Der Gott der Hoffnung

Ein neuer Tag eine neue Hoffnung – mir war das noch nie so bewusst, wie kostbar es ist, einen neuen Tag zu erleben und das mit einer Hoffnung auf Gutes noch vor mir. Ich denke, je älter wir werden, desto mehr nehmen wir die Wunder wahr und können sie auch mehr genießen und das Leben selbst wird zu einem Wunder.

Römer 15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Advent1

Mit dem heutigen Sonntag beginnt die Adventszeit – die Zeit von Vorfreude, denn an Weihnachten wurde Liebe geboren, eine Liebe, die uns eine Hoffnung gibt, nicht nur auf ewiges Leben im Himmel, sondern: Emanuel, Gott mit uns – Matthäus 1,23 und das jeden einzelnen Tag.

Und diese Hoffnung ist nicht ein furchtsames Bangen und Flehen, sondern hinter dieser Hoffnung stehen uns die Versprechungen Gottes zur Verfügung.

Sieh hier nach für Inspirierendes für die Weihnachtszeit für jeden Tag, damit deine Hoffnung noch reicher werde, wie es in dem Vers oben heißt und du wahrlich erfüllt wirst von Liebe, Freude und Frieden.

Wir leben aber auch in ungewissen Zeiten und brauchen jeden Tag viel Stärkung, damit die Stürme des Lebens uns nicht übermannen. studiere deshalb auch den nachfolgenden Artikel und gehe reicher danach hervor:

Bessere Tage liegen vor uns – 1

Alle Dinge wirken zusammen zum Guten

Peter Amsterdam

Und wir wissen [mit großer Zuversicht], dass Gott [der um uns besorgt ist] alle Dinge zum Guten zusammenwirken lässt für die, die Gott lieben, für die, die nach seinem Plan und Ziel berufen sind. – Römer 8,28

Gott ist gut. Er macht alle Dinge gut. Er übersieht oder vergisst nichts. Er ist allwissend. Es kommt bei Ihm nie vor, das Er sagen muss: „Ups, das habe ich nicht kommen sehen.“ Er kommt nie zu spät. Er ist souverän, und Seine Vorsehung berührt jeden Aspekt unseres Lebens.

Die Tests, Prüfungen und Verluste, die wir in unserem Leben erleiden, können uns zum Guten dienen, wenn wir dem Herrn vertrauen, Ihm folgen und dem Heiligen Geist erlauben, in unserem Leben zu wirken und Seinen Plan zu verwirklichen. Egal, wie schwierig die Dinge sind, egal, wie sehr wir leiden, durch Seine Gnade können wir dem Herrn weiterhin vertrauen. Wir wissen, dass wir eine glorreiche, ewige Zukunft vor uns haben.

Maria Fontaine schrieb:

„Der Gerechte muss viel leiden“, – Psalm 34,20, darum ist es sicher tröstlich zu wissen, dass „denen, die den Herrn lieben, alles zum Guten dient, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ – Römer 8,28 Um unsere vielen Prüfungen, Schwierigkeiten, Kämpfe und Versuchungen siegreich zu überstehen, müssen wir diese Verheißung aus Römer 8,28 unbedingt zu einem wichtigen Bestandteil unseres Lebens machen.

Wenn wir die Ereignisse unseres täglichen Lebens nicht durch den Filter von Römer 8,28 schicken, wenn wir unsere Enttäuschungen, Verletzungen, Prüfungen, Krankheiten, Widerstände, Kämpfe usw. nicht ständig durch die Perspektive betrachten, die Römer 8,28 uns gibt, werden wir bedauerlicher Weise viele wertvolle Lektionen verpassen, die der Herr uns zu lehren versucht. Und wir werden uns des Friedens berauben, der aus dem absoluten Vertrauen in diese kostbare Verheißung und diesen Grundsatz erwächst.

