Warum Weihnachten?

Warum  ist Weihnachten so besonders? Was macht diesen Tag geweiht, also gesegnet? Ein Mann wird es uns erklären, der einst zu jenen gehörte, die über Weihnachten „Humbug“ sagten. Hier seine Geschichte:

 

Warum Weihnachten?

 Nacherzählt von Keith Phillips

Auf einem Bauernhof lebte einmal ein Mann, der nicht an Gott glaubte. Er machte keinen Hehl daraus, anderen zu erzählen, was er von Religion und religiösen Feiertagen, wie Weihnachten, hielt. Seine Frau jedoch glaubte an Gott und erzog ihre Kinder darin, Glauben an Gott und Jesus zu haben, trotz der verächtlichen Kommentare ihres Mannes.

Einmal, an einem verschneiten Heiligen Abend, wollte die Frau mit ihren Kindern zur Christmette in die Kirche ihres Bauerndorfes gehen. Sie bat ihren Mann, mitzukommen, doch er weigerte sich.

„Diese Geschichte ist blanker Unsinn!“, sagte er. „Warum sollte Gott sich so erniedrigen, um als Mensch auf die Erde zu kommen? Das ist doch lächerlich!“

Seine Frau und die Kinder verließen das Haus, und er blieb allein zurück.

Wenig später wurde der Wind stärker und der Schneefall immer heftiger. Als er aus dem Fenster blickte, war alles, was er sah, ein dichter, undurchdringlicher Schneesturm. Er setzte sich wieder gemütlich vor sein knisterndes Kaminfeuer, um sich zu entspannen.

Kurz darauf hörte er einen dumpfen Knall. Etwas war gegen das Fenster geschlagen. Dann noch ein Schlag. Er schaute wieder hinaus, konnte aber nicht weiter als ein paar Meter sehen. Als der Sturm etwas nachließ, traute er sich hinaus, um nachzuschauen, was die Ursache gewesen sein könnte. Auf dem Feld in der Nähe seines Hauses sah er einen Schwarm Wildgänse. Offensichtlich waren sie auf ihrem Flug in den Süden, um dort zu überwintern, als sie in den Schneesturm gerieten und nicht weiter konnten. Sie hatten sich verirrt und waren nun bei seinem Hof gelandet ohne Futter finden zu können und ohne Unterschlupf. Sie schwangen ihre Flügel und zogen in niedrigen Kreisen über das Feld, blind und ziellos. Ein paar dieser Wildgänse müssen wohl gegen sein Fenster geflogen sein.

Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. – 1.Johannes 4:9-10

Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.
– 1.Johannes 4:9-10

Dem Mann taten die Gänse leid, und er wollte ihnen helfen. Die Scheune wäre der ideale Ort für sie, dachte er. Es ist dort windgeschützt und sicher. Sie könnten die Nacht dort verbringen und abwarten, bis der Sturm vorbei ist. Er ging zur Scheune und machte das Tor weit auf. Dann beobachtete er sie und wartete. Er hoffte, sie würden die offene Scheune entdecken und hineinfliegen. Aber die Gänse flatterten nur weiter ziellos umher und schienen weder die offene Scheune zu bemerken, noch zu erkennen, was es für sie bedeuten könnte. Der Mann versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, aber das schien sie nur zu verängstigen und weiter fortzutreiben Er ging ins Haus und kam mit etwas Brot zurück. Er zerbröckelte es und legte mit den Brotkrumen eine Spur zur Scheune hin. Doch die Gänse verstanden immer noch nicht.

Er begann, frustriert zu werden. Er schlich sich hinter sie und versuchte, sie in Richtung Scheune zu scheuchen. Aber dadurch wurden sie nur noch verängstigter und zerstreuten sich in alle Richtungen, außer in Richtung Scheune. Nichts von dem, was er tat, schien sie in die Scheune locken zu können, wo es warm und sicher war.

