Kreuzigung und Auferstehung  – Humbug und Unsinn!?!

Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied. – Johannes 19,30

Jesus letzte Worte bevor er verstarb!

Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt. –Vers 35

Was war es, das VOLLBRACHT war?

Der Plan Gottes war vollbracht. Gott ist allmächtig, er hätte es niemals zugelassen, dass Jesus, sein eigener Sohn, umgebracht wurde, wäre es nicht sein Plan gewesen.

Jesus selbst deutete es an, dass er sterben wird, lies es in Johannes 12,32-33

„Und wenn ich am Kreuz aufgerichtet bin, [von der Erde erhöht] werde ich alle zu mir ziehen.“ Mit diesen Worten deutete er an, wie er sterben würde.

Und sein treuer Jünger Johanes bestätigt dies in einem seiner Briefe nochmals:
Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. – 1.Johannes 3,8

Wir können also nur verstehen, warum Jesus hingerichtet wurde, wenn wir diesen Plan von Gott kennen.

Satan brachte den Tod in diese Welt als er Adam und Eva im Paradies dazu brachte, Gott ungehorsam zu werden, doch Gott hat schon damals sofort beschlossen, diese Sünde wieder gut zu machen, durch ein großes Opfer  – ein Opfer das nur er selbst vollbringen konnte. Denn kein Mensch kann für einen anderen Menschen büßen, nur Gott alleine kann das. Er prophezeite Satan damals schon:

Da sprach Gott, der HERR, zu der Schlange: „Weil du das getan hast, sollst du unter allen zahmen und wilden Tieren verflucht sein. Dein Leben lang sollst du auf dem Bauch kriechen und Staub fressen. Von nun an setze ich Feindschaft zwischen dir und der Frau und deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in seine Ferse beißen. – 1.Mose 3,14-15

In wem wurde diese Prophezeiung erfüllt? Alleinig in Jeus, denn wie schon gesagt, nur Gott konnte die Sünde abbüßen und damit den Tod besiegen – der Tod, das Werk des Teufels.

Ja sicher, in diesem Leben werden wir sterben, was für uns Gläubige aber nur bedeutet, dass wir diesen sterblichen Körper verlassen, in die geistige Welt eintreten und dort einen neuen unsterblichen Körper bekommen, so wie Adam und Eva eine hatten, bevor sie sündigten und ewig hätten leben können.

Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in seine Ferse beißen – die Verurteilung zum Tod und die Hinrichtung waren Satans Biss in Jesus Verse. Doch durch Jesus leiden, sterben und schließlich seiner Auferstehung von den Toten, hat Jesus dem Satan, dem Teufel den Kopf zertreten.

Für Gottes Kinder ist der Tod also nicht der Punkt am Ende …

… sondern nur ein Komma und der erste Schimmer einer strahlenden Zukunft; der Anfang einer langen wunderbaren Geschichte!

Die Auferstehung: der Wendepunkt in der Geschichte

Welcher normale Mensch kann sich seinen eigenen Geburtsort aussuchen? Oder welcher Sterbliche kann – oder würde – die Beamten einer fremden Staatsmacht dazu bringen, seinen Tod durch eine schrecklich qualvolle Hinrichtung zu erlauben? Wie könnte jemand seine bitteren Feinde beeinflussen, einen bestimmten Preis für seinen Verrat, seine Verhöhnung und Verspottung zu bezahlen, während sie im Begriff sind zu sterben, und wie viel weniger eine Rotte von Soldaten dazu zu bringen, um seine Kleider zu würfeln und sie nach seinem Tod in die Seite zu stechen und einen Reichen dazu zu bringen, ihn in seinem eigenen persönlichen Grab zu bestatten? Alles in Prophezeiung vorhergesagtes. Doch Jesus von Nazareth erfüllte nicht nur diese, sondern über 300 weitere genaue Vorhersagen bezüglich Seiner Geburt, Seines Lebens, Seines Dienstes, Seines Todes und Seiner Auferstehung. Er war und ist wahrlich „einzigartig“ in jedem Sinn des Wortes!

