Silvesterparty Tipps

Der Silvesterabend ist wie der Heilige Abend ein besonderer Abend und genau wie wir den Heiligen Abend besonders gestalten können, können wir das auch mit dem letzten Abend des Jahres tun. Hier ist eine Anregung, die ich mit meiner Familie viele Jahre „zelebriere“ und meine jetzt erwachsenen Kinder es immer noch gut finden und mögen. Informiert eure Familie und auch Freunde im Voraus mit eurer Einladung, was ungefähr das Programm sein wird und die Punkte zum Nachdenken, die unten aufgeführt sind, damit sich jeder schon vorbereiten und eine Liste machen kann und sich so viel Zeit zur Besinnung nehmen kann, wie er möchte. Gebt dazu auch diesen Link an sie weiter oder Anregungen davon:

Kerzenlicht-2

Am Vorabend zum neuen Jahr

Von Abi F. May

Der Vorabend zum neuen Jahr ist eine gute Zeit, um nachzudenken und sich über die Fortschritte des vergangenen Jahres zu freuen, aber auch um von den Rückschlägen und Fehlern zu lernen. Dann ist es an der Zeit vorwärts zu schauen. Was möchtest du gerne erreichen? Was würdest du gerne ändern?

Ein Schlüssel, um im nächsten Jahr erfolgreich zu sein, ist vorauszuplanen, aber sich nicht im Voraus zu sorgen. „Mach dir keine Gedanken“ ist leichter gesagt als getan, besonders wenn du einer ungewissen Zukunft mit gesundheitlichen, finanziellen oder persönlichen Problemen entgegensiehst. Aber Planung alleine ist nicht genug. Inneren Frieden findest du, wenn du deine Zukunft in Gottes Hände legst und Ihm vertraust, dass Er sich um alles kümmern wird.

Wenn du nicht nur Pläne machst, sondern diese Pläne auch Ihm überlässt, verspricht Er, dir zu helfen, deine Pläne zu verwirklichen.

„Überlasse dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, Er wird es richtig machen.“ (Psalm 37:5)

Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass sich die eigenen Pläne innerhalb des Rahmens dessen bewegen, was Er für einen selber und für andere für das Beste hält. Der erste Schritt ist also, deine Pläne mit Ihm abzustimmen – oder noch besser, deine Pläne direkt von Ihm zu erhalten. Nimm dir ein paar Minuten Zeit der Stille, um deinen Geist für Gott zu öffnen, und Er wird dir Seine Gedanken übermitteln. Er liebt dich und hegt die besten Absichten für dich. Bitte Ihn, dir zu helfen, Ziele zu setzen und Pläne zu schmieden, und Er wird dir helfen. Vielleicht wirst du dabei sogar feststellen, dass Seine Ideen weitaus besser als deine eigenen sind. Er sagt:

„Ruf mich an, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.“ (Jeremia 33:3)

Und bei Ihm sind alle Dinge möglich. Bemüh dich also, Gott um Rat zu bitten, um für das kommende Jahr planen und vorbereiten zu können. Bringe deine Wünsche und Begehren im Gebet zu Ihm. Suche Seine Hilfe auch weiterhin durch das ganze Jahr hindurch, und beobachte Ihn, wie Er dich leitet, dich versorgen und sich um dich kümmern wird. (Matthäus 19:26)

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Am Tor des Jahres

Von Minnie Louise Haskins (1875-1957)

Ich sagte zu dem Mann,
der am Tor des neuen Jahres stand:
„Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes ins Ungewisse gehen kann.“
Und er antwortete:
„Geh in die Dunkelheit und lege deine Hand in Gottes Hand.
Das wird für dich mehr sein als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!”
Und so schritt ich voran, ergriff Seine Hand
Und ging freudig in die Nacht hinein.
Er führte mich zu den Hügeln
Und dem Tagesanbruch im einsamen Osten.
Drum Herz sei nur still!
Was muss ein Menschenleben wissen
Wenn Gott das Verständnis hat?
Im schwindelerregenden Kampf des Lebens
Im Hoch wie auch dem Tief,
Verbirgt Gott seinen Plan.

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Silvester im Licht der Kerze

Die Ankunft des neuen Jahres ist ein guter Zeitpunkt, um über das vergangene Jahr Bilanz zu ziehen und sich Ziele für das Neue zu setzen. Hier ist eine kleine Zeremonie die du alleine oder mit Familie und Freunden in den letzten Stunden des alten Jahres zelebrieren kannst – mit Kindern etwas früher am Abend, mit Erwachsenen vielleicht eine Stunde vor Mitternacht. Du brauchst dafür eine große und kleine Kerzen, je nachdem wie viele Personen/Kinder Anteil nehmen. Für Kinder oder allgemein einen Schutz um die Kerze machen, falls sie tropft, damit sich niemand am heißen Wachs weh tut.

