Beweis, dass Jesus der Messias ist

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Was unterscheidet Jesus von anderen großen, religiösen Lehrern, Propheten oder Philosophen?

Wollte man Jesus mit einem einzigen Adjektiv beschreiben, wäre es wohl „ein­zigartig“:  Seine Botschaft war einzigartig, die Behauptungen, die Er über sich selbst auf­stellte waren einzigartig, die Wunder waren einzigartig, und der Einfluss, den Er auf die Welt ausübte, war und ist uner­reicht.

Ein herausragender und zweifellos ein­zigartiger Aspekt von Seinem Leben ist der, dass viele Jahrhunderte, bevor Er auf die Welt kam, buchstäblich Hunderte von ge­nau­en Vorhersagen und Prophe­zeiungen von Propheten und Sehern gegeben wur­den. Sie enthielten spezifische Details über Seine Geburt, Sein Leben und Seinen Tod, die ein normaler, sterblicher Mensch unmöglich hätte erfüllen können.

In den ersten Büchern der Bibel, dem Alten Testament, kön­nen über 300 solcher Vorhersagen über den „Messias“ oder „Erlöser“ ge­fun­den werden. Im vergangenen Jahrhundert ha­ben Ar­chä­ologen Hun­derte von antiken Ma­nus­­krip­ten des Alten Testaments entdeckt, die ohne Zweifel beweisen, dass diese Pro­phe­­zeiungen tat­sächlich Jahr­hunderte vor der Geburt dieses Mannes namens Jesus nie­der­ge­schrieben wurden. Hier sind nur ei­ni­ge wenige Beispiele von diesen exakten Vor­hersagen:

Im Jahre 750 v.Chr. machte der Pro­phet Jesaja die erstaunliche Voraussage:

Prophezeiung: «Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.» – Jesaja 7,14

Erfüllung: Der Engel Gabriel suchte sieben­ein­halb Jahrhunderte später eine Jungfrau in Israel auf und verkündigte ihr, dass sie einen Sohn ge­bären würde – Jesus, der Immanuel, was «Gott mit uns» bedeutet. Das Neue Testa­ment, die Bü­cher der Bibel, die nach Christus ge­schrie­­ben wurden, be­richten uns: «Da sprach Maria zu dem Engel: `Wie soll das zu­gehen, da ich von keinem Mann weiß (noch nie mit einem Mann gelegen habe)?‘ Der Engel antwortete ihr: `Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich über­schat­ten; darum wird auch das Hei­lige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden!‘ – Lukas 1,26-35

Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihn Immanuel nennen«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns.» – Matthäus 1,21-23

Also war schon die Empfängnis, der An­fang Seines irdischen Lebens, nicht nur einzigartig, sondern ein Wunder, denn das ein­fa­che und bescheidene junge Mäd­chen, das Ihn zur Welt brachte, hatte noch nie mit einem Mann geschlafen! In der Bibel heißt es sogar, dass die Nachricht von ihrer Schwan­gerschaft Joseph, den jungen Mann, mit dem sie verlobt war, so schoc­kierte, dass er sich prompt entschloss, die Verlo­bung aufzulösen und die Heirat abzusagen, bis dann der Engel des Herrn auch ihm er­schien und ihm auf­trug, bei ihr zu bleiben und das ganz besondere Kind, mit dem sie schwanger war, zu be­schüt­zen und aufzu­ziehen.

Schon 800 Jahre, bevor Jesus ge­boren wurde, sagte der Prophet Micha exakt vor­aus, in welchem Dorf der Messias geboren werden sollte:

Prophezeiung: «Und du, Bethlehem-Ephra­ta, die du klein bist unter den Städ­ten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sein soll, dessen Ausgang von An­fang und von Ewigkeit her gewesen ist.» – Mi­cha 5,2

