Leise rieselt der Schnee…

Leise rieselt der Schnee…

… ist das nicht wunderbar? So stellen wir uns Weihnachten vor. Es ist jetzt noch frühmorgens (Weihnachten 2014) und ob der Schnee heute Nachmittag noch da ist, ist eine andere Frage, aber im Moment ist es so richtig schön weihnachtlich. „Friede auf Erden…“ Und der Schnee bekräftigt das. Er macht die Welt so friedlich, so sauber, als ob es gar keine Sünde gäbe. Und das ist ja was Weihnachten zu solch einem Fest macht, Liebe wurde geboren, die die Sünde der Welt wegnahm.

Wahrscheinlich kann ich den Schnee heute so sehr genießen, durch die angenehme Zentralheizung im Haus und meiner so schön warmen Winterbekleidung und Schuhe. Ich habe den Schnee schon immer geliebt, aber wie ich klein war, hat er mich doch öfters zum Heulen gebracht, wenn ich mit durchgefrorenen Füßen und Händen vom Schlittenfahren nach Hause kam. Damals gab es noch keine so schön warme wasserundurchlässigen Schneeschuhe. Die Stiefel waren zwar warm gefüttert aber sie waren noch aus Leder und das wurde mit den Stunden nass samt den Socken und damit wurden die Füße zu Eisklötzen. Genauso die Hände. Die Wollhandschuhe wurden beim Spiel im Schnee ziemlich schnell nass und kalt…  Das hat mich immer an solche Geschichten erinnert, die von bitterkalten Wintern und Not, Hunger und Erfrieren sprachen. Auch muss ich in einer Schneelandschaft oft an all die Solddaten im Krieg denken, wie schrecklich das für die gewesen sein muss und wie die das nur aushalten konnten. Für sie war Weihnachten wohl nur ein Sehnsuchtsgedanke – und der Rest des Winters zu lange. Im vergangenen Jahr wurde im Fernsehen der Film „Merry Christmas“ gezeigt, vielleicht habt ihr ihn gesehen und noch in Erinnerung. Ein guter Film um uns in diesem Bestreben „nie mehr Krieg“ zu bestärken. Hier ist ein Kommentar zu dem Film:

Merry Christmas

– ohne einen Feind, kann es auch keinen Krieg geben!

 Von Curtis Peter Van Gorder (verfasst Dezember 2007)

12-26-krieg linksEin vor etwa zwei Jahren erschienener Film von Christian Carion, „Merry Christmas“, erzählt die Geschichte einer historisch belegten Begebenheit auf einem Kriegsschauplatz in Frankreich am Weihnachtsabend des Jahres 1914.

An einem Kriegsmanöver des „Krieges aller Kriege“, dem 1.Weltkrieg, waren etwa 3000 schottische, französische und deutsche Truppen beteiligt. Am Heilig Abend begann die deutsche Seite „Stille Nacht“ zu singen. Die Schotten antworteten mit Dudelsackbegleitung, und bald sangen alle drei Seiten aus ihren 100 Metern voneinander entfernten Schützengräben dasselbe Lied gemeinsam. Man stelle sich vor, wie die Soldaten  zusammen in drei verschiedenen Sprachen aus denselben Schützengräben sangen, von denen sie wenige Stunden zuvor versucht hatten, sich gegenseitig umzubringen. – Was für ein Gegensatz!

Von der Wärme jenes allseits beliebten Liedes zum Frieden schließen bewegt, trauten sich die Kriegsparteien aus ihren Gräben und einigten sich auf einen inoffiziellen Waffenstillstand. An manchen Stellen entlang der Gefechtslinie dauerte der weihnachtliche Waffenstillstand 10 Tage an. Feinde tauschten untereinander Fotos aus, sowie Adressen, Schokolade und andere kleine Geschenke. Die Soldaten fanden heraus, dass sie mehr miteinander gemeinsam hatten, als sie dachten, einschließlich einer Katze, die von einer Seite zur anderen streunte und mit allen Freunde machte, und die von beiden Seiten zu ihrem Maskottchen ernannt wurde.

