Oder der Hau-den-Lukas mit der Skala von tiefster Hölle zum höchsten Himmel
Leben ist lieben!
Und wenn du Liebe verpasst, verpasst du das Leben!
Neulich habe ich einen Bericht über eine Frau gelesen, die eine Nah-Tod-Erfahrung hatte. Sie sagte aus, dass es in dieser anderen Welt nicht entweder den Himmel hoch oben und die Hölle tief unten gibt, sondern viele Stufen dazwischen. Und jeder kommt nach dem Tod dorthin, je nachdem wieviel er über Liebe in diesem Leben gelernt hat. Und dabei sollte man nicht nur an kriminelle Taten denken, die nicht in Liebe handeln sind, sondern an jedes lieblose Wort, das wir von uns gegeben haben, jede lieblose Tat und Geste.

Wie bei einem Hau-den-Lukas. Mit je mehr Kraft von Liebe wir draufhauen, umso höher wird die Skala anzeigen wo wir einmal sein werden.
Das hat mir ziemlich zu denken gegeben. Sicher, wir, die wir Jesus als unseren Erretter angenommen haben, werden über der Mittellinie also im himmlischen Bereich sein, weil uns vergeben wurde. Aber je nachdem wieviel wir gelernt haben, Jesus Liebe in uns zu haben und sie zu leben, jeden Tag neu lernen zu lieben, werden wir entweder gleich unten beim Eingang sein oder irgendwo oben, nahe bei Gott – Gott der Liebe ist!
Was aber auch bedeutet, der „höllische“ Bereich hat genauso Stufen nach unten, mit verschiedenen „Hitzegraden“ – lies darüber mehr hier.
Das ist doch etwas zum Sinnieren, in sich gehen und sich selbst zu checken, oder?
Jesus sagt, seine Worte sind Geist und Leben und darin ist Kraft. Und je mehr wir die Kraft seiner Worte in uns aufnehmen, in uns verarbeiten und sie in unserem Leben auch anwenden, also Täter des Wortes sind, wie Jakobus es ausdrückte (1,22), umso mehr werden wir lernen zu lieben, denn bei Jesus dreht sich ja alles um Liebe: Gott lieben und den Nächsten wie dich selbst – also auch sich selbst lieben, dich nicht selbst runtermachen und zu hassen, weil du nicht bist wie der oder jene, die populär und scheinbar sehr geliebt und beliebt sind. Du bist Gottes Schöpfung und einmalig und hast eine einmalige, für dich bestimmte Aufgabe oder Berufung im Leben.
Jakobus 1,22: Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. – nach Luther. Oder wie es die Neues Leben Bibel etwas moderner ausdrückt: „Aber es reicht nicht, nur auf die Botschaft zu hören – ihr müsst auch danach handeln! Sonst betrügt ihr euch nur selbst.“ Und wie sehr wir uns selbst betrogen haben, wird uns spätestens dann klar werden, wenn wir „auf der anderen Seite“ ankommen und wir uns bewusst werden müssen, wie wenig wir im Leben zu lieben gelernt haben!
Das Leben ist die Brücke zwischen dem Himmel und der Erde.
Kultiviere das Leben in dir, damit du das Göttliche in dir ehrst – und das Göttliche in uns ist Jesus und Seine Liebe die wir leben sollten!
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Vertiefe diese Gedanken mit Worten wie die von Jesus hier über
„In der Liebe zum Nächsten wachsen“
Von Jesus, mit Liebe an dich!

Liebe entsteht nicht so ohne Weiteres. Liebe muss kultiviert, genährt und vervielfacht werden. Liebe braucht Zeit. Lieben lernen braucht seine Zeit.
Alle Formen der Liebe brauchen Zeit. Zu lernen, andere mit meiner Liebe zu lieben, braucht Zeit. Zu lernen, deinen Mann oder deine Frau zu lieben, braucht Zeit. Und ebenso braucht es Zeit, zu lernen, mich zu lieben. Alles Gute und Beste im Leben benötigen Zeit; Zeit zu lernen und sich zu entwickeln. Sogar die „Liebe auf den ersten Blick”, die unverhofft da ist, wird mit der Zeit tiefer und reicher, wenn es wirkliche Liebe ist.