Wenn wir die einfache Gleichung lernen: „Prüfungen entsprechen dem Guten“, wird unser Leben reicher, unsere Lektionen größer und unser Geist ruhiger sein, und wir werden die Hand des Herrn in den Ereignissen unseres Lebens leichter erkennen. Es macht einen großen Unterschied, ob man auf eine Flut von Problemen, Prüfungen und Drangsalen blickt und nur darauf wartet, dass das Schlimmste passiert, oder ob man sie sogar mit Vorfreude betrachtet, um all das Gute zu entdecken, von dem man weiß, dass der Herr es hervorbringen wird. – Maria Fontaine

Es ist ein solches Privileg zu wissen, dass wir dem Herrn vertrauen können, egal welche Schwierigkeiten, Nöte oder Herausforderungen in unser Leben kommen. George Müller hat einmal gesagt: „In tausend Prüfungen sind es nicht fünfhundert, die dem Gläubigen zum Guten gereichen, sondern neunhundertneunundneunzig und noch eine dazu.“

Römer 8,28 ist kein „Wohlfühl“-Slogan oder ein Mantra, das uns hilft, einen schwierigen Tag zu überstehen, indem wir uns einen besseren Tag vorstellen. Es ist ein Versprechen unseres Vaters, das uns gegeben wurde, die wir Ihn lieben und durch Seine Gnade unser Bestes tun, um Ihm zu folgen. Der folgende Auszug erklärt einige wichtige Vorbehalte zu diesem bekannten Versprechen:

  • Erstens bedeutet Römer 8,28 nicht, dass wir so leben können, wie wir wollen, und dass Gott unsere Fehler beheben wird. Um die Wahrheit von Römer 8,28 zu verstehen, können wir nicht nur den Teil des Verses zitieren, der uns gefällt: „Und wir wissen, dass Gott in allem das Gute will …“ und den Rest auslassen, „die ihn lieben und nach seinem Vorsatz berufen sind.“
  • Römer 8,28 ist eine Verheißung für Gläubige. Echte Gläubige. Diejenigen, die für Christus leben … Dieser Vers sagt denen, die Gott lieben und ihr Bestes tun, um Seinen Geboten zu gehorchen: „Auch wenn schlimme, schlechte, böse Dinge dein Leben berühren werden, werde ich (Gott) sie benutzen, um letztendlich Gutes zu bewirken, sowohl in deinem Leben als auch denen, die in der Welt sind.“

Joni Eareckson Tada, eine inspirierende Rednerin, Autorin und Sängerin, ist Tetraplegikerin (gelähmt von den Schultern an abwärts) und seit mehr als 40 Jahren an den Rollstuhl gefesselt. Wenn man sie fragt, warum Gott Leiden zulässt, sagt sie oft: „Gott lässt zu, was er hasst, um das zu erreichen, was er liebt.“ Und was liebt Gott? Dass die Menschen in eine Beziehung zu ihm treten und ihm ähnlicher werden. Jonis Leben und ihr Dienst sind ein überwältigendes Zeugnis dafür, wie Gott eine Tragödie wie einen lähmenden Tauchunfall nutzen kann, um das Leben von Millionen zu beeinflussen.

  • Römer 8,28 sagt uns, dass Gott alle Dinge zum Guten einsetzen kann. Er sagt nicht, dass alle Dinge gut sind… Die Wahrheit von Römer 8,28 erinnert uns daran, dass obwohl Sünde und Satan mächtig sind, Gott mächtiger ist. Er ist in der Lage, alles zu unserem Besten und zu seiner Ehre zu erlösen und wiederherzustellen. Es mag nicht alles gut sein, aber Gott kann und wird alles zum Guten nutzen. – Lori Hatcher

Manche Menschen haben eine sehr gute Vorstellungskraft und finden es einfacher, ein geistiges Prinzip zu verstehen, wenn es etwas in der Erklärung gibt, das sie vor ihrem geistigen Auge sehen können. Kürzlich las ich den folgenden Artikel, den ich als ein erbauliches und ermutigendes Wortbild empfand. Da stand:

Ich habe eine Rettungsweste, die mein wertvollster Besitz ist. Während ich auf dem Meer des Lebens segle, habe ich schon so oft hinausgeschaut und gesehen, wie sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut. Ich schnappe mir meine Rettungsweste und binde sie fest, dann mache ich mich bereit für den herannahenden, unerbittlichen Sturm.