12-26-krieg-rechtsDie früheren Feinde kommunizierten so gut es ging in den Sprachen der anderen Parteien. „Wenn wir Paris einnehmen, dann ist alles vorbei. Dann können Sie mich auf einen Drink in Ihr Haus in der Rue Vavin einladen!“ schwor der deutsche Bataillonsführer Horstmayer dem französischen Oberstlieutnant Audebert feierlich. „Oh, aber Sie müssen nicht erst Paris erobern, um in meinem Haus etwas zu trinken zu bekommen“, entgegnete Audebert.

Die Freundschaft, die zwischen den verfeindeten Parteien entstanden war, ging über banale Höflichkeiten hinaus. Am Morgen nach der Beendigung des weihnachtlichen Waffenstillstands warnte jede Seite die andere vor Artilleriebeschuss, der von ihren Artillerieeinheiten ausging. Die neu geformte Kameradschaft war so stark, dass jede Seite sogar Soldaten der gegnerischen Seite in ihren Gräben Schutz gewährte.

Wie kam es zu dieser unbeschreiblichen Verwandlung? Es begann alles mit der gemeinsamen Liebe zur weihnachtlichen Musik.

Dieser Vorfall erinnert uns daran, dass es ein Mittel gegen den Krieg gibt, und zwar liegt es darin, aufzuhören uns ein künstliches Feindbild unserer Gegner zu schaffen und stattdessen zu lernen, sie zu lieben, wie Jesus es uns ans Herz gelegt hat. (Matthäus 5:44) Das ist viel leichter gesagt als getan, sagen manche, und es stimmt. Aber es ist nicht unmöglich. Wir müssen lernen, hinter die äußerlichen Unterschiede wie Rasse, Hautfarbe und Religion hinauszusehen und uns klar machen, dass wir alle ein gemeinsames Bedürfnis haben – das Bedürfnis nach Liebe. Jeder hat das Verlangen danach, zu lieben und geliebt zu werden. Wenn wir uns alle bemühen würden, jene besser kennen zu lernen, mit  denen wir wenig Gemeinsam haben, dann können wir – ähnlich den Soldaten auf jenem Schlachtfeld – herausfinden, dass wir einiges mehr gemeinsam haben, als wir dachten.

Jesus sagte Seinen Nachfolgern auch: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie sollen Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5:9) Man bedenke, dass sich das Land Judäa zu jener Zeit in Aufruhr befand. Die Römer waren eine grausame und unterdrückende Besatzungsmacht, die jeglichen Widerstand im Keim erstickte. Der von den Römern unterstützte König Herodes hatte aus persönlichen Motiven heraus versucht, den neugeborenen Prinzen des Friedens umzubringen, anhand eines Massaker an allen männlichen Neugeborenen in Bethlehem. Während Seiner gesamten aktiven Zeit in der Öffentlichkeit, war das Leben Jesu oft in Gefahr, weil die religiösen Leiter Seines eigenen Volkes darauf aus waren, Ihn zu vernichten.

Jedoch trotz allen Hasses, den der Teufel gegen Jesus aufbringen und schüren konnte, gewann letztendlich dennoch die Liebe. Gegen Ende des irdischen Lebens von Jesus, als Seine Feinde es endlich schafften, Ihn kreuzigen zu lassen, schien es, als ob sie triumphiert hätten. Doch zu ihrer Bestürzung stand Er drei Tage später siegreich vom Grab auf und gab uns damit das Versprechen, dass auch wir durch Ihn zu ewigem Leben erweckt werden können.

Wenn man bedenkt, dass der erste Weltkrieg nach diesem Vorfall noch weitere drei Jahre andauerte und fast 20 Millionen Opfer forderte, und im Angesicht der Tatsache, dass seitdem über 150 weitere Kriege geführt wurden, die wiederum unzählige Millionen Leben mehr forderten, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Geste der Freundschaft und des guten Willens jenes Weihnachtsabends vergebens war. Die beteiligten Soldaten wurden aufs Schwerste zurechtgewiesen. Ihre Vorgesetzten ordneten in dem Bestreben, eine Wiederholung dieses Vorfalls zu verhindern, ein Jahr später am Heiligabend erhöhten Artilleriebeschuss an. Jedoch wurde trotz dieser Anordnung berichtet, dass dennoch ähnliche Vorfälle auftraten.

