Der Leere Käfig

Der Leere Käfig

Verfasser unbekannt

Ein Mann Namens Georg Thomas ging einen Tag vor Ostern spazieren, als er einen Jungen auf sich zukommen sah, der einen Vogelkäfig hin und her schlenkerte. Er hielt den Jungen an und fragte ihn, was denn im Käfig sei.
„Ach, nur drei alte Vögel“, sagte der Junge, „Ich nehme sie mit nach Hause und werde mir einen Spaß mit ihnen machen – sie ein bisschen ärgern und die Federn auszupfen, damit sie sich streiten.“
„Aber die Vögel werden dir früher oder später langweilig werden“, sagte Herr Thomas, „Was wirst du dann mit ihnen machen?“
„Ha, ich hab ein paar Katzen“, erwiderte der Junge, „die mögen Vögel. Ich werde sie meinen Katzen zum Fressen geben.“
Für einen Moment war Herr Thomas still. „Wie viel willst du für diese Vögel, mein Sohn?“
„Was?”, fragte der Junge ungläubig, „Mann, sie wollen die doch nicht etwa kaufen? Das sind doch nur einfache Feldvögel. Sie singen nicht und sehen noch nicht einmal schön aus.“
„Wie viel?” fragte Thomas wieder. Der Junge schaute Herrn Thomas an als wäre er verrückt und sagte dann: „einen 10er.“
Herr Thomas griff in seine Tasche, zog einen Schein heraus, gab sie dem Jungen und nahm den Vogelkäfig. Im Nu war der Junge auf und davon.
Herr Thomas brachte den Käfig zu einem Stück Wiese, wo ein Baum war. Dann öffnete er die Tür und ließ die Vögel frei.
Am nächsten Morgen – Ostersonntag – zeigte Thomas den jetzt leeren Käfig einer Gruppe von Freunden und erzählte ihnen von dem Jungen und den Vögeln.
Er erzählte das folgende Gleichnis:
Eines Tages sprachen Satan und Jesus miteinander.
„Jawohl, mein Herr“, brüstete sich Satan. „Ich hab gerade eine ganze Welt voller Menschen eingefangen! Ich hab eine Falle aufgestellt und sie sind mir alle ins Netz gegangen.
„Was wirst du mit ihnen machen?” fragte Jesus.
„Ich werde meinen Spaß mit ihnen haben!” entgegnete Satan mit Freude. „Ich werde ihnen beibringen, wie man lügt, betrügt, stiehlt und tötet und wie man selbstsüchtig, egoistisch, eingebildet und kritisch wird, und damit seinen Mitmenschen mächtig weh tun kann. Das wird fantastisch!“
„Und was wirst du machen, wenn du mit ihnen fertig bist?“ fragte Jesus.
„Dann werde ich sie töten“, sprach Satan ganz stolz.
„Was willst du für sie haben?” fragte Jesus.
„Ach, diese Leute wirst du doch nicht wirklich haben wollen! Sie sind zu nichts nütze. Sie werden dich nur hassen. Sie werden dir nichts als Leid und Kummer machen, und am Ende werden sie dich töten. Die wirst du wirklich nicht haben wollen!“
„Was willst du für sie haben?” fragte Jesus wieder.
Satan sah Ihn an und grinste höhnisch. „Dein LEBEN!“
„Einverstanden!”
Dann zahlte Jesus den Preis.

Wen der Sohn freimacht, ist wahrlich frei! (Johannes 8:36)

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Es ist vollbracht:

Ich folgte der Menge entlang des Weges, ich sah den Mann den sie hassten.
Er trug sein Kreuz, sie verspotteten ihn als einen Verräter.
Doch ging er den Berg hoch, mit Tränen in den Augen.
Und wie sie ihn nagelten, hörte ich ihn lieblich sagen.
Vater, bitte vergib ihnen ihre Sünde, denn sie wissen nicht was sie tun…

http://audioconectate.net/DATA/en_songs_05/The%20Bible%20a%20Rock%20Testament%202/13%20It%20Is%20Finished.mp3

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Öffne einfach dein Herz und sage: „Jesus, ich nehme Dich als meinen Herrn und Erlöser an. Bitte vergib mir meine Sünden und hilf mir bei einem Neuanfang. Bitte fülle mich mit Deinem Geist und Leben. Ich möchte an Dich glauben, Dir vertrauen und Dich lieben, Jesus. Bitte hilf mir dort, wo ich versage. Amen.“

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