Ja, es gibt einige, die eine angeborene Gabe der Liebe haben, so wie ich andere Menschen mit anderen Gaben und Talenten in ihrem Leben gesegnet habe. Es gibt Menschen, die mit einer fast endlosen Liebe für die geboren wurden, die mich noch nicht kennen. Und genauso gibt es Menschen, die scheinbar mit tiefer Liebe für mich, für Kinder, für die Armen oder für die Kranken geboren wurden.
Jedoch, nicht jeder hat automatisch diese Liebe; tatsächlich haben die meisten Menschen sie nicht. Du weißt, dass du eine tiefe Liebe für mich brauchst, um mir zu gefallen zu leben, mir damit zu dienen. Aber nicht immer „spürst“ du diese Liebe. Doch mit der Zeit, in der du mir gedient, für mich gelebt und mein Wort gelesen hast, ist deine Liebe für mich gewachsen. Oft hast du gesehen, wie ich mich und meine Liebe zu dir bewiesen habe. Wir sind zusammen durch schwierige und harte Zeiten gegangen, die unsere Liebe gestärkt haben. Du hast gelernt, meine Worte und die Kraft zu lieben, die sie dir geben. Durch alles das ist unsere Liebe gewachsen und wächst auch weiterhin.
Deine Liebe für diejenigen, die mich und meine Errettung brauchen, ist dieselbe.

Du wirst nicht immer eine große oder tiefe Liebe im emotionalen Sinn für sie empfinden. Tatsächlich zeigt sie sich vielleicht nie durch Emotionen. Vielleicht musst du es einfach im Glauben annehmen, diese Liebe jetzt im Glauben zu besitzen. Durch deinen Gehorsam mir gegenüber gebe ich dir eine Liebe für diejenigen, die dir begegnen, egal ob du es fühlst oder nicht.
Vielleicht spornt dich auch nur die Tatsache an, dass ich dir befohlen habe: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium“, und macht sie zu Jüngern. Vielleicht spornt dich die Tatsache an, dass du mich liebst und mich glücklich machen möchtest, und du weißt, dass mich nichts glücklicher macht, als wenn diejenigen mich finden, die mich suchen. Vielleicht spornt dich die Tatsache an, dass du die Hände, Füße, Augen und der Mund bist, den ich habe, um anderen meine Liebe zu zeigen. Vielleicht spornt dich die Tatsache an, zu wissen, dass du die Wahrheit kennst, und so viele andere sie dringend brauchen. Vielleicht spornt dich auch die Überzeugung meines Geistes in deinem Herzen an, die zum Bezeugen drängt.
Wie auch immer es anfängt, ich verspreche dir, wenn du deine Liebe für mich arbeiten lässt, wird deine Liebe für andere wachsen. Warum? Wenn du Schritte unternimmst, um meine Liebe und Wahrheit anderen zu geben, wenn du mir erlaubst, dir Antworten für diejenigen zu geben, die fragen, wenn du den Heiligen Geist um Kraft bittest, wenn du dich um diejenigen kümmerst, die ich dir über den Weg schicke, dann wird die Liebe in deinem Herzen wachsen.
Wenn du meine Liebe treu mit deinem Umfeld teilst, werden mit der Zeit diejenigen zu dir kommen, die geistig gefüttert werden und wachsen wollen, die in gewisser Hinsicht deine Babys im Geiste sind. Du wirst lernen, sie zu lieben und dich um ihr Wohlbefinden, ihr geistiges Wachstum und ihren Fortschritt zu sorgen. Du wirst sehen wollen, wie sie stark und gesund werden. Du wirst wollen, dass sie im Wort stark werden und durch das Wort lernen, mich mehr zu lieben.
Mit der Zeit werden einige deine Kollegen werden, deine Kampfgenossen, Mitarbeiter in meinem Weinberg, und sie werden an deiner Seite arbeiten und dir helfen, das Gewicht der Ernte zu tragen, die eingebracht werden muss. Sie werden dich stärken, so wie du sie einst gestärkt hast. Während du die Verwandlung einer Seele von einem Schüler zu einem Mitarbeiter im Königreich Gottes miterlebst, wird die Liebe in deinem Herzen weiter wachsen. Du wirst die Schönheit meines Planes nicht nur sehen, sondern auch erleben. Du wirst die Vision bekommen, anderen beizubringen, wie sie dir helfen können, um noch viele mehr zu finden, die meine Liebe und meine Antworten brauchen. Du wirst von dieser neuen Liebe abhängig werden. Zusammen, durch Liebe, werden wir die Welt verändern.