Nichtsdestotrotz, blickt man jenseits von Erfolg und Misserfolg jener zeitweiligen Waffenstillstände, so lebt diese Geschichte von Frieden inmitten des Krieges weiter und reißt weiterhin die Barrieren ein, die Feinde aus potentiellen Freunden machen. Letztendlich ist sie ein Zeugnis der Macht von Gottes Liebe, der Essenz und dem eigentlichen Sinn von Weihnachten.

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Lass meine Liebe dein Weihnachtsfest erwärmen!

Eine Botschaft für dich von Jesus mit Liebe:

Ganz gleich wie niedergeschlagen du auch sein magst – vielleicht hast du keine Arbeitsstelle, deine Geldbörse und dein Bankkonto sind leer, du bist einsam oder krank, möglicherweise hast du einen persönlichen Verlust erlitten, oder Krieg, Hass, Ungerechtigkeit und die Gleichgültigkeit von anderen haben dein Herz dieses Weihnachten verhärtet – meine Liebe kann all das ändern! Denk heute an meine Geburt und an all das, was damit angekündigt wurde. Lass meine Liebe dich erfüllen und dir einen Sinn im Leben geben!

Auch zur Zeit meiner Geburt und meines ganzen Lebens auf Erden war die Welt von Missständen geplagt. Erinnere dich, in welch armselige Umstände ich hineingeboren wurde. Denk an die Mütter, die das Niedermetzeln ihrer kleinen Jungen durch einen verrückten, machtgierigen König zu beklagen hatten. Erinnere dich an die Unterdrückung in jener Zeit!

Inmitten solcher Finsternis erschien das strahlendste Licht, das die Welt jemals gesehen hat; inmitten unermesslichen Leidens wurde der Welt das größte Geschenk gemacht. Mein Vater sandte mich als schwaches und hilfloses Baby, damit ich als einer von euch aufwachse und lebe – ich erlitt, gleich wie ihr, Leid und tiefen Schmerz durch die Hand ungerechter und brutal kaltherziger, selbstgerechter Menschen. Ich wurde einer von euch, um euch erretten zu können.

Lass nun die Wahrheit und die Liebe, die ich an diesem ersten Weihnachtstag brachte, in dein Herz scheinen. Lass mich deine Tränen abwischen und dir deine Furcht nehmen. Lass mich dein Weihnachtsfest mit meiner Liebe erwärmen.

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Ein Gebet zu Weihnachten
Liebender Gott, hilf uns, uns an die Geburt von Jesus zu erinnern, damit wir am Lied der Engel teilhaben können, an der Freude der Hirten und an der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland. Schließe überall in der Welt die Tür von Hass und öffne die Tür der Liebe. Lass mit jedem Geschenk Freundlichkeit Einzug halten  und gute Wünsche mit jedem Gruß. Erlöse uns von dem Übel durch den Segen, den Christus mit sich bringt. Mögen unsere Sinne mit dankbaren Gedanken und unsere Herzen mit Vergebung gefüllt sein, um Jesu Willen. Amen! – Robert Louis Stevenson

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Der Tag, an dem ich Jesus sah

Eine Weihnachtsgeschichte von John Roys

Mein Elternhaus war aus Stein und Lehm gebaut und stand auf einem Hügel, von dem aus wir Bethlehem überblicken konnten. In unserer Hirtenfamilie war ich der jüngste von fünf Brüdern. Wir waren arm, das Leben war hart und die Steuern, die Rom eintrieb, machten alles noch beschwerlicher. Doch trotz der Strapazen verloren wir nie unseren Glauben an den einen wahren Gott, noch an Seine Verheißungen eines kommenden Messias.

