob sie arbeiteten; aber sie hatten nicht das Geringste auf dem Stuhle. Frischweg verlangten sie die feinste Seidenfäden und das prächtigste Gold, das steckten sie in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.
„Ich möchte doch wohl wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!“ dachte der Kaiser. Aber es war ihm ordentlich beklommen zu Mute, wenn er daran dachte, dass Derjenige, welcher dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es nicht sehen könne. Nun glaubte er zwar, dass er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen Andern senden, um zu sehen, wie es damit stände. Alle Menschen in der ganzen Stadt wussten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und Alle waren begierig, zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei.
„Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden!“ dachte der Kaiser. „Er kann am Besten beurteilen, wie das Zeug sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und Keiner versieht sein Amt besser, als er!“ –
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten, „Gott behüte uns!“ dachte der alte Minister und riss die Augen auf; „ich kann ja nichts erblicken!“ Aber dieses sagte er nicht.
Beide Betrüger baten ihn, gefälligst (bitte, wenn es ihm gefällt) näher zu treten, und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen: aber konnte nichts sehen, denn es war nichts da. „Herr Gott!“ dachte er, „sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und dieses darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, dass ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!“
„Nun, Sie sagen nichts dazu?“ fragte der Eine, der da webte.
„O, es ist niedlich! ganz allerliebst!“ antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. „Dieses Muster und diese Farben! – Ja, ich werde es dem Kaiser sagen, dass es mir sehr gefällt.“
„Nun, das freut uns!“ sagten die Weber, und darauf nannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister passte gut auf, damit er dasselbe sagen könnte, wenn er zum Kaiser zurückkäme, und das tat er.
Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seidenfäden und mehr Gold, das sie zum Weben brauchen wollten, Sie steckten Alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher, an dem leeren Webstuhle zu arbeiten.
Der Kaiser sandte bald wieder einen andern ehrlichen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stände und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm gerade, wie dem Ersten; er sah und sah, weil aber außer dem leeren Webstuhle nichts da war, so konnte er nichts sehen.
„Ist das nicht ein hübsches Stück Zeug?“ fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, welches gar nicht da war.
„Dumm bin ich nicht!“ dachte der Mann; „es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge? Das wäre komisch genug, aber das muss man sich nicht merken lassen!“ und so lobte er das Zeug, welches er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. „Ja es ist ganz allerliebst!“ sagte er zum Kaiser.
Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge.
Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhle sei. Mit einer ganzen Schaar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dort gewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser und Faden.
„Ist das nicht prächtig?“ sagten die beiden alten Staatsmänner, die schon einmal da gewesen waren. „Sehen Ew. (Euer wohlgeboren)Majestät, welches Muster, welche Farben!“ Und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, dass die Andern das Zeug wohl sehen könnten.
„Was!“ dachte der Kaiser, „ich sehe gar nichts! Das ist ja schrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte!“ – „O, es ist sehr hübsch!“ sagte er. „Es hat meinen allerhöchsten Beifall!“ Und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl, denn er wollte nicht sagen, dass er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, welches er bei sich hatte, sah und sah und bekam nicht mehr heraus, als die Andern; aber sie sagten, wie der Kaiser: „O, das ist hübsch!“ Und sie rieten ihm, diese neuen, prächtigen Kleider das erste Mal bei der großen Prozession, die bevorstand, zu tragen. „Es ist herrlich, niedlich, exzellent!“ ging es von Mund zu Mund; man schien allerseits innig erfreut darüber, und der Kaiser verlieh den Betrügern den Titel: Kaiserliche Hofweber.
Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem die Prozession stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten über sechzehn Lichter angezündet. Die Leute konnten sehen, dass sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertig zu machen. Sie taten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten mit großen Scheren in die Luft, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: „Nun sind die Kleider fertig!“
Der Kaiser mit seinen vornehmsten Cavalieren kam selbst dahin, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade als ob sie etwas hielten, und sagten: „Seht, hier sind die Beinkleider! Hier ist der Rock! Hier der Mantel!“ und so weiter. „Es ist so leicht wie Spinnenwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Leibe; aber das ist gerade die Schönheit davon!“
„Ja!“ sagten alle Cavaliere; aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
„Belieben Ew. kaiserliche Majestät jetzt Ihre Kleider allergnädigst auszuziehen,“ sagten die Betrüger, „so wollen wir Ihnen die neuen anziehen, hier vor dem großen Spiegel!“
Der Kaiser legte alle seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm jedes Stück der neuen Kleider anzögen, welche fertig wären; und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.10-Kaisers n. Kleider-2
„Ei, wie gut sie kleiden! Wie herrlich sie sitzen!“ sagten Alle. „Welches Muster, welche Farben! Das ist eine köstliche Tracht!“ –
„Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, welcher über Ew. Majestät in der Prozession getragen werden soll,“ meldete der Oberzeremonienmeister.
„Seht, ich bin ja fertig!“ sagte der Kaiser. „Sitzt es nicht gut?“ Und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel, denn es sollte scheinen, als ob er seinen Schmuck recht betrachte.
Die Kammerherren, welche die Schleppe tragen sollten, griffen mit den Händen nach dem Fußboden, gerade als ob sie die Schleppe aufhöben; sie gingen und taten, wie wenn sie Etwas in der Luft hielten; sie wagten nicht, es sich merken zu lassen, dass sie nichts sehen konnten.10-Kaisers n. Kleider-3
So ging der Kaiser in Prozession unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: „Gott, wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich; welche Schleppe er am Kleide hat, wie schön das sitzt!“ Keiner wollte es sich merken lassen, dass er nichts sah, denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht, wie diese.