Seine irdischen Eltern wohnten in Nazareth, einer Stadt 150 Kilo­meter nörd­lich von Bethlehem. Nicht lange bevor Maria ihr Kind haben sollte, ging aber von Rom ein Gebot aus, nach welchem alle Familien zu einer weltweiten Volkszählung in die Stadt ihrer Vorfahren zurückkehren mussten. Also benutzte Gott einen römischen Herr­scher, Kaiser Augustus, die Prophe­zeiung von Micha zu erfüllen. Joseph und Maria reisten nach Bethlehem.  Wie wir in den Evangelien lesen können,  «wurde Jesus in Bethle­hem in Judäa geboren», genau wie der Pro­phet Micha vorhergesagt hatte. (Matthäus 2,1)

Michas Prophezeiung sagt auch, dass Sein «Ausgang von Anfang und von Ewig­keit her gewesen ist». Jesus selbst sagte: «Ehe Abraham war, BIN ICH!» – Johannes 8,58 Abraham war der Vorvater der Juden und Ara­ber, der etwa 2000 Jahre vor der Ge­burt von Jesus lebte. Jesus wies hier also darauf hin, dass Er schon immer bei Gott gewesen war, und auch schon vor Sei­nem irdi­schen Leben in Menschen­gestalt erschien. (1.Mose 3,8)

Obwohl Er in Bethlehem ge­boren wurde, wuchs Jesus in Nazareth auf. Dort erklärte Er bei Seinem er­sten, schriftlich auf­gezeich­ne­ten öffent­lichen Auftreten ganz off­en, dass Er tatsächlich die Erfüllung der alt­testa­mentlichen Prophezeiungen über den Mes­sias sei. Im Neuen Testament steht, dass Jesus bei einer Versammlung im örtli­chen Ge­betshaus vor der Menge aufstand und eine Prophezeiung aus dem Buch des Pro­pheten Jesaja vorlas, der in jenem Ab­schnitt voraussagte, dass der Messias mit dem Geist Gottes gesalbt sein würde, um «den Demütigen die gute Botschaft zu brin­gen, die zerbrochenen Herzen zu ver­binden, den Gefangenen die Freiheit zu verkün­di­gen, den Gebundenen, dass sie frei sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn». Nachdem Er diese Pro­phe­zei­ung laut vorgelesen hatte, sagte Jesus der versammelten Menge: «Heute ist dieses Wort der Schrift vor euren Ohren erfüllt!» – Jesaja 61,1-2; Lukas 4,20,21

JESUS TRIUMPHALER EINZUG IN JERUSALEM

487 v. Chr. gab der Prophet Sacharja durch den Geist des Herrn die folgende Prophezeiung, festgehalten im Alten Testament der Bibel

Prophezeiung:
„Juble laut, du Volk von Zion! Freut euch, ihr Bewohner von Jerusalem! Seht, euer König kommt zu euch. Er ist gerecht und siegreich (er bringt die Rettung), und doch ist er demütig und reitet auf einem Esel – ja, auf dem Fohlen eines Esels, dem Jungen einer Eselin.“ (Sacharja 9,9)

Erfüllung:
Fünf Tage vor Seiner Kreuzigung kamen Jesus und die Jünger durch das Städtchen Betfage am Ölberg. Jesus schickte zwei der Jünger voraus. »Geht in das Dorf dort«, sagte er, »dort werdet ihr eine Eselin angebunden sehen und bei ihr ein Fohlen. Bindet die beiden los und bringt sie her…. Auf diese Weise wurde die Prophezeiung erfüllt: »Sagt dem Volk Israel: `Seht, euer König kommt zu euch. Er ist sanftmütig und reitet auf einem Esel – ja auf dem Fohlen eines Esels, dem Jungen eines Lasttieres.´« Die beiden Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Tiere zu ihm, warfen ihre Mäntel über das Fohlen, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Mäntel vor Jesus auf der Straße aus. Andere schnitten Zweige von den Bäumen und bestreuten den Weg damit. Er befand sich in der Mitte des Zuges, und die Menge um ihn herum jubelte: »Hosianna, gelobt sei Gott für den Sohn Davids! Gepriesen sei, der im Namen des Herrn kommt! Hosianna, Lobt Gott im höchsten Himmel!« (Matthäus 21,2-10) [Hosianna, ein Ausruf des Lobes; wörtlich: »Hilf doch«] Auch in Johannes 12,12-15)

Stell dir vor: Der König der Könige, der Mensch gewordene Gott, kam nach Jerusalem geritten und das demütig, auf einem einfachen Füllen einer Eselin, genau wie Gottes Prophet Sacharja 500 Jahre vorher prophezeit hatte! Und nicht nur Jesus erfüllte diese Prophezeiung; das Volk von Jerusalem, das frohlockte und jauchzte, als Er in die Stadt einritt, war ein weiterer Beweis, dass Jesus von Nazareth tatsächlich »der König« war, dessen Kommen Sacharja prophezeit hatte.

