Ansteckendes Lachen direkt vom Himmel

November 2010 war ein sehr beschäftigter Monat und ich war mit meiner Layout-Arbeit an einem christlichen Heft spät dran. Dann habe ich auch noch Verdauungsprobleme bekommen. Mir war schrecklich schlecht und auch schwindlig (vier Jahre später habe ich schließlich nach verzweifeltem Gebet eine Diagnose bekommen, ich habe Histamin Intoleranz). Aber ich habe gebetet und trotzdem weitergemacht. Gegen Ende der Woche ging es mir besonders schlecht, was mich sehr entmutigte. Aber dann ist etwas Seltsames passiert. Ich wusste nicht was machen, mir war so schlecht, schwindlig und hab mich so schwach gefühlt. Aber die Hefte haben auf mich beim Drucker gewartet und ich wollte sie auch unbedingt noch senden bevor der November vorbei ist und der Advent anfängt. Ich habe mit Jesus geredet, Ihm gesagt, dass ich mich schlecht fühlen würde wenn ich nicht gehen würde,  war aber trotzdem drauf und dran nachzugeben und mich einfach hinzulegen, anstatt zu gehen, als das Telefon klingelte. Es war ein Kampf zum Telefon zu gehen, wegen dem Schwindel, ich hob ab und hörte Kindergelächter. Ich bin dann draufgekommen, dass es meine Enkel sein müssen und die hatten solchen Spaß mit der Überraschung, die ihnen auch gelungen ist. CC die 12 jährige und älteste war am Apparat und hat fortwährend gelacht, während ich die zwei jüngeren im Hintergrund sagen  hörte, dass sie das doch nicht einfach darf. Aber es war solch ein herzliches, spaßiges Lachen, total ansteckend. Ich fragte sie mit Namen ob sie das ist und sie antwortete lachend „yes, it’s me“ (sie waren zu der Zeit in Indien und sie konnte noch kein Deutsch). Dann hörte ich Erwachsene im Hintergrund und jemand hat den Hörer genommen um herauszufinden, wen sie angerufen hat – sie und ihre Familie lebten kommunal mit anderen Missionaren zusammen.

Mir wurde bewusst, dass sie den Anruf ungefragt gemacht hatte und fühlte mich ein wenig schlecht für sie. Ich fragte den Mann am Apparat (auf English) ob es in Ordnung war, was CC tat und er antwortete, no problem – kein Problem.

Ich weiß nicht, was sie dazu bewogen hat, das zu tun, aber es kam genau in dem Augenblick, als ich es am dringendsten gebraucht habe. Ihr fröhliches Lachen hallte in meinen Ohren und Gedanken nach und hat mich selbst und mein schlecht- und schwindlig sein vergessen gemacht. Ich hab mich angezogen, bin zum Drucker, hab die Hefte abgeholt und verschickt und mit jedem Schritt vorwärts ging es mir besser. Normalerweise singe ich immer in Gedanken, wenn ich wo hingehe, aber dieses Mal hab ich nur dieses Lachen in Gedanken gehört und es hat mich so richtig den Herrn wieder loben gemacht. Es war als ob eine Botschaft in diesem Lachen war, das mir sagte, dass Gott hoch über unseren menschlichen Leiden und Kämpfen steht und da oben ist nur Lachen, Singen und fröhlich sein. Und Er wird nichts zulassen, was zu schlimm oder unerträglich für uns wäre und auch mit uns mitkämpft, auch wenn wir uns in dem Moment weit weg vom Herrn fühlen. Und weil ich mich von dem Lachen hab anstecken und mitreisen lassen, habe ich mich genauso dann auch gefühlt. Und am nächsten Tag bin ich aufgewacht und fühlte mich ganz normal, Danke Jesus!