WunderZunderFunkelZauber - Die Märchen von Hans Christian Anders

Der Kaiser glaubt, dass sein neues Gewand das Feinste ist, das Menschenaugen je gesehen haben. Doch: „Kindermund tut Wahrheit kund“

„Aber er hat ja nichts an!“ sagte endlich ein kleines Kind. ‚Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!“ sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.
„Aber er hat ja nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: „Nun muss ich die Prozession aushalten.“ Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

– Hans Christian Andersen (1805-1875)

Jesus: Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Himmelreich kommen. – Matthäus 18,3

Ein Märchen, aber was für eine „Moral von der Geschicht“, was für eine Botschaft da drin ist. Kinder werden noch nicht so sehr von allen möglichen Verlangen und Eitelkeiten geleitet und können deshalb auch noch ehrlicher sein und in Unschuld etwas aussprechen, das der Stolz und die Prestige von Erwachsenen ihnen verbietet.

Es ist nicht gut und nützt dir wenig, bei solch Nachdenklichem an andere zu denken und auf andere zu schließen, doch kam mir dieses Märchen, ich weiß nicht mehr warum, in den Sinn und der Gedanke dazu, wie sehr man das auf Muslime anwenden kann – ich bete seit langer Zeit dafür, die richtige Einleitung für meine Broschüre für Muslime zu finden. Ich nehme das im Glauben als eine Antwort.

Wie viele Muslime sind nicht in der Lage, sich selbst und anderen einzugestehen, dass der Islam doch wirklich nicht so großartig ist, wie sie ihn seit Kindheit eingebläut bekommen und sie den Koran nur schwer verstehen und er vor allem nicht wirklich die Seele nährt. Du gibst ihnen Worte aus der Bibel, es gefällt ihnen, doch sie können nicht zugeben, dass der Koran ihnen das nicht bieten kann.

Doch es sei denn, sie erlauben sich ehrlich mit sich selbst in den Spiegel zu schauen, werden sie die Wahrheit in der Bibel nie annehmen können.

Doch warum lehnen so viele Menschen Jesus und die Bibel ab? Ich habe dazu eine gute Antwort in diesem Video gefunden, das ich unserem Märchen ein wenig anpasse. Hier einige Auszüge aus der 2. Hälfte:

https://www.youtube.com/watch?v=4CIGJw-XRq8

Warum lehnen so viele Menschen Jesus und die Bibel ab? Ist es weil sie die Antworten zu ihren Fragen so schwer darin finden? Oder ist es, weil die Antworten die sie finden so schwer anzunehmen sind? Ich war ein Atheist und wollte die Wahrheit im Evangelium für eine lange Zeit nicht für Wahrheit halten. Es hat mich 9 Jahre gebraucht, bis ich sie akzeptieren konnte. Nicht weil es so schwer war, die Antworten zu finden, sondern weil es so schwer war, die Antworten anzunehmen. (Im Englischen wird das mit „umarmen“ ausgedrückt, die Antwort oder Wahrheit umarmen.)

