Divali

31.Oktober 2019

Heute ist „Luthertag“, heute wird im Osten, wo er ja herkommt, Luther mit einem Feiertag gewürdigt. (Ich schäme mich ein wenig, dass das MDR Fernsehen so gar nichts darüber in ihrem Programm hat.) Ich habe in vergangenen Jahren zu dem Thema schon was gepostet, das ihr hier am Ende der Seite wiederfindet *

Indische Freunde haben mir Grüße zum Divali Fest geschickt, das dort im Moment gefeiert wird oder wurde, was mich zu dem hier inspiriert hat:

Der größte Reichtum ist Weisheit.
Die stärkste Waffe ist (neben Liebe) Geduld.
Die größte Sicherheit ist Glauben.
Das belebendste Tonikum ist Lachen.
Und du wirst es kaum glauben, alles gibt es umsonst!

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Divali wird von den unterschiedlichen Religionen aus unterschiedlichen Gründen her gefeiert.  Was sie alle heute gemeinsam haben ist das Feiern von:

einem neuen Anfang,

Licht über die Dunkelheit und

Gut über Böse!

Der fünfte und letzte Tag von Diwali ist bekannt als Bhai Dooj, der die Liebe und Bindung der Brüder und Schwestern feiert.

Divali wird mit Gebeten gefeiert, Feuerwerk, Kerzen, Rangoli-Malerei und natürlich um Freunde und Familie einzuladen – wie bei uns an Weihnachten.

Diwali-Feiern beginnt mit der Dekoration des Hauses. Die Menschen (bessergestellte) lassen (von Bedinsteten) ihre Häuser oft gründlich reinigen, um sie ästhetischer und angenehmer zu gestalten. Dekorationen umfassen Lichter, Diyas und Blumen. Diese symbolisieren Leichtigkeit und Erfolg, denn sie verschönern die gesamte Atmosphäre  tauchen die Räume in ein sanften Licht und erhellen und heben die Stimmung.

Ein großer Teil dieser Feier ist die Herstellung von Rangoli, d.h. Gemälde, die am Eingang und in den Innenhöfen der Häuser mit Farbe gemalt werden, um die Göttin Laxmi zu begrüßen.

Und genau wie Weihnachten bei uns die meisten aus den falschen Gründen her feiern und es Stimmen gibt, die Weihnachten heidnisch finden, so mag auch Divali heidnisch sein und doch hat es Wahrheiten in sich. Weihnachten wurde von „Ungläubigen“ zum Fest der Liebe erkoren. Sie lieben die weihnachtliche Stimmung die Romantik darin, das Zusammenkommen der Familie, aneinander denken etc. Doch mögen sie die wahre Botschaft  von Weihnachten nicht hören und doch feiern sie – wenn auch unbewusst – mit Liebe Gott, denn Gott ist Liebe und wo wahre ehrliche aufrichtige Liebe ist, da ist auch Gott.

Und so, denke ich, sollten wir auch Divali sehen. Den Menschen geht es nicht so sehr um irgendwelche Götter, sondern um ein schönes Fest mit Familie und Freunden zu haben – eine schöne, gute Wohlfühl-Zeit.

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Diese Ansätze – Liebe und Licht – können wir Christen nehmen, um sie dem wahren Licht der Welt vorzustellen. Paulus ist darin ein gutes Beispiel, wie er auf Heiden zuging, sie nicht verdammte für ihre Götzenanbetung, sondern stellte ihnen einfach den wahren ihnen noch unbekannten Gott vor.

Denn ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. – Apostelgeschichte 17,23

Während unserer Missionszeit in Taiwan ergänzten wir immer, dass er der Boss aller Götter und Geister ist und die Kontrolle über alle und alles hat. Wenn sie also ihn wählen, sich zu ihm bekennen, stellen sie sich unter seinen Schutz und sie müssen sich vor keiner Gottheit oder keinem Geist mehr fürchten, der ihnen vielleicht Übles will, weil sie ihm auf irgendeine Weise missfallen haben. Viele haben Jesus mit Kusshand sozusagen angenommen, da sie die Furcht vor dem Missfallen von Geistern ständig begleitete.

