Frieden auf Erden

Unsere in den Niederlagen wohl meist verregnete Weihnachten erinnert mich an eine Geschichte, die ich vor Jahren schon gepostet habe, über eine Familie und dem Besonderen, das bei ihnen während einer verregneten Weihnacht passierte.

Ein anderer älterer Artikel passt ebenfalls in unsere Zeit, den ich im Anschluss anhefte, mit dem Thema Frieden – weltweiter Frieden, der noch nie so verzweifelt erwünscht wird, als heute. Zunächst aber:

Ein guter Tausch von Geschenken

Diane Rayner (Courtesy of Chicken Soup for the Christian Soul.)

Wer Sonnenschein in das Leben anderer bringt, wird ihn vom eigenen Leben nicht fernhalten können. – Sir James Matthew Barrie

Ich wuchs in dem Glauben auf, Weihnachten sei eine Zeit, in der seltsame und wunderbare Dinge geschehen: Engel erscheinen Menschen, Weise und königliche Besucher kommen zur Krippe geritten, Tiere im Stall reden um Mitternacht miteinander, und Gott kommt in der Form eines kleinen Kindes im Lichte eines legendären Sternes zu uns herunter. Weihnachten war für mich immer eine Zeit des Zaubers, und das mehr denn je in dem Jahr, als mein Sohn Martin acht Jahre alt wurde.

Das war das Jahr, in dem ich und meine Kinder notgedrungen in ein mobiles Heim, einem doch ganz gemütlichen Wohnwagen in einem Waldgebiet außerhalb von Redmont in Washington zogen. Weihnachten stand vor der Tür, und wir waren alle in guter Stimmung. Nicht einmal der Winterregen, der auf unser Heim herniederprasselte und die Wege in Schlamm verwandelte, konnte unsere gute Laune dämpfen.

Den ganzen Dezember hindurch war Martin der lebhafteste und geschäftigste von uns allen. Er war mein Jüngster: ein fröhlicher, verspielter Junge mit blonden Haaren. Wenn man mit ihm redete, hatte er die putzige Angewohnheit, zu einem aufzuschauen und den Kopf zu neigen. Der eigentliche Grund dafür war, dass Martin auf seinem linken Ohr taub war. Er beklagte sich allerdings nie darüber.

Schon seit Wochen beobachtete ich ihn. Ich wusste, dass etwas im Gange war, doch Martin erzählte mir nichts davon. Ich sah, wie er eifrig sein Bett machte, den Müll hinausbrachte, sorgfältig den Tisch deckte und Rick und Pam half, das Abendessen vorzubereiten, bevor ich nach Hause kam. Ich bemerkte, wie er heimlich sein bescheidenes Taschengeld sparte, es versteckte und keinen Cent davon verbrauchte. Ich hatte keine Ahnung, was all diese stillen Aktivitäten zu bedeuten hatten, aber ich nahm an, dass es irgendetwas mit Kenny zu tun hatte.

Kenny war Martins Freund, und seit sie sich im Frühling kennengelernt hatten, waren sie ständig zusammen. Wenn man einen rief, kamen beide. Ihre kleine Welt war die Weide, eine Pferdekoppel, die von einem kleinen, gewundenen Bach durchzogen war. Dort fingen sie Frösche und Schlangen, suchten nach Pfeilspitzen oder nach verborgenen Schätzen, oder sie verbrachten den Nachmittag damit, die Eichhörnchen mit Erdnüssen zu füttern.

Für unsere kleine Familie waren es schwierige Zeiten, und wir mussten sparen, um über die Runden zu kommen. Mit meinem Job als Fleischpackerin und viel Erfindungsreichtum rund um den Wohnwagen ermöglichten wir uns ein Minimum an Komfort und ein wenig an frischem Gemüse. Das war bei Kennys Familie nicht der Fall. Sie waren sehr arm, und seine Mutter hatte Schwierigkeiten, ihre zwei Kinder zu kleiden und durchzufüttern. Sie waren eine gute Familie und hielten zusammen. Aber Kennys Mutter war eine sehr stolze Frau mit strikten Prinzipien.

