Über diese Welt und ihrem Kommen und Gehen

Ein Brief von jemandem, den ich kommentiert habe:

Einige von euch wissen, dass ich seit ein paar Wochen etwas abgetaucht bin. Ein Mensch aus meinem engsten Umfeld liegt im Sterben.

Das Konzept von Kommen und Gehen im Leben ist so banal. Und trotzdem haut es einen um, sowohl Schwangerschaft und Geburt, als auch die letzten Wochen eines geliebten Menschen so nahe und fast zeitgleich mitzuerleben.

Es gibt erstaunlich viele Parallelen zwischen dem Warten auf den Tag der Geburt und den Todestag; man deutet Zeichen, sagt Reisen ab, befragt Ärzte, die alle nur vage Aussagen machen können. Und trotzdem ist gewiss, dass es irgendwann jetzt bald passieren wird: ein Mensch wird kommen, ein Mensch wird gehen.

Angst und Anspannung und Hilflosigkeit gemischt mit Vorfreude, dann mit Trauer. Aller Alltag verschwindet. Plötzlich wird einem bewusst „was im Leben wirklich wichtig ist“, man ist jetzt dieser wandelnde Sprüchekalender, nickt bei Sätzen über die Wichtigkeit von Momenten und dass man mehr lieben und mehr lachen sollte. Niemand will mehr über aktuelle Projekte sprechen, manche Dinge, die vor kurzem noch für schlaflose Nächte gesorgt haben, scheinen jetzt irrelevant. „Ich berichte jetzt an den Vorstand“, erzählt mir eine Freundin stolz.

Was kannst du dir davon kaufen? Die Frage nach dem Wert einer Sache, einer Tätigkeit, ist die eigentliche Antwort auf die gefühlte Belanglosigkeit dieser Information. Die alles übertönt, wenn man erstmal spürt, dass Zeit knapp ist und dass man sie, egal mit wie viel Leistung und Fleiß und Kontakten nicht kaufen kann. Und trotzdem macht die Kaufkraft im Wortsinne einen Unterschied, wie Menschen ins Leben kommen und wie sie sterben. Privat oder Kasse, können wir das einfach bezahlen, auch wenn wir es nicht zurück erstattet bekommen. Wie oft kommt jemand, kommt überhaupt jemand, wenn nicht genug da sind, um zu helfen.

Und das ist die größte Erkenntnis: it takes a village, um gut ins Leben zu kommen und um sich gut zu verabschieden. People are what matters, dieser schreckliche Wandtattoo-artige Spruch ist so wahr. Bin ich alleine oder sind Menschen da, wirklich da; kein Netzwerk, keine Kontakte, habe ich es geschafft, in den Jahren, die ich hatte, ehrliche Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Man kann nichts mitnehmen, noch so ein Kalenderspruch, außer dem Gefühl, nicht alleine zu sein.

Also, mit Grüßen aus der Bahnhofshalle des Lebens: Lebt, liebt, lacht. Glaubt den Wandtattoos und den Sprüchekalendern.

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Liebe …, darf ich dein Sinnieren fortsetzen? Du stellst die Frage nach dem Wert einer Sache, einer Tätigkeit, und kommst dann zu der Erkenntnis: it takes a village, … das mag sein, aber der Blick bleibt auf das Irdische gerichtet. Die Frage ist doch: Wo kommt das Leben her und wo geht es hin? Gibt es ein Leben danach? ???

Die nächste Frage wäre dann, wenn es ein Leben danach gibt, habe ich dieses Leben ausgenutzt, um mich auf das Nächste vorzubereiten?

Und mit dem nächsten Leben meine ich nicht, dass wir wieder in diese gottverdammte Welt geboren werden, sondern ein Leben in einer anderen Dimension wo wir nicht beides haben, so wie auf dieser Welt, beides das Gute und Schlechte, Positive und Negative, samt dem Sterben, verblühen, verwelken und verwesen. – Warum sich nicht darüber Gedanken machen?

Was es tatsächlich bedeutet, an eine Welt, unsichtbar für uns heute und dessen Schöpfer zu glauben, findest du hier.

Und das mit der gottverdammten Welt meine ich wörtlich, denn gesegnet ist diese Welt fürwahr nicht. Ein Segen ist etwas Gutes, Positives, aber davon, von der Vogelperspektive gesehen, gibt es in dieser Welt nicht allzu viel. Genau genommen wird diese Welt doch von der Gier beherrscht. Gier nach Macht, Power, Reichtum, Ruhm und Ansehen – den Ruhm und das Ansehen, das man unter Menschen hat. Man lebt praktisch (die meisten jedenfalls von uns), um angesehen zu sein und für das Wohlwollen der Menschen. Und es ist doch die Gier, die die Welt zerstört hat. Ganz gleich wieviel einige Menschen Gutes tun und versuchen, die Welt zu retten, das Schlechte überwiegt immer, hat immer die Oberhand, weil eben die Gier regiert.