James Russell Miller (1840 –1912) war ein bekannter christlicher Autor, Chefredakteur des Presbyterian Board of Publication und Pastor mehrerer Kirchen in Pennsylvania und Illinois. Er schrieb: In einem der Psalmen steht für uns geschrieben, dass dem Gerechten Licht gesät ist, wie die KJV und auch die Elberfelder Bibel es ausdrückt. – Psalm 97,11  … Das Bild des Säens ist bemerkenswert – Licht, das als Samen kommt, gepflanzt wie Weizen, um für uns aus der Erde aufzuwachsen. … Das bedeutet, dass das Gute nicht zu uns voll ausgewachsen kommt, sondern als Samen. Wir wissen, was ein Same ist. Es enthält die Pflanze nur als Keimling, den Baum oder die Blume, was einmal aus ihm werden soll. So beginnt alles irdische Leben.

Wenn Gott dem Wald eine Eiche schenken möchte, schickt Er keinen großen Baum hin; Er pflanzt eine Eichel. Wenn Er eine Ernte goldenen Weizens auf dem Fels sich im Wind wiegen sehen möchte, vollbringt Er kein Wunder und lässt es über Nacht aufsprießen; Er drückt dem Landwirt einen Korb mit Saatgut in die Hand, damit er es auf dem Acker aussät. Dasselbe Gesetz gilt auch für das moralische und geistliche Leben. „Das Himmelreich ist wie ein Senfkorn, das auf ein Feld gesät wird. … wird so groß wie ein Baum.“ Ein ansehnliches Leben beginnt mit einem kleinen Samen, einem bloßen kleinen Fleck mit Leben. Zunächst ist es nur ein Gedanke, ein Vorschlag, ein Wunsch; dann ein Entschluss, ein heiliges Ziel.

Gott möchte, dass wir jeden Tag hinausgehen, als Säer von Licht und Freude. Ob wir uns als solche sehen oder nicht, wir sind Säer auf Schritt und Tritt. Die Frage stellt sich, was für Samen säen wir? Der Herr erzählt die Geschichte von einem Feind, der kam, nachdem der Landwirt die guten Samen auf seinem Feld gesät hatte, heimlich bei Nacht und Nebel und säte Unkraut auf den Weizen des Landwirts.

Welche Samen hast du gestern gesät? Hast du nur reine, gute, sauber, sanfte liebevolle Gedanken in den Garten des Lebens anderer gesät? Es ist eine traurige Angelegenheit, für jeden, der einen schlechten Gedanken in jemand anderes Bewusstsein sät.

Gott möchte, dass wir nur gute Samen säen. Samen des Lichts! Er möchte von uns, dass wir die Welt freundlicher machen. Samen des Glücks! Er möchte, dass wir die Welt glücklicher machen. Manche Leute machen gar nichts von beidem. Wo immer sie hingehen, säen sie Untergang, Entmutigung. Sie säen Trauer, Leid, Schmerz. Wenn wir diese Art von Säer sind, verfehlen wir unsere Mission, wir enttäuschen Gott, wir machen die Welt weniger hell und weniger glücklich.

Doch denk an einen, der wo immer er hingeht, nur Samen des Lichts und der Freude sät. Er liebt die Menschen von ganzem Herzen, wie sein Herr. Er denkt nie an sich selbst. Er hält nie zurück, wenn andere seinen Dienst in Anspruch nehmen. Er ist darauf aus, anderen nur Gutes zu tun, ihnen zu helfen, sich zu verbessern, sich glücklicher zu machen. Lass uns immer und überall Säer von Licht und von Freude sein. Denn so werden wir Christus helfen, Wüste in Rosengärten zu verwandeln und die Welt mit Licht und Liebe zu erfüllen– J. R. Miller, Ein ehrenvolles ganz normales Leben 

Ihr seid das Licht der Welt. Wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen können. Versteckt euer Licht nicht unter einem umgestülpten Gefäß! Stellt es lieber auf einen Lampenständer und lasst es für alle leuchten. Und genauso lasst eure guten Taten leuchten vor den Menschen, damit alle sie sehen können und euren Vater im Himmel dafür rühmen. – Matthäus 5,14-16 

Wir wissen, dass das Evangelium eine Botschaft für die Welt von heute ist, doch wie wir diejenigen erreichen, die noch nicht von der Botschaft angezogen worden sind, oder denen aus dem einen oder anderen Grund die Lust dafür genommen worden ist, ist eine wachsende Herausforderung.