Wie jedes Jahr bemühten wir uns, unser Heim für die Feiertage festlich zu gestalten. Es sollte ein Weihnachtsfest mit selbstgemachten, versteckten Geschenken sein, und überall wurden Girlanden aufgehängt.

Martin und Kenny saßen manchmal lang genug ruhig am Tisch, um mitzuhelfen, Füllhörner oder kleine Körbchen für den Weihnachtsbaum zu basteln. Im nächsten Moment flüsterten sie dann miteinander und verschwanden plötzlich zur Tür hinaus und schlüpften vorsichtig unter dem elektrischen Zaun hindurch auf die Pferdekoppel, die zwischen unserem und Kennys Heim lag.

Eines Abends kurz vor Weihnachten, als meine Hände voll Teig waren und ich gerade mit Zimt gewürzte, walnussgroße dänische Kekse formte, kam Martin zu mir und fragte in einem aus Freude und Stolz gemischten Ton: „Mama, ich hab Kenny ein Weihnachtsgeschenk gekauft. Möchtest du es sehen?“ Das war es also, sagte ich zu mir selbst. „So etwas hat er sich schon lange gewünscht, Mama.“

Nachdem er sich seine Hände gründlich an einem Handtuch abgewischt hatte, zog er eine kleine Schachtel aus seiner Hosentasche. Unter dem abgenommenen Deckel sah ich einen Taschenkompass. Um ihn kaufen zu können, hatte mein Sohn all sein Taschengeld für so lange zusammengespart. Ein kleiner Kompass, der einem kleinen, achtjährigen Abenteurer den Weg durch den Wald zeigen würde.

„Das ist ein tolles Geschenk, Martin“, versicherte ich ihm, doch noch während ich redete, kamen mir Bedenken. Ich wusste, wie Kennys Mutter über ihre Armut dachte. Sie konnten es sich kaum leisten, sich gegenseitig zu beschenken, und anderen Leuten Geschenke zu machen war erst recht nicht drin. Ich war sicher, dass Kennys Mutter es aus Stolz nicht zulassen würde, dass ihr Sohn etwas bekam, wofür er nichts zurückgeben könnte.

Vorsichtig und behutsam sprach ich mit Martin über das Problem. Er verstand, was ich sagen wollte.

„Ich weiß, Mama, ich weiß … Aber was ist, wenn es ein Geheimnis bleibt? Was ist, wenn niemand herausfindet, wer es ihm geschenkt hat?“

Ich wusste nicht, wie ich dem widersprechen konnte; mir fiel einfach nichts dazu ein.

Der Abend vor Weihnachten war verregnet, grau und kalt. Die drei Kinder und ich stolperten fast übereinander, als wir uns gegenseitig auf die Füße tretend unseren Weg durch den Wohnwagen bahnten. Denn wir alle wollten noch unsere Weihnachtsüberraschungen dekorieren und uns auf die Familienangehörigen und Freunde vorbereiten, die versprochen hatten, uns zu besuchen.

Die Nacht brach herein und der Regen hielt an. Ich schaute durch das Fenster über der Spüle und fühlte eine sonderbare Traurigkeit. Wie wenig himmlisch der Regen für einen Heiligen Abend erschien! Würden sich in solch einer Nacht Engel und königliche Reiter blicken lassen? Ich bezweifelte es. Es schien mir, dass solch seltsame und wunderbare Dinge nur in klaren Nächten passierten, in denen man wenigstens einen Stern am Himmel sehen konnte.

Ich wandte mich vom Fenster ab und sah Martin zur Tür hinausschleichen, als ich nach dem Schinken und dem selbstgebackenen Brot schaute, die ich im Ofen warm hielt. Er trug seinen Mantel über dem Schlafanzug und umklammerte ein kleines, farbenfroh verpacktes Geschenk.

Er marschierte die nasse Wiese hinunter, schlüpfte schnell unter dem elektrischen Zaun hindurch und ging über die Weide zu Kennys Haus. Er schlich auf Zehenspitzen die Stufen hoch und öffnete die Tür mit dem Fliegengitter einen Spalt weit. Dann legte er das Geschenk auf die Schwelle, atmete tief durch, berührte erst vorsichtig die Klingel und drückte dann fest drauf.