Wenn der Sturm kommt, wird mein kleines Boot von den wütenden Wellen hin- und hergeworfen. Sie drohen mich zu ertränken und zu verschlucken, aber mit meiner Rettungsweste weiß ich, dass ich überleben werde. Nein, mehr als nur überleben. Ich werde wieder aufstehen, vielleicht angeschlagen und verletzt, aber siegreich.

Manchmal schleichen sich die Stürme von hinten an mich heran. Von der brausenden Brandung überrascht, kentert mein Boot und schleudert mich in die eisigen Fluten. Ich ringe, röchle und schnappe nach Luft und finde mich in einem Strudel wieder. Je mehr ich mich wehre, desto fester hält mich das Wasser in seinem Griff.

Allein, hilflos und besiegt warte ich auf das Ende, die Hoffnung flackert wie eine schmelzende Kerze. Als ich für das letzten Mal in den Fluten zu versinken drohe, ertönt eine Stimme über dem Lärm des Sturms. „Schnapp dir die Rettungsweste! Sie ist deine einzige Hoffnung.“

Ich versuche, in der Dunkelheit etwas zu erkennen, und sehe etwas auf dem Wasser treiben. Es ist meine Rettungsweste – immer da, wenn ich sie am meisten brauche. Ich binde sie an mich und werde sofort auf dem Wasser getragen.

Die Dunkelheit umhüllt mich noch immer. Das Meer schäumt noch immer und seine wütenden Wellen drohen, mich unter Wasser zu ziehen. Der Regen peitscht mir weiterhin ins Gesicht. Aber ich bin wieder voller Tatendrang. Mit vollem Vertrauen in meine Rettungsweste warte ich zufrieden den Sturm ab.

Was ist das Geheimnis meiner Rettungsweste? Es ist so einfach, dass du es vielleicht übersiehst. Es ist ein Vers aus der Bibel: „Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ – Römer 8,28. ALLE Dinge – auch Stürme, Regen und Winde – sind zu unserem Guten. Eines Tages werden wir das irgendwie verstehen. – S. Jade

Ich muss zugeben, dass es viel einfacher ist, dem Herrn zu vertrauen, wenn alles gut geht, wenn wir gesund sind, wenn wir haben, was wir brauchen, und wenn wir und unsere Lieben sicher und geborgen sind. Aber wenn die Dinge nicht gutstehen, kann es sehr viel schwieriger sein, dem Herrn zu vertrauen. Die Versuchung ist groß, sich Sorgen zu machen, Stress zu machen, sich zu beklagen, härter zu arbeiten und zu versuchen, die Probleme auf jede erdenkliche Weise zu „lösen.“ Aber wir wissen, dass das nicht die Lösung ist.

Wir verstehen nicht immer, warum der Herr einen Schicksalsschlag oder eine Tragödie in unserem Leben zulässt, und in vielen Fällen müssen wir Ihm vertrauen, auch wenn wir nicht in der Lage sind, das ganze Bild zu sehen. Edward Teller erinnert uns daran: „Wenn du am Ende des Lichts, das du kennst, angelangt bist und es Zeit ist, in die Dunkelheit des Unbekannten zu treten, bedeutet Glaube zu wissen, dass eines von zwei Dingen geschehen wird: Entweder wird dir etwas Festes gegeben, auf dem du stehen kannst, oder du wirst lernen zu fliegen.“ Der verstorbene Reverend Billy Graham hat hierzu einige hervorragende Einsichten geliefert:

