Was nun?

Du glaubst jetzt also an Jesus, hast ihn in dein Herz als deinen Erretter von deinen Sünden aufgenommen und hast die vorhergehende Seite mit den Schriftstellen studiert und bist dir jetzt also sicher, dass du einmal in den Himmel kommen wirst. Was nun?

Unser Glaube ist auf der Bibel aufgebaut, sie ist deshalb auch unser Anleitungsbuch, unsere Gebrauchsanweisung, unser Wegweiser oder Navigator. Für unsere nächsten Schritte sollten wir deshalb einfach in ihr nachsehen, was Gott von uns erwartet und auch für uns parat hat. Im 1.Timotheus 6 finden wir das kurz zusammengefasst:

„Aber du, als Mann (Frau) Gottes, fliehe vor alldem (der Welt und ihrer Liebe/Gier zum Geld und zur Macht). Strebe dagegen nach Gerechtigkeit, Ehrfurcht vor Gott, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Freundlichkeit. Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und ergreife das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast. Verse 11-12

– Der Welt fliehen und den guten Kampf des Glaubens kämpfen! Ich werde darauf auf den nächsten Seiten näher eingehen, aber lasst uns doch zunächst erst einmal den Himmel erkunden, dem Ort, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Wie können wir ihn uns vorstellen? Dazu gibt uns die Bibel wieder Auskunft, vor allem die letzten zwei Kapitel der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel.

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Kapitel 21: 1- 4 Das neue Jerusalem

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste (vorhergehende) Himmel und die erste (vorhergehende) Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, wie eine geschmückte Braut für ihren Mann bereitet ist.“

images15.php„Da hörte ich eine (mächtige) laute Stimme vom Himmel, die rief: „Sieh da, das Zelt (Wohnstätte) Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;  und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und weder Leid noch Geschrei (Trauer und kein Weinen) noch Schmerz werden mehr sein; denn das Erste (vorhergehende Welt mit ihrem ganzen Unheil) ist vergangen.“

Das hört sich doch wirklich wie Himmel an, oder was meint ihr?

Ein Lied mit diesen und den nachfolgenden Bibelversen:

 

Die nächsten Verse dieses Kapitels und im nächsten Kapitel (22) wird der Himmel dann selbst beschrieben. Beschrieben als eine Stadt, mit genauen Maßangaben und auch aus was für Materialien er ist. Himmel ist also alles andere als diese Vorstellungen wie wir sie meist in Karikaturen sehen, von einer Wolke auf der wir sitzen (meistens fettleibig noch dazu) und nichts anderes tun, als auf einer Harfe herumklimpern. Hört sich ziemlich langweilig an, oder? Davon abgesehen, wie viele von uns können schon eine Harfe spielen?

Künstler hat es immer wieder fasziniert, den Himmel zu portraitieren. Man findet solche Bilder auf Google einschließlich Zeugnissen von Leuten, die einen Trip in den Himmel machen konnten, entweder durch eine Nah-Tod-erfahrung oder sonst wie.

Ich möchte euch hier ein paar Bilder dazufügen, gemalt von neuzeitlichen Künstlern, die versuchten, den Himmel nach ihren Vorstellungen so zu portraitieren, wie er hier in Offenbarung 21 und 22 beschrieben ist.

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„Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die herabkam aus dem Himmel von Gott, sie hatte die Herrlichkeit Gottes (war ganz von der Herrlichkeit Gottes erfüllt), und ihr Licht glich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall. Sie hatte eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren, und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Kinder Israel: im Osten drei Tore, im Norden drei Tore, im Süden drei Tore und im Westen drei Tore. Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr (Messlatte), um die Stadt, ihre Tore und ihre Mauer zu messen. Die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Er maß die Stadt mit dem Rohr, es waren zwölftausend Stadien (zweitausendzweihundertzwanzig Kilometer); ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich.“

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„Dann maß er ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen (fünfundsechzig Meter) nach Menschenmaß, das der Engel benutzte. Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis und die Stadt aus reinem Gold; es glich reinem Glas. Und die Grundsteine der Mauer der Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und die Straßen der Stadt waren reines Gold wie durchscheinendes Glas. Ich sah keinen Tempel darin, denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf weder der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Völker, die gerettet sind, werden in ihrem Licht leben; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit und ihre Ehre in sie bringen. Ihre Tore werden nicht verschlossen bei Tag, denn Nacht wird es dort nicht geben. Und man wird die Herrlichkeit und Ehre der Völker in sie bringen. Und es wird in sie nichts Unreines oder wer Gräuel (Götzendienst) und Lüge ausübt hineinkommen, sondern nur die, die im Lebensbuch des Lammes geschrieben sind.“

„Und der Engel zeigte mir einen reinen Fluss mit dem Wasser des Lebens, so klar wie Kristall, der vom Thron Gottes und des Lammes entspringt und in der Mitte der Hauptstraße hinabfließt. Auf beiden Seiten des Flusses ist je ein Baum des Lebens, der zwölf verschiedene Früchte trägt und jeden Monat eine neue Frucht hervorbringt. Die Blätter dienen zur Heilung der Völker. Nichts wird je wieder unter einem Fluch stehen. Denn der Thron Gottes und des Lammes wird dort sein, und seine Diener werden ihn anbeten (dienen). Und sie werden sein Gesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen geschrieben stehen. Und es wird dort keine Nacht mehr geben – man wird weder Lampen noch das Licht der Sonne brauchen -, weil der Herr, Gott, über ihnen leuchten wird. Und sie werden für immer und ewig herrschen.“

