Sein Name ist Jesus

Sein Name ist Jesus

Vor über 2000 Jahren betrat eine jüdische junge Frau in einer Nacht, über die es der Welt gefiel, sie Weihnacht zu nennen, die geheimnisvollen Tiefen der Mutterschaft und kam daraus mit einem geschenkten Kind zurück. Das Kind bekam einen Namen …

Einen Namen, der auf den Seiten der Geschichte erblüht wie die Blumen eines tausendfachen Frühlings;

Einen Namen, der auf den Korridoren der Zeit widerhallt wie die Musik tausender Chöre in einem grandiosen Choral.

Einen Namen, der die Analen der Jahrhunderte schmückt wie der Glanz tausender Monumente erschaffen aus den reinsten und köstlichsten Steinen;

Einen Namen, der nach 2000 Jahren genauester Prüfung in der Galaxie der großen Erdenseelen wie das Strahlen tausender Sonnen brilliert.

Einen Namen, der groß ist, größer und bedeutendster als alle Namen der Welt zusammengenommen.

Am 25. Dezember wird der Geburtstag Jesu Christi überall auf der Welt gefeiert. Man feiert ihn in unterschiedlichsten Formen, in vielen Sprachen von Völkern aller Rassen. Für wenige Stunden werden viele in der Welt aufhören, über Satelliten, über Raketen und Krieg zu reden. Für wenige Stunden werden viele von Frieden auf Erden und dem Wohlgefallen für die Menschen reden. Man beschenkt sich gegenseitig und redet über den Friedensfürsten.

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, der mächtige Gott, ewiger Vater, Friede-Fürst; “ Jesaja 9,5

Leg still zu seinen Füßen nieder:
Jede Sehnsucht, ob süß, ob nur ein Spross;
Träume in Nebel oder Glanz;
Hoffnung, bereit sich aufzuschwingen;
All dein Sehnen, – jede Freude – immer wieder.

Zu seinen Füßen, lass sie dort, zögere nicht;
Allen Kummer, dumpfe Sorge – verzagte Träne;
Er wird immer ehrlich sein,
Wenn andere dich versetzen, der Freunde wenig sind,
Dann wird er dir ans Herze wachsen.

Sein Name ist Jesus. – Billy und Ruth Graham

. . .

Der Tag, an dem ich Jesus sah

Eine Weihnachtsgeschichte von John Roys

Mein Elternhaus war aus Stein und Lehm gebaut und stand auf einem Hügel, von dem aus wir Bethlehem überblicken konnten. In unserer Hirtenfamilie war ich der jüngste von fünf Brüdern. Wir waren arm, das Leben war hart und die Steuern, die Rom eintrieb, machten alles noch beschwerlicher. Doch trotz der Strapazen verloren wir nie unseren Glauben an den einen wahren Gott, noch an Seine Verheißungen eines kommenden Messias. .

Eines Tages wurden wir Opfer einer Tragödie. Unser Haus geriet in Brand. Ich war damals erst sieben. Da mein Vater und meine Brüder mit den Schafen auf der Weide waren, breitete sich das Feuer schneller aus, als meine Mutter es löschen konnte. Ich fürchtete mich zuerst sehr, doch als ich versuchte, nach draußen zu rennen, fiel eine lodernde Tür auf mich und mein Gesicht wurde schwer verbrannt. Mein Bruder, der angerannt gekommen war, konnte mich herausziehen, doch mein Gesicht war von der Feuersglut ganz entstellt und ich konnte nicht mehr sehen. Mit der Zeit heilten die Brandwunden, doch ich blieb blind.

Ich fühlte mich so ohne Hoffnung und kam mir sehr nutzlos vor. Stundenlang saß ich da, starrte in die Dunkelheit und fragte Gott immer wieder, warum Er das nur zugelassen hatte.

12-25-1Meine Mutter versuchte mich zu ermutigen, indem sie kleine Arbeiten fand, die ich verrichten konnte. Manchmal nahmen mich meine Brüder auch mit auf die Weide. Dort draußen fühlte ich mich Gott irgendwie näher. Ich spürte, Er war der Hirte und ich eins Seiner Schafe, das überallhin geführt werden musste.

Etwa fünf Jahre danach geschah etwas wirklich Wunderbares. Wir waren an meinem Lieblingsplatz auf dem Feld, als ein großartigen Sonnenuntergang zu beobachteten war. Meine Brüder beschrieben ihn für mich – all die Farben, die Wolken, das wunderschöne Wirbeln und Strudeln, wie schillernde Streifen am Himmel erstrahlten.