Schnell drehte Martin sich um, hetzte die Stufen hinunter und jagte wie der Blitz über den Hof, um unbemerkt wegzukommen. Unerwartet rannte er plötzlich geradewegs mit dem Kopf in den elektrischen Zaun.

Der Schock brachte ihn zu Fall (das Wasser verstärkt das Leiten des Stroms, ich hab das auch mal erlebt). Vor Schreck gelähmt lag er auf dem nassen Boden. Sein Körper zitterte und er schnappte nach Luft. Doch dann setzte er langsam, kraftlos und verwirrt seinen beschwerlichen Weg nach Hause fort.

„Martin, was ist passiert?“, riefen wir, als er über die Türschwelle stolperte. Seine Unterlippe zitterte und seine Augen füllten sich mit Tränen.

„Ich hab den elektrischen Weidezaun ganz übersehen und das hat mich richtig umgehauen!“

Ich drückte seinen verschmutzten, kleinen Körper an mich. Er war immer noch ganz benommen und eine Strieme fing an, sich auf seinem Gesicht vom Mund bis zum Ohr mit Blasen abzuzeichnen. Sofort behandelte ich sie und nachdem ich ihm zur Beruhigung eine Tasse warmen Kakao gegeben hatte, lebte Martins Frohsinn wieder auf. Ich brachte ihn ins Bett und kurz vor dem Einschlafen schaute er zu mir auf und erklärte: „Mama, Kenny hat mich nicht gesehen. Ich bin sicher, dass er mich nicht gesehen hat.“

An diesem Weihnachtsabend ging ich unglücklich und verwirrt zu Bett. War das nicht ein bisschen zu hart für einen kleinen Jungen, der sich aus noblen Motiven heraus auf eine Weihnachtsmission gewagt hatte? Er wollte nur das tun, was Gott von uns allen möchte. Andere beschenken – und dabei sogar noch unentdeckt bleiben. Diese Nacht konnte ich nicht gut schlafen. Irgendwo tief drin war ich enttäuscht, dass auf diesen Heiligabend nur eine gewöhnliche, problemerfüllte Nacht ohne der geringsten Spur von geheimnisvollem, weihnachtlichem Zauber folgte.

Aber ich hatte mich geirrt.

Am nächsten Morgen schien die Sonne und der Regen war vergessen. Die Strieme auf Martins Gesicht war dunkelrot, aber ich konnte sehen, dass es sich nicht um eine schlimme Verbrennung handelte. Wir packten unsere Geschenke aus, und nicht unerwartet klopfte Kenny schon bald an die Tür. Er war begierig, Martin seinen neuen Kompass zu zeigen und von dessen geheimnisvollen Auftauchen zu erzählen. Es war offensichtlich, dass Kenny nicht den geringsten Verdacht geschöpft hatte (in dem Alter wünscht man sich noch, dass es einen Weihnachtsmann gäbe). Wie die zwei miteinander redeten, lächelte Martin ständig vor sich hin.

Während die beiden Jungen ihre Weihnachtsgeschenke verglichen, nickten und gestikulierten, bemerkte ich, dass Martin seinen Kopf gar nicht neigte. Als Kenny redete, schien Martin mit seinem tauben Ohr zuzuhören. Wochen später erhielten wir einen Bericht von der Schulärztin, die bestätigte, was Martin und ich zu der Zeit bereits wussten: „Martin hat jetzt auf beiden Ohren die volle Hörfähigkeit.“

Das Geheimnis dessen, wie Martin sein Gehör wiedererlangte und bis heute behielt, ist genau das, was es ist: ein Geheimnis. Natürlich nehmen die Ärzte an, dass der Stromschlag vom Weidezaun irgendwie dafür verantwortlich war. Vielleicht ist die Annahme richtig. Was immer der Grund war, ich bin Gott immer noch dankbar für diesen guten Tausch von Geschenken, der in dieser Nacht stattfand.