***

Anmerkung dazu: Jesus zog nicht in Jerusalem ein in einer feinen Trage, getragen von stattlich gekleideten Dienern, auch nicht in einem mächtigen Streitwagen, noch auf dem Rücken eines stolzen Pferdes, sondern auf dem Rücken eines einfachen, demütigen, lächerlich kleinen Eselchens (einem Fohlen)! Auf einem komisch wiehernder Esel, der durch die ganze Bibel hindurch und auch in der Literatur durch die Geschichte hindurch und in unserem Sprachgebrauch mit einer bestimmten Persönlichkeit von Leuten verglichen wird, einem blöden Dummkopf. Ein lächerlich kleines Tier das den komischsten Laut von sich gibt, diesem Ihh-ahh, Ihh-ahh! – Als ob er über die Blödheit der Menschheit lacht und was für Dummköpfe sie doch sind, denn er selbst ist nicht ein halb so großer Dummkopf, wie der Mensch ist!
Da kam also dieses ach so kleine Eselchen – noch nicht mal voll ausgewachsen, nur ein Fohlen – mit Jesus darauf, der demütigsten Weise, wie er in die Stadt Jerusalem einziehen hätte können und doch kam er geritten! Er hätte auf keinem kleineren, lächerlich demütigeren und unscheinbareren Biest daherreiten können. Jesus zog reitend ein, ja – auf einem Esel! (David Berg)

– Das erinnert mich an Jesus Worte: Ein Diener (Apostel) ist nicht größer als sein Herr. Genauso sind die Boten nicht größer als der, der sie gesandt hat. – Johannes 13,16 und 15,20 „Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.“
An das, was wir gewöhnlich bei dieser Geschichte denken, ist der Triumpf von Jesus und übersehen dabei diese wichtige Tatsache. Wieder wird es deutlich, wie wenig Jesus „von dieser Welt“ ist. Jede andere Person, die etwas auf sich hält (besonders als den vom Volk schon gefeierten zukünftigen König), wäre zumindest auf einem Pferd geritten oder einem ausgerollten roten Teppich geschritten… – wie steht es aber mit uns? Wären wir bereit in unserer Nachfolge Christi, im Triumphzug auf einem lächerlichen, kleinen Esel, synonym für Dummkopf, dahergeritten zu kommen?

… lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; – Matthäus 11,29

… ein sanfter und stiller Geist, der vor Gott sehr kostbar ist. – 1.Petrus 3,4

Wegen unserer Hingabe an Christus hält man uns für Narren (dumme Esel) …  – 1.Korinther 4,10

SEIN VERRAT

Prophezeiung: Sacharja prophezeite weiter: »Ich sagte zu ihnen: »Wenn ihr damit einverstanden seid, dann gebt mir meinen Lohn; wenn nicht, dann lasst es bleiben.« Da zahlten sie mir 30 Silberstücke als Lohn aus. (Sacharja 11,12; prophezeit 487 v. Chr.)

(30 Silberstücke entspricht 360 g Silber. Nach 2. Mose 21,32 die Entschädigungssumme für einen toten Sklaven.)

Erfüllung: »Dann ging Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger, zu den obersten Priestern und fragte sie: »Wie viel bezahlt ihr mir, wenn ich Jesus an euch verrate?« Und sie gaben ihm dreißig Silberstücke. (Matthäus 26,14-15)

Prophezeiung: »Und der Herr sagte zu mir: »Wirf sie dem Töpfer hin – diese großartige Summe, die ich ihnen wert war!« Da nahm ich die 30 Silberstücke und warf sie dem Töpfer im Tempel des Herrn hin. (Sacharja 11,13; prophezeit 487 v. Chr.)