Bald war es vorbei und die Nacht brach herein. Die Dunkelheit umhüllte die Erde, wie die Blindheit mich einhüllte. Nachdem die Schafe sich zur Ruhe gelegt hatten, schien plötzlich ein strahlendes Licht um uns herum – ein Licht, das so hell war, dass sogar ich es spüren konnte.

12-25-2»Was ist das?«, rief ich.

»Wir… wir wissen es auch nicht«, antworteten meine Brüder. Am Ton ihrer Stimme spürte ich, dass sie Angst hatten.

Dann hörten wir eine wunderschöne Stimme – eine Stimme, die Frieden ausströmte:

»Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich bringe euch gute Nachricht von großer Freude, die der Menschheit widerfahren wird.« Nur Engel können so sprechen. »Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und dies soll euch ein Zeichen sein: Ihr werdet das Kindlein finden, in Windeln gewickelt in einer Krippe liegen.«

Alle rangen nach Luft, als blitzartig ein Licht, das viel heller als das erste schien, den Nachthimmel erfüllte. Wir hörten wie eine Vielzahl von himmlischen Heerscharen Gott in Gesang priesen: »Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!« Es war fantastisch. Die Herrlichkeit und Kraft Gottes war in ihren Stimmen zu hören. Dann, so plötzlich wie sie erschienen waren, verschwanden sie auch wieder.

Geraume Zeit verging, bevor einer von uns ein Wort sagte. Mein Vater unterbrach die Stille: »Unser Retter ist geboren, und unser Gott hat es für angemessen befunden, uns die gute Nachricht zu überbringen. Kommt! Gehen wir nach Bethlehem, um das Kindlein zu sehen, von dem die Engel berichtet haben.«

Amos bot an, bei den Schafen zu bleiben, da er sowieso mit der Wache an der Reihe  war. »Kann er bei dir bleiben?«, fragte mein Vater. Ich wusste, dass sie über mich sprachen.

Kurz nachdem Vater und die anderen hinter der ersten Biegung des Weges verschwunden waren, verhallten ihre Schritte. Amos und ich rückten näher ans wärmende Lagerfeuer.

»Erzähl mir nochmals von den Engeln, Amos!«, bat ich. Meine Gedanken wirbelten durcheinander. Unser Volk hatte so viele Jahre auf den kommenden Messias gewartet. Wie sehr ich mir doch wünschte, mit ihnen dorthin gehen zu können. Aber das hätte ja nicht viel genützt. Ich beklagte, dass ich den Retter nie sehen würde.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wärmte die Sonne bereits mein Gesicht, aber die selbe Traurigkeit erfüllte noch immer mein Herz. Dann hörte ich aufgeregte Stimmen den Pfad hinaufkommen – Rufe der Freude und des Lobes. Jemand rief meinen Namen.

»Hast du Ihn gesehen? Hast du den Retter gesehen?«, fragte ich ungeduldig.

»Ja!«, riefen sie alle gemeinsam. »Wir fanden Ihn, genau wie die Engel sagten, dass wir Ihn finden würden«, erklärte mein Vater. »Es war nur ein Stall, nicht besser als unserer, aber er war mit der wunderbarsten Gegenwart erfüllt. Gewiss war es der Geist des lebendigen Gottes! Wir waren ganz überwältigt von Freude und Ehrfurcht und fielen auf die Knie, um Ihn anzubeten.«

»Er heißt Jesus«, fuhr mein ältester Bruder fort, »und es war genau wie Vater gesagt hat. So etwas habe ich noch nie gefühlt!« Obwohl ich den glücklichen Ausdruck auf dem Gesicht meines Bruders nicht sah, konnte ich am Ton seiner Stimme erkennen, dass er sich verändert hatte.

Als wir nach Hause aufbrachen, wiederholte ich in Gedanken unaufhörlich diesen Namen: Jesus, Jesus, Jesus.

Die Jahre vergingen, aber ich vergaß diese Nacht nie. Auch diesen Namen verlor ich nie aus dem Sinn. Mein Vater starb als ich zwanzig war. All meine Brüder heirateten und zwei von ihnen zogen auf der Suche nach besserer Arbeit woanders hin. Die anderen beiden hüteten weiter unsere Schafe, und ich half meiner Mutter im Garten.