  • Wenn du an einer lähmenden Krankheit leidest oder ein geliebter Mensch gestorben ist, ändert das Zitieren und Meditieren von Römer 8,28 nichts an der Situation und trägt vielleicht nicht dazu bei, den Schmerz sofort zu lindern. Wir leben in einer gefallenen Welt, und wenn wir oder die, die wir lieben, einen Verlust oder eine Tragödie erleiden, tut das weh! Wir weinen. Wir trauern. Und in der Regel dauert es eine Weile, bis wir das Gute in den schlimmen Ereignissen sehen, die oft unseren Glauben auf die Probe stellen, weil wir in schwierigen Zeiten weiterhin auf Ihn vertrauen. In seinem Buch Why Us? stellt Warren Wiersbe fest, dass Gott „Seine Souveränität nicht dadurch beweist, dass Er ständig eingreift und diese Ereignisse verhindert, sondern dadurch, dass Er sie lenkt und beherrscht, sodass selbst Tragödien am Ende Seine endgültigen Absichten erfüllen.“ Lasse dich von der folgenden Geschichte in dieser Hinsicht ermutigen: Es ist leicht zu glauben, dass Gott uns liebt und sich um uns kümmert, wenn die Dinge gut laufen, aber wenn sich das Leben gegen uns wendet, wird es viel schwieriger zu glauben, dass Er sich um uns kümmert.
  • Warum sollten wir weiterhin auf Gott vertrauen, auch wenn sich nichts zu ändern scheint und es so aussieht, als würde Er uns nicht einmal zuhören? Ein Grund ist, dass Gottsich nicht verändert hat, egal wie viele Veränderungen in unserem Leben stattgefunden haben. Die Aussage der Bibel ist verlässlich: „Ich, der Herr, ändere mich nicht.“ – Maleachi 3,6
  • Und wenn Gott sich nicht ändert, dann bedeutet das, dass sich auch Seine Verheißungen nicht ändern. Er hat in der Vergangenheit versprochen, bei dir zu sein – und Er ist es immer noch. Er hat versprochen, dich in der Vergangenheit zu leiten – und Er wird es immer noch tun. Kenne Seine Verheißungen, studiere Seine Verheißungen, glaube Seinen Verheißungen und vertraue Seinen Verheißungen. In der Bibel „hat er uns seine großen und kostbaren Verheißungen gegeben.“ – 2. Petrus 1,4
  • Lasse deinen Glauben nicht von deinen Umständen überwinden, sondern lasse deine Umstände von deinem Glauben überwunden werden. – Billy Graham

Ich weiß nicht, ob Louis Braille gläubig war, aber sein Leben ist ein Beispiel für einen souveränen Gott, der alles zum Guten führt. In der Französischen Akademie der Wissenschaften ist eine recht schlichte, alte Schuhmacher-Ahle ausgestellt. Die Geschichte, die sich hinter dieser Ahle verbirgt, ist ziemlich außergewöhnlich. Wenn man sie ansieht, würde man nie vermuten, dass dieses einfache Werkzeug für irgendetwas von Bedeutung verantwortlich sein könnte. Doch im Gegenteil, sie kann enorme Schmerzen verursachen.

Es war die Ahle, die eines Tages vom Tisch des Schusters fiel und dem neunjährigen Sohn des Schusters das Auge ausstach. Die Verletzung war so schwer, dass der Junge auf beiden Augen erblindete und in eine Sonderschule für blinde Kinder eingewiesen wurde. Der Junge lernte lesen, indem er mit großen, geschnitzten Holzblöcken hantierte.

Als der Sohn des Schuhmachers erwachsen wurde, dachte er sich eine neue Art zu lesen aus. Es ging darum, ein System von Punkten zu erlernen, die in Buchstaben des Alphabets übersetzt wurden und von einem Stück Papier auf jeder ebenen Fläche gelesen werden konnten. Louis Braille benutzte tatsächlich die Ahle, mit der er als Junge erblindet war, um die Punkte zu einem völlig neuen Lesesystem für Blinde zu formen – heute als Braille bekannt.

