Raum für Liebe

Room for love

Text aus einer Botschaft von Jesus:
Ihr X-aused (streicht aus mit einem X) meinen Namen an meinem Geburtstag
Und den Lärm den ihr macht
Ertränkt mein Flüstern in euren Ohren
Ich wurde geboren, lebte und starb
nur um dich zu retten
Doch die Lieder des Friedens
die die Engel sangen
Weigert ihr euch zu hören

(Refrain)
Ist da noch Raum für Liebe?
Ist da noch Raum in deinem Herz für mich?
Kann es Frieden auf Erden geben?
So ist es nicht, wie es sein sollte
Denk an mich an diesem Weihnachten.
Liebe mich das ganze Jahr hindurch.
Bitte!

Schau auf den, der neben dir sitzt
Was du ihm antust
Das tust du mir an.

(Wiederholung des Refrains 2x)
Die Schmerzen, die Schreie
Diese Liebe hat sie rein gewaschen
Deshalb lasst uns singen
Denn das Kind ist geboren
Die Schmerzen, die Schreie
Mein Blut hat sie rein gewaschen
Denn das Kind ist geboren

(Wiederholung)
Es gibt noch Raum für Liebe…
Hör mit dem Kämpfen auf
Es gibt noch Raum für Liebe…

– – –

Martins Geschenk

 Thomas Pucci

                Der sechsjährige Martin saß im verschneiten Hinterhof des Hauses, in dem er mit seiner Mutter und seinen drei Schwestern lebte. Er fing zu frieren an, denn er trug keine warmen Stiefel. Er mochte solches Schuhwerk nicht, außerdem besaß er keine Stiefel. Doch die dünnen Turnschuhe, die er anhatte, waren voller Löcher und vermochten die Kälte nicht abzuhalten.

Ungefähr eine Stunde war Martin schon im Hof gewesen. Egal wie sehr er sich anstrengte, es fiel ihm nichts ein, was er seiner Mutter zu Weihnachten hätte schenken können. Kopfschüttelnd dachte er: Es ist reine Zeitverschwendung. Selbst wenn mir eine Idee käme, ich hätte sowieso kein Geld, um etwas zu kaufen.

Für die fünfköpfige Familie war das Leben seit dem Tod des Vaters vor drei Jahren ein einziger Überlebenskampf. Das lag nicht daran, dass die Mutter nicht alles versucht oder sich nicht angestrengt hätte, es reichte einfach hinten und vorne nicht. Die ganze Nacht arbeitete sie im Krankenhaus, aber ihr mageres Einkommen war nie genug.

Was der Familie aber an Geld und Materiellem fehlte, glich sie mit Liebe und Gemeinschaftssinn aus. Martin hatte zwei ältere und eine jüngere Schwester, die sich in der Abwesenheit der Mutter um den Haushalt kümmerten.

Sie selber hatten bereits wunderschöne Geschenke für die Mutter gebastelt. Irgendwie schien ihm das nicht fair. Es war doch heute schon Heiliger Abend und er hatte noch nichts.

Martin wischte sich ein paar Tränen aus den Augen, trat den Schnee vor ihm frustriert mit Füßen und begann die Straße hinunterzugehen, wo es so viele Geschäfte und Läden gab. Es schien nicht leicht, ein Sechsjähriger zu sein, besonders wenn einem der Vater fehlte, dem man sein Herz ausschütten konnte.

So schlich Martin durch die Straßen und schaute wehmütig in all die weihnachtlich geschmückten Schaufenster. So viele schöne Dinge, doch leider vollkommen unerschwinglich. Es fing an zu dämmern und so wandte sich Martin widerwillig Richtung Heimweg. Da, am Straßenrand, glitzerte da nicht etwas? Tatsächlich, eine Münze reflektierte die Strahlen der untergehenden Sonne! Schnell bückte er sich und entdeckte ein funkelndes 50-Cent-Stück.

Selten hat sich jemand so reich gefühlt, wie Martin in diesem Moment. Als er den neu gefundenen Schatz fest in der Hand hielt, spürte er wie ein warmes Gefühl seinen ganzen Körper durchflutete. Den nächsten Laden, den er sah, betrat er. Doch seine Aufregung legte sich schnell, als ein Verkäufer nach dem anderen ihm erklärte, dass er mit so wenig Geld überhaupt nichts kaufen konnte.

Da sah er ein Blumengeschäft und ging hinein. Als er an der Reihe war und ein freundlich aussehender Mann sich nach seinem Wunsch erkundigte, zeigte er die 50 Pfennig und fragte, ob dies für eine Blume genug wäre, die er seiner Mutter zu Weihnachten schenken könnte. Der Ladeninhaber betrachtete das hingestreckte Geldstück und den Jungen. Dann legte er seine Hand auf Martins Schulter und sagte zu ihm: »Warte hier, ich werde schauen, was ich für dich tun kann.«

Während er wartete, studierte Martin die überwältigende Schönheit um ihn herum. Auch ein kleiner Junge wie er konnte verstehen, warum Mütter und Mädchen Blumen so sehr mochten.

Das Klingeln der Türglocke brachte ihn zurück zur Realität. Soeben war der letzte Kunde zur Tür hinausgegangen. So ganz allein im Laden zurückgelassen, überkam ihn ein Gefühl der Einsamkeit und der Angst.