Siehst du, es geschehen immer noch seltsame und wunderbare Dinge in der Nacht der Geburt des Herrn. Und es muss auch keine klare Nacht sein, um einem legendären Stern folgen zu können.

* * *

Das Feuerrot des Weihnachtssterns erinnert uns an Deine Liebe, Jesus –  - eine Liebe die so stark ist, so rein, so mächtig, so vollkommen!  Deine Liebe ist niemals langweilig, eintönig, getrübt oder leblos! Hilf uns, niemals wegen unserer Liebe zu Dir beschämt zu sein, sondern unsere Gefühle der Welt so hell und klar und kräftig zu zeigen, wie wir es nur können. Du schämst dich nicht dafür, unser Liebhaber zu sein, und wir sind stolz darauf, Deine Braut  zu sein.
Das Feuerrot des Weihnachtssterns erinnert uns an Deine Liebe, Jesus –
– eine Liebe, die so stark ist, so rein, so mächtig, so vollkommen! Deine Liebe ist niemals langweilig, eintönig, getrübt oder leblos! Hilf uns, niemals wegen unserer Liebe zu Dir beschämt zu sein, sondern unsere Gefühle der Welt so hell und klar und kräftig zu zeigen, wie wir es nur können. Du schämst dich nicht dafür, unser Liebhaber zu sein, und wir sind stolz darauf, Deine Braut zu sein.

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Die Engel verkündeten den Hirten. „Friede auf Erden“ jedoch mit dem Zusatz: „bei den Menschen seines Wohlgefallens“. Und wer gefällt Gott? Das sagt uns Jesus im Matthäus 5,9 Selig sind, die Frieden stiften (sich um Frieden bemühen, guten Willens sind); denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Dieser versprochene Frieden ist also noch nicht weltweit zu finden, sondern nur bei Menschen, die Gott in ihrem Herzen leben haben. Doch um Frieden hier auf der Welt bemühen sich besonders Politiker hier in Europa, wo man 2 schreckliche Kriege hinter sich hat und so etwas nie wieder erleben möchte. Warum sind fanatische Muslime so gewalttätig? Weil sie diesen Frieden Gottes nicht in sich tragen und sie andere Menschen als ihren Feind betrachten. Lest nachfolgend die Artikel darüber:

Merry Christmas

– ohne einen Feind, kann es auch keinen Krieg geben!

 Von Curtis Peter Van Gorder (verfasst Dezember 2007)

12-26-krieg linksEin vor etwa zwei Jahren erschienener Film von Christian Carion, „Merry Christmas“, erzählt die Geschichte einer historisch belegten Begebenheit auf einem Kriegsschauplatz in Frankreich am Weihnachtsabend des Jahres 1914.

An einem Kriegsmanöver des „Krieges aller Kriege“, dem 1.Weltkrieg, waren etwa 3000 schottische, französische und deutsche Truppen beteiligt. Am Heiligabend begann die deutsche Seite „Stille Nacht“ zu singen. Die Schotten antworteten mit Dudelsackbegleitung, und bald sangen alle drei Seiten aus ihren 100 Metern voneinander entfernten Schützengräben dasselbe Lied gemeinsam, jeder in seiner Sprache. Man stelle sich vor, wie die Soldaten  zusammen aus denselben Schützengräben sangen, von denen sie wenige Stunden zuvor versucht hatten, sich gegenseitig umzubringen. – Was für ein Gegensatz!

Von der Wärme jenes allseits beliebten Liedes zum Frieden schließen bewegt, trauten sich die Kriegsparteien aus ihren Gräben und einigten sich auf einen inoffiziellen Waffenstillstand. An manchen Stellen entlang der Gefechtslinie dauerte der weihnachtliche Waffenstillstand 10 Tage an. Feinde tauschten untereinander Fotos aus, sowie Adressen, Schokolade und andere kleine Geschenke. Die Soldaten fanden heraus, dass sie mehr miteinander gemeinsam hatten, als sie dachten, einschließlich einer Katze, die von einer Seite zur anderen streunte und mit allen Freunde machte, und die von beiden Seiten zu ihrem Maskottchen ernannt wurde.