Mach dir keine Sorgen, wenn du es anfangs nicht „spürst“. Du weißt, was zu tun ist: „Geh hinaus auf die Landstraßen und hinter die Hecken und dränge darauf, dass alle kommen, damit mein Haus voll wird – Lukas 14,23; Markus 16,15; Matthäus 28,19–20 Du weißt, dass: „Wenn du mich liebst, dann weide meine Lämmer.“ – Johannes 21:15–17 Setze es also im Glauben in die Tat um, und ich verspreche dir, dass ich deinen Glauben belohnen werde, indem ich die Liebe für die Verlorenen in deinem Herzen wachsen lasse.
Ich habe mehr als genug Liebe, die ich dir geben kann, um sie anderen zu geben. Also sorge dich nicht darum. Wenn du dein Herz denen öffnest, die ich in dein Leben bringe, werde ich dein Herz mit so viel Liebe füllen, dass du sie nicht fassen wirst. Vielleicht erkennst du es nicht, aber ich verspreche, dass diejenigen, mit denen du zu tun hast, es erkennen werden. Sie werden meine Liebe spüren und sich zu dir und deiner Liebe hingezogen fühlen, die als helles, warmes Licht in der kalten, dunklen Welt zu sehen sein wird.
Auch wenn du gar nichts fühlst, lobe mich, denn es hält dich demütig. Wenn dir klar wird, dass du selbst nicht genug Liebe besitzt, und du verzweifelt sein musst, um meine Liebe zu empfangen, und andere dann doch so viel Liebe von dir verspüren, dann wirst du wissen, dass ich es bin, und du kannst mir die Ehre für das Wunder geben.
Lass mich dich daran erinnern, dass Liebe Zeit braucht. Liebe für andere zu empfinden und zu erhalten braucht Zeit. Lass ihr Zeit. Erlaube mir, deine Liebe weiterhin zu schüren und zu erfrischen, während du sie in Taten verwandelst. Wenn du mir erlaubst, durch dich zu arbeiten, verspreche ich dir, dich so zu formen, wie ich dich einsetzen kann.
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Ich versichere euch: Was ihr für einen der geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für Gott dem Schöpfer aller Dinge getan! (und mit den Brüdern und Schwestern meinte er nicht Glaubensbrüder, also Deinesgleichen, sondern deinen Nächsten, wer immer das auch ist!) Und ich versichere euch: Was ihr bei einem der geringsten meiner Brüder und Schwestern unterlassen habt, das habt ihr an Gott dem Schöpfer aller Dinge unterlassen! – Jesus, Matthäus 25,31-46
Freundlichkeit und Güte praktizieren
Von Peter Amsterdam
Als der Apostel Paulus darüber schrieb, wie man ein gottgefälliges Leben führt, wie man im Heiligen Geist lebt und sich von ihm leiten lässt, zählte er die „Werke des Fleisches“ (menschliche Neigungen sündiger Natur) auf, zu denen er Eigenschaften wie Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zornesausbrüche und Neid zählte. Dann fügte er hinzu: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ – Galater 5,19-23 Die Frucht des Geistes ist das Wirken des Heiligen Geistes in uns, das uns dazu bringt, in der Spiritualität, Gottesfurcht und Christusähnlichkeit zu wachsen.