Kein einziger der großen anerkannten Geistlichen, weder Mose, Buddha, Konfuzius noch Mohamed bestanden darauf, Gott zu sein. Allerdings sind einige noch vor ihrem Tod von Nachfolgern zu Göttern ernannt worden, doch keiner bestand darauf, eine Gottheit zu sein, keiner, außer Jesus Christus. Tatsache ist, Er nahm nicht nur für sich in Anspruch, der Sohn Gottes zu sein, Gott verkörpert in Fleisch und Blut, sondern Er überzeugte einen Großteil der Welt, wirklich Gottes Sohn zu sein.

Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sich nach Seinem Tod etwas so Unglaubliches zutrug, das seine kleine Schar von niedergeschlagenen Nachfolgern in eine Truppe von Zeugen verwandelte, die durch keine Verfolgung des römischen Imperiums aufgehalten werden konnte. Bedrückt und mutlos, ihr Herr grausam von Seinen Feinden gekreuzigt, sah es für jene Jünger so aus, als wären ihre Hoffnungen gestorben und ihre Träume zerplatzt.

Doch drei Tage nach Jesus Tod flammte ihr Glaube auf solch dramatische Weise wieder neu auf, dass keine Macht der Erde diesen Glauben wieder auslöschen konnte. Diese kleine Handvoll seiner ursprünglichen Nachfolger ging hin und verkündete der ganzen Welt die gute Nachricht, dass Gott seinen Sohn nicht nur in die Welt gesandt hat, um uns seine Wahrheit zu lehren und seine Liebe zu zeigen, sondern genauso auch, dass Jesus um unseres Willens den Tod erlitt und dann von seinem Grab auferstand – damit wir, die wir Ihn kennen und Ihn lieben, niemals wieder den Tod zu fürchten brauchen, denn wir sind gerettet und aufgrund von Jesus auf unserem Weg zum Himmel.

Das Neue Testament berichtet uns, dass Jesus nach seiner Auferstehung persönlich vor 500 Augenzeugen erschien. (1.Korinther 15,6)

Das war die nachhallende Botschaft, die von Seinen ersten Jüngern in der Welt verbreitet wurde: „Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt!“ (Apostelgeschichte 13,30) – Aus „Wer ist Jesus“, TFI 2 

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Die Urgemeinde war durch und durch eine „Auferstehungs“   . . .  Die Auferstehung zu verkündigen, bedeutet, die Tatsache zu verkünden, dass die Welt ein veränderter Ort ist, und dass wir in dieser jetzt anders leben müssen. Die Auferstehung besteht nicht nur darin, dass Gott zu einem Zeitpunkt ein irres Wunder getan hat. Wir müssen es auch so predigen, dass zum Ausdruck kommt, dass das ein Wendepunkt in der Weltgeschichte war. – N. T. Wright

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An die Auferstehung zu glauben, ist kein Anhängsel des christlichen Glaubens. Es ist der christliche Glaube selbst. – George Carey, ehemaliger Erzbischof von Canterbury

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Denk mal darüber nach! Gott sandte Seinen Sohn, den eigentlichen Herrn des Universums, auf die Erde, um einer von uns zu werden. Er wurde auf wundersame Weise von einer demütigen und niedrigen Jungfrau namens Maria empfangen und nahm die Gestalt von Fleisch und Blut an genauso wie die unsere. Somit war er Menschensohn und Gottes Sohn.

Jesus nahm nicht nur unsere menschliche Gestalt an, sondern auch unsere Art, wie wir leben, unsere Sitten, Sprache, Kleidung, damit er uns besser kennen würde und mit uns auf unserer niederen Ebene des menschlichen Verstehens kommunizieren konnte. Er wurde Weltenbürger, Mitglied der Menschheit, ein Mensch aus Fleisch und Blut, um uns mit Seiner Liebe erreichen zu können, um uns Sein Mitgefühl und Seine Sorge unter Beweis zu stellen und uns zu helfen, Seine Botschaft zu verstehen.

Er kam zu uns herunter und lebte wie wir, musste wie wir schlafen, essen und alles tun, was wir tun müssen. Es gab Zeiten, in denen Er ausgelaugt war, müde und wundgelaufen, Zeiten, in denen Er Hunger und Durst litt, in denen Er traurig und entmutigt war. Er wurde einer von uns und wie die Bibel sagt, „Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie uns, doch er wurde nicht schuldig.“ – Hebräer 4,15

Jesus verbrachte Seine Zeit damit, überall umherzugehen und Gutes zu tun – speiste hungrige Menschen, heilte die Kranken, erheiterte und tröstete die, die traurig und untröstlich waren. Er hatte jeden lieb, selbst die Ärmsten der Armen und diejenigen, die von allen anderen verachtet wurden.