Ein paar Tage später schrieb ich ihr dann eine E-Mail und habe mich für ihren Anruf bedankt und ihr geschrieben, wie viel Gutes er mir gegeben hat und dass ich hoffe, dass sie keine Schelte für den unerlaubten Anruf bekommen hat, da es ja teuer ist, von Indien aus anzurufen. Ich betrachtete es als ein kleines Wunder, was der Anruf für mich tat, aber ich war nicht darauf vorbereitet, was für ein Wunder es wirklich war. Meine Tochter hat für CC geantwortet, sie schrieb: „Wir haben alle eine Gänsehaut bekommen, wie wir deine Mail gelesen haben. Es ist absolut unmöglich, dass CC dich hätte anrufen können. Zum einen kennt sie deine Telefonnummer gar nicht und zum anderen können wir mit unserem Haus-Telefonanschluss gar keine Ferngespräche führen, wir müssen dazu außer Haus zu einem Postamt. CC meinte, dass es ein paar Kinder im Himmel gewesen sein müssen, die einen riesen Spaß hatten, dass sie richtig zur Erde telefonieren konnten um jemandem zu helfen und zu ermutigen – und ihre Stimme dabei noch imitierten.“

Ich konnte es kaum fassen, was da tatsächlich passiert ist. Ich hatte meine Augen so darauf gerichtet gehabt, wie elend ich mich fühlte, anstatt anzuwenden, was ich anderen in einer solchen Situation immer rate, nämlich mich auf die Versprechen Gottes zu konzentrieren und den Herrn trotzdem zu loben.

Ist der Herr nicht wunderbar? Wenn unsere Gedanken so voll sind von uns selbst und wie wir uns fühlen, geht Er sogar so weit, uns durch ein paar ‚ungezogene‘ Kindern anzurufen, um uns zu helfen und aus unserem Elend herauszuholen! Die Bibel sagt uns im 2.Korinther 5,7 ja dazu schon: wir leben im Glauben und nicht im Schauen – oder Fühlen. Aber danke Jesus, er hat Verständnis für unsere Schwächen und ist ein solch liebender Vater!

– – –

Ist es nicht wundervoll daran zu denken, wer wirklich die Kontrolle hat und dass „Das Wort des Herrn in Ewigkeit bleibt?“ – 1.Peter 1,25 

* * *

Wenn du zu schwach bist um zu kämpfen, bitte Jesus für dich zu kämpfen und dann tritt einfach zurück und sieh zu, wie Jesus für dich kämpft:

Watch me fight – sieh mich kämpfen

http://audioconectate.net/DATA/en_songs_04/SS%20Lean%20Hard%20on%20Me/14%20Watch%20Me%20Fight.mp3

Übersetzung:

(Jesus in Prophetie) Im Leben von jedem von uns kommt eine Zeit, wo du dich nach aufgeben fühlst, der Kampf tobt und kein Ende scheint in Sicht zu sein. Aber es gibt etwas, das du ganz einfach tun kannst: bitte um Gebet und kämpfe und ich werde dir die größten Kämpfer meines geistigen Bereiches zu deiner Hilfe senden. Mach dir keine Sorgen darüber, dass du gestolpert und gefallen bist oder versagt hast oder die Kraft zum Kämpfen verloren hast, denn ich bin größer in dir, als der, der in der Welt ist (der Teufel). – 1.Johannes 4,4

Du kannst diesen Kampf nicht alleine kämpfen oder alleine durchstehen, du musst ihn jetzt vor mich bringen damit ich dir zeigen kann, wie du es kannst.

Tritt zurück und sehe mich kämpfen (2.Chronik 20,17) so etwas hast du noch nie gesehen (was passieren wird) …- Wiederholung

Denk daran, ganz gleich wie du dich fühlst, du musst weitergehen, denn wenn du schwach bist, wirst du stark sein (2.Korinther 12,10), denn ich werde hinter dir stehen. Dich auf mich und mein Wort verlassen (dich ganz an mich lehnen), das ist das Entscheidende, das ist der Schlüssel, das Geheimnis frei zu sein (Johannes 8,31,32) und dann kann ich zu dir sagen:

Tritt zurück und sehe mich kämpfen… Wiederholung!

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