Erfüllung: Als seinem (Jesus) Verräter Judas klar wurde, dass Jesus zum Tode verurteilt war, überfiel ihn tiefe Reue. Er wollte den obersten Priestern und Ältesten die dreißig Silberstücke zurückgeben. »Ich habe gesündigt«, gestand er, »ich habe einen Unschuldigen verraten.« »Was geht uns das an?«, fuhren sie ihn an. »Das ist deine Sache.« Da warf Judas das Geld auf den Boden des Tempels, ging hinaus und erhängte sich. Die obersten Priester hoben das Geld auf. »Wir können es nicht zum Tempelschatz legen«, sagten sie, »denn es ist gegen das Gesetz, Geld anzunehmen, das für einen Mord gezahlt wurde.« Und nachdem sie eine Weile beraten hatten, beschlossen sie, den Acker des Töpfers davon zu kaufen und daraus einen Friedhof für Fremde (Pilger) zu machen. (Matthäus 27,3-6) Die dreißig Silberlinge wurden buchstäblich hingeworfen im Tempel des Herrn, und dem Töpfer gegeben.

SEINE VERURTEILUNG

Prophezeiung: »Er wurde aus der Haft und dem Gericht genommen, aber wen aus seinem Volk stimmte es nachdenklich, dass er aus den Lebenden gerissen und wegen der Vergehen meines Volkes geschlagen wurde? « (Jesaja 53,8; prophezeit 712 v. Chr.)

Erfüllung: Jesus wurde durch die Soldaten des Hohepriesters festgenommen. (Matthäus 26:57) Am frühen Morgen fassten alle Hohen Priester und führenden Männer des Volkes den Beschluss, Jesus töten zu lassen. Sie ließen ihn fesseln und übergaben ihn Pilatus, dem römischen Statthalter. (Matthäus 27:1-2) Er saß auf dem Richterstuhl, »die Hohepriester und die Ältesten aber beredeten die Volksmenge, sie sollten … Jesus zum Tode bringen.« (Matthäus 27:19-20) »Daraufhin überantwortete Pilatus ihnen Jesus, dass Er gekreuzigt würde.« (Johannes 19,16)

Pilatus selbst wusste, dass Jesus unschuldig war und nichts getan hatte, wofür Er die Todesstrafe verdient hätte. Es war ihm auch bewusst, dass die jüdischen religiösen Leiter nur wegen ihrer religiösen Eifersucht und Neid wollten, dass Jesus hingerichtet wurde. (Matthäus 27,18; Markus 15,10) Doch die Hohepriester und Ältesten nutzten ihren politischen Einfluss, um Pilatus dazu zu zwingen, Jesu Kreuzigung trotzdem zu veranlassen. (Siehe Johannes 18,28-40; 19,1-16; Lukas 23,13-25; Matthäus 27,18.)

SEINE KREUZIGUNG

 Prophezeiung: Um 1000 v. Chr. prophezeite König David: »Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt; sie haben meine Hände und Füße durchbohrt . Ich kann alle meine Knochen zählen; sie aber schauen zu und sehen auf mich herab. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.« (Psalm 22,17; prophezeit um 1000 v. Chr.) (Siehe auch Sacharja 12,10; 13,6.)

Erfüllung: Dies hatte König David geschrieben, der eines natürlichen Todes starb (sieh 1. Könige 1); er hatte also nicht über sich selbst gesprochen. Als ein Prophet sagte er jedoch voraus, auf welche Art Christus sterben würde. Wie es im Neuen Testament heißt: »Die Soldaten nun, als sie Jesus gekreuzigt (»Hände und Füße durchbohrt«) hatten, nahmen sie Seine Kleider und machten vier Teile, einem jeden Soldaten einen Teil; dazu das Obergewand. Das Obergewand aber war ohne Naht, von oben an ganz durchgewebt. Da sprachen sie zueinander: ›Lasst uns das nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll!‹« (Johannes 19,23,24)

Kreuzigung wurde von den Juden zur Zeit Davids übrigens nicht praktiziert. (Verbrecher wurden zu Tode gesteinigt). Vielmehr prophezeite David diese Todesart für den Messias (griechisch Christus). Tod durch Kreuzigung wurde 10 Jahrhunderte später zu einer der meistangewandten Hinrichtungsmethoden im römischen Imperium.