In dieser Liste finden wir zwei Aspekte der Frucht des Geistes, die Hand in Hand gehen – Güte (Freundlichkeit) und Barmherzigkeit (Gutherzigkeit), die beide als Eigenschaften von Gottes Natur beschrieben werden. „Doch Gott ist so (reich an) barmherzig und liebte uns so sehr, dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, … So wird er für alle Zeiten an uns seine Güte und den Reichtum seiner Gnade sichtbar machen, die sich in allem zeigt, was er durch Christus Jesus für uns getan hat.“ – Epheser 2,4-7 „Doch dann zeigte Gott, unser Retter, uns seine Freundlichkeit und Liebe. Er rettete uns, nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit. Er wusch unsere Schuld ab und schenkte uns durch den Heiligen Geist ein neues Leben.“ – Titus 3,4-5
Weil Gott freundlich und gut ist und uns seine Freundlichkeit und Güte durch den Opfertod Jesu gezeigt hat, mit dem er die Schuld unserer Sünde gesühnt hat, sind wir wiederum aufgerufen, freundlich und gut zu anderen zu sein. „Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.“ – Epheser 4,32
Uns wird gesagt: „Da Gott euch erwählt hat, zu seinen Heiligen und Geliebten zu gehören, seid voll Mitleid und Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftheit und Geduld.“ – Kolosser 3,12 und „Ein Diener des Herrn darf nicht streiten, sondern er muss zu allen freundlich sein, überzeugend lehren und auch mit schwierigen Menschen Geduld haben können.“ – 2.Timotheus 2,24 Auch im 1.Korinther 13 heißt es, „Die Liebe ist geduldig und freundlich.“
Das hebräische Wort chesed, das im Alten Testament 248 Mal vorkommt, wird mit Freundlichkeit, Barmherzigkeit, Liebenswürdigkeit, Gutherzigkeit (Güte) und Wohlwollen übersetzt. Im Neuen Testament wird das griechische Wort chrēstotēs mit Freundlichkeit und moralischer Gutherzigkeit (Güte, Hilfsbereitschaft) übersetzt. Es bedeutet zärtliche Zuwendung, Freundlichkeit des Herzens und in den Taten.
Freundlichkeit und Gutherzigkeit sind eng miteinander verwandt, und die Begriffe werden oft synonym verwendet. Beide drücken den aktiven Wunsch aus, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen. Jerry Bridges schrieb:
Freundlichkeit ist der aufrichtige Wunsch nach dem Glück anderer; Gutherzigkeit (Güte) ist das Handeln, das darauf ausgerichtet ist, dieses Glück zu fördern. Freundlichkeit ist die vom Heiligen Geist geschaffene innere Haltung, die uns dazu bringt, für die Bedürfnisse anderer empfänglich zu sein, egal ob es sich um körperliche, emotionale oder geistige Bedürfnisse handelt. Gutherzigkeit (Güte) ist Freundlichkeit in Aktion – in Worten und Taten.
Freundlichkeit und Güte bestehen aus guten Taten, die der Liebe entspringen und mit dem Ziel getan werden, ein Segen für andere zu sein. Sie spiegeln Jesus wider, denn „Er zog umher, tat Gutes … denn Gott war mit ihm. “ – Apostelgeschichte 10,38
Freundlichkeit und Güte zeigen wir nicht nur den Menschen, die wir lieben, sondern allen – auch denen, die wir als Gegner oder Feinde ansehen, denn damit ahmen wir die Freundlichkeit Gottes nach. Jesus hat das deutlich gemacht, als er sagte: „Liebt eure Feinde! Erweist ihnen Gutes! Leiht ihnen Geld! Und macht euch keine Sorgen, weil sie es euch vielleicht nicht wiedergeben werden. Dann wird euer Lohn im Himmel groß sein und ihr handelt wirklich wie Kinder des Allerhöchsten, denn er erweist auch den Undankbaren und den Bösen Gutes.“ – Lukas 6,35
Es geht darum, ein freundliches und gutes Temperament zu entwickeln, damit wir anderen gegenüber sensibel sind und bereit sind, Taten zu vollbringen, die Liebe bezeugen. Wie der Apostel Paulus schrieb: „Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat.“ – Epheser 2,10
Als Gläubige sind wir neue Geschöpfe in Christus, verwandelt durch den Heiligen Geist, und dazu berufen, umherzugehen und Gutes zu tun, so wie Jesus es tat. Er widmete sich dem Wohlergehen der Menschheit und setzte diese Hingabe in die Tat um, indem er liebte, sich kümmerte und auf eine Art und Weise handelte, die Freundlichkeit, Güte und Fürsorge für andere zum Ausdruck brachte. Freundlichkeit und Güte zeigen sich oft in großem Ausmaß, wenn es eine Notlage oder große Bedürftigkeit gibt, die Menschen, Christen und Nichtchristen, dazu veranlasst, anderen zu helfen.