Eines Tages wurden wir Opfer einer Tragödie. Unser Haus geriet in Brand. Ich war damals erst sieben. Da mein Vater und meine Brüder mit den Schafen auf der Weide waren, breitete sich das Feuer schneller aus, als meine Mutter es löschen konnte. Ich fürchtete mich zuerst sehr, doch als ich versuchte, nach draußen zu rennen, fiel eine lodernde Tür auf mich und mein Gesicht wurde schwer verbrannt. Mein Bruder, der angerannt gekommen war, konnte mich herausziehen, doch mein Gesicht war von der Feuersglut ganz entstellt und ich konnte nicht mehr sehen. Mit der Zeit heilten die Brandwunden, doch ich blieb blind.

Ich fühlte mich so ohne Hoffnung und kam mir sehr nutzlos vor. Stundenlang saß ich da, starrte in die Dunkelheit und fragte Gott immer wieder, warum Er das nur zugelassen hatte.

12-25-1Meine Mutter versuchte mich zu ermutigen, indem sie kleine Arbeiten fand, die ich verrichten konnte. Manchmal nahmen mich meine Brüder auch mit auf die Weide. Dort draußen fühlte ich mich Gott irgendwie näher. Ich spürte, Er war der Hirte und ich eins Seiner Schafe, das überallhin geführt werden musste.

Etwa fünf Jahre danach geschah etwas wirklich Wunderbares. Wir waren an meinem Lieblingsplatz auf dem Feld, als wir einen großartigen Sonnenuntergang beobachteten. Meine Brüder beschrieben ihn für mich – all die Farben, die Wolken, das wunderschöne Wirbeln und Strudeln, wie schillernde Streifen am Himmel erstrahlten.

Bald war es vorbei und die Nacht brach herein. Die Dunkelheit umhüllte die Erde, wie die Blindheit mich einhüllte. Nachdem die Schafe sich zur Ruhe gelegt hatten, schien plötzlich ein strahlendes Licht um uns herum – ein Licht, das so hell war, dass sogar ich es spüren konnte.

»Was ist das?«, rief ich.

12-25-2»Wir… wir wissen es auch nicht«, antworteten meine Brüder. Am Ton ihrer Stimme spürte ich, dass sie Angst hatten.

Dann hörten wir eine wunderschöne Stimme – eine Stimme, die Frieden ausströmte: »Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich bringe euch gute Nachricht von großer Freude, die der Menschheit widerfahren wird.« Nur Engel können so sprechen. »Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und dies soll euch ein Zeichen sein: Ihr werdet das Kindlein finden, in Windeln gewickelt in einer Krippe liegen.«

Alle rangen nach Luft, als blitzartig ein Licht, das viel heller als das erste schien, den Nachthimmel erfüllte. Wir hörten wie eine Vielzahl von himmlischen Heerscharen Gott in Gesang priesen: »Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!« Es war fantastisch. Die Herrlichkeit und Kraft Gottes war in ihren Stimmen zu hören. Dann, so plötzlich wie sie erschienen waren, verschwanden sie auch wieder.

Geraume Zeit verging, bevor einer von uns ein Wort sagte. Mein Vater unterbrach die Stille: »Unser Retter ist geboren, und unser Gott hat es für angemessen befunden, uns die gute Nachricht zu überbringen. Kommt! Gehen wir nach Bethlehem, um das Kindlein zu sehen, von dem die Engel berichtet haben.«

Amos bot an, bei den Schafen zu bleiben, da er sowieso mit der Wache an der Reihe  war. »Kann er bei dir bleiben?«, fragte mein Vater. Ich wusste, dass sie über mich sprachen.

Kurz nachdem Vater und die anderen hinter der ersten Biegung des Weges verschwunden waren, verhallten ihre Schritte. Amos und ich rückten näher ans wärmende Lagerfeuer.

»Erzähl mir nochmals von den Engeln, Amos!«, bat ich. Meine Gedanken wirbelten durcheinander. Unser Volk hatte so viele Jahre auf den kommenden Messias gewartet. Wie sehr ich mir doch wünschte, mit ihnen dorthin gehen zu können. Aber das hätte ja nicht viel genützt. Ich beklagte, dass ich den Retter nie sehen würde.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wärmte die Sonne bereits mein Gesicht, aber die selbe Traurigkeit erfüllte noch immer mein Herz. Dann hörte ich aufgeregte Stimmen den Pfad hinaufkommen – Rufe der Freude und des Lobes. Jemand rief meinen Namen.