12-26-krieg-rechtsDie früheren Feinde kommunizierten so gut es ging in den Sprachen der anderen Parteien. „Wenn wir Paris einnehmen, dann ist alles vorbei. Dann können Sie mich auf einen Drink in Ihr Haus in der Rue Vavin einladen!“ schwor der deutsche Bataillonsführer Horstmayer dem französischen Oberstleutnant Audebert feierlich. „Oh, aber Sie müssen nicht erst Paris erobern, um in meinem Haus etwas zu trinken zu bekommen“, entgegnete Audebert.

Die Freundschaft, die zwischen den verfeindeten Parteien entstanden war, ging über banale Höflichkeiten hinaus. Am Morgen nach der Beendigung des weihnachtlichen Waffenstillstands warnte jede Seite die andere vor Artilleriebeschuss, der von ihren Artillerieeinheiten ausging. Die neu geformte Kameradschaft war so stark, dass jede Seite sogar Soldaten der gegnerischen Seite in ihren Gräben Schutz gewährte. (Das konnte nur so lange andauern, bis die Obrigkeit davon erfuhr und die Kompanien an andere Stellungen versetzt wurden, wo sie die „Feinde“ noch nicht persönlich kannten).

Doch wie kam es zu dieser unbeschreiblichen Verwandlung? Es begann alles mit der gemeinsamen Liebe für Weihnachten und deren weihnachtlichen Musik.

Dieser Vorfall erinnert uns daran, dass es ein Mittel gegen den Krieg gibt, und zwar liegt es darin, aufzuhören, uns ein künstliches Feindbild unserer Gegner zu schaffen und stattdessen zu lernen, sie zu lieben, wie Jesus es uns ans Herz gelegt hat. (Matthäus 5,44) Das ist viel leichter gesagt als getan, sagen manche, und es stimmt. Aber es ist nicht unmöglich. Wir müssen lernen, hinter die äußerlichen Unterschiede wie Rasse, Hautfarbe und Religion hinauszusehen und uns klarmachen, dass wir alle ein gemeinsames Bedürfnis haben – das Bedürfnis nach Liebe. Jeder hat das Verlangen danach, zu lieben und geliebt zu werden. Wenn wir uns alle bemühen würden, jene besser kennenzulernen, mit  denen wir wenig gemeinsam haben, dann können wir – ähnlich den Soldaten auf jenem Schlachtfeld – herausfinden, dass wir einiges mehr gemeinsam haben, als wir dachten.

Jesus sagte Seinen Nachfolgern auch: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie sollen Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9) Man bedenke, dass sich das Land Judäa zu jener Zeit in Aufruhr befand. Die Römer waren eine grausame und unterdrückende Besatzungsmacht, die jeglichen Widerstand im Keim erstickte. Der von den Römern unterstützte König Herodes hatte aus persönlichen Motiven heraus versucht, den neugeborenen Prinzen des Friedens umzubringen, anhand eines Massaker an allen männlichen Neugeborenen in Bethlehem. Während Seiner gesamten aktiven Zeit in der Öffentlichkeit, war das Leben Jesu oft in Gefahr, weil die religiösen Leiter Seines eigenen Volkes darauf aus waren, Ihn zu vernichten.

Jedoch trotz allen Hasses, den der Teufel gegen Jesus aufbringen und schüren konnte, gewann letztendlich dennoch die Liebe. Gegen Ende des irdischen Lebens von Jesus, als Seine Feinde es endlich schafften, Ihn kreuzigen zu lassen, schien es, als ob sie triumphiert hätten. Doch zu ihrer Bestürzung stand Er drei Tage später siegreich vom Grab auf und gab uns damit das Versprechen, dass auch wir durch Ihn zu ewigem Leben erweckt werden können.