Er besaß nie ein religiöses Gebäude, eine Denomination oder formelle Gemeinde. Er ging einfach los und traf Leute auf der Straße, am Strand, auf dem Markt – wo immer es sich ergab, sie zu treffen – und erzählte allen, die Ihm bereitwillig zuhörten, Seine Botschaft der Liebe. Er befreundete sich mit den verachteten und ausgegrenzten Mitgliedern der Gesellschaft: Steuereintreiber, Alkoholiker, Prostituierte und Sünder.

Seine Botschaft der Liebe war so einfach, dass er versicherte: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Himmelreich kommen.“ – Matthäus 18,3

Jesus hätte nicht am Kreuz sterben müssen. Er sagte: „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.“ Matthäus 28,18 Er war der Sohn Gottes, und alle Mächte des Universums standen ihm die ganze Zeit zur Verfügung und unter Seinem Kommando. Er sagte denen, die Ihn fingen, „Ihr würdet keine Macht über mich haben, wenn sie euch nicht von meinem Vater gegeben worden wäre. … Wisst ihr denn nicht, dass ich meinen Vater um Tausende von Engeln bitten könnte, um uns zu beschützen, und er würde sie sofort schicken? Johannes 19,11; Matthäus 26,53 Er hätte die Armeen des Himmels rufen können, um Seine Feinde niederzumetzeln, Rom zu erobern und die Welt zu übernehmen. Doch stattdessen entschied Er sich Sein Leben für dich und mich niederzulegen.

Warum würde  der König der Könige, der Herr des Universums, Gott in Person, es zulassen, sich gefangen nehmen zu lassen, beschuldigt, ausgepeitscht, entblößt und ans Kreuz geschlagen zu werden wie ein gewöhnlicher Verbrecher? Die Antwort ist einfach – weil Er dich und mich liebt!

Drei Tage nachdem Sein lebloser Körper begraben war, trug sich etwas zu, das Seine Feinde in Schock versetzte und Seinen Nachfolgern bewies, tatsächlich der Sohn Gottes zu sein: Er wachte von den Toden auf, der Sieger über Tod und Hölle ein für alle Mal!

Nach Seiner Auferstehung erschien Er buchstäblich hunderten Seiner Nachfolger, machte ihnen Mut und gab ihnen Kraft und Trost. Er berichtete ihnen, wie Er zwar zu seinem Vater gehen, doch zur gleichen Zeit im Geist immer bei ihnen sein, immer in ihren Herzen leben würde. Zudem schenkte Er Seinen Nachfolgern ein unwahrscheinliches Versprechen, nämlich „eines Tages werde ich wiederkommen.“ „Und dann werden alle den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit in den Wolken des Himmels kommen sehen.“ –  Johannes 14,3; Lukas21,27

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Gegen den Hintergrund der modernen Vorhersage nimmt die traditionelle christliche Hoffnung der Wiederauferstehung eine größere Klarheit und Bedeutung ein. Sie versichert dem Menschen, also doch keine Waise zu sein, sondern das ganz persönliche Spiegelbild des Schöpfers des Universums, auch ist sein Leben nicht dem Tode geweiht, denn durch die eschatologische Wiederauferstehung wird er in Gottes Gegenwart für immer leben können.

Was für eine wunderbare Hoffnung! Doch unbegründete Hoffnung ist tatsächlich keine Hoffnung, sondern Illusion. Warum sollte die christliche Hoffnung der eschatologischen Auferstehung dem modernen Menschen mehr als bloßes Wunschdenken vorkommen? Die Antwort liegt in der christlichen Überzeugung, ein Mensch sei proleptisch (Vorwegnehmend) von Gott von den Toten auferweckt worden, als ein Vorläufer und Beispiel unserer eigenen eschatologischen Auferstehung. Dieser Mensch war Jesus von Nazareth, und Seine historische Auferstehung von den Toten macht die eigentliche Grundlage aus, auf die sich die christliche Hoffnung stützt. – William Lane Craig