»Hast du Ihn gesehen? Hast du den Retter gesehen?«, fragte ich ungeduldig.

»Ja!«, riefen sie alle gemeinsam. »Wir fanden Ihn, genau wie die Engel sagten, dass wir Ihn finden würden«, erklärte mein Vater. »Es war nur ein Stall, nicht besser als unserer, aber er war mit der wunderbarsten Gegenwart erfüllt. Gewiss war es der Geist des lebendigen Gottes! Wir waren ganz überwältigt von Freude und Ehrfurcht und fielen auf die Knie, um Ihn anzubeten.«

»Er heißt Jesus«, fuhr mein ältester Bruder fort, »und es war genau wie Vater gesagt hat. So etwas habe ich noch nie gefühlt!« Obwohl ich den glücklichen Ausdruck auf dem Gesicht meines Bruders nicht sah, konnte ich am Ton seiner Stimme erkennen, dass er sich verändert hatte.

Als wir nach Hause aufbrachen, wiederholte ich in Gedanken unaufhörlich diesen Namen: Jesus, Jesus, Jesus.

Die Jahre vergingen, aber ich vergaß diese Nacht nie. Auch diesen Namen verlor ich nie aus dem Sinn.

Mein Vater starb als ich zwanzig war. All meine Brüder heirateten und zwei von ihnen zogen auf der Suche nach besserer Arbeit woanders hin. Die anderen beiden hüteten weiter unsere Schafe, und ich half meiner Mutter im Garten.

Viele weitere Jahre vergingen, bis aufregende Neuigkeiten aus Galiläa zu uns kamen. Ein neuer Prophet lehrte vom Königreich Gottes. Viel Volk folgte Ihm – und Sein Name war Jesus. War es möglich, dass dies der gleiche Jesus war, von dem die Engel uns vor dreißig Jahren berichtet hatten? Ich wünschte so sehr, dass Er es sei, und ich hoffte von ganzem Herzen, Ihn kennen zu lernen.

Einige Monate später war ich eines Tages mit meiner Mutter in Bethlehem. Da hörte ich Rufe und den Lärm von vorbeieilenden Menschen. Am Ende der Straße sammelte sich viel Volk an.

»Was ist los?«, fragte ich. »Was passiert hier?«

»Geh aus dem Weg, Blinder.« Hände, die zu der rauen Stimme zu gehören schienen, drückten mich an eine Mauer. »Der Prophet kommt durch, Jesus von Nazareth!«

Konnte es wirklich ER sein? »Jesus! Jesus!«, rief ich aufgeregt, doch meine Schreie gingen in all dem Tumult  um mich herum unter. »JESUS, JESUS!«, schrie ich umso lauter.

Plötzlich hörten alle auf zu rufen und zu drängeln. Was war geschehen? »JESUS!«, schrie ich ein letztes Mal in meiner Verzweiflung.

Als Nächstes hörte ich eine Stimme direkt vor mir – eine Stimme voller Liebe und Mitgefühl. »Ja, was möchtest du von mir?«

»Mein Herr…«, ich hob überrascht den Kopf, »ich möchte, dass meine Augen geheilt werden, damit ich wieder sehen kann!«

12-25-3Ein wunderbares Gefühl strömte durch meinen ganzen Körper, als Jesus Seine Hände auf meine Augen legte und zu Seinem Vater im Himmel betete: »Lass ihn Heilung erfahren!« Noch bevor ich meine Augen öffnete, wusste ich, dass ich geheilt war. Ein unbeschreibliches Gefühl des Friedens und der Liebe überkam mich. All die Traurigkeit, die Hoffnungslosigkeit und all die Ängste der vergangenen Jahre waren in diesem Augenblick wie weggewaschen. Ich fiel vor Ihm auf die Knie und schaute auf – hinauf ins liebevolle Gesicht meines Herrn und Retters. Ich war überglücklich!

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