Natürlich kann es sein, dass wir nicht persönlich eine solche sichtbare Manifestation des Guten erleben, das Gott in unserem Leben zu wirken versprochen hat. In solchen Zeiten, in denen unser Glaube auf eine harte Probe gestellt wird, kommt es darauf an, unser Leben, unsere Lieben, unsere Gesundheit und unseren Lebensunterhalt in Gottes Hände zu legen und Ihm zu vertrauen, für uns zu sorgen. Selbst wenn der Herr zu schweigen und die Prüfungen endlos zu sein scheinen oder die Verluste, die wir erleiden, groß sind, ist Gott barmherzig und treu, und Er wird uns nie verlassen noch aufgeben.

In der Geschichte von Josef im Alten Testament wird uns ein schönes Beispiel dafür gegeben, wie Gott aus einer scheinbar hoffnungslosen Situation Gutes hervorbringt. Wie R. W. De Haan kommentierte:

[Ich werde] an die biblische Wahrheit erinnert, dass es im Leben von Gottes Kindern keine Zufälle gibt. In der Heiligen Schrift lesen wir, wie Josef eine schwierige Erfahrung, die wie ein großes Unglück erschien, interpretierte. Er war in eine Grube geworfen und dann als Sklave verkauft worden. Dies war eine große Bewährungsprobe für seinen Glauben, und aus menschlicher Sicht schien es ein tragischer Fall von Ungerechtigkeit zu sein, kein Mittel der Vorsehung zum Segen. Aber Josef erfuhr später, dass „Gott es gut gemeint hatte.“ – 1.Mose 50,20

Wir können auch eine Lehre vom Propheten Habakuk ziehen, wenn wir diese bekannten Verse betrachten:

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass zur Zeit Habakuks viel Böses im Gange war und die Zukunft nicht rosig aussah. In der Tat sah die Situation ziemlich düster aus. Aber trotz dieser schwierigen Umstände verkündete Habakuk sein Vertrauen auf Gott und sagte: „Ich will mich aber freuen des Herrn.“ Er vertraute nicht nur auf Gott, er freute sich auch und erinnerte sich daran, dass der Herr seine Stärke ist. Er erkannte an, dass es ihm zwar an Grundnahrungsmitteln mangeln könnte, dass er aber niemals ohne Gott sein würde. Wenn auch der Feigenbaum nicht sprießt und keine Trauben an den Reben hängen, wenn auch die Olivenernte ausbleibt und die Felder keine Nahrung hervorbringen, wenn auch keine Schafe im Gehege und kein Vieh im Stall sind, so will ich doch fröhlich sein in dem Herrn, ich will mich freuen an Gott, meinem Retter. Der Herr, der Herrscher, ist meine Stärke; er macht meine Füße wie die Füße eines Hirsches, und führt mich über die Höhen. – Habakuk 3,17-19   

Ich glaube, es ist eine große Herausforderung, dem Herrn zu vertrauen, dass Er alles zum Guten wendet, wenn man das Gefühl hat, dass man selbst schuld ist, dass man in einer schwierigen Situation steckt. Wenn man das Gefühl hat, Fehler gemacht zu haben, eine Situation falsch eingeschätzt oder unkluge Entscheidungen getroffen zu haben, und sich alles deshalb zum Schlechten gewendet hat, kann man das Gefühl haben, man hätte es verdient, die negativen Konsequenzen zu tragen. Man bekommt ein mulmiges Gefühl im Bauch und hat das Gefühl, nicht „qualifiziert“ zu sein, um Gottes Gnade und Barmherzigkeit in Form von Römer 8,28 zu empfangen. Aber wir müssen uns daran erinnern, dass diese Erfüllung von Gottes Wort eine Manifestation Seiner Gnade ist!