Verteilt an jeden eine kleinere Kerze, die das Lebenslicht jedes einzelnen darstellt. Zünde als erstes die große Kerze an, erkläre, dass sie Jesus repräsentiert, das Licht der Welt. Lies zur Einleitung „Stille Momente von Andacht und Dankbarkeit im Kerzenlicht“ – ganz am Ende dieser Post.

Lass jemanden diese Verse aus der Bibel laut vorlesen und denkt kurz über sie nach, besprecht sie eventuell:

„Ich (Jesus) bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.“ – Johannes 8:12

„Herr, du hast Licht in mein Leben gebracht, du, mein Gott, hast meine Finsternis erhellt.“ – Psalm 18:28

  Nehmt euch ein paar Minuten, um über das vergangene Jahr nachzudenken. Betrachtet diese drei Gebiete eures Lebens: deine Arbeit oder dein Studium, dein Leben zuhause und dein persönliches Leben, was dein körperliches, mentales und seelisches Wohlbefinden miteinschließt. Für was warst du im vergangenen Jahr am dankbarsten auf jedem dieser Gebiete? Beschränke dich nicht nur auf ein oder zwei Sachen jeder dieser Gesichtspunkte. Vielleicht möchtest du sie auch aufschreiben, um dich später daran zu erinnern.

  Nimm dir dann noch ein paar Minuten, um über das kommende Jahr nachzudenken. Was sind deine Gebete oder Vorhaben für diese drei Gebiete für das neue Jahr? Schreibe es in Stichform auf, damit du in dem laufenden Jahr auf sie zurückgreifen kannst und dich daran erinnerst, Gott zu danken, wenn er deine Gebete beantwortet (und für deine nächste Neujahrs Andacht).

  Denkt über die Dinge nach, für die ihr am dankbarsten seit vom letzten Jahr. Schreibt sie auf, in Form eines Gebetes folgend von deinen Wünschen für das neue Jahr.

Dann im Kreis herum zündet jede Person einzeln seine kleine Kerze an „Jesus“ an und liest oder erklärt den anderen für was er oder sie am dankbarsten im letzten Jahr ist und was sein/ihr Gebet für das neue ist.

Meine drei ältesten Kinder, vor vielen Jahren. Meine große Tochter behält diese Tradition auch heute noch mit ihren eigenen Kindern bei.

Meine drei ältesten Kinder, vor vielen Jahren. Meine große Tochter behält diese Tradition auch heute noch mit ihren eigenen Kindern bei.

Schließt mit gemeinsamem Lob und Preis an den Einen, der uns alles bedeutet und singt und tanzt wie es euch – und Ihm – gefällt.  Hier findet ihr zum Beispiel Musik zum Tanzen:

http://nubeat.org/ABwwT.html

http://nubeat.org/ABldT.html

http://nubeat.org/ABrgT.html

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Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum; lobt ihn in seiner unermesslichen Macht!
Lobt ihn für seine Taten; lobt ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobt ihn mit Posaunenschall; lobt ihn mit Psalter (Lyra, Zither) und Harfen!
Lobt ihn mit Pauken und Reigen (Tanz); lobt ihn mit Saiteninstrumenten und Flöten!
Lobt ihn mit hellen Zimbeln; lobt ihn mit wohlklingenden lauten Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja! – Psalm 150

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Ein Gebet für das kommende Jahr

Kerzenlicht-10-12-Lieber Jesus
Ich weiß nicht, was die Zukunft für mich bereithält, aber ich lege diese Zukunft in Deine Hände. Danke für die vielen Versprechen, die Du gegeben hast, die mich ermutigen, Dir zu vertrauen.(1) Mit dem kommenden Jahr, hilf mir daran zu glauben und vollkommen davon überzeugt zu sein, dass Du wirklich hältst, was Du versprichst.(2) Ganz gleich, was das Leben auch bringen mag, möchte ich nahe bei Dir sein und Bestärkung und Trost aus der Erkenntnis ziehen, dass mich nichts von Deiner Liebe trennen kann.(3) Ich möchte in der Wahrheit wandeln,(4) in Liebe leben,(5) in Weisheit durchs Leben schreiten(6) und vor allem zusammen mit Dir Hand in Hand durch das Jahr gehen. Amen!

1 Psalm 37:3; 73:28; Sprüche 29:25
2 Römer 4:21
3Römer 8:38–39
4 3.Johannes 4
5 Epheser 5:2
6 Kolosser 4:5

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Kerzenlicht

Stille Momente von Andacht und Dankbarkeit im Kerzenlicht

Von Abi May

Das habe ich am Anfang der Adventszeit schon gepostet, ist aber vor allem für die Silvesterabend Andacht:

Ich zünde diese Kerze in ERWARTUNG an
Nimm dir Zeit, verlangsame dein Tempo, sei still, sei wach für das göttliche Geheimnis, das so gewöhnlich und normal aussieht und doch so außerordentlich gegenwärtig ist. – Edward Hays (geb. 1932), Almanach eines Pilgers

Ich zünde diese Kerze in DANKBARKEIT an
Die Freuden und Sorgen, Erfolge und Misserfolge, Errungenschaften und Enttäuschungen des vergangenen Jahrs liegen nun hinter uns. Lasst uns danksagen für alles, indem wir bekennen: „Was mich betrifft, hat Gott alles Böse, … zum Guten gewendet.“ (Sieh 1. Mose 50:20)

Entwickle eine innere Haltung der Dankbarkeit und sage für alles Dank, das dir zustößt, in dem Wissen, dass jeder Schritt voran ein Schritt ist, der dich näher zu Größerem und Besserem bringt, als deine gegenwärtige Situation. – Brian Tracy (geb. 1944)

Ich zünde diese Kerze zur ERINNERUNG an
Ob allein oder gemeinsam, lasst uns an die denken, die vor uns gegangen sind.