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Der komplette Plan für die Zukunft hat seinen Ausgangspunkt in der Auferstehung. – Billy Graham

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Ich weiß, dass die Auferstehung eine Tatsache ist, und Watergate lieferte mir den Beweis. Wie? Weil 12 Personen bezeugten, dass sie Jesus gesehen hatten, wie Er von den Toten auferstanden war. Dann verkündigten sie diese Wahrheit für 40 Jahre und verleugneten sie nicht ein einziges Mal. Jeder von ihnen wurde geschlagen, gefoltert, gesteinigt und ins Gefängnis geworfen. Sie hätten das nicht ausgehalten, wenn es nicht wahr gewesen wäre. In Watergate waren 12 der mächtigsten Personen der Welt verwickelt – und die konnten nicht einmal eine Lüge für drei Wochen aufrecht erhalten. Du willst mir erzählen, 12 Jünger könnten für 40 Jahre bei einer Lüge bleiben? Absolut unmöglich. – Charles Colson

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Darum seht euch die Gewalt hinter der Auferstehung an – sie beweist zweifelsohne den einst an die Jünger vermittelten Glauben. Unterstützt von unerschütterlichen Beweisen, wird sie selbst der unfehlbare Beweis der Autorität, Gewalt und Ehre des Jesus von Nazareth, der Sohn Gottes  . . .  die Kraft der Auferstehung unseres Herrn ist eine beweisende Kraft  . . .  eine rechtfertigende Kraft, eine Kraft, die Leben und Trost spendet. – Charles H. Spurgeon

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Der Segen des Evangeliums ist wesentliche Tatsache und nicht nur theologische Ansicht. Wie die Auferstehung des Herrn Jesus Christus von den Toten eine sichtbare Tatsache war, so ist es die beweisende Kraft der Auferstehung Christi, denn wenn jedes weitere Argument deinen Glauben nicht erreicht, wirst du dich an dieser gesicherten Tatsache festklammern können. Die Strömungen der Zweifel treiben dich womöglich zu den Felsen des Misstrauens. Wenn aber dein Anker keinen anderen Halt findet, hakt er sich an der Tatsache der Auferstehung Christi von den Toten fest. Das muss der Wahrheit entsprechen. Es gibt zu viele Zeugen, als dass sie verblendet gewesen wären. Und ihr geduldiger Tod aufgrund ihres Glaubens bewies, dass sie nicht nur ehrliche Menschen waren, die die Wahrheit schätzten, sondern auch gute Menschen, die die Wahrheit Gottes mehr liebten als das Leben. Wir wissen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist – egal, was uns sonst noch aufgezwungen wird, anzuzweifeln, darüber besteht Sicherheit. Wir können vielleicht auf dem Meer hin und her geworfen werden, was andere Referenzen betrifft, doch treten wir ans Ufer und finden festes Land in dieser unbestreitbaren, fest etablierten Wahrheit – „Der Herr ist wahrlich auferstanden.“ – Charles H. Spurgeon

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Es gibt mehr Beweise für die Auferstehung Jesu von den Toten, als dafür, dass Julius Cesar je gelebt hat oder Alexander der Große im Alter von 30 Jahren starb. – Billy Graham

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Ein historisch begründetes Argument kann niemanden zwingen, an die Auferstehung Jesu von den Toten zu glauben. Doch ein historisch begründetes Argument ist bemerkenswert gut dafür, das Gestrüpp zu beseitigen, hinter dem sich verschiedene Arten des Skeptizismus versteckt halten. Der Vorschlag, dass Jesu im Körper von den Toten auferweckt worden war, besitzt konkurrenzlose Kraft, die historischen Daten des frühen Christentums zu erklären. – N. T. Wright

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„Ich stehe heute hier vor Gericht, weil ich an die Auferstehung von den Toten glaube!“ Paulus an den Statthalter Felix gerichtet, Apostelgeschichte 24,21

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JAUCHZET, FROHLOCKET das ist eigentlich aus dem Weihnachtoratorium von J.S. Bach, doch passt es hier perfekt:

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage,
rühmet, was heute der Höchste getan!
Lasset das Zagen, verbannet die Klage,
stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an!

 

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