Viele von uns werden in einer Notlage helfen, was natürlich, nett und lieb ist, aber das biblische Verständnis dieser Frucht des Geistes geht darüber hinaus. Es geht um die Umwandlung unserer natürlichen Neigung, auf uns selbst zu achten, egoistisch zu sein und uns um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern, in eine gottgefällige, vom Heiligen Geist beeinflusste Natur, die auf die Bedürfnisse anderer achtet und bereit ist, etwas für sie zu tun.
Die meisten Gelegenheiten, anderen Gutes zu tun, ergeben sich bei unseren einfachen täglichen Aktivitäten. Es ist hilfreich, regelmäßig dafür zu beten, dass der Heilige Geist uns hilft, die Bedürfnisse anderer zu erkennen und uns zum Handeln anzuregen.
Die Heilige Schrift lehrt uns, dass wir nicht nur auf unsere eigenen Interessen (eigenes Wohl) achten sollen, sondern auch auf die Interessen (das Wohl) anderer. (Philipper 2,4) Das erfordert, dass wir gegen unseren angeborenen Egoismus ankämpfen und bewusst so handeln, dass es unserer menschlichen Natur widerspricht. Die meisten Dinge, die wir tun, um Christus ähnlicher zu werden, stehen im Widerspruch zu unserer menschlichen Natur. Um Jesus ähnlicher zu werden, müssen wir unser Herz, unseren Verstand und unsere Handlungen verändern, aber es ist das Herz, in dem diese Veränderungen tief verwurzelt sein müssen.
Wie sehen Freundlichkeit und Güte aus? Sie zeigen sich in unserer Sprache, wenn die Worte, die wir zu anderen sagen, von Liebe und Sorge um andere geprägt sind, wenn wir anderen aufmerksam zuhören und ihnen unsere volle Aufmerksamkeit schenken. Wir erkennen sie an denjenigen, die ihre Ressourcen, ihre Zeit oder ihre Aufmerksamkeit jemandem in Not zur Verfügung stellen. Sie bedeuten, dass wir echtes Interesse an anderen zeigen und uns um sie kümmern. Sie halten die andere Wange hin, wenn uns jemand Unrecht tut. Sie helfen uns, unsere Zunge zu halten, wenn jemand etwas Beleidigendes oder Verletzendes gesagt hat.
Freundlichkeit und Güte kommen aus Herzen voller Liebe, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Gütige Menschen klatschen nicht. Sie missbrauchen kein Vertrauen. Sie zeigen Geduld. Sie sind nicht egozentrisch. Sie sind nicht jähzornig oder explosiv. Sie reden nicht ständig über sich selbst oder lenken die Aufmerksamkeit auf sich.
Als diejenigen, die Christus nachahmen wollen, sind wir aufgefordert, unser Leben für andere hinzugeben. Das bedeutet, anderen Zeit zu schenken, z. B. unserem Ehepartner, unseren Kindern und anderen geliebten Menschen, damit sie sich geliebt und geschätzt fühlen. Es bedeutet auch, freundlich zu sein, indem wir anderen in Not helfen, auch wenn es ein Opfer bedeutet; ein freundliches Wort zu jemandem sagen, auch wenn wir selbst Probleme haben; und es gibt unzählige andere Möglichkeiten, wie wir freundlich zu anderen sein können.
Freundlichkeit bedeutet, liebevolle Worte zu sagen und liebevolle Taten zu tun. Jeder von uns hat im Laufe des Tages die Möglichkeit, freundlich zu anderen zu sein. Wir können ein freundliches Wort sagen, eine helfende Hand reichen, eine gute Tat vollbringen, mit dem Ziel, aus Liebe zu handeln, das Leben für andere ein wenig angenehmer zu machen und damit die Liebe Jesu zu anderen widerzuspiegeln.
Wie hoch Gott Freundlichkeit und Güte einschätzt, lehrte Jesus in dieser Passage über den kommenden Tag des Gerichts: „Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ‚Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‘
Dann werden diese Gerechten fragen: ‚Herr, wann haben wir dich jemals hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? Wann sahen wir dich durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann warst du ein Fremder und wir haben dir Gastfreundschaft erwiesen? Oder wann warst du nackt und wir haben dich gekleidet? Wann haben wir dich je krank oder im Gefängnis gesehen und haben dich besucht?‘ Und der König wird ihnen entgegnen: ‚Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!‘“ – Matthäus 25,34-40
Beide Artikel sind entnommen von hier
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