Dankbarkeit, sie wird nicht alt, so wie wir:
Das Nagen der Zeit ermüdet sie nicht, noch schwächt sie die Jahre.
Bei Sonnenuntergang und am Morgen,
Erinnern wir uns an sie. – Laurence Binyon (1869-1943)

Ich zünde diese Kerze in SOLIDARITÄT an
Nicht jeder ist mit einer glücklichen Familie, einem Dach über dem Kopf oder sogar mit genug zum Essen gesegnet. Lasst uns für jene beten, die krank, einsam, beraubt oder verarmt sind, und lasst uns unsere Solidarität zeigen, indem wir uns ausstrecken, um ihnen unsere Hilfe und Gesellschaft anzubieten, so oft, wie wir nur können.

Das Herz der Weihnacht (das wir das ganze Jahr beibehalten sollten) ist ein gebendes Herz, ein weit geöffnetes Herz, das an andere zuerst denkt – George Matthew Adams (1878-1962)

Ich zünde diese Kerze im GEBET an
Ein neues Jahr macht sich bereit, um geboren zu werden. Lasst uns unsere Hoffnungen und Erwartungen zu Gott bringen. Und lasst uns Ihm vertrauen, dass Er mit uns auf dem Weg geht, der vor uns liegt. (Siehe Psalm 16:11)

Geh mit mir, oh mein Herr,
Durch die dunkelste Nacht und den hellsten Tag.
Sei an meiner Seite, oh Herr,
Halte meine Hand und führe mich auf meinem Weg. – Estelle White (1925–2011)

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12-30-Jesus

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Für die, die sich nichts daraus machen, an Silvester das neue Jahr um Mitternacht zu begrüßen, ist hier noch ein Alternativvorschlag von Andrew Mateyak

Der Anbruch eines neuen Jahres

Immer am ersten Tag des neuen Jahres stehe ich so gegen 5 Uhr morgens auf, um den Sonnenaufgang zu beobachten (bei uns sehr viel später). Dazu gehe ich an einen speziellen Ort, den ich mir vorher ausgesucht habe und von dem aus ich eine gute Aussicht habe. Dieses Jahr habe ich mich für das Dachbodenfenster entschieden. (Ein Spaziergang auf einen Hügel, wo die Gelegenheit sich bietet, wo du die weite des Universums wahrnehmen und die Stille in dir aufnehmen kannst, ist aber auch sehr anregend.)

Während ich so dasitze, denke ich an all das Gute, das mir im letzten Jahr widerfahren ist. Ich danke ihm für jedes einzelne. Dann packe ich es weg – wundervolle Erinnerungen, die ich abrufen kann, wann immer ich neuen Schwung nötig habe.

Es gab natürlich auch weniger schöne Erlebnisse. Aber ich danke Gott auch für diese. Denn auch wenn sie nicht leicht oder unerfreulich waren, so hat Er doch versprochen, dass „für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt.” (Römer 8:28) Ich weiß, dass diese Ereignisse bereits einen positiven Effekt auf mich ausgeübt hatten, denn ich habe aus ihnen etwas gelernt, und mir ist klar, dass von ihnen vielleicht noch mehr Gutes auch jetzt noch kommen kann.

Während die Sonne beginnt, sich über den Horizont zu ergießen, sage ich dem alten Jahr ein letztes Lebewohl und heiße das neue Jahr mit einem kurzen Gebet an unseren himmlischen Vater, willkommen. Ich bitte Ihn um Führung und Weisheit im kommenden Jahr. Ich bitte Ihn um Kraft und Mut, dass ich gut durch die unvermeidlichen schwierigen Zeiten komme. Ich bitte Ihn um mehr Liebe, sowie um die Fähigkeit, meiner Familie, meinen Freunden und neuen Bekannten, die ich treffen werde, mehr Rücksicht und Zuneigung entgegen zu bringen. Vor allem bitte ich Ihn, mir zu helfen, mehr darüber nachzudenken, was Er von mir möchte und was Ihm gefällt, anstatt von meinen eigenen Gedanken und Wünschen geleitet zu werden. Denn dann weiß ich, dass ich nichts zu befürchten habe, und dass ich mich auf ein wundervolles und erfüllendes Jahr freuen kann.

„Freu dich am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht. Überlass dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.” – Psalm 37:4-5

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