Wenn man bedenkt, dass der erste Weltkrieg nach diesem Vorfall noch weitere drei Jahre andauerte und fast 20 Millionen Opfer forderte, und im Angesicht der Tatsache, dass seitdem über 150 weitere Kriege geführt wurden, die wiederum unzählige Millionen Leben mehr forderten, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Geste der Freundschaft und des guten Willens jenes Weihnachtsabends vergebens war. Die beteiligten Soldaten wurden aufs Schwerste zurechtgewiesen. Ihre Vorgesetzten ordneten in dem Bestreben, eine Wiederholung dieses Vorfalls zu verhindern, ein Jahr später am Heiligabend erhöhten Artilleriebeschuss an. Jedoch wurde trotz dieser Anordnung berichtet, dass dennoch ähnliche Vorfälle auftraten.

Nichtsdestotrotz, blickt man jenseits von Erfolg und Misserfolg jener zeitweiligen Waffenstillstände, so lebt diese Geschichte von Frieden inmitten des Krieges weiter und reißt weiterhin die Barrieren ein, die Feinde aus potentiellen Freunden machen. Letztendlich ist sie ein Zeugnis der Macht von Gottes Liebe, der Essenz und dem eigentlichen Sinn von Weihnachten.

* * *

Lass meine Liebe dein Weihnachtsfest erwärmen!

come-emanEine Botschaft für dich von Jesus mit Liebe:

Ganz gleich was dir deinen Frieden wegnahm oder wie niedergeschlagen du auch sein magst – vielleicht hast du keine Arbeitsstelle, deine Geldbörse und dein Bankkonto sind leer, du bist einsam oder krank, möglicherweise hast du einen persönlichen Verlust erlitten, oder Krieg, Hass, Ungerechtigkeit und die Gleichgültigkeit von anderen haben dein Herz dieses Weihnachten verhärtet – meine Liebe kann all das ändern! Denk heute an meine Geburt und an all das, was damit angekündigt wurde. Lass meine Liebe dich erfüllen und dir einen Sinn im Leben geben!

Auch zur Zeit meiner Geburt und meines ganzen Lebens auf Erden war die Welt von Missständen geplagt. Erinnere dich, in welch armselige Umstände ich hineingeboren wurde. Denk an die Mütter, die das Niedermetzeln ihrer kleinen Jungen durch einen wahnsinnigen, machtgierigen König zu beklagen hatten. Erinnere dich an die Unterdrückung in jener Zeit!

Inmitten solcher Finsternis erschien das strahlendste Licht, das die Welt jemals gesehen hat; inmitten unermesslichen Leidens wurde der Welt das größte Geschenk gemacht. Mein Vater sandte mich als schwaches und hilfloses Baby, damit ich als einer von euch aufwachse und lebe – ich erlitt, gleich wie ihr, Leid und tiefen Schmerz durch die Hand ungerechter und brutal kaltherziger, selbstgerechter Menschen. Ich wurde einer von euch, um euch erretten zu können.

Lass nun die Wahrheit und die Liebe, die ich an diesem ersten Weihnachtstag brachte, in dein Herz scheinen. Lass mich deine Tränen abwischen und dir deine Furcht nehmen. Lass mich dein Weihnachtsfest mit meiner Liebe erwärmen.

Ein Gebet zu Weihnachten
Liebender Gott, hilf uns, uns an die Geburt von Jesus zu erinnern, damit wir am Lied der Engel teilhaben können, an der Freude der Hirten und an der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland. Schließe überall in der Welt die Tür von Hass und öffne die Tür der Liebe. Lass mit jedem Geschenk Freundlichkeit Einzug halten  und gute Wünsche mit jedem Gruß. Erlöse uns von dem Übel durch den Segen, den Christus mit sich bringt. Mögen unsere Sinne mit dankbaren Gedanken und unsere Herzen mit Vergebung gefüllt sein, um Jesu Willen. Amen! – Robert Louis Stevenson

