Vergangene Nacht hatte ich einen sehr lebendigen Traum, halb schlafend und halb wach zu Ende geträumt.
Ich war als Verkehrspolizisten verkleidet und hielt Fahrzeuge an (mehr auf dem Land, außerhalb der Stadt), leitete sie auf die Straßenseite und sprach zu den Insassen. Ich fragte sie, wenn sie jetzt einen tödlichen Unfall hätten, ob sie dann wissen wo sie hingehen werden?
Das war der Traum, im Wachliegen habe ich mir dann Antworten ausgeträumt, wie ich schließlich mit dem oder denjenigen gebetet habe, dass sie Jesus in ihr Herz aufnehmen, damit sie ihn kennenlernen können, er von da an bei ihnen sein kann, sie beschützen, führen und leiten kann.
Leider antworten viele heutzutage auf solch eine Frage mit einem, dass sie nicht an Gott und ein Weiterleben glauben. Aber was für einen Sinn macht das Leben überhaupt, wenn es kein „Danach“ gibt, keine Erinnerung mehr dass du je gelebt hast, nichts? Alles was man mühsam gelernt hat, ist dann umsonst gewesen, wird nicht mehr gebraucht? Alles Schwere, das man erlebt hat, war genauso umsonst? Alles Schöne, Unvergessliche hat keinen Wert mehr, verpufft wie alles andere nur noch?
Dir mag es vielleicht ganz gut gehen, kannst fast ein YOLO Leben leben, aber was ist mit Menschen die an einer schweren Krankheit leiden, Menschen in Kriegsgebieten oder in Ländern wo sie Hunger leiden, kein sauberes Trinkwasser haben und deshalb tödlich krank werden, wenn es kein Danach gibt, wäre es nicht besser für sie wenn sie gleich alles beenden würden, damit es vorbei ist, wenn es sowieso keine Erinnerung mehr gibt, dass sie je gelebt haben?
Damit das Leben bedeutungsvoll wird, braucht es ein Danach, die Ewigkeit, in der alles eine Erfüllung und schließliches gutes Ende findet.
Wie viele Menschen glauben nicht an Gott, ganz einfach weil sie ihn nicht verstehen können, keinen Sinn für einen „guten“ Gott sehen können, in einer meist ungerechten, grausamen, schlechten Welt. Menschen brauchen Antworten, brauchen eine Herausforderung, nach Gott zu greifen und brauchen eine führende Hand. Ich bin alt und mein Herz kann nicht mehr allzu viel leisten, ich kann also meinen Traum nicht Wirklichkeit werden lassen, aber was ist mit dir – ja, DIR? Kannst du für mich den Traum erfüllen, um der Seelen und um Christi Liebe willen?
Wir alle wünschen uns doch, dass Jesus bald zurückkommen kann, um dieser verrotteten Welt und der Herrschaft des Menschen ein Ende zu setzen, lasst uns also alles tun, damit seine Zeit zurückzukommen, reif wird, Amen?
Wenn du dafür noch ein wenig „backup“ brauchst, lese das Nachfolgende:
Dem Ruf zur Evangelisation folgen
Peter Amsterdam
In den Tagen zwischen der Auferstehung Jesu und Seiner Himmelfahrt, so berichtet Lukas, erschien er Seinen Jüngern innerhalb eines Zeitraums von 40 Tagen und sprach zu ihnen über das Reich Gottes. Er wies sie auch an, nicht von Jerusalem wegzugehen, sondern zu warten, bis sie die Verheißung des Vaters erhielten, nämlich die Ausgießung des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 1,4) Jesus sagte, dass sie Kraft empfangen würden, wenn der Heilige Geist auf sie käme, „und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ – Apostelgeschichte 1,8
Seine letzte Anweisung an diejenigen, die an Ihn glaubten, war, das Evangelium, die gute Nachricht, überall und jedem zu verkünden; sie sollten alles lehren, was er sie gelehrt hatte. Er sagte ihnen: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“, – Johannes 20,21 und mit dieser Anweisung an die, die damals an ihn glaubten, spricht Er auch zu uns heute.
Von allen Christen wird erwartet, das Evangelium weiterzugeben, anderen die Möglichkeit zu geben, Jesus als ihren Retter anzunehmen und ihnen zu helfen, eine persönliche Beziehung zu Gott herzustellen. Wir sind von Jesus selbst beauftragt, anderen den großen Heilsplan Gottes zu vermitteln. Menschen kommen normalerweise nicht zum Glauben, wenn wir als Christen ihnen nicht das Evangelium mitteilen. „Wie können sie Ihn anrufen, sie zu retten, wenn sie nicht an Ihn glauben? Und wie können sie an Ihn glauben, wenn sie noch nie von Ihm gehört haben? Und wie können sie von Ihm hören, wenn ihnen nicht jemand davon erzählt?“ – Römer 10,14
Die Menschen erfahren in der Regel von Gottes Heilsplan, weil ihnen jemand das Evangelium verkündet, und dieser „Jemand“ sind wir alle, die wir Jesus bereits kennen. Wenn wir dem Auftrag, den der Herr uns gegeben hat, treu bleiben wollen, müssen wir uns regelmäßig und bewusst darum bemühen, dies zu tun.