Prophezeiung: Hier ist eine weitere Prophezeiung bezüglich »Des Gerechten«, oder des Messias: »Der Gerechte muss viel erleiden, aber… Er (Gott) bewahrt all seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen.« (Psalm 34,20,21; prophezeit um 1000 v. Chr.)

Erfüllung: Vielen von Gottes gerechten Dienern wurden »die Gebeine zerbrochen«, besonders in ihrem Martyrium.

Doch Jesus war » Der Gerechte«, «Er, der Gerechte, der Knecht«, wie Gott Ihn nannte, der durch Seinen Tod »vielen Gerechtigkeit schaffen« sie also zu Gerechten machen würde. (Jesaja 53,11-12)

Und um zu beweisen, dass Er wirklich » der Gerechte« war, der »vielen Gerechtigkeit schaffen würde«, sorgte Gott dafür, dass auch nicht eines Seiner Gebeine zerbrochen würde. Jesus wurde am Vorabend des Passahfestes gekreuzigt. Um sicherzustellen, dass die beiden Diebe und Jesus während der jüdischen heiligen Tage nicht am Kreuze hängen blieben (der Tod traf bei einer Kreuzigung manchmal Tage später ein), brachen sie die Beinknochen der Diebe, so dass ihre Körper durchhingen, ihre Atmung unterbrochen wurde und der Tod schnell eintrat. »Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass Er schon tot war, brachen sie Ihm die Beine nicht.« (Johannes 19,31-33)

Jesus ist »das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.« (Johannes 1:29). Er wurde zur Zeit des jüdischen Passahs gekreuzigt. An diesem religiösen Festtag wurde in allen jüdischen Haushalten ein Lamm als ein Sühnopfer getötet. Am gleichen Tag starb Jesus, » das Lamm Gottes«, für die Sünden der Menschheit. Jahwe, der Herr, hatte befohlen, dass keines der Gebeine des Passahlammes zerbrochen werden durfte, und Jesu Tod erfüllte auch diesen ganz spezifischen Punkt. (Siehe 2. Mose 12,46.)

SEIN BEGRÄBNIS

Prophezeiung: »Man gab Ihm bei Gottlosen Sein Grab und bei Reichen Seine Gruft, als Er gestorben war.« (Jesaja 53:9)

Erfüllung: In den Augen Seiner bitteren religiösen Feinde war Jesus ein Krimineller, ein gottloser Mensch, und als Er im Sterben war, »wurden zwei Räuber mit Ihm gekreuzigt«. (Matthäus 27,38)

Nach Seinem Tode »kam ein reicher Mann namens Josef… zu Pilatus und bat ihn um den Leichnam von Jesus. Josef nahm den Leichnam und ließ ihn in sein noch unbenutztes Grab legen, das er in den Felsen hatte hauen lassen.« – Also »bei den Reichen eine Gruft«! (Matthäus 27,57- 60)

SEINE AUFERSTEHUNG

Prophezeiung: »Gott wird mich nicht dem Totenreich (sh’owl, dem Grabe/ Tod) überlassen, und nicht zulassen, dass Sein Heiliger Verwesung sehe.« (Psalm 16,10; prophezeit um 1000 v. Chr.)