* * *

I heard the bells on Christmas day – Ich hörte die Glocken am Weihnachtstag
– nach einem Gedicht von Henry W. Longfellow (1807–1882) deutsche Übersetzung:
An Heiligabend hörte ich die Glocken
ihre alten und vertrauten Weihnachtslieder spielen
Und sanft und süß wiederholen sich ihre Lieder
von Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Und die Glocken erschallen
Sie singen wie ein Chor
Ich höre sie in meinem Herzen
Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Voller Verzweiflung neigte ich meinen Kopf
Auf der Erde gibt es keinen Frieden, sagte ich
Denn der Hass ist zu groß und er verhöhnt das Lied
über Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Aber die Glocken erschallen
Sie singen wie ein Chor
Kann sie jemand hören?
Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Dann läuteten die Glocken lauter und tiefer
Gott ist nicht tot, er schläft nicht mal
Die Ungerechten werden fallen, die Gerechten bestehen
Mit Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Dann schallend singend auf seinem Weg
Wandte sich die Welt von der Nacht zum Tag
Eine Stimme, ein Glockenschlag, ein erhabener Gesang,
über Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Und die Glocken, sie erschallen
Sie singen wie ein Chor
Mit unseren Herzen werden wir sie hören
Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Kannst du die Glocken läuten hören?
Das Leben, die Engel singen
Öffne dein Herz und höre
Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

Frieden auf Erden, Frieden auf Erden
Frieden auf Erden, den Menschen ein Wohlgefallen

– – –

* * *

Frieden an Weihnachten

Die Zustände der ersten Weihnacht waren sehr anstrengend. Es gab da eine unverheiratete schwangere Jugendliche. Es gab einen ängstlichen aber treuen Verlobten. Es gab keine Unterkunft in der Raststätte. Es gab da stinkende Tiere und kratziges Stroh. Es gab einen unbekannten Stern am Himmel.

Dennoch reichte Gott das Geschenk des siegreichen Friedens in dieser Geschichte dar, genauso, wie Er unseren Herzen die Gabe des Friedens schenkt. Wie wurden Maria und Josef mit dem Chaos in ihrer Lage fertig und wie konnten sie stattdessen den Frieden entgegennehmen?

… Ihr Vertrauen in Gott machte sie standhaft, unerschütterlich.  …

Vollkommener Friede richtet sich nicht nach den Umständen. Er stammt aus einem standhaften, vertrauensvollen Herzen. Lasst uns die Weihnachtszeit angehen, indem wir standhafter werden, weil wir unser Vertrauen auf Gott setzen, der treu ist. Der so erstandene Frieden wird auf den Retter weisen, den wir feiern.

Herr, ich habe mein Herz auf dich gesetzt. Du bist vertrauenswürdig, treu und der Geber des Friedensgeschenkes. Bitte erfülle mich in dieser Weihnachtszeit. Wenn andere deinen Frieden in mir sehen, lass sie dich als Retter erkennen. In Jesu’ Namen, Amen! – Amy Carrol

Hier ein weiteres Weihnachtslied mit der Botschaft für Frieden auf der Welt. Deutscher Text:

Winterfeuer lodern hell,
Reisende wandern durch die Nacht.
Ein Mann führt seine erschöpfte Frau,
Durch den rieselnden Schnee
Zu einem einfachen Stall,
Nirgendwohin sonst zu geh’n,
Weihnachten in Bethlehem,
Viele Jahre ist es schon her.

Ein Knabe ward geboren heut.
Das Mutterherz ist voller Freud,
Die Hirten hören der Engel Stimmen,
Die Nacht ist erfüllt mit himmlischem Klang,
Drei Weise staunen über einen Stern,
Von wundersamem Himmelsglanz.
Weihnachten in Bethlehem,
Viele Jahre ist es schon her.

Und heut in Bethlehem,
spielen Kinder trotz Furcht und Angst
während Mütter weinen und Väter beten
Für Frieden einzukehren.
Und durch die ganze müde Welt
Echot der Refrain
„Weihnachten in Bethlehem,
Wann wird wahre Liebe regieren?“

Bald schon wird der Prinz der Liebe
zurückkehren aus dem Himmel hoch,
und Seine Kraft wird überkommen
Schmerz, Tränen und Krieg.
Dann werden Lieder von Freude und Lob
Ertönen von Land zu Land
„Weihnachten in Bethlehem,
Frieden auf Erden ist eingekehrt.“