Die Worte der Bibel fordern Konsequenzen. Du kannst sie nicht lesen und sie als eine schöne Geschichte oder schöne Worte abtun, oder dir einbilden, du „trägst“ sie, wenn du noch genauso nackt wie zuvor bist. Doch Leute die einfach nicht glauben WOLLEN, schieben den Spiegel zur Seite und sagen sich, ich will MEINE Wahrheit als wahr sehen und mich mit ihr bekleiden.

Du fragst dich, wie kann die Schönheit der Worte dem Unglauben nicht die Kraft nehmen?

Wenn du so jemanden zum Beispiel Johannes 3,16 gibst: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ und dich dann fragst, wie schön müssen Worte sein, damit sie jedes Herz gewinnen? Die Antwort dazu ist ganz einfach, es gibt keine Worte – so schön wie auch nur möglich – die den freien Willen einer Person überstimmen!

Gott hat uns die Würde eines freien Willens gegeben, den höchsten Wert in diesem Leben. Wir mögen vielleicht sogar die Schönheit erkennen, die tatsächlich da ist, doch wir sagen, ich möchte diese Schönheit nicht, denn sie hat Konsequenzen. Das menschliche Herz und der menschliche Verstand sind eine sehr komplizierte Sache (etwas ist schön und gut und doch wollen wir das nicht annehmen). Was ich sehr erstaunlich über die Bibel finde ist, dass sie NICHT sagt, wenn sie diese Worte hören, werden sie glauben, weil sie so schön und mächtig sind und dann bist du enttäuscht weil das Versprechen gebrochen wurde (wenn so viele sie nicht annehmen). Jesus selbst konnte nicht jeden überzeugen, sondern sagte: „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

Ein Beispiel über die Konsequenzen finden wir in der Geschichte in Markus 10,17-22 als ein junger Mann zu Jesus kommt und ihn fragt, wie er ewiges Leben erhalten könnte. Es heißt dann: Da sah Jesus den Mann voller Liebe an. »Eins fehlt dir noch«, sagte er zu ihm. »Geh und verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, dann wirst du einen Schatz im Himmel haben. Danach komm und folge mir nach.« Als er das hörte, verdüsterte sich das Gesicht des Mannes, und er ging traurig fort, denn er war sehr reich. – Der Schlüssel liegt in diesem kurzen Satz: „Da sah Jesus den Mann voller Liebe an.“ Jesus liebte ihn mit seinem Blick, seinen Augen bevor er ihm die Konsequenzen zu seiner Frage gab und ließ ihn dann gehen – zwang ihn nicht zu glauben. Nirgendwo in der Schrift finden wir einen Zwang, der Leute einfach gegen ihren Willen überrollt,

Gott hat uns die Ehre gegeben, uns zu differenzieren, eine andere Meinung zu haben. Die Kraft seiner Worte mag da sein, doch er gab uns die Freiheit, zu glauben oder nicht zu glauben, doch gleichzeitig gab er uns auch die Konsequenzen; für Glauben und vertrauen – ewiges Leben! Und die Konsequenzen für Unglauben, für nicht vertrauen, den Tod, nicht nur das Sterben unseres Körpers, sonder vor allem der Tod unserer Seele, (das was uns ausmacht) wenn wir uns absolut nicht für Gott entscheiden wollen und uns nicht seinen Bedingungen beugen wollen. – Der Bedingung, Jesus als Gott in menschlicher Gestalt und Opferlamm für unsere Sünden anzunehmen.

Ich bin sehr dankbar, dass diese Christen für 9 Jahre nicht an mir aufgegeben haben, obwohl sie wussten, dass die Worte des Evangeliums anscheinend nicht Schön genug sind, um zu Überzeugen. Aber die Worte sind da und geben dir sogar einen Stich ins Herz und nagen an deinem Gewissen. Aber es liegt nicht an uns (Prediger, Evangelisten, Nachfolger Jesu), nicht in unserer Macht zu überzeugen, egal wie eloquent wir sprechen können, es sind die Worte und der Geist Gottes, die in jemandes Herz arbeiten. Es geht auch nicht nur darum, jemandes Frage zu beantworten, sondern hinter der Frage ist eine Person und du musst die Person sehen und der Person antworten. Wie sie dazu reagieren, liegt an ihnen. Und Gott gibt ihnen die Ehre und Würde die Worte anzunehmen oder ihnen zu widerstehen, das anzunehmen was er ihnen anbietet. So es ist die Macht des Wortes, aber auch die Realität des menschlichen Willens! Und ich bin ein lebendes Beispiel für die vielen Sturschädel, dass manche bekehrt werden können. (Ende dieses Videos.)