Wir wissen, dass Gott von uns möchte, dass wir die Botschaft des Evangeliums mit anderen teilen, aber oft sind unsere Tage so voll mit Verpflichtungen, dass es manchmal schwierig erscheint, sich Zeit zu nehmen, um jemandem Zeugnis zu geben. Wir müssen uns dafür entscheiden, dies zu einer Priorität in unserem Leben zu machen. Wir müssen uns bemühen, Gelegenheiten zu finden oder zu schaffen, um das Evangelium weiterzugeben.
In vielen Fällen kommst du mit deinem Zeugnis am weitesten, wenn du „den Boden bearbeitest“, anstatt tatsächlich „den Samen zu säen.“ Diese Anfangsphase wird manchmal als „Prä-Evangelisation“ bezeichnet. Dieses Zitat von Norman Geisler erklärt es gut:
Wenn Evangelisation bedeutet, Samen des Evangeliums zu säen, dann bedeutet Vorevangelisation, den Boden in den Köpfen und Herzen der Menschen zu bestellen, damit sie bereit sind, die Wahrheit zu hören. (1. Korinther 3,6) … In der Welt, in der wir heute leben, müssen wir vielleicht eine Zeit lang viele geistige Samen säen, bevor jemand ernsthaft über die Person Christi nachdenkt. Wir müssen vielleicht den Boden bearbeiten, bevor wir die Gelegenheit haben, einen Samen zu pflanzen. Wir sind nicht dazu berufen, alle Menschen zu Christus zu bringen, sondern einfach nur, Christus zu allen Menschen zu bringen. – Norman und David Geisler, Conversational Evangelism
Ein Großteil unserer ersten Kontakte mit Menschen fällt in die Zeit vor der Evangelisation, wenn wir sie kennenlernen und Gespräche über verschiedene Themen führen. Wenn die Freundschaft wächst und das Vertrauen wächst, sind die Menschen eher bereit, sich anzuhören, was du in Bezug auf Jesus und die Erlösung zu sagen hast.
Manchmal ergeben sich spontane Gelegenheiten, Zeugnis abzulegen, und wir sollten dafür offen sein, aber oft ist es so, dass man das Evangelium nur dann mit jemandem teilen kann, wenn man es bewusst tut. Plane ein Treffen an einem Ort und zu einer Zeit, an dem du ein tieferes Gespräch führen kannst, um eine Situation zu schaffen, in der sich die Person wohlfühlt und bereit ist, über tiefere Themen zu sprechen. Das könnte dir die Tür öffnen, um über geistige Themen zu sprechen und das Gespräch auf die Erlösung zu lenken.
Natürlich gibt es keinen einheitlichen Rahmen oder eine einheitliche Art und Weise, die Botschaft weiterzugeben, denn die Welt besteht aus Milliarden von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Weltanschauungen, Interessen, Vorlieben, Abneigungen und Persönlichkeiten; und obwohl das Evangelium für jeden von ihnen bestimmt ist, ist die Art und Weise, in der es ihnen wirksam vermittelt werden kann und auf die sie am besten reagieren, unterschiedlich. Obwohl wir alle den Auftrag haben, das Evangelium weiterzugeben, und vom Heiligen Geist dazu ermächtigt werden, wird von uns nicht erwartet, dass wir alle dieselben Methoden anwenden.
Jeder von uns befindet sich in einer anderen Situation. Wen wir erreichen und wie wir ihn erreichen, hängt also von der jeweiligen Situation ab und davon, wie Gott uns führt. Aber wir wissen, dass Gott, der die Menschen liebt und „nicht will, dass jemand verloren geht, sondern dass alle zur Umkehr gelangen“, – 2. Petrus 3,9 und dich einsetzen wird, um andere zu erreichen, egal in welcher Situation du dich befindest – wenn du ihn lässt.
Evangelisation beginnt mit der Bereitschaft, sich von Gott gebrauchen zu lassen, um Sein Bote für andere zu sein. Es kann ein Opfer sein, sich bewusst Zeit für das Bezeugen (Zeugnis ablegen) zu nehmen, um dem Ruf Jesu zur Verkündigung des Evangeliums zu folgen, aber die Ergebnisse des Bezeugens für die Ewigkeit sind es mehr als wert. Andere zum Essen einzuladen, einen Kollegen zum Kaffee zu treffen, eine Beziehung zu nichtchristlichen Freunden aufzubauen, deine Nachbarn zu besuchen, jemandem ein Traktat oder ein anderes Stück geistlicher Literatur zu geben – diese Dinge geschehen nur, wenn du sie planst, wenn du absichtlich Gelegenheiten suchst, das Evangelium weiterzugeben.