Erfüllung: König David, der die Prophezeiung gab, wurde in einem Grab beerdigt und sein Fleisch »sah Verwesung« und verrottete. Jesus wurde jedoch drei Tage nach Seinem Tod aus dem Grabe auferweckt und Seine »Seele… nicht im Totenreich (im Grab) gelassen… noch hat Sein Fleisch die Verwesung gesehen.« (Apostelgeschichte 2,27-31) Wie der Engel den Trauernden an Jesu Grab sagte: »Er ist nicht hier, sondern Er ist auferstanden! Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?« (Lukas 24,6a, 5b) Jesus ist lebendig! Die Heilige Schrift zeigt, dass Er nach Seiner Auferstehung 40 Tage lang auf der Erde wandelte und von Hunderten Seiner Nachfolger gesehen wurde. (Apostelgeschichte 1,3; 1. Korinther 15,4-6) Dann wurde Jesus »in den Himmel emporgehoben und setzte sich zur Rechten Gottes«. (Markus 16,19)

DAS GENAUE JAHR SEINER KREUZIGUNG

Prophezeiung: »Du sollst wissen und verstehen: Von der Zeit an, da das Wort erging, dass Jerusalem zurückgeführt und wieder aufgebaut werden solle, bis auf den Gesalbten (Messias), einen Fürst, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen wird es wiederum aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben. Und am Ende der Zeiten (den insgesamt 69 Wochen) wird der Gesalbte ausgerottet werden. « (Daniel 9,25,26a; prophezeit 538 v. Chr.)

Die Stadt Jerusalem wurde von den Armeen Babylons völlig zerstört. Im Jahre 586 v. Chr. gingen die Juden in die Gefangenschaft und ins Exil. 133 Jahre später, im Jahr 453 v. Chr., gab Artaxerxes Longimanus (Arthahsastha), der König des Persischen Reichs, den Juden den Befehl, »Jerusalem zurückzuführen und wieder aufzubauen», also aus der Gefangenschaft in das Land Israel zu gehen. (Nehemia 2)

Von den Geschichtsforschern wissen wir, dass ein solcher Befehl im Jahre 453 v. Chr. erging und dass Jesus im Jahre 30 (n. Chr.) »ausgerottet wurde«. Wenn man also 453 Jahre v. Chr. mit den 30 Jahren nach Chr. zusammenzählt, erhält man 483 Jahre. Rechnen wir also nach, ob die zeitspezifische Prophezeiung Daniels hiermit übereinstimmt: Gemäß der Vorhersage würden von der Erlassung des Dekrets bis zum Tode des Messias »7 Wochen (hebräisch wörtlich: »Siebner«) und 62 Wochen/Siebner « – oder 69 »Siebner« – vergehen 69 mal 7 ergibt 483. Ein Vergleich mit Schriftstellen über die letzten sieben Jahre vor Jesu Rückkehr zeigt uns, dass mit »Wochen/ Siebnern« hier Anzahl Jahre gemeint sind. (Daniel 9,27; 7,25; Offenbarung 11,2,3; vergleiche auch mit 1. Mose 29,27.) Daniel sagte also voraus, dass 69 »Siebner« Jahre, oder 483 Jahre , von der Zeit, da der Befehl ausging, Jerusalem wieder aufzubauen bis zur »Ausrottung« des Messias vergehen würden. Und genau so viele Jahre sind zwischen 453 v. Chr. Und 30 n. Chr. auch vergangen. Welch eine verblüffend genaue Erfüllung!

Diese erstaunliche Prophezeiung wurde im Jahr 538 v. Chr. gemacht, fast 600 Jahre bevor Jesus, der Messias, gekreuzigt wurde.

Es ist auch von Interesse zu beachten, dass dieser Zeitabschnitt von 483 Jahren in 2 Zeiträume unterteilt wird: Ein erster von 7 »Siebnern« (49 Jahren), danach einer von 62 »Siebnern « (434 Jahren). Die Geschichte zeigt, dass die Juden von dem Zeitpunkt an, da der Befehl ausging , die Mauern und Straßen Jerusalems wieder aufzubauen, 49 Jahre brauchten, um dies zu tun. Nachdem die Stadt wiederhergestellt war, verstrichen genau 434 Jahre(62 »Siebner«) bevor Jesus, der Messias, gekreuzigt wurde.

Daniels Prophezeiung enthält noch weitere sehr klare Beweise, dass dieser Messias nur Jesus sein konnte.

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Studiere auch das:

http://esgibtkeinengott.wordpress.com/2014/02/23/dergeheimnisvollefremde/

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