Wir sind dazu berufen, die Botschaft eines Mannes zu verkünden, der vor 2000 Jahren gelebt hat, gestorben und wieder auferstanden ist – mit der Behauptung, dass dies die wichtigste Botschaft ist, die sie jemals hören werden. Es ist deshalb äußerst wichtig für den missionarisch gesinnten Christen neue und kreative Wege zu finden, die zeitlose Botschaft der Liebe Gottes auf so eine Art zu verkünden, dass sie zu den Leuten von heute spricht. Es besteht kein Zweifel, dass Christen der Vergangenheit auch ihre Herausforderungen zu ihrer Zeit hatten, doch die Welt von heute ist unsere Herausforderung.

Jeder in allen Kulturen und Ländern sollte das Evangelium hören. Als Christen sind wir beauftragt, es denen auf eine nachhaltige Art und Weise zu bringen, in deren Land, Kultur und Gemeinschaft wir leben. (Oder die bei uns leben, doch weiterhin ihrer Kultur anhängen.)

Es gibt gewisse Verhaltensweisen, die von allen Christen angewandt werden sollten, z.B. liebevoll zu seinen, geduldig und ein guter Zuhörer. Diese Eigenschaften verbinden sich mit dem wichtigsten Punkt der Vermittlung – dem „Du“ Faktor. Du bist derjenige, der die Botschaft ausliefert. Du empfiehlst die Botschaft, verbürgst dich für sie, du garantierst ihr Funktionieren.

Viele Leute sind skeptisch, wenn sie die Botschaft hören – warum wohl? Jeden Tag werden sie im Internet, im Fernsehen, in den Nachrichten und in der Werbung mit der Botschaft bombardiert, dies oder das zu benötigen; sie müssten so und so denken und das wäre die richtige Einstellung. Ihnen erscheint die Botschaft des Evangeliums wie eine weitere Werbung, die ihnen erzählt, was sie brauchen, wie sie leben sollten und was sie glücklich machen wird. Niemand neigt dazu, solchen Botschaften zu trauen, denn aus Erfahrung wissen sie, viele der Botschaften beinhalten wenig oder keine Validität. Sie suchen nach Antworten, doch viele sind vorsichtig damit, worauf sie ihr Vertrauen setzen.

Deswegen ist der „du“ Faktor so wichtig. Du verkörperst die Botschaft. Der Geist Gottes, der Heilige Geist, der Geist Jesu wohnt in dir. Wer du bist, wie du lebst, die Liebe, die du zeigst, die Freundlichkeit, das Mitgefühl und deine Besorgnis reflektieren alle Gottes Geist, der in dir lebt. Der Heilige Geist ruft das Herz des Einzelnen, doch dieser Ruf wird oft über dein Vorbild wahrgenommen. Sie werden neugierig, da sie dein Gesicht und deine Wärme spüren; das weckt das Bedürfnis, sich anzuhören, was du zu sagen hast, und stärkt das nötige Vertrauen, das zu akzeptieren und zu glauben, was du ihnen erzählst.

Eine der Herausforderungen an uns heutige Christen ist, so zu leben, dass dem Heiligen Geist erlaubt wird, durch uns hindurch zu scheinen und dass so die Menschen von dem Licht in uns angezogen und fasziniert werden. Wenn sie dann näher zur Wärme des Lichts kommen, verbinden sie sich mit dem, der das Licht der Welt ist. Er wird ihnen das Licht des Lebens schenken. Wir reflektieren das Licht, wenn wir aktiv Gott lieben und uns von innen heraus an die Prinzipien halten, die uns von Jesus im Evangelium gegeben wurden. – Peter Amsterdam4

* * *

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Unsere Rolle mit Begeisterung einnehmen

Ein Missionsgebet von Maria Fontaine

Lieber Jesus, als Arbeiter in deinem Erntefeld, die wir nach weiteren Arbeitern suchen, die uns helfen können, bitten wir dich, jedem von uns zu zeigen, was wir tun sollen, um Deine Liebe und Wahrheit nah und fern zu verbreiten. Hilf jedem von uns, die Bereitschaft zu zeigen, deine Wünsche zu erfüllen.