Da wir dazu berufen sind, das Evangelium weiterzugeben, unabhängig von unseren Lebensumständen, kann Gottes Geist uns zu einer Möglichkeit führen, dies zu tun, die unter unseren jeweiligen Umständen funktioniert. Du wirst vielleicht nicht immer in der Lage sein, lange Gespräche mit anderen zu führen, aber du kannst trotzdem Samen säen. Du kannst jemandem ein Stück Evangeliumsiteratur geben. Du kannst sie fragen, ob es etwas gibt, wofür du beten kannst. Du kannst ihnen freundliche Worte schenken und ihnen sagen, dass Jesus sie liebt. Vielleicht bist du nicht in der Lage, ein ausführliches Zeugnis abzulegen, aber du kannst den Boden für die Herzen der Menschen bereiten, indem du ihnen die Liebe Gottes und Seine Sorge um sie zeigst. Wenn du den Herrn darum bittest, dir beim Bezeugen zu helfen und dir zu zeigen, welche Methode unter deinen Umständen funktioniert, kann Er dir Ideen und Möglichkeiten zeigen.
Auch wenn es die Botschaft des Evangeliums – Gottes Liebe und Jesu Opfer – ist, die letztlich jemanden zum Heil führt, so hat die Bereitschaft, auf diese Botschaft zu hören, oft mit dir zu tun. Wie Dwight L. Moody sagte: „Jede Bibel sollte in Schuhleder gebunden sein.“ Du bist das Evangelium in Schuhleder; du bist die lebendige Kontaktstelle des Heiligen Geistes, der menschliche Vertreter der göttlichen Kraft. (K. Hemphill, „Predigen und Evangelisation“, M. Duduit, Hrsg., Handbook of Contemporary Preaching) Die Liebe, die Freundlichkeit und Sanftmut, die Fürsorge und Besorgnis, die die Menschen von dir spüren, tragen dazu bei, dass sie bereit sind, auf das zu hören, was du zu sagen hast. Wenn wir das Licht und die Wärme des Geistes Gottes von uns ausgehen lassen, spüren die Menschen die Liebe Gottes.
Durch uns verbreitet Jesus „überall den Duft der Erkenntnis seiner selbst. Denn wir sind der Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden.“ – 2. Korinther 2,14-15 Damit andere mit diesem Duft in Berührung kommen können, müssen sie mit dir in Kontakt kommen. Wenn sie das tun, wenn sie deine Liebe sehen und spüren, wenn sie das Gefühl haben, dass sie mit dir sprechen, ihre Fragen stellen und ihr Herz teilen können, wirst du den Boden bestellen können, indem du ihre Fragen beantwortest, in der Hoffnung, den Samen der Liebe und Wahrheit Gottes in ihre Herzen zu pflanzen.
Oft werden Menschen von dir angezogen, weil du, ohne dass sie es wissen, von Gottes Geist, Licht und Liebe erfüllt bist. Doch wenn wir nicht irgendwann in Worte fassen, was uns ausmacht, werden sie es vielleicht nie erfahren und könnten die Gelegenheit verpassen, von dem Geschenk der Erlösung und dem verwandelten Leben zu hören, das sie annehmen können. Als Christen sind wir aufgerufen, in unserem Leben, in unseren Herzen und in unserer Zeit Platz zu schaffen, um Sein Wort und die Wahrheit mit anderen zu teilen.
Das Evangelium mit anderen zu teilen, ist der Ruf Christi an jeden Christen. Überall in unserem Umfeld gibt es Menschen, die noch nicht die großartige Nachricht gehört haben, dass Gott sie liebt und Seinen Sohn gesandt hat, damit alle, die an Ihn glauben, wiedergeboren und gerettet werden und eine Beziehung zu Ihm aufbauen können. Sie brauchen jemanden, der ihnen erklärt, wie sie Gottes großzügiges Geschenk der Erlösung und der Wahrheit empfangen können, der sie lehrt, wie sie geistig verändert werden können, und der sie in ihrem geistlichen Wachstum anleitet.
Wir alle haben ein geschäftiges Leben, aber der übergreifende Kontext des Christentums besteht darin, das Evangelium mit denen zu teilen, die diese große Gabe noch nicht besitzen. Wie der Vater Jesus gesandt hat, so sendet Jesus uns. Wir sind berufen, gesandt und beauftragt, das Evangelium zu verkünden. Bitte Ihn, dir zu zeigen, wie, wo, wann und mit wem du deinen Glauben teilen kannst. Erinnere dich daran, unabhängig von deinen Lebensumständen ein Jünger zu sein, der in die Welt gesandt wurde – in deine Stadt, deine Nachbarschaft, deinen Arbeitsplatz, deine Familie – mit dem Auftrag, Jesus mit denen zu teilen, denen er dich begegnen lässt.
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