Mich ermutigt das Konzept der „göttlichen Umkehrungen“ in der folgenden

Botschaft von Jesus:

Ich bin der Gott der göttlichen Umkehrungen. Ich kann aus dem Bösen das Gute hervorbringen: Mein Generalplan bringt den Sieg aus einer scheinbaren Niederlage hervor. Komm zu mir, so wie du bist – verwundet vom Kampf – und lege deine Wunden in mein heilendes Licht …

Wenn du eine göttliche Umkehrung in deinem Leben erlebst, bist du hocherfreut, zu beobachten, wie meisterhaft ich in der Welt agiere. Dein Leiden gewinnt an Bedeutung, weil du weißt, dass ich aus dem Bösen Gutes hervorbringen kann – und es auch tue. Letztendlich werden meine Pläne nicht durchkreuzt werden. Ich habe das letzte Wort! Wenn du siehst, wie weit meine Weisheit und meine Wege über dich hinausgehen, bekommst du einen Eindruck von meiner Herrlichkeit. Das inspiriert dich dazu, mich anzubeten und dich vor meiner unendlichen Intelligenz und grenzenlosen Macht zu verneigen. Wenn du deine Seele in Anbetung für mich öffnest, erhältst du die Gewissheit meiner unerschütterlichen Liebe. „Ich kenne die Pläne, die ich für dich habe: Pläne, die dir nützen und nicht schaden, Pläne, die dir Hoffnung und eine Zukunft geben.“ – Jeremia 29,11 – Durch Sarah Young, Jesus lebt!

Egal, was in unserem Leben vor sich geht, egal, welchen Schwierigkeiten wir gegenüberstehen, wir müssen uns daran erinnern, immer noch Gott zu haben. Er wird uns niemals verlassen oder aufgeben! Gott ist gut! Er ist Liebe! Er lässt zu, dass wir Schwierigkeiten, Tests und Prüfungen erleben, aber das ist noch nicht alles. Er bringt auch wunderbare Segnungen hervor. Wenn wir also versucht sind, zu zweifeln und uns zu fragen, warum die Dinge nicht so laufen, wie wir es uns erhofft haben, können wir uns eine Lektion von Arthur Ashe zu Herzen nehmen, wie in dem folgenden zeugnisgebenden Bericht erklärt wird:

Der Tennis-Superstar Arthur Ashe starb an AIDS, das er sich durch eine Bluttransfusion während einer Herzoperation zugezogen hatte. Ashe war nicht nur ein großartiger Sportler, sondern auch ein Gentleman, der mit seinem vorbildlichen Verhalten auf und neben dem Tennisplatz viele inspirierte und ermutigte. Ashe hätte angesichts seiner Krankheit verbittert und selbstmitleidig werden können, aber er behielt eine dankbare Haltung bei.

Er erklärte: „Wenn ich bei meinen Problemen fragen würde: ‚Warum ich?‘ dann müsste ich bei meinen Segnungen genauso fragen: ‚Warum ich?‘ Warum habe ich Wimbledon gewonnen? Warum habe ich eine schöne, begabte Frau geheiratet und ein wunderbares Kind bekommen?“ Die Einstellung von Ashe weist diejenigen von uns zurecht, die oft murren: „Warum ich? Warum lässt Gott das zu?“

Selbst wenn wir schwer leiden, dürfen wir nicht die Gnadengaben vergessen, die Gott in unser Leben schüttet – wie Nahrung, Unterkunft und Freunde – Segnungen, die vielen vorenthalten werden. Und was ist mit den geistlichen Segnungen? Wir können das Wort Gottes selbst in den Händen halten und darin lesen. Wir haben das Wissen um Seine rettende Gnade, den Trost Seines Geistes und die freudige Gewissheit eines ewigen Lebens mit Jesus. Betrachte Gottes Segnungen und frage: „Warum ich?“ – Vernon C. Grounds

Was für etwas Wichtiges, uns daran zu erinnern! Wir haben so viele Segnungen in unserem Leben. Preis sei dem Herrn! Wenn du dein Vertrauen auf den Herrn setzt und geduldig auf Ihn wartest, kannst du zuversichtlich sein, dass Er dich stärken, segnen, versorgen und in Seinem Willen leiten wird, und eines Tages, ob in diesem oder im nächsten Leben, wirst du die Erfüllung Seiner unfehlbaren Verheißung erleben, dass alle Dinge zu deinem Besten zusammenwirken werden!

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Eine besondere, schöne Adventszeit wünsche ich euch!

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