Ein Versprechen Gottes über Konsequenzen: Wer auf den Herrn vertraut, erleidet zwar vieles, doch der Herr errettet ihn aus aller Not. – Psalm 34,20

(von einem Video von Ravi Zacharias) Jeder, der eine religiöse Weltanschauung einem anderen aufzwingt (nicht nur einem  „Ungläubigen“ mit einem Maschinengewehr in der Hand, sondern auch durch Androhung der Todesstrafe, wenn du die Religion verlässt, in die du hineingeboren wurdest), ist höchstwahrscheinlich ein Glaube an eine sehr unwürdige, unehrenhafte, schändliche Weltanschauung. Eine Religion die aufgezwungen wird, hat nicht die Barmherzigkeit und Gnade Gottes.

Was macht es wert, Konsequenzen für das Evangelium glauben, auf uns zu nehmen?

Nummer eins: Himmlische Belohnungen. Die Opfer, die für Jesus gebracht werden, werden sich im Himmel unendlich auszahlen. Der Glaube, dass unsere Wünsche dem Willen des Herrn und dem Wohl der anderen untergeordnet sein sollten, hat uns dazu veranlasst, Opfer zu bringen, obwohl wir oft viel lieber etwas anderes getan hätten. Opfer sind zu diesem Zeitpunkt nie einfach, aber im Himmel werden wir für immer froh sein, dass wir es getan haben.

Nummer zwei: Charakterentwicklung. Zu lernen, bereit zu sein, Dinge hier und jetzt zu opfern, um größere Ziele zu erreichen, ist ein Kernkonzept der persönlichen Disziplin, das ein Schlüsselfaktor für den Erfolg ist. Als Nachfolger Jesu haben wir gelernt, bei Bedarf sich zu „verhärten“, auf das zu verzichten, was wir manchmal wollen, um wichtigere Ziele für den Herrn und andere zu erreichen.

Wie alle großen Männer und Frauen hast du den Wert von Investitionen erkannt, um zu gewinnen, was sich lohnt. Du weißt, wie man hart arbeitet und den Preis dafür zahlt, dorthin zu gelangen, wo du hin willst. Bewaffnet mit diesen Tugenden, wirst du die meisten Hindernisse überwinden und den größten Nutzen daraus ziehen.

Nummer drei: Bedeutung und Erfüllung. Das Opfern für andere und die Befriedigung zu wissen, dass du einen Unterschied im Leben anderer gemacht hast, gibt deinem eigenen Leben einen tieferen Sinn und ein Gefühl der Erfüllung.

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Mohammed versuchte zuerst die Menschen in Mekka mit Worten zu überzeugen, doch nur wenige glaubten, der Rest verfolgte ihn. Er floh schließlich nach Medina. Dort erhob man ihn über die Stadt und von da an veränderte sich Mohammed und seine Visionen. Er überzeugte nicht mehr mit Worten, sondern mit dem Schwert. Die meisten heutigen muslimischen Länder waren christlich oder christlich durchzogen. Angefangen von Nord Afrika, dem Nahen Osten, der Türkei bis hoch in den Balkan. Mohammed und seine Nachfolger wie Kalif Utman haben diese Länder mit dem Schwert erobert und sie für islamisch erklärt. Sie haben die Menschen gezwungen, Muslime zu werden. – Als Muslim lüg dir nicht selbst was vor, das ist ganz einfach Tatsache!

Jesus Worte: alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen! – Mt. 26,52

Noch einmal: Durch Gottes ‚Gnade‘ seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens (so wie bei Vater Abraham). Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk.  Sie gründet sich nicht auf ´menschliche` Leistungen, sodass niemand vor Gott mit irgendetwas ‚großtun‘ kann. Epheser 2,8. 9

Die Liebe ist die treibende Kraft hinter allem was gut ist. Liebe heilt und hält die Dinge zusammen. Die Basis des Lebens ist die Liebe Gottes, der Atem seines Geistes selbst!

1.Johannes 4,7 Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe. 9 Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. 10 Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. 11 Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. 12 Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung.

Dahin sind wir auf dem Weg!