Viele weitere Jahre vergingen, bis aufregende Neuigkeiten aus Galiläa zu uns kamen. Ein neuer Prophet lehrte vom Königreich Gottes. Viel Volk folgte Ihm – und Sein Name war Jesus. War es möglich, dass dies der gleiche Jesus war, von dem die Engel uns vor dreißig Jahren berichtet hatten? Ich wünschte so sehr, dass Er es sei, und ich hoffte von ganzem Herzen, Ihn kennen zu lernen.

Einige Monate später war ich eines Tages mit meiner Mutter in Bethlehem. Da hörte ich Rufe und den Lärm von vorbeieilenden Menschen. Am Ende der Straße sammelte sich viel Volk an.

»Was ist los?«, fragte ich. »Was passiert hier?«

»Geh aus dem Weg, Blinder.« Hände, die zu der rauen Stimme zu gehören schienen, drückten mich an eine Mauer. »Der Prophet kommt durch, Jesus von Nazareth!«

Konnte es wirklich ER sein? »Jesus! Jesus!«, rief ich aufgeregt, doch meine Schreie gingen in all dem Tumult  um mich herum unter. »JESUS, JESUS!«, schrie ich umso lauter.

Plötzlich hörten alle auf zu rufen und zu drängeln. Was war geschehen? »JESUS!«, schrie ich ein letztes Mal in meiner Verzweiflung.

Als Nächstes hörte ich eine Stimme direkt vor mir – eine Stimme voller Liebe und Mitgefühl. »Ja, was möchtest du von mir?«

»Mein Herr…«, ich hob überrascht den Kopf, »ich möchte, dass meine Augen geheilt werden, damit ich wieder sehen kann!«

12-25-3Ein wunderbares Gefühl strömte durch meinen ganzen Körper, als Jesus Seine Hände auf meine Augen legte und zu Seinem Vater im Himmel betete: »Lass ihn Heilung erfahren!« Noch bevor ich meine Augen öffnete, wusste ich, dass ich geheilt war. Ein unbeschreibliches Gefühl des Friedens und der Liebe überkam mich. All die Traurigkeit, die Hoffnungslosigkeit und all die Ängste der vergangenen Jahre waren in diesem Augenblick wie weggewaschen. Ich fiel vor Ihm auf die Knie und schaute auf – hinauf ins liebevolle Gesicht meines Herrn und Retters. Ich war überglücklich!

* * *

Niemand von uns kann wirklich ergründen, wie gewaltig Gott unser Vater ist. Er befindet sich so weit jenseits unserer Vorstellungskraft, dass Er jemanden erschaffen musste, der imstande war, uns Seine Liebe zu zeigen; jemanden, der sich auf unserer Ebene befand; jemanden, den wir sehen, fühlen und erfahren konnten, jemanden, der Gott herab in den Bereich unserer Vorstellung brachte, einen Mann, der wie Er Selbst war, den Er Seinen Sohn nannte.

Gott teilte Seine Liebe der ganzen Welt mit, aber Er liebt auch dich persönlich so sehr, dass Er Seinen wertvollsten Besitz hergab, das, was Er am meisten wertschätzte, „Seinen einzig geborenen Sohn,“ damit du ewiges Leben haben mögest. (Johannes 3:16) Er liebt dich sehr, mehr noch als Worte es jemals ausdrücken könnten. Du kannst die Liebe Gottes niemals verstehen. Sie ist zu groß, sie übertrifft alle Erkenntnis. (Eph.3:19) Du musst sie einfach nur empfangen und sie im Herzen fühlen.

Aus diesem Grund kam Jesus an jenem allerersten Weihnachtstag, damit du die Liebe des Vaters kennen lernen kannst. Das ist der eigentliche Grund.

Wenn du Jesus, den Friedefürsten, noch nicht als deinen persönlichen Erretter empfangen hast, kannst du das jetzt in diesem Moment tun, indem du Ihn bittest, in dein Herz zu kommen und es mit Liebe, Leben, Freiheit, Wahrheit, Frieden, Fülle und Freude zu füllen; hier, jetzt und für immer. Bete ganz einfach:

Lieber Jesus, danke dafür, dass Du Dein Leben für mich gegeben hast. Bitte vergib mir für die Fehler, die ich begangen habe; komm in mein Herz, gib‘ mir dein Geschenk des ewigen Lebens, und lehre mich mehr über Deine Liebe. Amen.

* * *

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