Wir danken dir für diejenigen, die tun, was sie können und umsetzen, was du ihnen gezeigt hast, um die Mission voranzubringen und diejenigen zu erreichen, die dich so dringend brauchen. Jeder Zeuge – groß oder klein – hilft dabei, deine Liebe und Wahrheit zu verbreiten.

Hilf uns solche Menschen selbst zu sein, die eine Verbindung zwischen dir und anderen herstellen. Lass andere deinen Geist, dein Herz und deine Liebe durch uns erkennen, damit es sie inspiriert, dich besser kennenlernen zu wollen und im Glauben zu wachsen.

Bitte mach es für diejenigen einfacher, die die Mission zu ihrer Priorität gemacht haben. Zeige ihnen die richtige Gelegenheit! Öffne ihnen Türen! Versorge sie mit allem, was sie brauchen.

Denjenigen, die du hauptsächlich dazu berufen hast die Mission zu unterstützen – durch finanzielle Unterstützung oder auf andere Art und Weise – gib die Kraft, deine Bitten zu erfüllen und hilf ihnen, Erfüllung in dem Gedanken zu finden, durch ihre Gaben große Veränderung zu bewirken.

Hilf jedem von uns, Herr, in jeder Situation mit Inbrunst für die Mission zu beten. Für etwas Kostbares muss man Opfer bringen und wir möchten diesen Preis zahlen. Auch wenn es uns etwas kostet, ohne Unterlass zu beten, wissen wir, dass es notwendig ist, um mehr zu erreichen. Wenn wir die gewonnenen Seelen und Bibelstudierende sehen, werden wir wissen, dass es sich gelohnt hat.

Gib uns das Herz von Eltern – wie das von Hannah oder Abraham – das bereit ist ausdauernd zu beten, weil kein Opfer zu groß ist für unsere Lieben. Hilf uns, gute und liebevolle Lehrer für diejenigen zu sein, die du uns über den Weg schickst.

Danke für dein Versprechen: „Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen.“ – Apostelgeschichte 1,8 Herzen und Leben für dich zu gewinnen, wissen wir, ist das Wirken des Heiligen Geistes, genauso wie wir nur durch die Kraft des Heiligen Geistes Erfolge erzielen können. Hilf uns jederzeit bereit zu sein, von deiner Errettung, Liebe und Freude zu erzählen.

Hilf uns, das Wort Gottes zu verkünden, ob die Zeit günstig ist oder nicht, (2.Timotheus 4,2) weil du genau diesen Jugendlichen oder Rentner oder wer immer darauf vorbereitet hast, aus unserem Mund von dir und deiner Liebe zu hören. Danke Herr, du arbeitest hinter den Kulissen in den Herzen der Menschen, um ihre Herzen auf den Samen des Wortes vorzubereiten, damit er letztlich Wurzeln schlagen und die Frucht eines Lebens in deiner Liebe hervorbringen kann.

Was auch immer unser Beitrag zur Mission ist, alles dient demselben Ziel – diejenigen zu erreichen, die dich brauchen und diejenigen zu gewinnen, zu unterrichten und vorzubereiten, die dasselbe tun werden. Wir ziehen alle am selben Strang. Deshalb hilf jedem von uns, mit Begeisterung unseren Teil dazu beizutragen – was auch immer dieser Teil sein mag – damit du deinen Teil tun kannst: Hilfe im Geist zur Verfügung zu stellen, Wachstum zu erreichen, Veränderungen herbeizuführen, die Anstrengungen zu vervielfältigen und deine Versprechen zu erfüllen.

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Rat und inspiration über Bezeugen könnt ihr hier finden:

https://anchor.tfionline.com/de/tag/bezeugen/

*über Luther:

https://lassesfunken.com/2015/03/03/31-oktober-ist-luthertag/

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