Die himmlische Stadt, die von Gott aus dem Himmel herabkommt und bei den Menschen sein wird! Das ist die Hoffnung aller Zeiten: Diese jetzt unsichtbare Ewige Welt, in der wir für immer bei dem Schöpfer wohnen werden! — Die himmlische Stadt, die im Großen Finale der Bibel, Offenbarung, Kapitel 21 und 22, dem absoluten Höhepunkt der Symphonie Gottes, beschrieben wird, ein Ort von so strahlender Schönheit, das dich alleine beim daran denken schon in die Himmelsfeste hebt, jenseits der Vorstellung des Menschen! — Die Himmlische Stadt unseres ewigen zukünftigen Glücks, unser Ewiges Zuhause im Paradies! – „Denn diese Welt ist nicht unsere Heimat; wir erwarten unsere zukünftige Stadt erst im Himmel!“ – Hebräer 13,14

Die erstaunlichsten Dinge, von denen ihr heute nur träumen könnt, existieren bereits jetzt, in diesem echt abgehobenen Heim seiner Kinder – jener himmlischen Stadt, „deren Bauherr und Schöpfer Gott selbst ist.“ – Hebräer 11,10 Auch Abraham wartete auf diese Stadt mit einem festen Fundament, und die er und all unsere verstorbenen Freunde und Heiligen bereits genießen! Sie ist fast vollständig (Johannes 14,2) und bereit, herunterzukommen! – Wir, mit unserem menschlich begrenzten Verstand und erdverbundenen Körper können nicht einmal von solchen Dingen träumen!

Offenb. 21-22

Haltet also eure Augen auf das Ziel gerichtet, wie unsere Vorfahren aus dem Hebräer 11 Kapitel, dem Glaubenskapitel, es getan haben. Sie waren bereit, alle Prüfungen und Trübsale zu überstehen und hier Fremde und Pilger und Menschen ohne Land in dieser Welt zu sein, weil sie wussten, dass eines im Kommen war! — Ein himmlisches Land, eine himmlische Stadt, gebaut vom Herrn!

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22 Gedanken zu “Des Kaisers neue Kleider

  1. Danke für diese übergreifende und fortführende „Geschichte“, werte Charle Helen.

    Und auch die Fragen, welche du dazu stellst, sind eine wunderbare Erinnerung und Aufforderung, immer weiter zu gehen, zu lernen und weitere Erkenntnis zu erlangen:
    „Oder ist es, weil die Antworten die sie finden so schwer anzunehmen sind?“

    So können wir uns freuen, immer weiter zu wachsen — zu dem Einen hin.

    Alles Liebe,
    Raffa.

  2. Falls du mal mit einem Atheisten reden möchtest, statt über Atheisten zu reden, dann wäre hier einer, der ein paar Dinge für dich richtigzustellen bereit wäre.

      • Es fängt schon mal damit an, dass ich, wie alle Atheist*innen, die ich so kenne auch, nicht deshalb nicht glauben, weil wir es nicht wollen.
        Im Gegenteil. Ich fände es toll, wenn diese Welt unter erwachsener Aufsicht stünde. Ich muss zugeben, dass ich es ziemlich schrecklich fände, wenn diese Aufsicht dann doch nicht erwachsen wäre, sondern das Monster aus der Bibel, aber wenn es das nun mal wäre, würde ich das auch gerne wissen.
        Bist du bereit, das anzuerkennen?

      • Ich meinte mit erwachsener Aufsicht eine Entität, die diese Welt steuert und sich dabei sinnvoller verhält als das zum Beispiel Menschen tun.
        Und mit dem Monster meine ich Jahwe Elohim, wie die Bibel ihn beschreibt.

      • aha -also keinen freien Willen mehr für die Menschheit, sondern Beaufsichtigung wie bei Kindern und absoluter Gehorsam zu der Entität weil die das am besten weiß, oder wie?

      • wie kannst du nicht darauf kommen? Du sprichst von erwachsener Aufsicht, das bedeutet doch, dass alle anderen Kinder sind. Und wenn die Entität das steuert, hast du ja dann nichts mehr zusagen, oder meinst du dass die Entität dein denken und deine Herzenswünsche steuert? Das nenne ich keinen freien willen mehr haben. Lieg ich wieder falsch, dann musst du mir bitte erklären, was du meinst.

      • Nee.
        Wenn wir dieses Gespräch so führen, dass du mir irgendwas unterstellst, und ich das dann widerlegen soll, dann hab ich da keine Lust drauf.
        Haben Kinder freien Willen? Natürlich. Bzw. je nachdem, was wir damit meinen.
        Aber bevor wir jetzt in dieses komplexe Thema einsteigen, was freier Wille überhaupt bedeuten soll und sinnvoll bedeuten kann: Magst du meine Frage noch beantworten? Ich fände das ein gutes Zeichen für ein offenes, beiderseits mit dem aufrichtigen Ziel gegenseitigen Verstehens geführtes Gespräch.