Doch plötzlich kehrte der Inhaber zurück und ging zum Ladentisch hinüber. Vor dem erstaunten Martin lagen zwölf langstielige rote Rosen, mit glänzend grünen Blättern und kleinen weißen Blümchen zu einem Strauß gebunden und mit einer großen Silberschleife dekoriert. Der Mann hob sie auf und legte sie sachte in eine lange, weiße Geschenkpackung.

»Das macht fünfzig Cent, junger Mann!«, verkündete er und streckte seine Hand nach der Münze aus. Zögernd reichte ihm Martin das Geldstück. Konnte das denn wahr sein? Niemand sonst hatte ihm auch nur das Geringste für seine Münze geboten. Als ob der Florist Martins Gedanken lesen konnte, fügte er hinzu: »Ich habe heute gerade ein Sonderangebot von einem Dutzend Rosen für fünfzig Cent. Möchtest du sie?«

Martin zögerte nicht länger und akzeptierte bereitwillig. Nachdem der Mann die lange Schachtel in seine Arme gelegt hatte, wusste er, dass er nicht geträumt hatte. Bedächtig ging er zur Tür, die der Ladenbesitzer ihm zuvorkommend öffnete. Er hörte ihn noch sagen: »Frohe Weihnachten, mein Sohn!«

Als der Besitzer sich umdrehte, erschien seine Frau im Laden. »Mit wem hast du gerade gesprochen, und wo sind die Rosen, die du eben vorbereitet hast?«

»Etwas Seltsames geschah heute Morgen«, antwortete er, während er dem Jungen noch mit Tränen in den Augen durch sein Schaufenster nachblickte. »Als ich heute vor der Öffnungszeit meine Vorbereitungen traf, meinte ich eine Stimme zu hören, die mich anleitete, zwölf meiner besten Rosen als ein besonderes Geschenk zurückzulegen. Zu dem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher, ob ich ganz bei Sinnen war, aber ich legte die Rosen trotzdem beiseite. Vor wenigen Minuten kam ein kleiner Junge in den Laden, der für gerade mal fünfzig Cent eine Blume für seine Mutter kaufen wollte. Als ich ihn anblickte, war es mir, als sähe ich mich selbst vor vielen Jahren. Auch ich war damals ein armer Junge und konnte meiner Mutter kein Weihnachtsgeschenk kaufen. Ein bärtiger Mann, den ich noch nie zuvor gesehen hatte, hielt mich auf der Straße an und sagte mir, er wolle mir diesen Geldschein (Wert ca. 20 Euro) schenken. Wie ich den kleinen Jungen heute Abend sah, wusste ich auf einmal, wem die Stimme gehörte die heute Morgen zu mir gesprochen hatte, und ich arrangierte zwölf meiner allerbesten Rosen zu einem Strauß.«

Der Blumenhändler und seine Frau umarmten sich herzhaft. Als sie in die bitterkalte Winternacht hinaustraten, fühlten sie den eisigen Wind seltsamerweise überhaupt nicht.

– – –

Ein authentischer Nikolaus

 

Ein humorvoller Spruch besagt, dass es vier Abschnitte im Leben eines Mannes gibt: du glaubst an den Nikolaus/Weihnachtsmann, du glaubst nicht mehr an den Nikolaus, du wirst der Nikolaus und du siehst aus wie der Nikolaus!

Dass ich den Nikolaus wurde, passierte mir in einem Winter, als wir in England lebten. Ein Einkaufszentrum in Kent suchte einen Nikolaus.

Fast mein ganzes Leben lang habe ich die Figur des Nikolaus verachtet, da ich davon überzeugt war, dass er nur eine Kommerzfigur war, mit der Geld gemacht wurde und dabei von der wahren Bedeutung von Weihnachten ablenkte. Und in vielen Fällen ist es auch seine Schuld, dass Christus aus Weihnachten genommen wird, und nur ein betrunkener alter Mann und ein leeres X-Mas übrig bleibt. Deshalb war ich rein gar nicht davon überzeugt, dass einen Weihnachtsmann zu spielen sich mit meiner Religion verträgt. Doch als ich darüber betete, erhielt ich eine überraschende Antwort: Nun, du kannst doch aber die wunderbare Rolle eines Heiligen spielen, oder nicht?“ Das überzeugte mich den Job anzunehmen.

Den ganzen Dezember hindurch kamen Kinder, um den Nikolaus bzw. Weihnachtsmann in seiner speziellen Ecke zu sehen und ein Foto mit ihm zu bekommen. Doch habe ich keine Gelegenheit verpasst, sie daran zu erinnern, wessen Geburtstag wir feiern und dass der Nikolaus nur einer der Helfer dieses kleinen Babys in der Grippe war. Einige Eltern bemerkten sogar, dass ich mit meinem skandinavischen Akzent ein sehr authentischer Nikolaus war – ha!

12-15-jesusandsanta

… was ihr tut, das tut alles zu Gottes Ehre! – 1.Korinther 10:31

Wenn jemand dient, dann aus der Kraft, die Gott schenkt, damit in allen Dingen Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. – 1.Petrus 4:11

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