„Warum folgen sie mir nicht?“, rief er. „Können sie denn nicht sehen, dass es der einzige Ort ist, an dem sie den Sturm sicher überleben können?“

Er dachte einen Moment lang nach und erkannte, dass sie einem Menschen nicht folgen würden. „Wäre ich doch nur eine Gans, dann könnte ich sie retten“, sagte er laut.

Da kam ihm eine Idee! Er ging in die Scheune, holte eine seiner Hausgänse und trug sie auf seinen Armen in einem weiten Bogen hinter die Wildgänse. Dann ließ er sie los. Seine Gans flog durch die Menge der Wildgänse hindurch direkt in die Scheune, und sie folgten ihr, eine nach der anderen, in die Sicherheit.

Ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten – Hosea 13:14

Ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten – Hosea 13:14

Der Mann stand einen Moment lang perplex da, während die Worte, die er kurz vorher ausgesprochen hatte, durch seinen Kopf gingen: „Wäre ich doch nur eine Gans, dann könnte ich sie retten.“ Da musste er an das denken, was er zu seiner Frau gesagt hatte: „Warum würde Gott wie wir sein wollen? Das ist doch lächerlich!“ Plötzlich ergab alles einen Sinn: Das ist es, was Gott getan hatte. Wir waren wie die Gänse – blind, verirrt, verwirrt, sterbend. Deshalb ließ Gott Seinen Sohn uns gleich werden, damit Er uns den Weg zeigen und uns retten konnte. „Das ist die Bedeutung von Weihnachten“, erkannte er.

Als sich der Sturm legte und der Schneefall verebbte, wurde auch seine Seele ruhig. Er dachte über diesen wundervollen Gedanken nach. Plötzlich verstand er, worum es bei der Weihnacht ging und warum Jesus gekommen war. Jahre des Zweifelns und Unglaubens verschwanden wie der vorüberziehende Sturm. Er fiel im Schnee auf seine Knie und betete sein erstes Gebet: „Gott, ich danke Dir, dass Du in menschlicher Gestalt gekommen bist, um mich vom Sturm zu retten!“

 * * *

 

Gottes Weihnachtsgeschenk

Von Peter Amsterdam

 An Weihnachten feiern wir die bedeutendste Geburt in der Geschichte der Menschheit. Der Schöpfer des Universums betrat in leiblicher Gestalt als Gott und als Mensch unsere Welt – durch Jesus. Ein Engel erschien, um einigen Hirten, die ihre Schafe des Nachts hüteten, die Geburt Jesu zu verkünden. „Seht, ich verkünde euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren wird“, verkündete der Engel, „denn euch ist heute in der Stadt Davids der Heiland geboren, der Christus, der Herr ist.“ – Lukas 2:10-11

Als ich darüber nachdachte, fiel mir ein anderes Ereignis in der Geschichte Jesu ein, das einige Tage später stattfindet. Als die Eltern von Jesus Ihn, getreu dem mosaischen Gesetz, in den Tempel bringen, treffen sie einen alten Mann, dem Gott ein persönliches Versprechen gegeben hatte. Sein Name war Simeon, und Gott hatte ihm gesagt, er würde nicht sterben, bevor er nicht den Messias gesehen hätte. Als Simeon das Jesuskind erblickt, nimmt er es in seine Arme, lobt Gott und spricht: „Herr, nun kann ich in Frieden sterben! Wie du es mir versprochen hast, habe ich den Retter gesehen, den du allen Menschen geschenkt hast. Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbaren wird, und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel!” – Sieh Lukas 2:26-32

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann. – Epheser 2:8,9

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann. – Epheser 2:8,9

Beide Verkündigungen machen deutlich, dass Jesus kam, um „allen Menschen” Heil zu bringen – und zwar jedem, der an Ihn glauben würde, ungeachtet seiner Rasse, Religion, Herkunft oder irgendetwas Anderem. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.“ – Johannes 3:16-17

„Jeder, der an ihn glaubt.” Errettung ist Gottes Weihnachtsgeschenk für dich und mich.