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Es gibt unzählige Berichte von Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten, die alle das gleiche aussagten, wie unsagbar schön es im Himmel ist, wie wunderbar der Frieden und die Liebe die dort sozusagen in der Luft liegt und vor allem von Jesus ausströmt – mit der Liebe die Vergebung und so viel Verständnis. Damit bestätigen sie diese Angaben der Bibel über den Himmel. Aber das ist noch nicht alles. Jesus verspricht auch, dass wir im Himmel, für alles was wir hier auf Erden aus Liebe zu ihm und unseren Nächsten getan haben, belohnt werden. Wie zum Beispiel diese Versprechen:

Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und dann wird er jedem nach seinen Werken (nach seinem Tun) vergelten. – Matthäus 16:27

Denkt daran, dass der Herr jeden von uns für das Gute belohnen wird, das wir tun – Epheser 6:8

Gott ist nicht ungerecht. Er wird nicht vergessen, wie ihr für ihn gearbeitet und eure Liebe zu ihm (seinem Namen) bewiesen habt und weiter beweist durch eure Fürsorge für andere, die auch zu Gott gehören. Hebräer 6: 10

So werdet ihr, wenn der Erzhirte erscheint, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen.- 1.Peter 5:4

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offenbarung 2:10b

… ich werde jedem von euch nach euren Werken vergelten. – Offenbarung 2:23b

Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Jeder Athlet übt strenge Selbstdisziplin. Er tut das allerdings, um einen Preis zu erringen, dessen Wert verblassen wird – wir aber tun es für einen ewigen Preis. – 1.Korinther 9:24-25

Krone des Lebens

Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. – Offenbarung 3: 11-12

Deine Krone! Krone des Lebens oder auch unvergängliche Krone der Herrlichkeit. Und Jesus ermahnt uns hier, dass wir an unserer Krone festhalten sollen, damit sie nicht jemand anderem zukommt. Wir sind uns sicher, dass wenn wir einmal Jesus Geschenk der Vergebung unserer Sünden angenommen haben, wir unseren Platz im Himmel erhalten haben. Treu zu sein, damit wir die Krone des Lebens erhalten, bedeutet also nicht, dass wenn wir Jesus unser Leben lang treu sind, wir es dann verdient haben, in den Himmel zu kommen, sondern die Eintrittskarte zum Himmel haben wir ja schon, diese Krone ist also unsere Belohnung. Sie krönt unsere Hingabe und Liebe für Jesus. Und je mehr wir Jesus hingegeben sind, umso größer und prächtiger wird unsere Krone sein. Der Himmel ist also keine Klassenlose Gesellschaft, sondern manche werden tatsächlich mehr „scheinen“ als andere! (Daniel 12:3)

Rewards in Heaven

Maler früherer Zeiten malten über Heiligen diesen Lichtkranz, den wir auch Heiligenschein nennen. Es wird angenommen, dass sie damit diese Krone des Lebens oder der Herrlichkeit andeuten wollten.

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. – Offenbarung 3:21

Dieser Vers sagt wieder dieses „wer überwindet“ aus. Überwinden – diese Belohnung, diese Krone der Herrlichkeit kostet also etwas. Deine Errettung war ein Geschenk, jedoch diese Krone ist eine Belohnung dafür, dass du einen Preis bezahlt hast, den Preis des Überwindens. Was genau sollen wir nun überwinden?  Die Antwort finden wir wohl am besten in diesen Versen:

Die Welt würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, aber das tut ihr nicht. Ich habe euch erwählt, aus der Welt herauszutreten; deshalb hasst sie euch. – Johannes 15:19

Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie gehören genauso wenig zu dieser Welt wie ich. – Johannes 17:14-16

Jeder von uns möchte beliebt bei anderen sein, jedoch hier sagt Jesus,  sobald wir ihn angenommen haben, wir gar nicht mehr zum Rest der Welt gehören – ich würde sagen, das kostet eine Menge an Überwindung. Nicht mehr den Menschen zu gefallen zu leben, sondern Gott zu gefallen.

Im 1.Korinther 3:11 heißt es: „Denn niemand kann ein anderes Fundament legen als das, das schon gelegt ist – Jesus Christus.“ – Unsere Errettung ist auf Jesus Christus gebaut, ist das Fundament. Jedoch:  „Wer nun auf dieses Fundament aufbaut, kann dazu Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu oder Stroh verwenden. Am Tag des Gerichts wird sich die Arbeit jedes Einzelnen im Feuer bewähren müssen. Das Feuer wird zeigen, von welcher Qualität das Bauwerk ist. Wenn es dem Feuer standhält, wird der, der es gebaut hat, Lohn empfangen. Doch wenn sein Werk verbrennt, wird er einen schmerzlichen Verlust erleiden. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durch Feuer. „12-15

Leben wir weiter wie gewohnt, in der „Nichtigkeit“ oder ohne Sinn und Ziel wie Paulus es im Epheserbrief 4 ausdrückt  (lest das ganze Kapitel dazu) ist das so als ob wir auf unser Fundament des ewigen Lebens Holz, Heu oder Stroh darauf bauen, was keinem Feuer standhalten kann. Was immer wir aber aus Liebe zu Gott und unserem Nächsten tun, in unserer Anbetung zu Gott, wird wie wertvolles Material sein, das durch Feuer eher noch reiner wird, wie Gold Silber und Edelsteine.

„Weil Gott so barmherzig ist, fordere ich euch nun auf, liebe Brüder, euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen. Es soll ein lebendiges und heiliges Opfer sein – ein Opfer, an dem Gott Freude hat. Das ist ein Gottesdienst, wie er sein soll. Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht. – Römer 12: 1-2

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Lifes Railroad to Heaven  – des Lebens Eisenbahn in den Himmel

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Lasst euch aber gewarnt sein, es ist nicht leicht ein Christ zu sein – lest darüber auf der nächsten Seite.

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