‚high‘ und doch leer und hungrig

Die gute Saat vom 8.November 2019

Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten. – Johannes 6,35

Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. – Matthäus 4,4

Nie mehr Hunger, nie mehr Durst?

Die Volksmenge drängte sich um Jesus. Am Vorabend hatten sie Ihn zum König machen wollen, weil Er ihnen durch ein Wunder Nahrung gegeben hatte. Aber Er hatte sich ganz allein auf den Berg zurückgezogen, denn keinem Menschen steht es zu, dem Sohn Gottes eine Würde zu verleihen.1  Zudem waren ihre Beweggründe fadenscheinig: Sie wollten nur satt zu essen haben. Daher hatte Er ihnen auch gesagt: „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die bleibt ins ewige Leben“, und noch hinzugefügt, dass sie an Ihn glauben müssten, „den Gott gesandt hat“ (Johannes 6,27–29).2

Stattdessen waren die Leute darauf aus, immer neue Wunder zu erleben. Deshalb erklärt Jesus ihnen jetzt: „Ich bin das Brot des Lebens“, und zeigt ihnen, dass Er die geistlichen Bedürfnisse eines jeden, der zu Ihm kommt, endgültig stillt.

Der Mensch hat materielle Bedürfnisse, aber auch geistliche. Und solange er nicht in einer lebendigen Beziehung zu Gott steht, lebt er nicht im wahren Sinn des Wortes. In seinem Innern fehlt etwas; er hat einen Durst, den nichts auf der Erde stillen kann.3

Aber wer zum Herrn Jesus kommt und sein Leben Ihm übergibt, bekommt Antworten auf alle seine Lebensfragen, und die Bedürfnisse seines Herzens und seines Gewissens werden für immer gestillt. Alle Vortrefflichkeiten Jesu Christi, des Sohnes Gottes – zum Beispiel sein reines Leben voller Liebe auf dieser Erde – werden ihm dann zur geistlichen Nahrung. In diesem Sinn wird ein wahrer Christ nie mehr hungern.

– – –

Obwohl die gute Saat mehr für „Anfänger“ geschrieben ist, bekomme ich doch immer wieder selbst Inspiration daraus.

1 … denn keinem Menschen steht es zu, dem Sohn Gottes eine Würde zu verleihen.  – Diesen Gedanken hatte ich noch nie. Etwas zum Verinnerlichen.

2 Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, … – darüber habe ich in meiner letzten Post geschrieben (Pfeil links klick) über das „Gesindel-Evangelium“. Wenn es einen Gott gibt – und wir wissen dass es einen gibt – dann sollte er doch auch das Wichtigste in unserem Leben sein; und unser Streben sollte doch sein Ihm gänzlich zu gefallen und nicht der Welt. Aber der Preis dafür ist hoch und nicht jeder ist bereit, ihn zu bezahlen, stimmt’s? Deshalb bin ich auch so hinter Muslimen her, nicht nur dass sie die Wahrheit hören müssen, sie haben bereits diese Hingegebenheit – oder zumindest wissen davon –  zu ihrem Gott, wissen, er ist das Wichtigste und  sollte unser Leben bestimmen – nur dass sie die falsche Adresse von Gott haben.

3 Der Mensch hat materielle Bedürfnisse, aber auch geistliche.  In unserer Glaubensgemeinschaft machen wir manchmal einen Sketch, der das auf humorvolle Weise verdeutlicht. Jemand kommt zum Arzt und klagt über Herzbeschwerden. Der Arzt meint, da hilft nur eine Operation am Herzen. Der Patient wird mit einem Gummihammer in Narkose versetzt und der Arzt öffnet das Herz und findet dort alles Mögliche das da eigentlich nicht hineingehört, Dinge die wir lieben und mehr Wert schätzen als Gott selbst.

Neulich kam mir eine Antwort – denke ich – warum muslimische Männer so ‚Sexverrückt‘ sind, dass sie sich ein Paradies wünschen, in dem sie den ganzen Tag lang darin schwelgen können, eine schöne Jungfrau zu entjungfern. Warum ist das Paradies für sie?

Ich denke ich habe in diesem Arzt-Sketsch eine Antwort gefunden. Jeder Künstler, aber auch Schriftsteller, Architekt und  Bauleute etc. setzen ihren Namen zu ihrem Werk, damit man ihnen die Ehre geben kann, die ihnen auch gebührt. Was ist mit Gott, hinterlässt er nicht auch sein Namenszeichen in seiner Schöpfung?

Wenn er eine menschliche Seele erschafft, hinterlässt er in jedem einzelnen Herzen einen freien Raum, ein Vakuum mit seinem Namensschild darauf. Was bedeutet, nichts anderes als Gott selbst kann diesen Raum, dieses „Loch“ oder Vakuum füllen, als nur er selbst. Und bis es von Gott gefüllt ist, bleibt es eine schmerzhafte Angelegenheit, die uns unerfüllt und mit Sehnsucht nach diesem gewissen Etwas lässt oder wie die gute Saat es ausdrückt: In seinem Innern fehlt etwas; er hat einen Durst, den nichts auf der Erde stillen kann. Wir Menschen versuchen meist mit allen Mitteln bzw. Dingen diesen unausgefüllten, schmerzlichen Raum zu füllen. Aber weil Dinge ihn einfach nicht ausfüllen können, denken wir, wir müssten immer wieder etwas Neues haben, neue Anregung, neue freudige Aufregung und neue glückselige Gefühlsmomente – bis wir entdecken, wer dieses Loch als einziger füllen kann. Selbst ein Partner, ganz gleich wie sehr wir ihn lieben und schätzen und die höchstmöglichen Gefühlserregungen mit ihm erleben, den höchstmöglichen Orgasmus, wird dieses Glückserlebnis nur für eine Zeit anhalten, bis wieder der Wunsch und das Verlangen hochkommt für den nächsten Glücksmoment.

Muslime wissen nichts von diesem Vakuum, diesem Raum mit Gottes Namensschild drauf, da sie ja als „Gläubige“ schon geboren wurden, also nicht wie der Rest der Welt nach der Wahrheit suchen müssen – denken sie. Sie fühlen diese Leere aber genauso und stellen sich deshalb vor, dass das Paradies mit ständigem Sex diese Leere dann füllen wird. Was meint ihr, könnte es so sein? Für mich ist das die Antwort und ich werde versuchen, den Muslimen das klar zu machen.

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? – Psalm 42, 2.3  Manche Übersetzungen benützen anstatt ‚schreit‘ das Wort lechzt-dürstet, was es noch besser Ausdrückt.

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. – Psalm 84,3

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Über dieses Thema habe ich ein kleines Traktat zum Verteilen, wenn jemand daran interessiert wäre, das zu verteilen, meldet euch. – Das Scannen hat die Qualität ein wenig gemindert.

wovon Leute high-1

wovon Leute high-2

wovon Leute high-3

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Wie der Hirsch nach frischem Wasser lechzt, so lechzt meine Seele Gott nach dir

Ich denke an den Himmel und lächle und alles scheint nicht mehr so schlimm.

Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?  – Wiederholung

Ich denke an den Himmel und lächle und alles scheint nicht mehr so schlimm.

Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?

Ich denke an den Himmel und lächle und alles scheint nicht mehr so schlimm. …

 

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