Wann und wodurch hat das mit der Gier angefangen? Wir träumen gerne von einem Paradies, nehmen das aber eben nur als einen Traum. Ist es möglich, dass die Welt einmal ein Paradies war? Das sagt es so in einem Buch, das der moderne aufgeschlossene, sich als intelligent wähnende Mensch kategorisch verpönt, als ein Fantasiebuch von Menschen, die alles auf einen Gott und dessen Feind, dem Satan schieben wollen. Menschen, die in sich selbst nicht stark sind und meinen, einen Gott brauchen zu müssen.

Wir haben heutzutage die Genforschung und die hat die DNA erforscht. Die DNA trägt die Erbinformation von Lebewesen und ist somit quasi der Bauplan eines Individuums – heißt es. „Erbinformation“, sie ist also ein Programm und folglich muss es da doch auch einen Programmierer geben oder wie sonst soll so eine Information in die DNA kommen? Dein Handy oder Laptop programmiert sich ja auch nicht von alleine! Und der Mensch ist ja nicht nur Körper, eine Materie, sondern hat auch eine Seele, einen Geist, das du, das dich ausmacht, das denkt, fühlt, empfindet. – Warum wird diese Folgerung diese TATSACHE genauso kategorisch abgelehnt wie dieses bestimmte Buch?

Was macht den Menschen dagegen rebellieren gegen diesen Gedanken an einen Programmierer, sprich Schöpfer, Gott, der über dir ist und dem Ehre gebührt, für das Leben das er uns geschenkt hat. Warum bevorzugt der Mensch Kalendersprüche zu Wahrheit? Was ist so unerträglich an Gott? Weil er eine höllische Welt zulässt? Das Böse nicht stoppt?

Was ist, wenn er mit dieser Welt, wo wir das Gute und Böse erfahren benützt, um uns etwas zu lehren? Waren Adam und Eva damals im Paradies zufrieden und glücklich? Oder wussten sie mit diesen Begriffen gar nichts anzufangen, weil sie nie etwas anderes kannten als Glück und Zufriedenheit? Wie konnten sie wissen, was unglücklich sein bedeutet, wenn sie es niemals erfahren hatten, und demnach sie sich auch nicht bewusst waren, dass sie glücklich waren?

Auch ein Gewissen, dass sie das haben, wussten sie nicht, denn seither hatten sie nie etwas getan, das ihr Gewissen geregt hätte, sich melden gemacht hätte. Erst nachdem sie sich mit diesem Gedanken, dass sie sein könnten wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist, haben verführen lassen und gegen Gottes Gebot verstießen, nicht von diesem bestimmten Baum zu essen, denn wenn sie das tun würden, würden sie sterben, erst dann regte sich ihr Gewissen und lies sie sich so richtig schlecht fühlen und dass sie etwas Schreckliches getan haben. Und das schlecht fühlen muss sich ziemlich schrecklich angefühlt haben, wo sie zuvor nur Glück und Zufriedenheit an Gefühlen kannten.

Ja, es hat sie so dermaßen schlecht fühlen gemacht, dass sie sich vor Gott versteckten, weil sie sich gewahr wurden, dass sie nackt sind. Wussten sie denn das auch nicht, dass sie nackt waren? Nein, denn sie kannten nichts anderes, es war das normalste in ihrer Welt und absolut nichts dabei. Erst wie ihre Seele durch den Ungehorsam verdorben wurde, mussten sie sich bekleiden, denn ihre Gedanken, ihr dichten und trachten, waren nicht mehr rein, unverdorben und unschuldig. Deshalb sieht man jüdische und Muslimische und andere Frauen sich bedecken, nicht ihre gottgegebene Schönheit vor allen zu zeigen, denn es könnte einen Mann zu schlechten Gedanken und Taten verführen – und welche Frau möchte schon wie Satan, dem Verführer sein?

Gott ist Liebe, heißt es in dem Buch, Wahrheit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Und weil er das ist, es in seiner Natur liegt, so zu sein, hatte er damals auch schon einen Plan, wie er den gefallenen Menschen, den er als seine Kinder sieht und über alles liebt, zurück ins Paradies holen kann, nachdem der seine Lektion hier auf der Welt gelernt hat.

Aber wer möchte das schon hören? So fängt auch eine Prophezeiung an, die der Prophet Jesaia (Kapitel 53) über den Messias bekommen hat, der Gottes Plan ist, um es den Menschen zu ermöglichen, wieder rein vor Gott treten zu können, um wieder im Paradies bzw. dem Himmel für immer zu leben.

adam-Versuchung

Ach ja, das ist es auch, was es bedeutet, dass Gott sagte Adam und Eva würden sterben, wenn sie von der Frucht essen, denn sie sind nicht auf der Stelle gestorben, sondern erst Jahrhunderte später, was vor der Flut normal war. Im Paradies hätten sie also für immer leben können, was sich erst durch ihren Ungehorsam änderte und sie aus dem Paradies vertrieben wurden, in unsere heutige Welt hinein, mit Geburt und Sterben, in eine Welt, regiert von Satans Gier und Machtstreben. …

Gottes Plan und des Menschen freier Wille, lese mehr darüber

Gottes Plan und des Menschen freier Wille

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