      • Du benützt das Wort steuern, „erwachsener Aufsicht eine Entität, die diese Welt steuert“
        Also nehmen wir dieses Bild einmal, da ist ein Schiff das von einem Kapitän gesteuert wird. Er gibt Anordnungen und seine Mannschaft befolgt sie. Das verstehe ich unter steuern. Die Mannschaft kann nicht tun und lassen was sie will, sondern muss Folge leisten oder sie kommen nirgendwohin oder gehen unter bei einem Sturm oder sonstiger Gefahr.

      • Du möchtest meine Frage lieber nicht beantworten?
        Das ist okay.
        Dann würde ich allerdings das Gespräch an dieser Stelle beenden, denn wenn es damit schon nicht klappt, sehe ich wenig Hoffnung für einen konstruktiven Austausch im weiteren Verlauf.
        Falls du sie doch beantworten magst, können wir aber gerne weiterreden, solange wir uns darauf einigen können, dass dies ein Dialog ist, in dem beide Seiten einander aufrichtig zu verstehen versuchen.

      • Meinst du diese frage: Bist du bereit, das anzuerkennen?
        Nein, kann ich nicht, denn ich dachte auch einmal, dass Gott ein Monster ist, weil ich seinen Plan und seine Weisheit nicht verstehen konnte. Ich musste lernen, zu vertrauen, was mir mit der Zeit das Verstehen gegeben hat.
        Das sagt dir die Entität die sich Liebe nennt:
        Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen. – Sprüche 3,5.6

      • Beschränken wir uns doch erst mal auf den Kern: Bist du bereit, anzuerkennen, dass ich nicht deshalb nicht glaube, weil ich nicht will?
        Über den Rest können wir dann ja noch weiter reden. Aber meine Frage wollte ich eben auch nicht ganz verloren geben.

      • Du willst also glauben, kannst mir aber nicht erklären, wie das praktisch aussehen müsste, wie eine andere Entität es besser machen könnte?
        Ich will dir auch glauben, verstehe aber einfach nicht. Z.B. jedes Elternpaar, Erzieher und Psychologen können dir sagen, das man einem Baby nicht beibringen muss von einem anderen Kind etwas wegzunehmen. Einzelkinder, die nie von jemand anderem gesehen und es gelernt haben, etwas wegzunehmen, was einem anderen gehört, wenn man solche zusammensteckt, wird es nicht lange dauern, bis sie die Spielsachen des anderen wegnehmen und es wird auch nicht lange dauern, bis sie aufeinander einhauen, um das zu bekommen, was sie möchten. Wie hätte eine bessere Entität als „das Monster“ das besser steuern können?

  3. Lieben Dank für den Dialog und Austausch Muriel und Charle Helen.

    Erlaube die ehrlich formulierte Nachfrage, ob dich da etwas getriggert hat oder ob du die Antwort von Charle Helen in der Tiefe dich gar nicht erreicht hat, als sie Schrieb,
    daß das „Monster“ aus dem Alten Testament uns den freien Willen gegeben hat und eben nicht ein Diktator ist, welcher dann alles nach seinem Gusto in „schön“ regelt, sondern uns einen Lerne- und Erkenntnisprozeß damit ermöglicht.
    Als Ex-„Klein“-Kommunalpolitiker (der SPD) sehe ich den Wunsch, daß hier ein idealisierter Sozialist bitte schön alles regeln mag, auf das die Kinder und Geschöpfe ohen eigenes Dazu-Tun (oder auch nur Erkenntnis) ein paradiesisches Leben führen mögen. – Mal ganz abgesehen davon, frag mal ein paar Multi-Millionäre wie wenig spannend und dröge dieses Leben ist und folgend, wo denn der widersinnige Mist und Konflikt in der Menschheitsgeschichte herkommen mag, wo der Ursprung ist???

    Antworten, kontrovers und streitbar nehme ich gerne und mit Freuden an,
    alles Liebe,
    Raffa.

  4. Hallo Muriel, hast du meine neuesten Artikel gesehen? Der „Gottes Plan und des Menschen freier Willen“ ist für dich. Aber auch der neueste von Heute „sich selbst finden“ sollte interessant für dich sein und eine Antwort geben.

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