 * * *

Wenn du Gottes unvergleichliches Weihnachtsgeschenk noch nicht erhalten hast, kannst du es genau jetzt bekommen, indem du Jesus als deinen Retter willkommen heißt. Bete einfach das folgende Gebet:

Jesus, ich möchte Gottes Liebe und Fürsorge erfahren, die durch dich, „den Weg, die Wahrheit und das Leben“ versprochen wurde. Ich öffne mein Herz und lade dich ein, hineinzukommen. Amen.

* * *

Der perfekte Fehler

Mein Großvater war Zimmermann. Eines schönen Morgens arbeitete er in seiner Werkstatt daran, Kisten zusammenzunageln. Die Kirchengemeinde, der er angehörte, wollte darin Kleider nach China schicken. Sie waren für ein Waisenhaus als Weihnachtsspende bestimmt. Nach getaner Arbeit machte er sich auf den Heimweg. Er langte in seine Hemdbrusttasche nach seiner Brille, doch sie war verschwunden. Als er die Ereignisse des Nachmittags noch einmal in Gedanken vor sich abspielen ließ, erkannte er, was passiert sein musste: die Brille war ihm aus Versehen aus der Tasche gerutscht und dann in einer der Kisten gelandet. Diese waren nun aber alle schon fest zugenagelt. Seine gerade neuerworbene Brille war unterwegs nach China!

Die Große Depression der Dreißiger Jahre hatte damals ihren Höhepunkt erreicht. Seine Familie von sechs Kindern durchzubringen, fiel ihm deshalb nicht leicht. Zwanzig Dollar hatte er am gleichen Morgen für diese Brille ausgegeben. Der Gedanke daran, dass er nun ein neues Paar kaufen musste, machte ihn wütend. »Das ist einfach ungerecht«, warf er Gott frustriert vor, als er nach Hause fuhr. »Wie kannst Du so etwas zulassen? Selbstlos gab ich Zeit und Geld, um Dir zu dienen.«

Einige Monate später besuchte der Direktor des chinesischen Waisenhauses die Vereinigten Staaten. Er wollte in alle Kirchen kommen, die ihn in China unterstützten. Eines Sonntags dann war die kleine Gemeinde in Chicago an der Reihe, zu der auch mein Opa gehörte. Der Missionar begann damit, dass er den Leuten für ihre treue Unterstützung des Waisenhauses dankte.

»Am meisten muss ich euch jedoch für die Brille danken, die ihr letztes Jahr mitgeschickt habt«, fügte er bei. »Die Kommunisten hatten nämlich gerade bei einer Durchsuchung des Waisenhauses alles zerstört, dabei auch meine Brille. Ich war verzweifelt. Selbst wenn ich Geld gehabt hätte, hätte ich sie unmöglich ersetzen können. Neben der Tatsache, dass ich fast nichts mehr sehen konnte, bekam ich auch täglich starke Kopfschmerzen. Ich betete oft mit meinen Mitarbeitern für diese Situation. Dann kamen eure Weihnachtskisten. Als meine Helfer einen Deckel anhoben, entdeckten sie die Brille, die ganz obenauf lag.«

Er machte eine Pause und ließ die Worte einsinken. Dann, immer noch über das Geschehene staunend, fuhr er fort: »Freunde, als ich die Brille anprobierte, schien es, als sei sie für mich persönlich angefertigt worden! Habt nochmals vielen Dank, dass ihr das möglich gemacht habt!«

Die Gemeinde hatte gespannt zugehört, alle freuten sich über die Wunderbrille. Sie dachten jedoch, eine Verwechslung müsse vorliegen. Auf der Gabenliste von ihrer Kirche war keine Brille aufgeführt gewesen.

In der letzten Reihe saß mein Großvater vollkommen still. Tränen liefen ihm über die Wangen. Ein einfacher Zimmermann hatte erkannt, dass der Meisterzimmermann ihn auf ganz besondere Art und Weise benutzt hatte.

– Autor unbekannt

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