* * *

Die Suche nach Friede

„EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE“

verkündeten die Engel den Hirten am ersten Weihnachtsabend  „und Frieden auf Erden für alle Menschen, an denen Gott Gefallen hat.“ – Lukas 2,14

Auch wenn Frieden seit Tausenden von Jahren das Ziel der Menschheit ist – und das Verlangen nach Frieden ist nie so groß wie zur Weihnachtszeit, – scheint sich uns die Fähigkeit, Frieden zu schließen, weiterhin zu entziehen und bis dato setzen sich blutige Kampfhandlungen fort. Wie Pete Seegers in seinem berühmten Folksong aus den 60er Jahren fragte: „Sag mir, wo die Blumen sind … Sag mir, wo die Soldaten sind? Wo sind sie geblieben? … Wann wird man je verstehn, wann wird man je verstehn?“

Wahren Frieden auf jedem Gebiet, vom internationalen Konflikt, bis hin zu unseren persönlichen Beziehungen zu finden, ist immer schwieriger geworden.

In der Bibel bedeutet das Wort „Frieden” viel mehr als einfach nur die Abwesenheit von Konflikten. Man assoziiert damit Gesundheit und Wohlbefinden. Im Alten Testament gibt es zwei Hebräische Worte, die diesen Ausdruck, shalom (Friede) und shalem (Gesundheit oder Fülle) beinhalten. Frieden beinhaltetet inneren (geistigen, emotionalen) Frieden, Gesundheit, Überfluss, Harmonie auf jedem Niveau des Lebens, sogar „mitten im Sturm“, wenn die Probleme des Lebens jede Art von Frieden auszulöschen scheinen.

Im Neuen Testament bedeutet das Wort ‚eirene‘ im griechischen Original sinnbildlich & buchstäblich „Friede“ und wird über 100-mal verwendet. Der Ausdruck „Geh in Frieden“ zum Beispiel, heißt „bleib warm und iss dich satt.“ (Jakobus 2,16) In der Nacht vor Seiner Kreuzigung sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch…Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ – Johannes 14,27

Wie im Alten Testament bedeutet Friede heute viel mehr als die bloße „Abwesenheit von Konflikten“ in der Gesellschaft. Es bedeutet ein inneres Wohlbefinden, das bei Gott beginnt und uns als kostbares Gut geschenkt wird, wenn wir den „Prinz des Friedens“, Jesus, annehmen, ohne den es einfach keinen Frieden gibt. Das bedeutet Frieden für dich persönlich, in deinem persönlichen Leben und in deiner Beziehung zu anderen. Der Friede Gottes, welcher nicht begreifbar ist, ist ausgesprochen real und praxisnah. Du kannst ihn heute empfangen, du brauchst nicht mehr länger auf des Menschen labilen Frieden zu warten, welcher sowieso nie von Dauer ist.

Auch wenn die Welt in Aufruhr ist, kannst du Frieden in deinem Herzen haben durch den Prinz des Friedens, Jesus Christus. Auch wenn draußen Krieg und Chaos herrschen, kannst du inneren Frieden haben.

Jesus schläft nie! Er wacht ständig mit all Seinen Engeln über dich. Er kennt jedes Haar auf deinem Kopf. Alles liegt in Seinen Händen. Wie es in der alten Lobeshymne heißt: „Er verbirgt meine Seele in der Kluft des Felsens (Jesus), der Schatten für trockenes, durstiges Land; Er verbirgt mein Leben in den Tiefen Seiner Liebe und schützt mich dort  mit Seiner Hand.“

Er ist dein Friede. Deine Hilfe kommt von Ihm. In Ihm liegt deine Stärke. Du musst  dein Vertrauen auf Ihn setzen – die beste Grundlage der Welt – Jesus!

In dieser Weihnachtszeit bietet Jesus jeder Seele auf Erden wahren Frieden an, unfehlbaren Trost und ewiges Leben und Liebe. All dies ist verpackt in dem kostbaren Geschenk der Errettung.

Alle Artikel aus einer älteren Ausgabe von activated

baby Jesus-gesch.

Er kam zu uns Power Point:

https://tommyswindow.com/shows/er-kam-zu-uns-german-came-us/

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